Bild der Woche 2017

Die Natur in Leipzig und Umgebung hat viele Fotomotive zu bieten. Wenn Sie mit der Kamera unterwegs sind und Landschaft, Tiere oder Pflanzen ablichten, dann schicken Sie uns doch Ihr schönstes Bild zusammen mit einer kurzen Beschreibung. Vielleicht wird Ihre Aufnahme dann unser „Bild der Woche“.

Sie können uns das Digitalfoto und den Text per E-Mail an info@NABU-Leipzig.de zukommen lassen und erteilen uns damit die Erlaubnis, das Foto abzudrucken oder im Internet zu veröffentlichen. Das Bild sollte zur Jahreszeit passen und mindestens eine Größe von 800 × 600 Bildpunkten haben.

von Kathrin Florczyk
von Kathrin Florczyk

Kalenderwoche 41/2017

Die Vierfleck-Kreuzspinne (Araneus quadratus) ist eine Verwandte der bekannten Garten-Kreuzspinne (A. diadematus), ist aber weniger häufig zu sehen, obwohl sie eine beachtliche Größe erreicht. Die Männchen werden bis 10, die Weibchen bis 18 Millimeter lang. Die Vierfleck-Kreuzspinne baut ihr Radnetz aber nicht so prominent, sondern eher im unteren Bereich der Vegetation, wo sie vorwiegend Grashüpfer erbeutet. Außerdem sitz sie nicht gut sichtbar in der Mitte des Radnetzes, sondern sie baut sich am Rande einen Unterschlupf, in dem sie verborgen lauert.
Die erwachsenen Spinnen kann man etwa von Juli bis Oktober beobachten. Das Weibchen legt nach der Paarung, bei der das Männchen meist verspeist wird, einen Kokon an, in dem die Eier überwintern, aus denen im nächsten Frühjahr die Jungspinnen schlüpfen.

von Christel Thiele
von Christel Thiele

Kalenderwoche 40/2017

Dieser Frosch sucht Unterschlupf im Herbstlaub in Böhlen, ist mit seiner Färbung zwischen den herabgefallenen Blättern sogar besonders gut getarnt. Der Einsatz von Laubsaugern oder -bläsern wäre lebensgefährlich für das Tier. Deshalb sollte man Herbstlaub wenn möglich liegen lassen oder mit einem Rechen vorsichtig zusammenharken. Heimische Amphibien sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützte Arten, und die Tiere dürfen nicht getötet oder verletzt werden.

von Katharina Kos
von Katharina Kos

Kalenderwoche 39/2017

Eine Zauneidechse tankt im Schutze des ersten Herbstlaubes die letzten Sonnenstrahlen bis sie sich zur Ruhe über den Winter vergräbt. Das ist ein Beispiel, das zeigt, wie wichtig es ist, Herbstlaub als Unterschlupf liegen zu lassen. Entfernen darf man es nur mit großer Vorsicht, um die Bewohner nicht zu verletzen oder zu töten.

von Jens Merker
von Jens Merker

Kalenderwoche 38/2017

Viele Schmetterlinge waren in diesem Jahr nicht zu beobachten. Das Wetter war nicht optimal, und das Insektensterben macht sich bemerkbar. Aber an den letzten kalendarischen Sommertagen konnte man auf der Deponie Paunsdorf gleich mehrere Schwalbenschwänze beobachten. An derartigen Geländeerhöhungen versammeln sie sich oft zum Balzflug und zur Paarung. Der Schwalbenschwanz gehört zu den größten heimischen Tagfaltern.

von Kirsten Craß
von Kirsten Craß

Kalenderwoche 37/2017

Selten sieht man in Deutschland eine Schlange - wenn, dann ist es meist eine Ringelnatter. Sie sind in der Nähe von Gewässern zuhause, denn Amphibien sind ihre bevorzugte Beute. Wie bei Schlangen üblich, muss diese Nahrung im Ganzen verschlungen werden, was bei großen Beutetieren nicht immer einfach gelingt. Am Ende hat die Ringelnatter aber auch diesen großen Frosch verspeist.

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

Kalenderwoche 36/2017

Ein Mohrenfalter auf Nahrungssuche. Gut zu erkennen sind die reduzierten Vorderbeine, die für Falter dieser Gattung typisch sind, wohingegen das mittlere und hintere Beinpaar kräftig ausgebildet sind.

von Petra Radtke
von Petra Radtke

Kalenderwoche 35/2017

Grashüpfer gehören zum Sommer: Überall zirpt es. Die Tiere bewohnen warme, trockene Lebensräume und sind auch in der Stadt auf vielen Grünflächen anzutreffen. Sie haben recht kräftige Beißwerkzeuge, mit denen sie sich von Gräsern und Kräutern ernähren.

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

Kalenderwoche 34/2017

Der Pinselkäfer besucht gerne die Blüten verschiedener Pflanzen, er ernährt sich von Pollen. Er verhält sich also nicht nur wie eine Hummel, er sieht auch ähnlich aus, um damit Fressfeinde abzuschrecken. Manchmal aber ist die „Original-Hummel“ schneller: Diese Blüte ist schon besetzt.

von Jany Kosanetzky
von Jany Kosanetzky

Kalenderwoche 33/2017

Um sich abzukühlen und Wasser zu trinken, lieben Vögel kleine Wasserstellen – vor allem im heißen, trockenen Sommer. Da durch Flächenversiegelung kaum noch natürliche Wasserstellen zu finden sind, kann man den Tieren mit Vogeltränken helfen, die mit Begeisterung angenommen werden. Auch in diesem Garten in Connewitz ist die Badesaison in vollem Gange. Um Krankheitsübertragungen oder „Badeunfälle“ zu vermeiden, sollte man beim Einsatz von Vogeltränken aber einige Grundregeln beachten. Das oberste Gebot ist Sauberkeit, außerdem sollten die Tränken außerhalb der Reichweite von Hauskatzen angebracht werden.

von Petra Radtke
von Petra Radtke

Kalenderwoche 32/2017

Fleißig sind die Bienen, doch die Menschen machen ihnen das Leben zunehmend schwer. Insektengifte in Landwirtschaft und Privatgärten gelten als eine Ursache des weltweit beobachteten Bienensterbens. Außerdem gibt es in den ausgeräumten Agrarlandschaften kaum noch Blühstreifen und Obstwiesen, die den Bienen Nahrung bieten. Zunehmend sind Biene deshalb in den Städten auf Nahrungssuche. Deshalb ist es besonders wichtig, ihnen hier durch naturnahe Garten- und Parkgestaltung genügend Blütenpflanzen anzubieten. Nicht nur Honigbienen profitieren davon, sondern auch viele andere Insektenarten.

von Beatrice Jeschke
von Beatrice Jeschke

Kalenderwoche 31/2017

Spinnen sitzen in unserer Vorstellung in der Regel in einem klebrigen Spinnennetz und warten dort geduldig auf Beute. Nicht so die Springspinnen. Sie sind sehr agil, können mit ihren acht Beinen beachtlich weit springen. Zudem haben sie beeindruckende, nach vorn gerichtete Augen, deren Sinnesleistung die Augen der meisten anderen Spinnen übertrifft. Damit können sie hervorragend sehen und sich blitzschnell auf die erspähte Beute stürzen.

von Beatrice Jeschke
von Beatrice Jeschke

Kalenderwoche 30/2017

Der männliche Buchfink ist ein farbenfroher, sperlingsgroßer Vogel, der auch mit seinem typischen Gesang auffällt, der in fast allen Bereichen mit Baumbestand zu hören ist. Die Weibchen dieser Vogelart sind schlichter und bräunlich gefärbt. Buchfinken haben einen typischen, kräftigen Finkenschnabel und ernähren sich von Beeren, Sämereien, Insekten und Spinnen, wobei sie ihre Nahrung oft vom Boden aufnehmen, wo sie mit kleinen Trippelschritten unterwegs sind.

von Carola Bodsch
von Carola Bodsch

Kalenderwoche 29/2017

Schnecken sind ein wichtiger Teil des Ökosystems, nicht zuletzt sind sie eine wichtige Nahrung für andere Tiere. Solche Bänderschnecken werden zum Beispiel gerne von Singdrosseln gefressen, die großes Geschick haben, die Schneckengehäuse zu knacken. Da Schnecken naturgemäß nicht weglaufen können, versuchen sie, sich vor den Fressfeinden zu tarnen. Deshalb entwickelte sich bei den Bänderschnecken eine große Farb- und Mustervielfalt. Je nach Lebensraum sind entweder heller oder dunkler gefärbte Schnecken besser getarnt.

von Danilo Lange
von Danilo Lange

Kalenderwoche 28/2017