Bild der Woche 2015

Die Natur in Leipzig und Umgebung hat viele Fotomotive zu bieten. Wenn Sie mit der Kamera unterwegs sind und Landschaft, Tiere oder Pflanzen ablichten, dann schicken Sie uns doch Ihr schönstes Bild zusammen mit einer kurzen Beschreibung. Vielleicht wird Ihre Aufnahme dann unser „Bild der Woche“.

Sie können uns das Digitalfoto und den Text per E-Mail an info@NABU-Leipzig.de zukommen lassen und erteilen uns damit die Erlaubnis, das Foto abzudrucken oder im Internet zu veröffentlichen. Das Bild sollte zur Jahreszeit passen und mindestens eine Größe von 800 × 600 Bildpunkten haben.

von Kirstin Hesse
von Kirstin Hesse

Kalenderwoche 53/2015

Es wird kälter, doch an den Futterhäuschen ist noch nicht viel los. Allerdings klettern wunderschöne Schwanzmeisen durch den Haselnussstrauch.

von René Sievert
von René Sievert

Kalenderwoche 52/2015

Im schneefreien Winter stehen die Auwaldbäume ohne Laub da und zeigen das bizarre Gewirr von Zweigen und Ästen, die vor dem Himmel einen kontrastreichen und interessanten Anblick liefern. Oft kann man in solchen Baumkronen auch Vögel oder alte Vogelnester entdecken.

von René Sievert
von René Sievert

Kalenderwoche 51/2015

Am Ufer der Weißen Elster fanden Bauarbeiten für den Naturschutz statt: Das Auslassbauwerk, mit dem der NABU Leipzig die Wasserversorgung der ökologisch besonders wertvollen Papitzer Lehmlachen regelt, wurde erneuert. Nun sind die Bagger und Bauarbeiter abgerückt - das neue Auslassbauwerk ist fertig. Möglich wurden die Bauarbeiten im Rahmen des Projekts "Lebendige Luppe", an dem auch der NABU Sachsen beteiligt ist. Vor dem Beginn der Amphibienlaichsaison im Frühjahr wird der jetzt noch unterbrochene Wasserzufluss geöffnet; dann kann das neue Bauwerk seine Leistungsfähigkeit zeigen.

von Steffen Ettrich
von Steffen Ettrich

Kalenderwoche 50/2015

Diese männliche Reiherente war allein im Silbersee in Lößnig zu beobachten. Eigentlich lebt der in Mitteleuropa relativ häufige Tauchvogel auch gern gesellig mit Artgenossen. Auffällig sind die weißen Flanken, der graublaue Schnabel und die faszinierend gelben Augen der Männchen. Die Weibchen sind weniger auffällig gefärbt, um beim Brüten besser getarnt zu sein. An unseren Seen und Teichen sind Reiherenten stets eine attraktive Bereicherung der Vogelwelt.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein

Kalenderwoche 49/2015

Eisvögel lassen sich im Herbst und Winter auch an Teichen und Seen, zum Teil sogar mitten in der Stadt, gut beobachten. Wenn Frost kommt und diese Stillgewässer zufrieren, folgen die Vögel den Fließgewässern zur Nahrungsuche. In strengen Wintern überleben aber viele Eisvögel nicht, was große Populationsschwankungen zur Folge hat. Umso wichtiger ist es, dass sie sich im Vogelschutzgebiet "Leipziger Auwald" in günstigen Jahren so gut wie möglich fortpflanzen können. Darum engagiert sich der NABU Leipzig für den besonderen Schutz dieser bunten Vögel.

von Ludo Van den Bogaert
von Ludo Van den Bogaert

Kalenderwoche 48/2015

Im Rahmen des Projekts "Lebendige Luppe" haben am Ufer der Weißen Elster bei Schkeuditz Bauarbeiten im Auftrag des NABU Sachsen begonnen. Das alte, inzwischen marode Einlassbauwerk für die Papitzer Lachen (links) wird ausgetauscht und durch ein modernes (rechts) ersetzt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Lachen, die ein ökologisch besonders wertvoller Teil der Leipziger Auenlandschaft sind, auch weiterhin mit Wasser aus der Weißen Elster versorgt werden können.

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 47/2015

In der kalten Jahreszeit sind Wildfrüchte, wie die Schlehe, für Vögel eine beliebte und wichtige Nahrungsquelle. Rotkehlchen beispielsweise nutzen 40 verschiedene, beerentragende Pflanzenarten für die gesunde Ernährung. Deshalb ist es wichtig beerentragende Sträucher anzupflanzen und zu erhalten, damit die Vögel und andere Tiere auch im Winter noch Früchte finden. Die Schlehen schmecken ihnen nach dem ersten Frost besonders gut.

von Kirstin Hesse
von Kirstin Hesse


Kalenderwoche 46/2015

Morgennebel am Zusammenfluss von Kleiner Luppe und Nahle. Der romantische Anblick lässt kurz vergessen, dass die beiden Fließgewässer keine natürlichen Flüsse mehr sind. Sie sind kanalartig ausgebaut und dienen vor allem dem Hochwasserschutz.

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 45/2015

Goldener Herbst am NABU-Naturschutzbüro: Wie an vielen Stellen in Leipzig und Umgebung zeigt sich die Jahreszeit gerade mit bunten Blättern. Auch im Park an der Corinthstraße leuchten die Bäume in Gelb- und Rottönen.

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 44/2015

Der Weißdorn trägt jetzt seine Früchte. Sie sind eine wertvolle, vitaminreiche Nahrungsquelle für Vögel, können aber auch vom Menschen verwendet werden.

von Kirstin Hesse
von Kirstin Hesse


Kalenderwoche 43/2015

Das Grauspechtweibchen frisst, wie die Grünspechte, bevorzugt Ameisen und ist deshalb des Öfteren auf der Wiese anzutreffen.

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 42/2015

Ein Laubfrosch im Oktober – bald ist Zeit für die Winterruhe. Doch in der warmen Herbstsonne versucht er sich noch als Kletterkünstler.

von Daniela Dunger
von Daniela Dunger


Kalenderwoche 41/2015

Erntezeit - auch auf den Streuobstwiesen das NABU.

von Dr. Fabian Haas

Kalenderwoche 40/2015

Einflug der Kraniche am Zugvogelrastplatz im Wildenhainer Bruch.

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 39/2015

Auf der NABU-Streuobstwiese in Knauthain steht auch die Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum) mit ihren hübschen Lippenblüten.

von Anneliese Schaffer
von Anneliese Schaffer


Kalenderwoche 38/2015

Die Rhododendron-Zikade (Graphocephala fennahi), ist bei uns nicht heimisch, sondern wurde vermutlich zusammen mit diesen Pflanzen eingeschleppt, und sie breitet sich seit den 60er Jahren immer weiter in Kontinentaleuropa aus. Die Larven leben an Rhododendron, die erwachsenen Tiere sind auch an anderen Pflanzen zu finden. Sie sind auffällig und charakteristisch gefärbt und gezeichnet. Im Sommer können sie stellenweise in großer Anzahl auftreten.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein


Kalenderwoche 37/2015

Im Prachtkleid zur Brutzeit ist die Lachmöwe am schwarzen Kopf gut zu erkennen. Im Schlichtkleid, etwa zwischen August und Februar, ist sie weniger auffällig gefärbt, mehr oder weniger einheitlich weiß. Nur am Ohr gibt es einen dunklen Gefiederfleck.

von Daniela Dunger
von Daniela Dunger


Kalenderwoche 36/2015

Eine Krabbenspinne an den Papitzer Lachen.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein


Kalenderwoche 35/2015

Der Eichelhäher beäugt aus einem Ahornbaum heraus die Teilnehmer der Sommerradtour des NABU Leipzig.

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 34/2015

Eine Feldwespe auf Nahrungssuche. Vor allem stehen andere Insekten sowie Spinnen auf dem Speiseplan der nützlichen Jägerin.

von Kirstin Hesse
von Kirstin Hesse


Kalenderwoche 33/2015

Rauchschwalbe (Hirundo rustica). Schwalben waren einst willkommene Glücksbringer, heute dagegen haben sie oft Probleme einen Nistplatz, Nahrung oder Nestbaumaterial zu finden. Der NABU Leipzig hat das Projekt „Schwalben willkommen“ initiiert, um über die Probleme der Sommerboten aufzuklären und den Vögeln zu helfen.

Weitere Informationen

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 32/2015

Widderchen an einer Distelblüte. Diese Falter besuchen besonders gerne violette Blüten.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein


Kalenderwoche 31/2015

Diese Zauneidechse ist auf dem Gelände hinter dem Bayerischen Bahnhof zuhause.

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 30/2015

Der Rotköpfige Feuerkäfer (Pyrochroa serraticornis) lebt an Laubwaldrändern und auf Lichtungen. Er ernährt sich von Pflanzensäften, Nektar und Pollen. Seine Larven leben mehrere Jahre räuberisch unter der Borke von Laubbäumen.

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 29/2015

Die Kartäuserschnecke (Monacha cartusiana) ist ursprünglich im Mittelmeerraum zuhause, hat sich inzwischen aber auch in Mitteleuropa ausgebreitet. Sie ist an die zum Teil trockenen und heißen Lebensbedingungen in der ursprünglichen Heimat angepasst. Zum Schutz vor Hitze am Boden gehört es auch, an Pflanzenstengeln hoch zu klettern, wo die Tiere dann traubenartig zusammensitzen und die kühlende Luftzirkulation nutzen.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein


Kalenderwoche 28/2015

Um über Mauersegler zu informieren und die Bevölkerung um Hilfe beim Schutz der Vögel zu bitten, veranstaltet der NABU Leipzig jedes Jahr am 7.7. den Tag des Mauerseglers. Die Menschen sind aufgerufen, Mauersegler- und Schwalbenbeobachtungen zu melden. Es gab auch wieder Einblicke in eine Mauerseglerpflegestelle des NABU Leipzig, die in diesem Jahr besonders viel zu tun hat, weil zahlreiche junge Segler vor der Hitze fliehen und aus ihren Nestern stürzen.

von Gunter Pistora
von Gunter Pistora


Kalenderwoche 27/2015

Der Sumpfrohrsänger (Acrocephalus palustris) sitzt oft versteckt im Schilf, ist jedoch meist unüberhörbar: Er imitiert die Gesänge und Rufe anderer Vögel, mischt aber auch typische Rohrsängermotive in seinen Gesang. Der Bestand dieser Vogelart geht vielerorts zurück. Dieser kleine Sänger wurde am Werbeliner See fotografiert.

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 26/2015

Wasserhahnenfuß mit tausenden kleinen weißen Blüten und die hoch wachsende Sumpfwolfsmilch bestimmen das Bild an diesem Stillgewässer, das zu den Papitzer Lachen bei Schkeuditz gehört. Diese Pflanzenarten profitieren von der Pflege des NABU Leipzig, der sich um die ökologisch orientierte Bewässerung der Lachen kümmert.

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 25/2015

Im Frühjahr bestimmt der Bärlauch das Bild im Leipziger Auwald und auch den Duft: Es riecht nach Knoblauch. Ein ganz ähnliches Aroma hat die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata), sie ist aber weniger dominant in der Vegetation. Man kann sie ebenfalls als knoblauchartiges Gewürz verwenden.

von Petra Radtke
von Petra Radtke


Kalenderwoche 24/2015

Eine Graugans mit Jungvögeln am Lößniger Silbersee. Das Weibchen wurde im Sommer 2010 in Lößnig mit dem Halsring Gelb F47 beringt und ist damit immer wieder zu erkennen. Die Beobachtung beringter Vögel kann wichtige Informationen zur Lebensweise der Tiere liefern.

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 23/2015

Offene Flächen sind in der Leipziger Auenlandschaft selten, und meist werden sie für intensive Landwirtschaft genutzt. Deshalb sind die Hecken und Wiesenflächen im Naturschutzgebiet „Luppeaue“ ein besonders wertvoller Teil des Ökosystems – ein bunter, blühender Lebensraum für verschiedene Pflanzen- und Tierarten.

von René Sievert
von René Sievert


Kalenderwoche 22/2015

Wie an vielen Stellen im Leipziger Auwald bestimmt auch im Wald an den Papitzer Lehmlachen derzeit der Bärlauch (Allium ursinum) das Bild am Waldboden. Ökologisch wertvolles Totholz bildet einen urigen und farblichen Kontrast zu den leuchtenden weißen Blüten.

von Holger Baumgärtner
von Holger Baumgärtner


Kalenderwoche 21/2015