SARS-CoV-2. Illustration: CDC / Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAMS

Infektions-Vorsorge

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die NABU-Naturschutzstation nur eingeschränkt geöffnet, Veranstaltungen und Aktionen finden eingeschränkt statt. In dringenden Fällen erreichen Sie den NABU Leipzig telefonisch unter 0341 6884477 (Anrufbeantworter) oder per E-Mail.

 

Informationen der Stadtverwaltung 



Frühlingsgefühle im Abtnaundorfer Park: Tagpfauenauge.
Foto: O. Ritthaler

Natur & Co(rona)

 

Um sich und andere zu schützen, müssen weiterhin alle zuhause bleiben und Kontakte zu anderen Menschen unterlassen. Der NABU Leipzig hat seit Beginn der Pandemie einige Tipps und Informationen zu Naturerleben und Naturschutz im Internet zusammengestellt – die Rubrik wird weiter ergänzt. Auf das gemeinsame Naturerleben müssen wir zwar verzichten, aber Freude an der Natur kann durch die Corona-Krise hindurch helfen. mehr 



Nistkastenreinigung im Winterhalbjahr

 

Zwischen Oktober und Februar ist der Arbeitskreis Vogelschutz im Einsatz, um die Vogelnistkästen zu reinigen und für die neue Brutsaison vorzubereiten. Insgesamt betreut der NABU Leipzig über 800 Nist­kästen in Parkanlagen und auf Friedhöfen. Für die Teilnehmer gibt es interessante Informationen, unter anderem kann man anhand von Spuren und Nestern feststellen, welche Vögel gebrütet haben. Mithelfende und Gäste sind herzlich willkommen! Mitmachen beim Vogelschutz



Stunde der Wintervögel vom 6. bis 9. Januar

Die deutschlandweite Vogelzählung zum Mitmachen

Zählergebnisse kann man dem NABU noch bis zum 17. Januar 2022 melden

Jedes Jahr im Januar ruft der NABU zur großen winterlichen Vogelzählung auf. Bei dieser „Stunde der Wintervögel“ kann jeder mitmachen, der sich eine Stunde Zeit nimmt. Man beobachtet die Tiere in der unmittelbaren Umgebung, notiert die Anzahl und die Vogelarten und meldet alles dem NABU. Dabei kann man Preise gewinnen, lernt etwas über die heimische Vogelwelt und hilft beim Vogelschutz; denn die zahlreichen Daten aus ganz Deutschland liefern wertvolle Informationen über die Bestandsentwicklung bei Vogelarten im Siedlungsraum. Gerade diese Arten sind mehr und mehr bedroht – in Leipzig besipielsweise durch rücksichtslose Bauprojekte und den fortschreitenden Verlust der Stadtnatur.

 

2022 fand die Zählung vom 6. bis 9. Januar statt, bis zum 17. Januar 2022 kann man dem NABU noch Zählergebnisse melden

Der NABU Leipzig konnte angesichts der Corona-Lage keine Exkursionen zur gemeinsamen Vogelzählung anbieten. Stattdessen waren NABU-Aktive an den ursprünglich geplanten Veranstaltungsorten, um dort dennoch die Vogelwelt zu erfassen. Weiterlesen

 

Die Stunde der Wintervögel für Kinder

 

Forscher- und Entdeckerauftrag für den Monat Januar und Informationen zur (Schul)stunde der Wintervögel


Junge Naturschützer erfahren, wie man beim Vogelschutz helfen kann. mehr


Bitte kein Silvesterfeuerwerk!

NABU Leipzig bittet um Rücksichtnahme

2021 war erneut ein Jahr im Zeichen der Corona-Pandemie. Gerne würden die Menschen wieder zur „Normalität“ zurückkehren. Doch es lohnt sich, darüber nachzudenken, welche Folgen unser „normales“ Leben für Natur, Umwelt und Klima hat. Ist es normal, am Silvesterabend mit einem Feuerwerk Müll, Lärm und Feinstaub zu produzieren und dafür Unsummen Geld zu verbrennen?

 

Jahr für Jahr ruft der NABU Leipzig dazu auf, kein Silvesterfeuerwerk zu zünden. Aufgrund der Corona-Pandemie ist Feuerwerk 2021 ohnehin nur eingeschränkt möglich, aber auch im Interesse von Umwelt und Wildtieren sollte man darauf verzichten! Um auf die Probleme hinzuweisen und die Menschen zu informieren, hat der NABU Leipzig auch in diesem Jahr wieder in verschiedenen Parkanlagen Hinweisschilder aufgehängt. Aushang

 

Bei Tieren löst die ungewohnte nächtliche Silvesterknallerei Panik aus. Deshalb bittet der NABU Leipzig darum, Feuerwerk zu unterlassen – das gilt besonders in der Nähe von Schutzgebieten, Parks und Gartenanlagen, die man als Rückzugsgebiet der Tierwelt respektieren sollte. Wenn überall geböllert wird, können beispielsweise Vögel nur in die Höhe flüchten. Dadurch verlieren sie viel Energie. Sie finden keinen Schlafplatz und fliegen bis zur Erschöpfung umher. Für viele Vögel, aber auch andere Tiere hat der Silvester-„Spaß“ der Menschen schlimme Folgen. Im Rosental sowie im Clara-Zetkin- und im Johannapark gibt es im Winter große Schlafgemeinschaften von Vögeln. Neujahr werden dort leider jedes Jahr tote und verletzte Tiere gefunden – Opfer menschlicher Rücksichtslosigkeit. Verbrennungen, Schockzustände, geschädigte Hörorgane und andere Verletzungen werden bei Tieren nach Silvester festgestellt. Außerdem sollten sich alle bemühen, Grünflächen und Gewässer nicht in Abfallplätze zu verwandeln. Diese „Silvestertradition“ hat keine Existenzberechtigung.

 

Der NABU-Regionalverband Leipzig wünscht allen ein gesundes neues Jahr!


NABU Leipzig sucht Vogelbeobachter

Gebäudebrüterprojekt rettet Nistplätze – 965 Beobachtungsorte sind bereits erfasst

Foto: Beatrice Jeschke
Foto: Beatrice Jeschke

In Leipzig wird gebaut – oft ohne Rücksicht auf die heimische Tierwelt. Viele Sanierungsmaßnahmen werden den Behörden nicht bekannt, weshalb der gesetzliche Schutz für die betroffenen Lebensstätten oft nicht durchgesetzt wird. Um dem wenigstens ein Stück weit vorzubeugen, erfasst der NABU Leipzig jedes Jahr Vogel-Nistplätze an Gebäuden. Die Daten werden regelmäßig an die Naturschutzbehörde und das Amt für Bauordnung und Denkmalpflege geschickt. Bei Baumaßnahmen sollen die zuständigen Behörden ein Artenschutzgutachten beauftragen und bei Verlust der Nistplätze den Anbau von Ersatznistkästen fordern. Zum Ende des Jahres 2021 hat sich die Zahl der ehrenamtlich erfassten Beobachtungsorte auf 965 erhöht. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz in der Stadt; beispielsweise konnte Leipzigs größte Mauerseglerkolonie aufgrund der NABU-Initiative gerettet werden. In einigen Stadtteilen gibt es vergleichsweise wenige nachgewiesene Nistplätze. Daher startet der NABU Leipzig einen Aufruf: Von Ende März bis Ende Juni sollen Vogelfreunde die Gebäude im eigenen Stadtteil beobachten, ob Vögel in Nischen an der Fassade, unter Fensterbrettern, hinter Dachrinnen oder irgendwo am Dach einfliegen und vielleicht auch Nistmaterial eintragen. Die Beobachtungen kann man dann per E-Mail an den NABU melden. Weiterlesen

 

Pressemitteilung


Weihnachtsstress auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz

Eilantrag des NABU zur Rettung der Stadtnatur

Spontane Protestkundgebung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: NABU Leipzig
Spontane Protestkundgebung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: NABU Leipzig

Obwohl eigentlich zum Jahresende alles besinnlich und friedlich sein sollte, bricht oftmals Stress aus – unverschuldet traf es jetzt auch den NABU. Der Naturschutzbund hatte im Januar 2021 die Beseitigung ökologisch wertvoller Bäume und Sträucher auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz gestoppt. Seitdem gibt es eine juristische Auseinandersetzung darüber, ob die Fällgenehmigung zurecht erteilt wurde oder nicht. Doch bevor dazu das Verfahren am Verwaltungsgericht überhaupt beginnen konnte, wollte die Stadtverwaltung nun vollendete Tatsachen schaffen: Anfang Dezember ordnete sie den „sofortigen Vollzug“ der Fällgenehmigung an. Obwohl noch immer keine Baugenehmigung vorliegt, sollte der Antragsteller die Möglichkeit bekommen die vom NABU gestoppten Rodungen zu vollenden. Umgehend hat der NABU-Landesverband Sachsen daraufhin beim Verwaltungsgericht einen Eilantrag gestellt, um die Naturvernichtung zu stoppen. Zugleich will der NABU damit erreichen, dass das Gericht über den Fall überhaupt noch entscheiden kann. Als Reaktion auf dieses schnelle und konsequente Handeln des NABU hat die Stadtverwaltung ihre Anordnung auf sofortigen Vollzug „ausgesetzt“. Das Gericht hat daraufhin auf eine Eilverfügung verzichtet, denn der zugesicherte Aufschub ist verbindlich. Die Natur hat damit eine weitere Gnadenfrist bekommen, doch die Zerstörung ist nach wie vor beabsichtigt. Der NABU kritisiert das fragwürdige Vorgehen der Stadtverwaltung, die offenbar unter allen Umständen die Rodungen vorantreiben will. Am 23. Dezember 2021 gab es eine kurze, spontane und coronakonforme Protestaktion des NABU auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Weiterlesen

 

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.Die Beauftragung eines Rechtsanwalts und mögliche Gerichtsverfahren sind mit erheblichen Kosten verbunden. Der NABU ist für solche Ausgaben auf Spenden angewiesen. Bitte unterstützen Sie den Kampf für den Erhalt der Stadtnatur mit einer Spende – Herzlichen Dank!

 

 

Pressemitteilung


Förderung der Biodiversität

Zweite Pflanzaktion im Buddepark

Gemeinsamer Arbeitseinsatz von Stadtreinigung und NABU Leipzig. Fotos: Beatrice Jeschke

 

Um die Biodiversität im Park zu fördern, fand am 8. Dezember 2021 eine zweite Pflanzaktion auf dem Heinrich-Budde-Platz statt. Der gemeinsame Arbeitseinsatz von NABU Leipzig, Stadtreinigung und Denkmalschutzbehörde ist die Fortsetzung der Pflanzaktion, die hier im März stattgefunden hatte. Die damals gepflanzten Strauchflächen wurde mit weiteren heimischen Gehölzen ergänzt, zudem wurden einige größere Sträucher gepflanzt und zahlreiche Frühblüher-Blumenzwiebeln wurden gesteckt. Weiterlesen


Wildbienen und Lebensräume

NABU Leipzig gewinnt zwei Preise im eku-Wettbewerb

Der NABU Leipzig hat sich 2021 mit dem Projekt „mein Biotop“ sowie mit der Projektidee „Wildbienen Leipzig“ für den eku-Zukunftspreis des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft beworben. Beide Projekte wurden in der Kategorie „Zivilgesellschaft“ ausgezeichnet und mit einem Preisgeld gewürdigt.

Foto: Beatrice Jeschke
Foto: Beatrice Jeschke
Foto: Sabrina Rötsch
Foto: Sabrina Rötsch

Bei der Projektidee „Wildbienen Leipzig“ geht es um den Aufbau einer Internetseite, die über die in Leipzig nachgewiesenen Wildbienenarten informiert. Es geht darum, ökologische Zusammenhänge in der Natur darzustellen, nämlich die Verknüpfung zwischen heimischen Pflanzen und den einzelnen Wildbienenarten. Das Projekt „mein Biotop“ läuft bereits seit Juli 2021. Es hat zum Ziel, Lebensräume durch Aufklärung zu schützen und mit einfachen Mitteln neue Biotope zu schaffen. Auf der zugehörigen Website www.mein-Biotop.de werden verständlich die engen Beziehungen einzelner Arten im Ökosystem aufgezeigt, und der NABU gibt Tipps, wie man funktionale Lebensräume schaffen kann. Pressemitteilung


Vogel des Jahres 2022

Der Wiedehopf hat die Wahl gewonnen

Der Vogel des Jahres 2022 ist der zweite, der bei einer öffentlichen Wahl bestimmt wurde. Gewonnen hat der Wiedehopf (Upupa epops). Er benötigt halboffene bis offene insektenreiche Landschaften, und Insekten gibt es nur ohne Pestizideinsatz, deshalb war sein Wahlslogan „Gift ist keine Lösung“. Der NABU Leipzig wird im Verlauf des Jahres mit verschiedenen Aktionen über den Vogel des Jahres informieren und sein Wahlkampfmotto aufgreifen, um auch in Leipzig mehr Giftverzicht und mehr Insektenschutz zu erreichen.

 

Der Wiedehopf ist Vogel des Jahres 2022. Foto: M Schäf
Der Wiedehopf ist Vogel des Jahres 2022. Foto: M Schäf

Mit seinem orangeroten Gefieder und seiner markanten Federhaube ist der Wiedehopf einer der auffälligsten heimischen Vögel, dennoch werden die wenigsten diesen Vogel jemals selbst in der Natur gesehen haben, denn er kommt nur in wenigen Regionen Deutschlands vor. In der Region Leipzig wird immer wieder einmal ein Wiedehopf beobachtet, Ansiedlungsversuche sind aber bisher nicht erfolgreich. Bei den meisten Beobachtungen handelt es sich um Durchzügler.  Es gibt Hinweise, dass der Wiedehopf in der Region Leipzig früher einmal zuhause war, heute ist er in Sachsen fast nur noch im Nordosten nachgewiesen, wo es nur bis zu 100 Brutpaare gibt.

 

Der Wiedehopf liebt warme, offene Lebensräume in denen er Höhlen oder Halbhöhlen zum Brüten findet sowie Großinsekten, von denen er sich ernährt. Da er am Boden jagt, darf die Bodenvegetation nicht zu dicht sein. Aufgrund von Flächenversiegelungen und intensiver Landwirtschaft fehlen ihm geignete Nahrungshabitate, aber auch Nistmöglichkeiten. Eigentlich nistet der Wiedehopf vorwiegend in alten Baumhöhlen, da diese heute weitgehend fehlen, nimmt er aber auch gerne Nisthilfen an. Offene, strukturreiche Landschaft hingegen ist rar. Zudem macht sich das Insektensterben negativ bemerkbar – wie auch vielen anderen Tieren fehlt dem Wiedehopf dadurch die Nahrungsgrundlage. Weiterlesen


Teilerfolg für den Vogelschutz

Gläserne Fahrstuhlschächte wurden umgestaltet

Foto: NABU Leipzig
Foto: NABU Leipzig

In Paunsdorf wurden Fahrstuhlscheiben wirksam gegen Vogelschlag beklebt, nachdem der NABU Leipzig 16 Monate lang für diese Lösung eingetreten ist. In dieser Zeit mussten leider 18 tote Vögel dokumentiert werden. Die tatsächliche Zahl der Toten und Verletzten ist sicher noch größer, denn nicht alle werden aufgefunden.

 

Leider ist das Erreichte auch in diesem Fall nur ein Teilerfolg, denn es wurden nur jene Glasschächte vogelsicher umgestaltet, an denen die Todesopfer dokumentiert wurden. Die übrigen Schächte sind nach wie vor potenzielle Todesfallen für die Vögel. Der ehrenamtliche Kampf für die Vogelwelt muss darum weitergehen, der NABU wird die Situation weiter beobachten. Zudem sind diese Glasflächen nur ein weiterer Einzelfall. Mit Beharrlichkeit und großem Zeitaufwand waren hier NABU-Mitglieder im Einsatz, an vielen anderen Glasflächen ist die Lage ähnlich dramatisch, doch dort sterben die Tiere oft unbemerkt. Darum bittet der NABU um Unterstützung: Wer helfen möchte oder Kollisionsopfer findet, kann sich per E-Mail melden.

 

Vögel können verglaste Flächen nicht als Hindernis wahrnehmen, die Kollision endet meist tödlich für die Tiere. Durch vogelsicher gestaltetes Glas kann man das leicht vermeiden, leider wird das bei Baumaßnahmen fast nie berücksichtigt, obwohl es gesetzlich verboten ist, geschützte Tiere zu töten oder zu verletzen. Weitere Informationen


Nistkastenreinigung

Arbeitseinsätze für die heimische Vogelwelt

Foto: Beatrice Jeschke
Foto: Beatrice Jeschke

Der NABU Leipzig kümmert sich um rund 800 Nisthilfen in Parkanlagen und auf Friedhöfen. Jedes Jahr zwischen Oktober und Februar werden sie kontrolliert und repariert. Dabei kann man anhand von Spuren und Nestern feststellen, welche Vögel gebrütet haben. Am 13. November 2021 fand ein Arbeitseinsatz auf dem Südfriedhof statt, wo rund 60 Nisthilfen betreut werden. Sieben ehrenamtliche Helfer beteiligten sich daran und dokumentierten den diesjährigen Bruterfolg. Weiterlesen


Hoffnung für die Stadtnatur

Leipziger Stadtrat hat Erarbeitung einer Grünsatzung beschlossen

Wertvolles Stadtgrün wird oft achtlos beseitigt. Foto: Sabrina Rötsch
Wertvolles Stadtgrün wird oft achtlos beseitigt. Foto: Sabrina Rötsch
Wird kurz gemähter Rasen durch blühende Wildblumenwiesen ersetzt, ist bereits mit einfachen Mitteln ein Lebensraum entstanden. Foto: Beatrice Jeschke
Wird kurz gemähter Rasen durch blühende Wildblumenwiesen ersetzt, ist bereits mit einfachen Mitteln ein Lebensraum entstanden. Foto: Beatrice Jeschke

Eines der umfangreichen Arbeitsgebiete des NABU Leipzig ist der Erhalt lebendiger Stadtnatur. Mit mehreren Initiativen, teils gemeinsam mit anderen Verbänden, kämpft der NABU Leipzig für mehr Natur in der Stadt und für eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung. Deshalb begrüßt der NABU, dass der Stadtrat am 10. November 2021 die Erarbeitung einer Grünsatzung beschlossen hat. Der NABU wird die Umsetzung kritisch begleiten, denn es gibt bereits zahlreiche Beschlüsse und Konzepte mit wohlklingenden Namen, die jedoch in der Regel nicht wirksam umgesetzt werden. Angesichts des Artensterbens gibt es aber keine Zeit mehr zum Warten. Deshalb hat der NABU zahlreiche Projekte gestartet, um neue Lebensräume zu schaffen. Jeder kann mitmachen und sich am Artenschutz beteiligen. Weiterlesen


Pflanzaktion in Kleingartenanlage „Kultur“

Bäume und Sträucher zur Förderung der Biodiversität

Rund 20 freiwillige Helfer waren im Einsatz, um heimische Sträucher und alte Obstbaumsorten zu pflanzen. Fotos: Heike Strunk

 

Am 6. November 2021 fand eine Pflanzaktion in der Kleingartenanlage „Kultur“ statt. Der NABU Leipzig war gemeinsam mit der Initiative „Leipzig pflanzt“ und interessierten Kleingärtnern im Einsatz. Zur Förderung der Artenvielfalt wurden 111 heimische Sträucher sowie 34 Obstbäume gepflanzt. Weiterlesen


Feuchtwiesenmahd an den Papitzer Lachen

Gemeinsamer Arbeitseinsatz auf der Feuchtwiese. Foto: René Sievert
Gemeinsamer Arbeitseinsatz auf der Feuchtwiese. Foto: René Sievert

Am 16. Oktober 2021 hatte der NABU Leipzig wieder zur Feuchtwiesenmahd an den Papitzer Lachen eingeladen. Zwölf Helfer versammelten sich zum Arbeitseinsatz bei trockenem und sonnigem Wetter. Eine besondere Herausforderung wurde in diesem Jahr der Hin- und Rückweg, der aufgrund des Wasserstands in den Lachen durch unwegsames Unterholz führen musste. Neben der Arbeit gibt es auch immer spannende Entdeckungen in der Natur, die in der Herbstsonne viele schöne Momente zu bieten hatte. Weiterlesen

 

Für den Kauf weiterer Flächen in dem ökologisch wertvollen Gebiet bittet der NABU um Spenden

 

Herzlichen Dank allen Unterstützern!


Erfolg für Biodiversität und Stadtklima

Vegetation auf Baumscheiben darf bleiben!

Baumfällungen und Gehölzrodungen trotz Artensterben und Klimanotstand. Foto: NABU Leipzig
Baumfällungen und Gehölzrodungen trotz Artensterben und Klimanotstand. Foto: NABU Leipzig

Doch die Gefahr ist nicht gebannt. Geschockte Anwohner melden sich immer wieder beim NABU, wenn sie neuen Naturfrevel auf dem Areal beobach­ten. Obwohl Anwohner und NABU ihre Standpunkte mehrfach verdeutlicht haben, werden sie über den Fortgang der Maßnahmen nicht informiert und ihre Einwände bleiben unberücksich­tigt. Im Zuge der Öffentlichen Auslegung zum Bebauungsplan hat der NABU die Möglichkeit einer Stellungnahme genutzt. Obwohl der NABU im Vorfeld wiederholt auf die Probleme aufmerksam gemacht hat, sind in dem Plan die artenschutzfachlichen Belange nicht in ausrei­chender Form berücksichtigt worden. Deshalb lehnt der NABU den Bebauungsplan ab. Stellungnahme

 

Auf Baumscheiben finden ökologisch wertvolle Wildkräuter einen Lebensraum – ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Biodiversität in der Stadt. Foto: Sabrina Rötsch
Auf Baumscheiben finden ökologisch wertvolle Wildkräuter einen Lebensraum – ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Biodiversität in der Stadt. Foto: Sabrina Rötsch

Zu Beginn des Jahres konnte der NABU Leipzig mit einem Positionspapier zum Thema Baumscheiben aufdecken, dass die bisherige Praxis, alle Pflanzen auf Baumscheiben zu entfernen, ohne Rechtsgrundlage und Sinn erfolgte. Das Thema wurde daraufhin vom Stadtrat aufgegriffen, der in seiner Sitzung am 13. Oktober 2021 beschlossen hat, dass die Vegetation auf Baumscheiben belassen wird. Ab kommendem Jahr dürfen nun die Wildkräuter wachsen, das hilft nicht nur dem Straßenbaum sondern fördert auch die Biodiversität in der Stadt, denn unsere Insekten sind auf heimische Wildkräuter angewiesen. Der NABU Leipzig freut sich, dass er als Vorreiter mit seinem Positionspapier für dieses Thema sensibilisieren konnte. Weitere Umweltverbände und Stadtratsfraktionen haben die Position des NABU unterstützt. Weitere Informationen


Initiative für Biodiversität im Park

Durch Mahdgutübertragung sollen heimische Wiesenpflanzen angesiedelt werden. Foto: Stadtreinigung Leipzig
Durch Mahdgutübertragung sollen heimische Wiesenpflanzen angesiedelt werden. Foto: Stadtreinigung Leipzig

Im Johannapark entstehen artenreiche Langgraswiesen. Als eine erste Maßnahme gab es am 20. September 2021 eine sogenannte Mahdgutübertragung. Dafür wurde samentragendes Mahdgut von einer artenreichen Spenderfläche auf die zu entwickelnde Wiese aufgebracht, sodass sich die Pflanzen auf der neuen Fläche selbst aussäen. Auf einer zweiten Fläche wurden heimische Wildpflanzenarten ausgesät. Die Langgraswiesen sollen Insekten und anderen Tieren als Lebensraum dienen und durch ihre Blütenvielfalt reichhaltige Nahrung bieten. Neben der Entwicklung artenreicher Wiesen sollen auch Strauchflächen nachgepflanzt oder neu angelegt werden. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem NABU Leipzig sowie BUND und Ökolöwe. Weiterlesen


Einen Müllberg gestalten

Ideenwettbewerb zur Nachnutzung der Zentraldeponie Cröbern
NABU Leipzig gehört zu den Preisträgern

Sabrina Rötsch und Kevin Klein vom NABU Leipzig haben die Idee für die Nachnutzung der Deponie entwickelt und waren bei der Preisverleihung dabei.
Sabrina Rötsch und Kevin Klein vom NABU Leipzig haben die Idee für die Nachnutzung der Deponie entwickelt und waren bei der Preisverleihung dabei.

Südlich von Leipzig am Störmthaler See befindet sich die Zentraldeponie Cröbern. Was wird aus dem Areal, wenn die Deponie voraussichtlich 2035 ihre Kapazitätsgrenze erreicht hat? Um Ideen zu sammeln, wurde ein Wettbewerb initiiert: „Landschaft im Wandel – einen Berg gestalten, Ideen zur (Nach-)Nutzung der Zentraldeponie Cröbern“. Auch der NABU Leipzig hat sich mit einer Idee am Wettbewerb beteiligt und ist damit einer von acht Preisträgern geworden. Mit seinem Konzept einer innovativen Fusion aus Naturschutz, Kunst, Wissenschaft und Sport konnte der NABU die Jury überzeugen, freut sich über diese Anerkennung und über das Preisgeld. Am 12. August 2021 wurden die verschiedenen Ideen bei einer kleinen Zeremonie vorgestellt. Das Konzept des NABU Leipzig beinhaltet vier miteinander in Synergie verbundene Elemente: einen Wildbienenlehrpfad, eine Mountainbikestrecke, ein astronomisches Teleskop und Kunstinstallationen. Die Mountainbikestrecke könnte beispielsweise offene Bodenstellen für Bienennistplätze schaffen, die Kunstinstallationen für Totholzhabitate sorgen. Der astronomische Beobachtungspunkt kann für nächtliche Dunkelheit sorgen und auf das Problem der Lichtverschmutzung aufmerksam machen.

Wettbewerbsbeitrag des NABU Leipzig.
Wettbewerbsbeitrag des NABU Leipzig.

„mein Biotop“

NABU Leipzig startet Mitmachprojekt gegen Lebensraumverlust

Unter den Gästen zum Projektstart war auch Sachsens Umweltminister Wolfram Günther. Foto: Beatrice Jeschke
Unter den Gästen zum Projektstart war auch Sachsens Umweltminister Wolfram Günther. Foto: Beatrice Jeschke

„mein Biotop“ heißt eine neue Initiative, die der NABU Leipzig gestartet hat. Mit dem Projekt soll gezeigt werden, wie bereits mit einfachen Mitteln in Kleingärten, Hinterhöfen und auf Balkonen wichtige Biotope entstehen können. Jeder kann mitmachen und so können sich an vielen Stellen in Leipzig Lebensräume und ein Biotopverbund entwickeln. Dies schützt Pflanzen und Tiere und macht Natur für die Menschen erlebbar. „mein Biotop“ soll dem Verlust natürlicher Lebensräume etwas entgegensetzen, jeder kann einen praktischen Beitrag für den Erhalt der Biodiversität leisten.

Sachsenlotto ist Partner dieses Projekts und unterstützt den NABU Leipzig. Am 14. Juli 2021 fand der feierliche Projektstart statt. Mit dabei waren unter anderen Sachsens Umweltminister Wolfram Günther sowie Peter Wasem, Leiter des Amtes für Umweltschutz, und Rüdiger Dittmar, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer. Weiterlesen

 

Pressemitteilung


NABU Leipzig kritisiert „Energieberg“ Seehausen

Keine Photovoltaik auf ökologisch wertvollen Flächen!

Foto: andreas160578/pixabay
(Symbolfoto)

Am 28. April wurde entgegen der Ablehnung des Ortschaftsrates Seehausen die Bebauung der ehemaligen Deponie mit Photovoltaik im Stadtrat beschlossen. Der NABU Leipzig kritisiert diese Entscheidung und hat ein Positionspapier verfasst.

Artensterben und Klimawandel sind eine Doppelkrise, die uns vor große Herausforderungen stellt. Bei allen Planungen und Bebauungen sollten Arten- und Klimaschutz stets besonders berück­sichtigt werden. Der Ausbau von Photovoltaik gehört zu den essenziellen Pfeilern bei der Umsetzung der Klimaziele. Ein Ausbau von Solarenergie ist daher auch im Interesse des Natur- und Artenschutzes, denn der Klimawandel zählt zu den größten Bedrohungen für Mensch und Natur. Es ist jedoch kontraproduktiv, wenn ein Ausbau von Photovoltaik so erfolgt, dass Natur- und Artenschutz ignoriert werden. Deshalb sollten Photovoltaikanlagen möglichst auf bereits versiegelten Flächen oder auf Dächern errichtet werden, nicht jedoch auf ökologisch wertvollen Flächen. Positionspapier

 

MEDIENECHO

 

Leipziger Internetzeitung


Leipzig schrumpft

NABU beklagt Lebensraumverlust in der wachsenden Stadt

Leipzig wächst für die Menschen. Demnächst wird die Stadt wohl mehr als 580.000 Einwohner haben, bis 2030 werden gar 720.000 erwartet. An den vielen Baustellen ist gerade zu sehen, wie sich ein solches Wachstum auswirkt. Neue Wohnungen, Einkaufsmärkte und Gewerbegebiete werden gebaut.

 

Aber Leipzig schrumpft für die Wildtiere! Während die Stadt wächst, haben diese Stadtbewohner immer weniger Platz. Viele Brachflächen und Grünanlagen gibt es nicht mehr, Sträucher und Bäume wurden gerodet. Damit einher geht der Verlust von potenziellen Lebensräumen der Tiere. Immer mehr Menschen fällt auf, dass es beispielsweise weniger Sperlinge und Amseln gibt. Igel, Fledermaus, Schmetterling und Nachtigall, die zum lebendigen Stadtbild von Leipzig gehörten, werden immer seltener.

 

Darauf weist der NABU Leipzig hin, der allein im Jahr 2016 einen Flächenverlust von über 50 Hektar erfasst hat. Das sind Flächen, die lange von unseren tierischen Mitbewohnern genutzt wurden und die nun nicht mehr existieren. Eine Karte gibt einen entsprechenden Überblick über diese vom NABU registrierten Flächen – viele weitere sind in dieser Übersicht noch gar nicht enthalten.

 

Der NABU wirbt für einen verantwortungsvollen Umgang mit vorhanden Flächen. Bei Bauplanungen sollte man Lebensräume für tierische Nachbarn von Anfang an berücksichtigen.

 

Pressemitteilung     Weiterlesen

WEITERE THEMEN


Foto: scholacantorum/Pixabay

Was macht der NABU Leipzig eigentlich?

 

Im November 2020 sprach die Initiative HYBRID ART LAB für den Oikos-Umweltpodcast „Natur für Städter“ mit René Sievert vom NABU Leipzig über die Arbeit des NABU für Mensch und Natur in Leipzig und Umgebung. Dabei ging es um Biotop-, Arten- und Klimaschutz. Die gemeinnützige Arbeit für diese Lebensgrundlagen des Menschen ist wichtig, aber auch recht mühsam. Jetzt anhören



Foto: Beatrice Jeschke

Platz der Biologischen Vielfalt in Gefahr

 

Der Wilhelm-Leuschner-Platz hat eine größere Artenvielfalt als umliegende Parkflächen. Mit großer Sorge beobachtet der NABU, dass auch diese Oase dem Bauboom geopfert werden soll. Es deutet nichts darauf hin, dass der Naturschutz bei den Planungen berücksichtigt wird, obwohl der NABU Leipzig dazu frühzeitig Hinweise gegeben hat. mehr

 



Foto: René Sievert
Foto: René Sievert

Defizite beim Schutz häufiger Vogelarten

 

Viele Lebensräume in Leipzig gehen im Zusammenhang mit Baumaßnahmen ersatzlos verloren. Die Folge sind unter anderem Bestandseinbrüche bei Vogelarten, obwohl sie nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützte sind. Der NABU Leipzig hat ein Positionspapier verfasst, in dem am Beispiel der geschützten Lebensstätten des Haussperlings die Rechtslage und die ökologischen Zusammenhänge erläutert werden. mehr


Tiermord in der Stadt

 

Tagtäglich werden in Leipzig bei Bau- oder Gehölzpflegearbeiten Tiere getötet, Nistplätze schwinden, Orte für die Nahrungssuche gehen verloren. In vielen Fällen handelt es sich um Verstöße gegen das Naturschutz­recht, was jedoch oft folgenlos bleibt. Bürger verstehen nicht, warum die Behörden nicht einschreiten. Auch Arbeiten im Auftrag der Stadt selbst sind keineswegs vorbildlich. mehr  



Wohnungsnot durch Bauboom

 

Bei Gebäudesanierungen werden Nistplätze zerstört, der gesetzliche Artenschutz wird aus Unkenntnis oder vorsätzlich missachtet. Das führt zum Verlust von Nistplätzen, in manchen Fällen auch zum Tod von Tieren. Auf Leipziger Baustellen! Der NABU fordert Einhaltung der Artenschutzgesetze! mehr

  



Tipps zum Artenschutz beim Gebäudeneubau

 

Wie man mit geringem Aufwand Vogelnistplätze und Fledermausquartiere in Gebäudeneubauten integrieren kann, zeigt die kleine Broschüre. Sie basiert auf einer Bachelorarbeit an der HTWK. mehr

 

 

 



Tödliche Klebepaste

 

Bundesweit kommt ein silikonartiger Kleber zum Einsatz, um Vögel von Gebäuden zu vertreiben. Diese Abwehrpaste wird als harmlos angepriesen, doch sie hat für Vögel und andere Tiere tödliche Folgen. Die Verwendung ist nach Auffassung des NABU gesetzeswidrig. Der NABU Leipzig fordert deshalb alle auf, dieses Mittel keinesfalls einzusetzen und Einsatzorte des Klebers zu melden. mehr



Gefährliche Angelhaken

 

Von Anglern achtlos liegen gelassene oder ins Wasser geworfene Angelschnüre sind eine ernste Gefahr für Wasservögel. Wenn sie sich am Körper verfangen, endet der Überlebenskampf mit Verletzungen, manchmal auch tödlich. Leider werden dem NABU Leipzig immer wieder solche Fälle gemeldet. Bitte keine Haken und Schnüre am Gewässer zurückzulassen! mehr  



Foto: Hans-Joachim Kietz

Buntes Grün

 

Der NABU setzt sich für eine naturnahe Pflege von Kleingärten, Parkanlagen und Grünflächen ein, unterstützt Garten- und Grundstücks­besitzer, Inhaber von Firmengeländen oder von Wohnanlagen, Sträucher zu pflanzen oder Blumenwiesen anzulegen und zu erhalten. Machen Sie mit: Schaffen Sie Lebensräume in der Stadt! mehr

 



Foto: Beatrice Jeschke
Foto: Beatrice Jeschke

„mein Biotop“

 

Die Mitmachaktion „mein Biotop“ soll dem Verlust natürlicher Lebensräume etwas entgegensetzen, jeder kann einen praktischen Beitrag für den Erhalt der Biodiversität leisten. Mit dem Projekt soll gezeigt werden, wie bereits mit einfachen Mitteln wichtige Biotope entstehen können. Jeder kann mitmachen und so können sich an vielen Stellen in Leipzig Lebensräume und Biotoptrittsteine entwickeln. mehr



Foto: Ina Ebert
Foto: Ina Ebert

Kleingarteninitiative „Baum statt Bäumchen“

 

Die leider verbrei­tete Meinung, es dürfen in Kleingärten nur kleine Obst­bäume gepflanzt werden, ist nicht richtig und hat dazu geführt, dass in vielen Gartenanlagen das Leben auf und in Obst­bäumen auf rasantem Rückgang ist. Besser sind Halbstämme, die eine Höhe von etwa 5 Metern erreichen und laut Bundeskleingartengesetzt erlaubt sind. Natürliche Bruthöhlen entstehen erst bei größeren und älteren Bäumen, die zudem mit ihren Blüten zahlreichen Insekten Nektar und Pollen bieten. mehr



 Foto: André Künzelmann/UFZ

Rettungsplan für die Aue

 

Fachleute und Vertreter aus Umweltverbänden, Behörden und der Wissenschaft haben ein gemeinsames Positionspapier mit einer Vision für den Schutz des Leipziger Auenökosystems entwickelt. Das Papier betont vor allem die überragende und alle anderen Ziele befördernde Rolle des Wasserdargebots und der Wasserdynamik und es werden Leitlinien vorgestellt, auf deren Grundlage Konzepte für die Wiederbelebung der Auen erarbeitet werden können mehr



Foto: Doris Wolst/UFZ

Schutz der artenreichen Auenlandschaft

 

Das Auenökosystem ist auf periodische Hochwasserer­eignisse angewie­sen, sie wieder zu ermöglichen, ist deshalb eins der wichtigsten Natur­schutzziele. Neben dieser Auenrevitalisierung gilt es, den Auwald als artenreiche Kulturlandschaft zu erhalten. Ihre große Biodiversi­tät verdankt sie auch einer naturverträg­lichen Forstbewirtschaftung. Der NABU setzt sich dafür ein, dass dabei ökologische Zusam­menhänge und der Artenschutz beachtet werden. mehr