Bitte kein Silvesterfeuerwerk!

NABU Leipzig bittet um Rücksichtnahme

Wie jedes Jahr ruft der NABU Leipzig auch 2020 wieder dazu auf, kein Silvesterfeuerwerk zu zünden! Aus Gründen des Infektionsschutzes und mit Blick auf belastete Krankenhäuser ist das Feuerwerk in diesem Jahr ohnehin tabu, aber auch im Interesse von Umwelt und Wildtieren sollte man darauf verzichten. Um auf die Probleme hinzuweisen und die Menschen zu informieren, hat der NABU Leipzig auch in diesem Jahr wieder in verschiedenen Parkanlagen Hinweisschilder aufgehängt.

Bei Tieren löst die ungewohnte nächtliche Silvesterknallerei Panik aus. Deshalb bittet der NABU Leipzig darum, Feuerwerk zumindest in allen Schutzgebieten sowie auf Grünflächen und in Gartenanlagen zu unterlassen. Es gibt in der großen Stadt genügend betonierte und asphaltierte, baumfreie Plätze – das letzte bisschen Grün sollte man als Rückzugsgebiet der Tierwelt respektieren und nicht zur Partymeile machen. Außerdem sollten sich alle bemühen, Grünflächen und Gewässer nicht in Abfallplätze zu verwandeln. Diese „Silvestertradition“ hat keine Existenzberechtigung.

 

Wenn überall geböllert wird, können beispielsweise Vögel nur in die Höhe flüchten. Dadurch verlieren sie viel Energie. Sie finden keinen Schlafplatz und fliegen bis zur Erschöpfung umher. Für viele Vögel, aber auch andere Tiere hat der Silvester-„Spaß“ der Menschen schlimme Folgen. Im Rosental sowie im Clara-Zetkin- und im Johannapark gibt es im Winter große Schlafgemeinschaften von Vögeln. Neujahr werden dort leider jedes Jahr tote und verletzte Tiere gefunden – Opfer menschlicher Rücksichtslosigkeit. Verbrennungen, Schockzustände, geschädigte Hörorgane und andere Verletzungen werden bei Tieren nach Silvester festgestellt. Weiterlesen

 

MEDIENECHO

 

Tag 24


Wahl zum Vogel des Jahres 2021

NABU Leipzig nominiert 10 Kandidaten

Derzeit läuft der Wahlkampf für den Vogel des Jahres 2021. Zum 50-jährigen Jubiläum der Aktion ist alles anders: Dieses Mal kann jeder bei der Wahl mitmachen!

Bis zum 15. Dezember 2020 kann man seinen Kandidaten aus insgesamt 307 Vogelarten wählen, die zehn von der Bevölkerung meistnominierten Arten gehen dann ins finale Rennen um den Titel. Der NABU Leipzig beteiligt sich am Wahlkampf und hat eine „Top 10“ nominiert. Es handelt sich um Vogelarten, die für den Vogelschutz in der Stadt Leipzig besonders relevant sind und die als Botschafter für die Anliegen des Naturschutzes in unserer Stadt stehen. Jeder kann mitmachen, für eine dieser Arten stimmen oder selbst für seinen „Lieblingsvogel“ in den Wahlkampf ziehen. Weiterlesen

 

Pressemitteilung

 

Erste Runde der „Vogelwahl“ ist beendet

Wer wird Vogel des Jahres 2021? Für die Vorwahl hatte der NABU Leipzig zehn Arten nominiert, die verschiedene Anliegen des Naturschutzes in Leipzig und Umgebung repräsentieren. Von diesen nominierten Arten haben es bei der bundesweiten „Vogelwahl“ vier in die Endrunde geschafft: Amsel, Blaumeise, Rauchschwalbe und Haussperling. Am 18. Januar startet der zweite Wahlgang und erneut kann sich jeder beteiligen, bis am 19. März der Vogel des Jahres 2021 feststeht. Auch Rotkehlchen, Feldlerche, Goldregenpfeifer, Eisvogel und Kiebitz haben es in die Runde der letzten zehn geschafft. Auf dem ersten Platz landete nach der Vorwahl die Stadttaube, der Rotmilan hat hingegen mit Platz 11 den Einzug in die Endrunde knapp verpasst. Weiterlesen

 

Auch vier Kandidaten des NABU Leipzig haben es in die Endrunde der Wahl geschafft.


Trauer um Ingrid Bässler

Freundin, Ratgeberin und tatkräftige Naturschützerin

Foto: Ludo Van den Bogaert/NABU Leipzig
Foto: Ludo Van den Bogaert/NABU Leipzig

Am 30. November 2020 verstarb plötzlich und für alle unfassbar unsere Mitstreiterin Ingrid Bässler.

 

Sie kämpfte in mehreren Vereinen gegen das Tierleid und die Ausbeutung unserer Mitgeschöpfe. Im NABU engagierte sie sich in verschiedenen Arbeitskreisen. Als herausragend ist ihr Einsatz im Amphibienschutz zu würdigen. Noch im Berufsleben stehend machte sie auf unzählige überfahrene Frösche und Kröten an der Schwimmhalle Schönefeld aufmerksam und rettete während der Laichzeit vielen von ihnen das Leben. Mit ihrem Engagement hat der NABU Leipzig den Amphibienschutz an weiteren Gefahrenschwer­punkten in unserer Stadt intensiviert.

 

Auch im Vogelschutz blieb sie hartnäckig und schrieb an Behörden und Gebäudeeigentümer. Die Entschärfung der tödlichen Glasfassaden in der Max-Liebermann-Straße wäre ohne Ingrid nicht möglich gewesen. Die fast einjährige tägliche Suche nach tödlich verunglückten Vögeln brachte sie an die Grenzen des Ertragbaren, doch sie gab nicht auf. Schließlich konnte die Beklebung der durchsichtigen Vogelfalle erreicht und die Gefahr abgewendet werden. Wir sind froh, dass Ingrid das noch sehen konnte. Sie hatte Freude an der Beobachtung der Vögel und ließ andere im NABU daran teilhaben. Auf dem Gohliser Friedhof und im Eutritzscher Park half sie bei den Nistkastenreinigungen. 

 

Jedes Jahr war sie beim Küstenreinigungstag dabei und immer wieder bei Demonstrationen für den Erhalt der Stadtnatur.  Wir erinnern uns gern an gemeinsame Aktionen und werden ihr Andenken bewahren.

Ingrid Bässler in Aktion: Bei Wiesenmahd, Küstenreinigungstag, Demonstration, Nistkastenkontrolle und Vogelbeobachtung. Fotos: NABU Leipzig


Vermeidbares Vogelsterben

Erneut Todesopfer an Wartehäuschen

Das Thema Vogelschlag an Wartehäuschen hat der NABU Leipzig bereits mehrfach bei Stadtverwaltung und Leipziger Verkehrsbetrieben angesprochen. Leicht könnte man das Risiko minimieren, dass Vögel tödlich an den Glasscheiben der Wartehäuschen verunglücken. Leider wurden die frühzeitigen Hinweise des NABU ignoriert. Bis heute sind keine für Vögel sichtbaren Muster an den Scheiben und das Sterben geht weiter.

Immer wieder kollidieren Vögel mit den Glasscheiben der Wartehäuschen, so wie diese drei tödlich verunglückten Amseln. Fotos: NABU Leipzig

 

Betroffen sind immer wieder Amseln. Sie fliegen bei der Nahrungssuche zu den Sträuchern auf der anderen Straßenseite und sehen Glas nicht als Hindernis. Im November 2020 wurden wieder drei tote Amseln gefunden. Der NABU Leipzig hat die Naturschutzbehörde aufgefordert, tätig zu werden und endlich etwas gegen die Todesfallen zu unternehmen.

 

Wer tote Vögel findet, meldet diese bitte mit Angaben zum Fundort, Datum und möglichst mit Foto an Vogelschutz@NABU-Leipzig.de


Feuchtwiesenmahd an den Papitzer Lachen

Foto: Ludo Van den Bogaert
Foto: Ludo Van den Bogaert

Um sie vor Verbuschung zu schützen und als Sommerlebensraum für Amphibien, Reptilien und Insekten zu erhalten, wird eine Feuchtwiese des NABU Leipzig an den Papitzer Lachen jedes Jahr gemäht. 2020 fand der Arbeitseinsatz am 17. und 18. Oktober statt. Insgesamt 17 fleißige Naturschutzmacher waren dafür an den beiden Tagen im Einsatz. Das Wetter meinte es gut mit den ehrenamtlichen Helfern, sodass die Arbeit schnell voranging. Nach regnerischen Tagen war aber das Mahdgut feucht und schwerer als in den trockenen Vorjahren. Mitten im Naturschutzgebiet Luppeaue ist der Arbeitseinsatz auch immer ein schönes Naturerlebnis. In diesem Jahr konnten beispielsweise in einer Arbeitspause Kraniche beobachtet werden. Weiterlesen

 

Schutz des Leipziger Auenökosystems

 

Die Papitzer Lachen sind ein besonders wertvoller Teil der Leipziger Auenlandschaft, für die sich der NABU Leipzig aber auch insgesamt auf vielfältige Weise engagiert, um das artenreiches Ökosystem zu erhalten. Es muss jetzt gehandelt werden, um es vor dem Ver­schwinden zu schützen! Naturnahe Hochwasserereig­nisse sind dafür ein entscheidender Faktor, aber der NABU hat Forderungen formuliert, die über das Wasserregime hinausgehen. Denn in einer urbanen Auenlandschaft spielen auch Faktoren wie Infrastruk­tur, Besiedlung, Tourismus und wirtschaftliche Nutzung eine große Rolle. mehr


Defizite beim Schutz häufiger Vogelarten

Positionspapier des NABU Leipzig

Foto: Beatrice Jeschke
Foto: Beatrice Jeschke

Viele Lebensräume in Leipzig gehen im Zusammenhang mit Baumaßnahmen ersatzlos verloren. Die Folge sind unter anderem Bestandseinbrüche bei Vogelarten, obwohl alle europäischen Vogelarten nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders oder streng geschützte sind. Auch bei einstmals oder gegenwärtig noch häufigen Arten ist der Lebensraumverlust dramatisch, sodass sie schon bald im Bestand gefährdet sein könnten. Um diesen bedenklichen Entwicklungen entgegenzutreten, hat der NABU Leipzig ein Positionspapier verfasst, in dem am Beispiel der geschützten Lebensstätten des Haussperlings die Rechtslage und die ökologischen Zusammenhänge erläutert werden. Ziel ist ein Dialog über die in Leipzig vorliegenden Umsetzungsdefizite des Naturschutzrechts. Aus diesem Grund wurde das Positionspapier vom NABU jetzt an die Naturschutzbehörde übergeben. Weiterlesen


Stadtrat demonstriert Gleichgültigkeit

Naturschutz-Petition wurde wortlos zu den Akten gelegt

Abbildung: Gerd Altmann/Pixabay/NABU Leipzig
Leipzig schrumpft!

In der Sitzung am 14. Oktober 2020 sollte sich der Leipziger Stadtrat mit der unter anderem vom NABU Leipzig eingebrachten Petition „Bauen und Natur erhalten“ beschäftigen. Unmittelbar nach einer Sitzungspause, als ein Großteil der Stadträte noch vor dem Sitzungssaal beim Imbiss war, wurde der Tagesordnungspunkt abgehandelt. Die wenigen im Sitzungssaal überhaupt anwesenden Stadträte brauchten nur 30 Sekunden, um das Anliegen eines besseren Naturschutzes in der Stadt in den Papierkorb zu werfen. Ohne ein weiteres Wort wurde die Beschlussvorlage der Stadtverwaltung angenommen, die auf die Forderungen der Petition aber gar nicht eingeht. Der Stadtrat hat sich dieser Ignoranz angeschlossen und in einer erschreckenden Art und Weise die Meinung der Bürger und das Engagement der beteiligten Vereine für irrelevant erklärt. Weiterlesen


Schutz der Stadtnatur mangelhaft

NABU Leipzig weist Stellungnahme der Stadtverwaltung zur Petition „Bauen und Natur erhalten!“ zurück

Am 14. Oktober 2020 wird der Stadtrat über die Petition „Bauen und Natur erhalten!", die von mehr als 6.000 Bürgern unterzeichnet wurde, beraten und auf Basis der Beschlussvorlage der Stadtverwaltung darüber entscheiden. Die Gegenüberstellung dieser Beschlussvorlage und der Petition zeigt jedoch, dass die Stadtverwaltung in keiner Weise auf die Forderungen der Petition eingeht. Der NABU Leipzig reagiert darauf mit einer ausführlichen Stellungnahme. Weiterlesen

 

Stellungnahme     Pressemitteilung


Mehr Biodiversität im Park

Gemeinsamer Arbeitseinsatz von NABU und Stadtreinigung

Gemeinsame Pflanzaktion von Stadtreinigung und NABU auf der Grünanlage Freiligrathplatz. Fotos: Ludo Van den Bogaert

 

Die Parkanlagen in Leipzig sind ein wichtiger Teil der innerstädtischen Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt, sie dienen der Erholung und auch dem Stadtklima. Wie eine naturnahe Parkanlage aussehen kann, wird jetzt auf der Grünfläche Freiligrathplatz demonstriert. Dieser Park wird von der Stadtreinigung in Zusammenarbeit mit dem NABU umgestaltet, um die Biodiversität zu fördern. Am 10. Oktober 2020 fand ein Arbeitseinsatz statt, an dem auch Anwohner teilnahmen. Mehr als 230 heimische Gehölze wurden im Park gepflanzt, außerdem wurde eine Blumenwiese mit einer regionalen Saatgutmischung als Nahrungsquelle für Insekten eingesät. Weiterlesen


Artenschutz und Biotopgestaltung

NABU Leipzig berät zum „Animal Aided Design“

Die Stadtnatur ist gefährdet, Leipzig wächst wie keine andere Stadt in Deutschland. Durch die damit verbundene Bebauung von Grünflächen und Stadtbrachen schwinden die Lebensräume für Tiere. Diese rücksichtslose Art der Stadtentwicklung ignoriert, dass die Stadtnatur mit ihren Ökosystemleistungen in Zeiten von Klimakrise und Artensterben immer wichtiger wird. Mit einer frühzeitigen Beachtung des Artenschutzes und der Berücksichtigung ausgewählter Tierarten bereits in der Planungsphase kann die Biologische Vielfalt im Stadtgebiet erhalten und sogar verbessert werden. Hierzu kann das Konzept Animal Aided Design (AAD) ein wichtiger Baustein sein. Mit diesem Konzept werden Bedürfnisse von Tierarten in die Planung und Gestaltung städtischer Freiräume einbezogen. Der NABU Leipzig bietet seine fachliche Expertise zu Artenschutzmaßnahmen nach den Prinzipien des AAD für Bauherren, Planungsbüros und auch Privatmenschen an. Weiterlesen


EuroBirdWatch

Zugvogelbeobachtung mit dem NABU Leipzig

Foto: René Bauer
Foto: René Bauer

Am 4. Oktober 2020 hatte der NABU Leipzig zur Zugvogelbeobachtung an den Schönauer Lachen eingeladen. Rund 20 Vogelfreunde kamen und konnten bei schönem Herbstwetter viele Zugvogel­arten beobachten und dazu Interessantes erfahren. Anlass war der „EuroBirdWatch“, denn zum Höhe­punkt des Vogelzugs finden in ganz Europa Veranstal­tungen zur Vogelbeobachtung statt, in Deutschland ruft der NABU jedes Jahr dazu auf. An den Schönauer Lachen gibt es ein Mosaik von Gewässern, Offenland, Gebüsch und Gärten, sodass hier viele Vogelarten Ruheplätze und Nahrungsmöglichkeiten finden. Weiterlesen


Wiesenmahd auf dem NABU-Biotop Plaußig

Arbeitseinsatz auf dem NABU-Biotop Plaußig. Fotos: Ludo Van den Bogaert, Beatrice Jeschke.

 

Um Insektenlebensräume zu schaffen, pflegt der NABU Leipzig mehrere Flächen im Rahmen des sachsenweiten Projekts „Puppenstuben gesucht – Blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge“. Dazu zählt auch das NABU-Biotop Plaußig. Auf dieser Fläche fand jetzt an zwei Tagen die Herbstmahd statt. Weiterlesen


Gewässerretter in Aktion

Internationaler Küstenreinigungstag

 

Die Menschheit produziert riesige Mengen Kunststoff­müll, ein Großteil davon landet in den Ozeanen und ist hier zu einem gigantischen Umwelt­problem geworden. Um darauf aufmerksam zu machen, findet alljährlich der Internationale Küsten­reinigungstag (ICCD) statt. Weltweit sind Menschen aufgerufen, Unrat an Stränden aber auch an Flussufern einzusammeln. Am 19. September 2020 beteiligte sich auch der NABU Leipzig wieder am ICCD mit einer Müllsammlung am Elster­becken. Weiterlesen

 

31 fleißige Gewässerretter waren beim ICCD 2020 im Müllsammeleinsatz am Elsterbecken. Foto: Ludo Van den Bogaert
31 fleißige Gewässerretter waren beim ICCD 2020 im Müllsammeleinsatz am Elsterbecken. Foto: Ludo Van den Bogaert

Müllsammlung in Stötteritz und am Burgauenbach

Zu wenig Wasser und zu viel Müll – darunter leiden viele Leipziger Stadtgewässer. Um dagegen ein Zeichen zu setzen und einige wertvolle Gewässer von Müll zu befreien, lädt der NABU Leipzig immer wieder zu Mitmachaktionen ein. Am 5. September 2020 wurde auf diese Weise der Teich im Stötteritzer Wäldchen weitgehend von Unrat befreit. Zur gleichen Zeit war die Naturschutzjugend NAJU ebenfalls im Müllsammeleinsatz entlang des Burgauenbachs. Das Gewässer wird von der NAJU regemäßig kontrolliert und im Rahmen einer Gewässerpatenschaft betreut. Weiterlesen

Unter anderem wurden Glasflaschen, Scherben, Zigarettenstummel und rund 100 Plastikstäbchen mühsam eingesammelt. Fotos: NABU Leipzig


Arbeitseinsatz am Burgauenbach

Müllsammlung im herbstlichen Auwald

Foto: Detlef Schönfelder
Foto: Detlef Schönfelder

Mehrmals im Jahr kontrolliert die NAJU den Zustand des Burgauenbachs, bei Bedarf werden Verstopfungen an den Durchflussstellen beseitigt, Müll wird vom Ufer eingesammelt, außerdem sind an dem Fließgewässer schöne Naturbeobachtungen möglich. Als letzte Gruppenaktion vor dem neuen „Corona-Lockdown“ versammelten sich neun Freiwillige am 31. Oktober 2020 zum Arbeitseinsatz im Auwald. Mit Keschern, Forken und Harken wurden an den Durchflussstellen Äste geborgen und Laub aus dem Wasser vor den Gittern gefischt, Scherben, Plastiksäcke mit Gartenabfällen und Malerutensilien wurden aufgesammelt. Weiterlesen  


Für naturverträgliche Stadtplanung

Demonstration vor dem Neuen Rathaus

Artensterben und Klimakrise erfordern ein Umsteuern! Um für einen grünen Leuschnerplatz zu demonstrieren, fand am 7. Oktober 2020 eine Demonstration vor dem Neuen Rathaus statt, an der sich auch der NABU Leipzig beteiligte. Obwohl die Demonstration innerhalb weniger Tage organisiert werden musste und an einem Wochentag um 13 Uhr begann, fanden sich rund 40 Teilnnehmerinnen und Teilnehmer ein.

 

Im Vorfeld der Stadtratssitzung hatten sich rund 200 Bürger an einer Mailaktion des NABU Leipzig beteiligt: Sie hatten den Stadträten E-Mails mit ihren Forderungen nach einer naturverträglichen Stadtplanung geschickt. Einige Fraktionen formulierten daraufhin Stellungnahmen zu den Forderungen des NABU, die nun eine Grundlage für weitere Gespräche bilden können. Mailaktion und Protestdemonstration machen daher Hoffnung und zeigen, dass viele Bürger den weiteren Verlust ihrer Stadtnatur nicht hinnehmen wollen. Weiterlesen

ARCHIV 2020