Zähl mit!

NABU lädt ein zur „Stunde der Gartenvögel“

Vom 13. bis zum  15. Mai 2022 ruft der NABU wieder zur deutschlandweiten Vogelzählung auf. Bei der „Stunde der Gartenvögel“ kann jeder mitmachen, der sich eine Stunde Zeit nimmt, um die Vogelwelt zu beobachten und die Vögel zu zählen. Die Beobachtungen können dann dem NABU gemeldet werden, spätestens bis zum 23. Mai. Die Daten aus ganz Deutschland können von Jahr zu Jahr verglichen werden, das erlaubt Rückschlüsse auf die Entwicklung der Vogelbestände und auf notwendige Schutzmaßnahmen.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der NABU Leipzig in den vergangenen Jahren keine Exkursionen zur gemeinsamen Vogelbeobachtung anbieten. 2022 sind Vogelfreunde aber wieder herzlich dazu eingeladen: am Samstag, 14. Mai, ab 14 Uhr in der Kleingartenanlage „Schönauer Lachen“ und am Sonntag, 15. Mai, ab 10 Uhr im Kleingartenpark Südost. Weiterlesen

 

Weitere Informationen     Zählhilfe     Beobachtungen melden     Pressemitteilung


Wettbewerb Naturnaher Kleingarten

Bewerben bis zum 30. April!

Kleingärten leisten einen wichtigen ökologischen Beitrag in der Stadt. Naturnahe Gärten bereichern Flora und Fauna und verbessern das Stadtklima, beispielsweise durch ihre Artenvielfalt, Strukturreichtum, Nutzung von Regenwasser oder Verzicht auf umweltschädigende Stoffe und Materialien.

 

Der Wettbewerb „Naturnaher Kleingarten“ wird 2022 von der Stadt Leipzig zum fünften Mal ausgelobt, die dabei zusammenarbeitet mit dem Kreisverband Leipzig der Kleingärtner Westsachsen und dem Stadtverband Leipzig der Kleingärtner sowie dem Landschaftspflegeverband LeipzigGrün, dem BUND Regionalgruppe Leipzig, dem Ökolöwe Umweltbund Leipzig und dem NABU-Regionalverband Leipzig.

 

Bis zum 30.04.2022 können sich Kleingärtnerinnen und Kleingärtner, deren Parzelle sich im Stadtgebiet Leipzig befindet, für die Teilnahme bewerben – es winkt ein Preisgeld von 150 Euro.

 

Bewerbungsbogen     Weitere Informationen


Die Amphibien sind auf Wanderschaft

NABU Leipzig bittet um Rücksichtnahme und sucht Helfer

Vor Beginn der Wanderung wurde der Amphibienzaun in Plaußig aufgebaut. Fotos: Beatrice Jeschke

 

Zu einem Wanderschwerpunkt in Leipzig gehört ein Laichgewässer in der Nähe der A14 in Plaußig-Portitz. Hierher kommen Tiere, die ihre Winterquartiere im Plaußiger Wäldchen haben. Auf dem Weg müssen sie eine gefährliche Anliegerstraße überqueren. Am 13. März 2022 haben ehrenamtliche Amphibienretter des NABU Leipzig hier einen Amphibienschutzzaun aufgebaut. Hier und an zahlreichen weiteren Wanderschwerpunkten in Leipzig werden Amphibienretter des NABU die Tiere einsammeln und sicher über die gefährliche Straße bringen. Wer dabei mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen! Weiterlesen


Kopfweidenschnitt auf den Plaußiger Wiesen

 

Traditionell werden im Februar vom NABU Plaußig-Portitz Kopfweiden geschnitten, um die ökologisch wertvollen Bäume in der Landschaft zu erhalten. Am 19. Februar 2022 war es wieder soweit.

 

Kopfweidenschnitt auf den Plaußiger Wiesen. Durch die Pflege bleiben die ökologisch wertvollen Bäume dauerhaft erhalten. Foto: Steffen Wagner
Kopfweidenschnitt auf den Plaußiger Wiesen. Durch die Pflege bleiben die ökologisch wertvollen Bäume dauerhaft erhalten. Foto: Steffen Wagner

Zwölf Erwachsene und drei  Kinder sind der Einladung gefolgt. Begrüßt wurden sie von Steffen Wagner, der über die ökologische Bedeutung der Kopfweiden informierte, die auf den Plaußiger Wiesen gute Standortbedingungen vorfinden. Kopfweiden bieten Lebensraum und -möglichkeiten für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Epiphyten und Baumpilze finden hier ideale Lebensbedingung­en genauso wie höhlenbewohnende Vogelarten und Käfer. Selbst Säugetiere wie Bilche und Mäuse finden hier Quartier, Fledermäuse nutzen die Baumhöhlen als Sommerquartier. Der hohe Anteil an Totholz besonders bei alten Kopfweiden ist ideal für Ameisen und die Höhlen werden von Wespen und Hornissen genutzt. Damit ist eine Kopfweide allein für sich schon ein Biotop und deshalb so schützenswert.

 

Die Weidenruten an diesem Standort erreichen pro Jahr eine Trieblänge von 3 bis 4 Meter, sodass mindestens alle drei Jahre ein Schnitt erfolgen soll.  Geschnitten wurde nur jede zweite Weide, weil die schon sehr früh im Jahr aufblühenden Weidenkätzchen Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Insekten sind. So steht dafür auch in diesem Jahr ein Teil der Bäume zur Verfügung. Beim nächsten Schnitt ist dann die andere Hälfte an der Reihe.

 

Das Schnittgut ist heiß begehrt und wurde bis auf die letzte Rute zu Bastelzwecken, Flechtarbeiten oder Bau von Weidenhütten von den Helfern mitgenommen. Nach zwei Stunden war alles geschafft. Es hat Allen Spaß gemacht und von der Pflege der wertvollen Kopfweiden bis zur nachhaltigen Verwertung des Schnittgutes war die Aktion eine „runde Sache“.


Biotopverbundprojekt ermöglicht Umzug von 26 Bäumen

Die jungen Bäume wurden vorsichtig am alten Standort geborgen, zu den neuen Stadtorten transportiert und dort eingepflanzt. Fotos: Steffen Wagner

 

Der Biotopverbund Leipzig Nord hat Ende Januar 2022 den Umzug von 26 Bäumen organisiert. Betroffen waren Spitzahorn, Sommerlinde, Vogelkirsche, Apfel und Kirsche. Vom Gelände des BMW Group Werk Leipzig wurden sie an neue Standorte gebracht und dort wieder eingepflanzt. Weiterlesen