Bild der Woche 2017

Die Natur in Leipzig und Umgebung hat viele Fotomotive zu bieten. Wenn Sie mit der Kamera unterwegs sind und Landschaft, Tiere oder Pflanzen ablichten, dann schicken Sie uns doch Ihr schönstes Bild zusammen mit einer kurzen Beschreibung. Vielleicht wird Ihre Aufnahme dann unser „Bild der Woche“.

Sie können uns das Digitalfoto und den Text per E-Mail an info@NABU-Leipzig.de zukommen lassen und erteilen uns damit die Erlaubnis, das Foto abzudrucken oder im Internet zu veröffentlichen. Das Bild sollte zur Jahreszeit passen und mindestens eine Größe von 800 × 600 Bildpunkten haben.

von Konrad Girke
von Konrad Girke

Kalenderwoche 24/2017

Der Sumpfrohrsänger bewohnt Gebüsch und Schilfbestände oder auch Getreidefelder in der Nähe von Gewässern. Er ist ein kleiner Sangeskünstler, denn er imitiert die Laute anderer Vogelarten. Zu hören ist er manchmal sogar in der Dunkelheit. Dieser sang am Spätnachmittag bei Dölzig.

von Hansjürgen Gerstner

 

Kalenderwoche 23/2017

Der Goldglänzende Rosenkäfer (Cetonia aurata) ist seit April wieder zu beobachten. Im Sommer ist er oft auf Blüten zu finden, besonders häufig auf Rosen- oder Doldenblüten. Junge Käfer haben noch eine auffällige Behaarung, die sich aber rasch abnutzt. Danach sind die Tiere metallisch glänzend.

von Petra Radtke
von Petra Radtke

Kalenderwoche 22/2017

Nachwuchs bei Familie Schwan auf dem Silbersee in Lößnig. Seit Mitte Mai kann man die acht Jungtiere sehen, die hier mit ihren Eltern unterwegs sind.

von Robert Mainitz
von Robert Mainitz

Kalenderwoche 21/2017

Im Frühjahr prägen blühende Obstbäume vielerorts die Landschaft, so wie diese Streuobstwiese in Naunhof. Die Bäume sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern kurz nach dem Winter auch eine wichtige Nahrungsquelle für nektarsuchende Insekten. Darüber hinaus sind Streuobstwiesen ein wertvoller Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, weshalb sie als Erbe unserer Kulturlandschaft unbedingt erhalten werden müssen.

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

Kalenderwoche 20/2017

Die Pelzbiene (Anthophora plumipes) erinnert an eine Hummel, ist aber nicht so langsam wie diese unterwegs, sondern ein schneller Flieger. Auffällig ist außerdem die lange Behaarung an den Beinen, vor allem beim Männchen. Die Tiere fliegen etwa von März bis Juni, zur Futtersuche besuchen sie die Blüten verschiedener Pflanzen. Die Weibchen bauen ihre Brutzellen gern in Steilwänden, zum Beispiel in Lehmwände. Hier können mehrere Weibchen bauen, sodass Ansammlungen zahlreicher Nester entstehen können. Die Larven entwickeln sich im Sommer zu Imagines, aber erst im kommenden Frühjahr fliegen sie aus den Brutzellen aus.

von Petra Radtke

 

Kalenderwoche 19/2017

Auch am Lößniger Silbersee gibt es Nachwuchs bei den Wildgänsen. Am Abend schlüpfen die Gänschen zu dritt unter Mamas Federkleid und kuscheln sich in den Schlaf.

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

Kalenderwoche 18/2017

Bei den Graugänsen in Paunsdorf gibt es Nachwuchs. Ob an Land oder im Wasser – die Eltern sind immer dicht bei den Kleinen. Ein Altvogel ist am Hals beringt und daher ein guter Bekannter – früher war er am Silbersee in Lößnig zuhause. 

von Tabea Jeschke
von Tabea Jeschke

Kalenderwoche 17/2017

Jedes Jahr lädt die Naturschutzjugend NAJU zum Erlebten Frühling ein. Bei dieser Mitmachaktion begeben sich junge Naturforscher auf die Suche nach den „Frühlingsboten“. Die NAJU Leipzig hatte in diesem Jahr auf die NABU-Streuobstwiese Knauthain eingeladen. Frühlingsbote Weißstorch war dabei leicht zu finden, denn der Wappenvogel von NAJU und NABU brütet hier traditionell auf einem ehemaligen Schornstein.

von Beatrice Jeschke
von Beatrice Jeschke

Kalenderwoche 16/2017

Die Erdkröten haben ihre Laichsaison weitgehend beendet. Viele wurden von Naturtätern des NABU Leipzig sicher über die Straße getragen und konnten dann in den Gewässern für Nachwuchs sorgen. Nun machen sie sich von dort aus auf den Weg in ihre Sommerlebensräume, wobei sie Strecken von einigen hundert Metern oder sogar bis drei Kilometer wandern.  

von Christel Thiele
von Christel Thiele

Kalenderwoche 15/2017

Obwohl es auch am Osterwochenende kühl bleibt, erwacht doch die Natur auch in vielen Gärten. Hier blühen jetzt zum Beispiel die Kaiserkronen. Dieses Liliengewächs stammt aus dem Orient und ist bei uns eine beliebte Zierpflanze, die gelb, orange oder rot blüht und auch Insekten Nahrung bietet – ein schöner Ostergruß!

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

Kalenderwoche 14/2017

Zwei Insekten sind auf diesem Foto zu sehen. Das eine ist eine fleißige Biene, das andere eine junge Schmetterlingsraupe, bei der es sich wahrscheinlich um einen Rindenspanner handelt. Sie sieht aus wie ein kleiner Zweig und ist erst bei genauem Hinsehen zu entdecken. So tarnt sich die Raupe nahezu perfekt vor möglichen Fressfeinden – Mimikry vom Feinsten! 

von Joachim Walther
von Joachim Walther

Kalenderwoche 13/2017

Der Seeadler ist der größte bei uns heimische Greifvogel und bietet einen beeindruckenden Anblick. Beobachten kann man ihn zum Beispiel am Grabschützer See. Nachdem die Seeadler durch Jagd und DDT-Vergiftungen fast ausgerottet waren, haben sich die Bestände seit den 80er Jahren durch intensive Schutzbemühungen erholt. Heute gibt es auch in Sachsen wieder mehrere Brutpaare, die aber wegen illegaler Verfolgung und Lebensraumzerstörung nach wie vor gefährdet sind.

von Volker Ettlich
von Volker Ettlich

Kalenderwoche 12/2017

Diese Zweifarbfledermaus wurde im Dezember auf einem Balkon gefunden. Hinter einer schwarzen Abdeckplane für Möbel hatte sie sich mehrere Tage lang einquartiert. Vermutlich hatte sie wegen der milden Temperaturen ihr Winterquartier verlassen, genug Nahrung konnte sie aber nicht finden. Stark unterernährt kam sie in die Obhut des NABU Leipzig. Hier wurde sie mehrere Wochen gepflegt und wieder fit gemacht, sodass sie jetzt wohlgenähert wieder ausgewildert werden konnte.

von Beatrice Jeschke
von Beatrice Jeschke

Kalenderwoche 11/2017

Einen Buntspecht bei der Arbeit kann man im Moment gut beobachten. Noch ist kein Laub an den Bäumen, und die Spechte machen durch Klopfen und Trommeln auf sich aufmerksam. Das arttypische Trommeln dient der Reviermarkierung und Partnersuche. Anders klingen die kräftigen Meißelhiebe, mit denen die Spechte Nahrung aus dem Holz holen oder sich eine Bruthöhle bauen. Etwa im April beginnt in diesen dann das Brutgeschäft.

Auf dem Foto ist ein Männchen zu sehen, erkennbar an dem roten Nackenfleck. 

von Beatrice Jeschke
von Beatrice Jeschke

Kalenderwoche 10/2017

Dieses Eichhörnchen war an der Nördlichen Rietzschke stammabwärts unterwegs und beäugt die Kamera in der Frühlingssonne.

von Tobias Horn
von Tobias Horn

Kalenderwoche 09/2017

Die ersten Frühblüher sind zu sehen. Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März haben sie auch ihre Blüten durch die Reste des vergangenen Herbstes Richtung Licht gestreckt. Nun kann die wärmere Zeit des Jahres beginnen!

von Sascha Stolzke
von Sascha Stolzke

Kalenderwoche 08/2017

Der Leipziger Auwald ist ein für ganz Europa bedeutender Lebensraum des Eisvogels. Da Stadt und Auwald ineinander übergehen, existiert ein ungewöhnlicher Lebensraum, in dem die Eisvögel manchmal mitten in der Stadt zuhause sind, so wie dieser bunte Fischliebhaber. Er ist täglich an der Kleinen Luppe zu beobachten, manchmal ist sogar ein zweiter Eisvogel dabei.

von Dani Hönig
von Dani Hönig

Kalenderwoche 07/2017

Sommergoldhähnchen und Wintergoldhähnchen sind die kleinsten heimischen Singvögel. Das Sommergoldhähnchen hat über dem Auge einen weißen Streifen. Daran kann man es vom eng verwandten Wintergoldhähnchen unterscheiden. Ein weiterer Unterschied: Wintergoldhähnchen kann man bei uns das ganze Jahr über beobachten, Sommergoldhähnchen nur im Sommer. Angesichts des Klimawandels sind aber Überwinterungsversuche offenbar erfolgreich, zudem kommen einige Artgenossen zeitiger – ab Januar – ins Brutgebiet zurück. So konnte auch dieses Sommergoldhähnchen im winterlichen Clara-Zetkin-Park fotografiert werden.

von Ronny Heide
von Ronny Heide

Kalenderwoche 06/2017

Seidenschwänze stammen aus kälteren Regionen Nord- und Osteuropas, und bei besonders strengem Winterwetter in ihrer Heimat dringen sie als Wintergäste bis nach Deutschland vor. Mit etwas Glück kann man sie dann auch in Leipziger Parks und Gärten beobachten. Sie ernähren sich im Herbst und Winter von Beeren, besonders gern von Ebereschen und Hagebutten, selten sieht man sie auch am Futterhäuschen.

von Steffen Ettrich
von Steffen Ettrich

Kalenderwoche 05/2017

Im Sommer leben Rehe einzeln oder eine Ricke mit ihren Kitzen. Im Winter aber bilden sie „Sprünge“, die mehrere Tiere umfassen. Bei Rehen, die im Wald leben handelt es sich um kleine Gruppen, in der Agrarlandschaft aber kann man auch Sprünge von mehr als zwanzig Individuen beobachten. Die Sprünge finden sich zusammen, um die im Winter spärliche Nahrung gemeinsam zu nutzen.

Diese Rehe ästen zwischen Panitzsch und Sehlis auf einem Feld.

von Tobias Horn
von Tobias Horn

Kalenderwoche 04/2017

Die Tage werden schon wieder länger, aber noch ist Winter, auch wenn sich Schnee und Knospen um die Jahreszeit streiten. Während die Knospen auf den Frühling warten, beweist der Schnee, dass sie sich noch ein wenig gedulden müssen. Auf ein paar schöne Wintertage kann man sich noch freuen.

von Christel Thiele
von Christel Thiele

Kalenderwoche 03/2017

Die Goldammer gehört zu den Vögeln, die den Winter bei uns verbringen, anstatt wegzuziehen. Oft schließen sie sich zu kleineren Trupps zusammen und gehen gemeinsam auf Nahrungssuche. Ihre Brutreviere befinden sich in der offenen Landschaft, im Winter sind sie aber gelegentlich auch in Gärten oder am Futterhäuschen zu sehen, wo sie gerne Samen fressen. Im weißen Schnee sind die gelben Vögel besonders gut zu erkennen, so wie diese Ammer im winterlichen Garten in Böhlen. 

von René Sievert
von René Sievert

Kalenderwoche 02/2017

Wenn im Herbst die Blätter fallen, trudeln normalerweise auch die geflügelten Früchte des Ahorns zu Boden. Oftmals hängen sie aber auch noch mitten im Winter schneebedeckt an den Zweigen. Erst wenn das neue Laub im Frühjahr austreibt fallen sie ab. Zu dieser Jahreszeit haben die Samen des Ahorns bessere Chancen, zu keimen. Mit dieser Vermehrungsstrategie ist der Ahorn sehr erfolgreich und kann sich bei geeigneten Standortbedingungen leicht gegen andere Baumarten durchsetzen.

von Olaf Heyne
von Olaf Heyne

Kalenderwoche 01/2017

Dieser stattliche Biber war in den Morgenstunden am Palmengartenwehr auf Landgang. Er wechselte vom Elsterbecken in die Weiße Elster und schwamm flussaufwärts davon.   

Seit mehreren Jahren finden sich Spuren des Bibers am Elsterbecken, ob er sich aber dauerhaft angesiedelt hat, ist nicht ganz klar. Nötig sind weitere Beobachtungen.

Gut zu erkennen ist der abgeflachte Schwanz, die "Kelle" des Bibers, die ihn z.B. von der Biberratte (Nutria) unterscheidet, mit der er manchmal verwechselt wird.

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von Konrad Girke
von Konrad Girke

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