SARS-CoV-2. Illustration: CDC / Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAMS

Infektions-Vorsorge

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die NABU-Naturschutzstation nur eingeschränkt geöffnet, Veranstaltungen und Aktionen finden eingeschränkt statt. In dringenden Fällen erreichen Sie den NABU Leipzig telefonisch unter 0341 6884477 (Anrufbeantworter) oder per E-Mail.

 

Informationen der Stadtverwaltung 



Frühlingsgefühle im Abtnaundorfer Park: Tagpfauenauge.
Foto: O. Ritthaler

Natur & Co(rona)

 

Um sich und andere zu schützen, müssen weiterhin alle zuhause bleiben und Kontakte zu anderen Menschen unterlassen. Der NABU Leipzig hat seit Beginn der Pandemie einige Tipps und Informationen zu Naturerleben und Naturschutz im Internet zusammengestellt – die Rubrik wird weiter ergänzt. Auf das gemeinsame Naturerleben müssen wir zwar verzichten, aber Freude an der Natur kann durch die Corona-Krise hindurch helfen. mehr 



Klimastreik am 24. September

NABU und NAJU beteiligen sich an Demo in Leipzig

Der Weltklimarat hat klargemacht, dass die Klimakrise Extremwetterereignisse wie Starkregen und Hochwasser, Hitzewellen und Brände befeuert. Bereits ab 2030 könnte die 1,5-Grad-Schwelle der Erderwärmung überschritten sein. Damit ist klar: Ein „Weiter so“ kann es nicht geben. Eine neue Bundesregierung muss sich endlich für eine echte 1,5-Grad-Politik einsetzen! Die Bundestagswahl ist eine Klimawahl. Kurz vor dem Wahltag wollen Klimaschutzinitiativen darauf noch einmal eindringlich aufmerksam machen. Sie beteiligen sich am 24. September 2021 am Globalen Klimastreik. Der NABU wird dabei deutlich machen, dass es sich um eine Doppelkrise handelt. Wir erleben nicht nur einen Klimanotstand, sondern auch eine Krise der Biodiversität. Deshalb ist die Bundestagswahl nicht nur eine Klimawahl, sondern auch eine Naturwahl. Weiterlesen

 

An der Demonstration in Leipzig werden sich auch NABU und NAJU beteiligen: Treffpunkt 13.30 Uhr vor der Uni-Kirche.

 


Tag der Offenen Tür im Zaubergarten

NABU Leipzig war mit Infostand und Glücksrad dabei

Foto: Beatrice Jeschke
Foto: Beatrice Jeschke

Am 11. September 2021 war der NABU Leipzig mit einem Stand beim Tag der Offenen Tür im Zaubergarten. Es gab Informationen über das neue Projekt „mein Biotop“ und zu vielen anderen Projekten des NABU Leipzig. Bei Kindern war das „Glücksrad“ besonders beliebt, an dem man Fragen zu heimischen Tierarten beantworten konnte. Weiterlesen

 

NABU Leipzig beim Schlossparkfest

Foto: René Sievert
Foto: René Sievert

Eine Woche zuvor, am 5. September, war der NABU Leipzig ebenfalls mit einem Infostand beim Lützschenaer Schlossparkfest. Auch dort gab es Informationen zu NABU-Projekten und zur Naturschutzarbeit in Leipzig sowie viele interessante Gespräche mit Besuchern des Festes. Als Aktion für kleine und große Naturfreunde gab es ein Bilderrätsel über heimische Kräuter und heimische Vögel. Weiterlesen


Fledermausnacht auf dem Friedhof

 

NABU Leipzig lädt zur Batnight 2021 ein

 

Die internationale Batnight findet jedes Jahr statt, um über Fledermäuse zu informieren und für ihren Schutz zu werben – 2021 zum 25. Mal. In ganz Deutschland hat der NABU zu diesem Anlass Veranstaltungen und Aktionen angeboten. Daran beteiligt sich auch der NABU Leipzig und hatte am 28. August 2021 eingeladen zur Fledermausnacht auf dem Friedhof Sellerhausen.

 

Die Batnight begann mit einem Vortrag über die heimischen Fledermäuse, ihre Gefährdung und Schutzmöglichkeiten. Anschließend gab es Gelegenheit mit den ehrenamtlichen Fledermaus­experten ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden beispielsweise Fragen zum Fledermausschutz in Leipzig, zur Ortung der Ultraschalllaute der Fleder­mäuse oder zu Pflege und Wiederauswilderung hilfsbedürftiger Exemplare beantwortet. Immer wieder wurden auch die zahlreichen Probleme der Tiere angesprochen, die unter Lebensraumzerstörung, Nahrungsmangel und Wohnungsnot leiden. Nach Sonnenuntergang konnten die rund 60 Teilnehmer gemeinsam mit den NABU-Experten zahlreiche Fledermäuse auf dem Friedhofsgelände beobachten, das vom NABU Leipzig im Rahmen des Projektes „Lebendige Friedhöfe“ betreut wird. Weitere Informationen


Für Arten- und Klimaschutz

NABU Leipzig als Ansprechpartner

Der Sommer ist für viele Menschen eine Zeit von Ruhe und Erholung. Doch selbst im Urlaub wird man inzwischen mit alarmierenden Nachrichten zur Klimakrise und zum weltweiten Artensterben konfrontiert: Starkregen, Waldbrände, veränderte Tierwelt, verschwundene Natur. Auch der NABU Leipzig ist für Fragen zu diesen Themen immer wieder Ansprechpartner und versucht, auf die Probleme hinzuweisen und für ein besseres Miteinander von Mensch und Natur zu werben. In den vergangenen Wochen berichteten beispielsweise das Stadtmagazin Urbanite, das Lokalradio mephisto 97.6 und das Podcastradio detektor.fm

 

Artenvielfalt erhalten Insektensterben in Leipzig Licht aus für die Umwelt

Weißstorch als Müllschlucker?

Vogel mit dutzdenden Gummibändern im Darm wurde gerettet

Fotos: NABU Leipzig

 

Die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig hat einen Weißstorch gerettet, der dutzende Gummibänder im Verdauungstrakt hatte. Der Vogel wurde nach einem Zusammenstoß mit einer Stromleitung gefangen. Bei der Untersuchung in der Vogelklinik stellte sich heraus, dass er nicht verletzt war, das Röntgenbild zeigte aber einen reichlich gefüllten Verdauungstrakt mit undefinierbarem Inhalt. Der Storch bekam ein Abführmittel und wurde zur weiteren Beobachtung in die Wildvogelhilfe mitgenommen. Am nächsten Tag konnten 40 teilweise verknotete Gummibänder aus dem Darm gezogen werden. Der Storch hatte sie offenbar mit Würmern verwechselt und irrtümlich gefressen. Alle sollten darauf achten, dass derartige Abfälle nicht in die Umwelt gelangen oder so schnell wie möglich wieder eingesammelt werden. Weiterlesen


Einen Müllberg gestalten

Ideenwettbewerb zur Nachnutzung der Zentraldeponie Cröbern
NABU Leipzig gehört zu den Preisträgern

Sabrina Rötsch und Kevin Klein vom NABU Leipzig haben die Idee für die Nachnutzung der Deponie entwickelt und waren bei der Preisverleihung dabei.
Sabrina Rötsch und Kevin Klein vom NABU Leipzig haben die Idee für die Nachnutzung der Deponie entwickelt und waren bei der Preisverleihung dabei.

Südlich von Leipzig am Störmthaler See befindet sich die Zentraldeponie Cröbern. Was wird aus dem Areal, wenn die Deponie voraussichtlich 2035 ihre Kapazitätsgrenze erreicht hat? Um Ideen zu sammeln, wurde ein Wettbewerb initiiert: „Landschaft im Wandel – einen Berg gestalten, Ideen zur (Nach-)Nutzung der Zentraldeponie Cröbern“. Auch der NABU Leipzig hat sich mit einer Idee am Wettbewerb beteiligt und ist damit einer von acht Preisträgern geworden. Mit seinem Konzept einer innovativen Fusion aus Naturschutz, Kunst, Wissenschaft und Sport konnte der NABU die Jury überzeugen, freut sich über diese Anerkennung und über das Preisgeld. Am 12. August 2021 wurden die verschiedenen Ideen bei einer kleinen Zeremonie vorgestellt. Das Konzept des NABU Leipzig beinhaltet vier miteinander in Synergie verbundene Elemente: einen Wildbienenlehrpfad, eine Mountainbikestrecke, ein astronomisches Teleskop und Kunstinstallationen. Die Mountainbikestrecke könnte beispielsweise offene Bodenstellen für Bienennistplätze schaffen, die Kunstinstallationen für Totholzhabitate sorgen. Der astronomische Beobachtungspunkt kann für nächtliche Dunkelheit sorgen und auf das Problem der Lichtverschmutzung aufmerksam machen.

Wettbewerbsbeitrag des NABU Leipzig.
Wettbewerbsbeitrag des NABU Leipzig.

Insektensommer 2021

Sechsbeiner zählen vom 6. bis 15. August

Der Insektensommer 2021 geht vom 6. bis 15. August in die zweite Runde. Jetzt im Hochsommer sind dabei andere Insekten zu beobachten als in Runde 1 im Juni – beispielsweise Wespen. Der NABU Leipzig hat Insektenfreunde am 7. August zur Insektenzählung auf dem Ostfriedhof eingeladen. Weiterlesen

 

Zweimal im Jahr ruft der NABU zur großen Insektenzählung auf, bei der jeder mitmachen kann. Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Gezählt wird eine Stunde lang. Ein warmer, trockener und windstiller Tag ist zum Insektenzählen am besten geeignet. Der Insektensommer findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt. Es gibt zwei Zählphasen: Die erste ist im Frühsommer vom 4. bis 13. Juni, die zweite folgt im Hochsommer vom 6. bis 15. August. Gezählt werden alle Insekten, auf einigen Arten liegt aber ein besonderes Augenmerk. Weiterlesen

 

Der NABU Leipzig hat zum Insektensommer zu gemeinsamen Zählaktionen eingeladen. Am 10. Juni wurde die Schmetterlingswiese im Deutschen Kleingärtnermuseum untersucht, am 12. Juni gab es eine Veranstaltung im Botanischen Garten. Außerdem begleitete ein Kamerateam des MDR den NABU Leipzig beim Insektensommer im Eutritzscher Park. Weiterlesen


Vögel hinter Baugerüst gefangen

NABU kämpft zwei Tage für die Befreiung der Tiere

Befreiungsaktion des THW für die leidenden Vögel. Fotos: NABU Leipzig

 

In der Bornaischen Straße wurde am 24. Juli 2021 ein Baugerüst aufgestellt. Mauersegler fliegen gegen die Netze und Gerüststangen, stundenlang, verzweifelt, immer und immer wieder. Sie kommen nicht zu ihren Jungen. Gebäudeverwalter und Gerüstbauer wurden vorher über die Gebäudebrüter informiert, trotzdem werden die Brutplätze mit einem vollständig vernetzten Gerüst verschlossen. Eigentlich wäre die Stadtverwaltung Leipzig zuständig, Naturschutz- und Tierschutzgesetz durchzusetzen und den Rückbau des Gerüstes zu organisieren, doch stattdessen müssen einmal mehr ehrenamtlich tätige Tierfreunde des NABU Leipzig aktiv werden, und es beginnt ein tagelanges Ringen um das Überleben der Vögel. Am Ende ist es das Technische Hilfswerk, das das Gerüst zurückbaut, sodass die Vogeleltern ihre Jungen wieder erreichen können. Weiterlesen


„mein Biotop“

NABU Leipzig startet Mitmachprojekt gegen Lebensraumverlust

Unter den Gästen zum Projektstart war auch Sachsens Umweltminister Wolfram Günther. Foto: Beatrice Jeschke
Unter den Gästen zum Projektstart war auch Sachsens Umweltminister Wolfram Günther. Foto: Beatrice Jeschke

„mein Biotop“ heißt eine neue Initiative, die der NABU Leipzig gestartet hat. Mit dem Projekt soll gezeigt werden, wie bereits mit einfachen Mitteln in Kleingärten, Hinterhöfen und auf Balkonen wichtige Biotope entstehen können. Jeder kann mitmachen und so können sich an vielen Stellen in Leipzig Lebensräume und ein Biotopverbund entwickeln. Dies schützt Pflanzen und Tiere und macht Natur für die Menschen erlebbar. „mein Biotop“ soll dem Verlust natürlicher Lebensräume etwas entgegensetzen, jeder kann einen praktischen Beitrag für den Erhalt der Biodiversität leisten.

Sachsenlotto ist Partner dieses Projekts und unterstützt den NABU Leipzig. Am 14. Juli 2021 fand der feierliche Projektstart statt. Mit dabei waren unter anderen Sachsens Umweltminister Wolfram Günther sowie Peter Wasem, Leiter des Amtes für Umweltschutz, und Rüdiger Dittmar, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer. Weiterlesen

 

Pressemitteilung


NABU Leipzig kritisiert „Energieberg“ Seehausen

Keine Photovoltaik auf ökologisch wertvollen Flächen!

Foto: andreas160578/pixabay
(Symbolfoto)

Am 28. April wurde entgegen der Ablehnung des Ortschaftsrates Seehausen die Bebauung der ehemaligen Deponie mit Photovoltaik im Stadtrat beschlossen. Der NABU Leipzig kritisiert diese Entscheidung und hat ein Positionspapier verfasst.

Artensterben und Klimawandel sind eine Doppelkrise, die uns vor große Herausforderungen stellt. Bei allen Planungen und Bebauungen sollten Arten- und Klimaschutz stets besonders berück­sichtigt werden. Der Ausbau von Photovoltaik gehört zu den essenziellen Pfeilern bei der Umsetzung der Klimaziele. Ein Ausbau von Solarenergie ist daher auch im Interesse des Natur- und Artenschutzes, denn der Klimawandel zählt zu den größten Bedrohungen für Mensch und Natur. Es ist jedoch kontraproduktiv, wenn ein Ausbau von Photovoltaik so erfolgt, dass Natur- und Artenschutz ignoriert werden. Deshalb sollten Photovoltaikanlagen möglichst auf bereits versiegelten Flächen oder auf Dächern errichtet werden, nicht jedoch auf ökologisch wertvollen Flächen. Positionspapier

 

MEDIENECHO

 

Leipziger Internetzeitung


Das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

Vortrag und Exkursion am 10. Juli

Das Rotkehlchen ist der erste öffentlich gewählte „Vogel des Jahres“. Foto: Reimund Francke
Das Rotkehlchen ist der erste öffentlich gewählte „Vogel des Jahres“. Foto: Reimund Francke

Zum 50. Mal wurde in diesem Jahr ein Vogel des Jahres gekürt, zum Jubiläum gab es eine Premiere: Der Vogel des Jahres wurde in einem zweistufigen Verfahren gewählt. Zur Auswahl standen alle heimischen Arten und jeder in Deutschland konnte sich an der Abstimmung beteiligen – rund 450.000 Menschen haben mitgemacht. Nach dem ersten Wahlgang blieben 10 Spitzenkandidaten übrig – gewonnen hat am Ende das Rotkehlchen. Auch in Leipzig ist es an vielen Stellen zuhause und begeistert die Menschen mit seinem feinen Gesang und dem prächtigen Anblick. Leider gehen auch diesem Vogel mehr und mehr Lebensräume verloren und aufgrund des Insektensterbens droht Nahrungsmangel. Weiterlesen

 

Am 10. Juli hat der NABU Leipzig den Vogel des Jahres 2021 näher vorgestellt, aber auch die Kandidaten, die der NABU Leipzig für die Wahl nominiert hatte. In der Auwaldstation Leipzig fand ein Vortrag statt und anschließend – auf der Suche nach dem Rotkehlchen – eine vogelkundliche Exkursion durch Park, Siedlung und Auenlandschaft.


Am 7.7. ist Leipziger Mauerseglertag

Vogelbeobachtung und -zählung mit dem NABU Leipzig

Foto: Andreas Schäfferling/naturgucker.de
Foto: Andreas Schäfferling/naturgucker.de

Um über die Lebensweise und Bedürfnisse der Mauersegler aufzuklären und ihre Brutstätten besser zu schützen, veranstaltet der NABU Leipzig jedes Jahr am 7.7. den Mauersegler-Aktionstag mit verschiedenen Informations-Angeboten. Außerdem sind die Menschen aufgerufen, sich an der stadtweiten Zählung von Mauerseglern und Schwalben zu beteiligen. Bei einer Abendexkursion gab es Informationen über eine Mauersegler-Brutkolonie sowie zur Arbeit der Wildvogelhilfe Leipzig. 

Weiterlesen     Pressemitteilung

 

Mauerseglerdrama am Baugerüst

Rettungseinsatz des NABU Leipzig am versperrten Mauerseglernistplatz. Fotos: NABU Leipzig

 

An einem Baugerüst in Grünau wurden Mauersegler tagelang am Einflug zum Nistplatz gehindert. Anwohner informierten den NABU Leipzig. Wohnungsgenossenschaft und Naturschutzbehörde reagierten nicht auf die Informationen des NABU, deshalb sind ehrenamtliche Vogelretter selbst auf das Gerüst geklettert, um die Netze vor den Einflugschlitzen zu entfernen. Weiterlesen


Hungersnot

Junge Turmfalken leiden unter Lebensraumzerstörung in Leipzig

Rettungseinsatz an der Thomaskirche: NABU Leipzig füttert jungen Turmfalken mit Mäusen. Anschließend wurde der Jungvogel auf einen ungenutzten Balkon der Kirche gesetzt, wo er – ohne Störung durch Passanten – wieder von seinen Eltern versorgt werden konnte. Fotos: NABU Leipzig

 

Zunehmend erreichen den NABU Leipzig Anrufe zu jungen Turmfalken, die im Stadtgebiet hilfebedürftig am Boden sitzen. Diese Jungvögel sind dem Hungertod nah, denn in Leipzig fehlen immer öfter geeignete Lebensräume für die Falken. Jahr für Jahr gehen Nahrungsflächen verloren, die dichter werdende Bebauung verursacht Unfälle: Die Vögel prallen gegen Glasscheiben oder Autos. In Einzelfällen kann die Wildvogelhilfe zufüttern oder Pflegevögel stationär aufnehmen, doch das wichtigste Anliegen muss der Schutz der Lebensräume sein. Der NABU Leipzig fordert die Stadtverwaltung auf, den Schutz der streng geschützten Turmfalken zu gewährleisten und ihre Nahrungsflächen zu erhalten! Weiterlesen


Wildkräuter für Biodiversität und Stadtklima

Tag des Baumes: NABU Leipzig wirbt für den Lebensraum Baumscheibe

Auf Baumscheiben finden ökologisch wertvolle Wildkräuter einen Lebensraum – ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Biodiversität in der Stadt. Foto: Sabrina Rötsch
Auf Baumscheiben finden ökologisch wertvolle Wildkräuter einen Lebensraum – ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Biodiversität in der Stadt. Foto: Sabrina Rötsch

Am 25. April ist Tag des Baumes. Der NABU Leipzig macht zu diesem Anlass einmal mehr auf die Bedeutung der Bäume für Ökosystem und Klima aufmerksam. Zur Förderung der Biodiversität können aber nicht nur die Bäume selbst einen Beitrag leisten, sondern auch Baumscheiben. Leider ist es in Leipzig Praxis, dass von der Stadtreinigung oder von Fremdfirmen regelmäßig Vegetation von Baumschei­ben entfernt wird – oftmals vollständig, sodass der Boden austrocknet und die ökologisch wertvollen Pflanzen verloren gehen. Es ist dringend erforderlich, diese Praxis zu ändern. Eine vollständige Entfernung der Vegetation als Ausdruck von Sauberkeit ist angesichts von Klimanotstand und Artensterben unzeitgemäß. Wildkräuter spielen im Ökosystem eine grundlegende Rolle, insbesondere für spezialisierte Insekten. Wenn sie beseitigt werden, gehen essenzielle Nahrungsquellen verloren – die gegenwärtige Praxis der Baumscheiben-„Pflege“ ist ein vermeidbarer Beitrag zum Artensterben. Deshalb fordert der NABU Leipzig in einem Positionspapier, das zum Tag des Baumes 2021 veröffentlicht wurde, dringend einen Paradigmenwechsel. In Zeiten von Artensterben und Klimakrise werden ohne rechtliche Notwendigkeit und ohne nachvollziehbare Begründung Wildpflanzen entfernt, ökologische Belange werden nicht bedacht, Biodiversität und Klimaschutz bleiben unberücksichtigt. Weiterlesen

 

Positionspapier     Pressemitteilung


Leimringe sind gefährlich für Vögel

In einer Leipziger Kleingartenanlage wurden an einem Leimring zwei Blaumeisen und eine Kohlmeise verklebt gefunden und in die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig gebracht. Leider kommt das immer wieder vor, denn solche

Verklebte Meisen am Leimring. Fotos: NABU Leipzig
Verklebte Meisen am Leimring. Fotos: NABU Leipzig

und ähnliche Leimfallen sind gefährlich für Vögel und andere Tiere, wie beispielsweise Fledermäuse. Dennoch werden Leimringe in Bau- und Gartenmärk­ten als umweltfreundliche Methode zur Schädlingsbe­kämpfung an Obstbäumen verkauft. Wenn diese Art der „Schädlingsbekämpfung“ unvermeidlich ist, können die Klebefallen aber mit einer Drahtman­schette ummantelt werden, damit sich Vögel nicht an dem harzartigen Kleber verfangen. Weiterlesen

Leimring mit schützender Drahtmanschette.
Leimring mit schützender Drahtmanschette.


Wilhelm-Leuschner-Platz erneut Thema im Stadtrat

Bebauungsplan ignoriert weiterhin Arten- und Klimaschutz

Am 24. März 2021 sollte für den Wilhelm-Leuschner-Platz ein überarbeiteter Entwurf des Bebauungsplans im Stadtrat beschlossen werden. Aus diesem Anlass hat der NABU Leipzig erneut eine Stellungnahme verfasst und an die Ratsfraktionen geschickt, denn bedauerlicherweise entspricht der überarbeitete Entwurf noch immer nicht den Anforderungen an Arten-, Biotop- und Klimaschutz. Das große Innenstadtareal Wilhelm-Leuschner-Platz bietet die Chance, auf innovative Weise zu zeigen, wie eine moderne Stadtentwicklung mit dem Schutz von Biodiversität und Klima in Einklang gebracht werden kann. Der NABU hofft, dass der Stadtrat diese Chance nutzt. Weiterlesen

 

Pressemitteilung     Stellungnahme

 

Entscheidung verschoben

 

Der Stadtrat hat die Entscheidung über die Bebauung des Wilhelm-Leuschner-Platzes bereits mehrfach verschoben, nun ist das Thema am 21. April 2021 wieder auf der Tagesordnung. Der NABU hofft, dass die Stadträte die Möglichkeit nutzen, die Pläne zu verbessern, sodass Klima- und Artenschutz berücksichtigt werden. Bis zum erneuten Abstimmungstermin gehen deshalb auch die Mahnwachen vor dem Bahnhof Wilhelm-Leuschner-Platz weiter – immer donnerstags 16 bis 17 Uhr. Leipziger Natur- und Klimaschutzgruppen appellieren hier Woche für Woche an die Verantwortlichen, ihren Bekenntnissen zu Klimaschutz und Biodiversität auch Taten folgen zu lassen. Weitere Informationen

Ansprache des NABU Leipzig bei der Mahnwache am 1. April 2021. Video: NAJU Leipzig


Ungebremste Baumfällungen

Fledermäuse werden obdachlos

Im Abtnaundorfer Park wurden Anfang März ökologisch wertvolle alte Bäume gefällt. Foto: NABU Leipzig
Im Abtnaundorfer Park wurden Anfang März ökologisch wertvolle alte Bäume gefällt. Foto: NABU Leipzig

Vom 1. März bis zum 30. September gilt die gesetzliche Gehölzschutzzeit, dennoch gehen in Leipzig Baumfällungen ungebremst weiter. Viele Bürger sind darüber empört und wenden sich hilfesuchend an den NABU. Bei den Fällarbeiten werden immer wieder Lebensstätten übersehen, Tiere werden verletzt oder getötet. Auf diese Art werden auch Fledermäuse obdachlos. Die Fleder­maushilfe hat seit Wochen alle Hände voll zu tun, noch nie wurden so viele Opfer gleichzeitig betreut. Es ist davon auszugehen, dass die baumbewohnen­den Tiere durch Gehölzarbeiten in ihrem Winter­quartier gestört wurden, oder dass sie es durch die Fällungen verloren haben. Der NABU Leipzig appelliert an die Stadtverwaltung, bei der Erteilung von Fällgenehmigungen alle Belange abzuwägen und dabei Arten- und Klimaschutz zu berücksichtigen. Zu den rücksichtslosen Fällungen gibt es oftmals ökologisch sinnvolle Alternativen. Weiterlesen

 

Pressemitteilung


Kinder fordern Schutz der Natur

Tagtäglich erreichen den NABU Leipzig Meldungen verzweifelter Menschen, die nicht verstehen, warum die Natur vor ihrer Haustür vernichtet wird. Es gibt einen gesellschaftlichen Wunsch nach umweltverträglicher und klimagerechter Stadtentwicklung, es gibt den Wunsch, vorhandene Natur zu erhalten und sie wertzuschätzen, doch dieser Wunsch wird meist nicht erhört, Stadtnatur wird geopfert, Leipzig schrumpft. Dagegen protestieren gemeinsam mit dem NABU oft auch Anwohner, und auch Kinder schicken verzweifelte Post an NABU und Rathaus. Weiterlesen


NABU stoppt Naturfrevel auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz

Baumfällungen und Gehölzrodungen in der Leipziger Innenstadt

Im Eiltempo wurden 500 m² wertvolle Hecken gerodet und 12 Bäume gefällt, bevor der NABU eingreifen konnte. Foto: NABU Leipzig
Im Eiltempo wurden 500 m² wertvolle Hecken gerodet und 12 Bäume gefällt, bevor der NABU eingreifen konnte. Foto: NABU Leipzig

Um Baumfällungen auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig zu stoppen, ist der NABU aktiv geworden und hat einen Anwalt sowie die Polizei eingeschaltet. NABU-Mitglieder waren am 21. Januar 2021 im Einsatz, um zu verhindern, dass gesetzlich geschützte Lebensstätten auf dem Areal zerstört werden. Die Gefahr ist noch nicht gebannt – während der NABU weitere juristische Schritte vorbereitet, prüft die Stadt Leipzig die rechtliche Lage, um die Rodungen fortzusetzen. Um das dem Fällstopp zugrunde liegende Schreiben an die Arbeiter vor Ort zu überreichen, war die Hilfe der Polizei notwendig. Falls für die Arbeiten die erforderlichen Ausnahmege­nehmigungen tatsächlich erteilt wurden, ist die naturschutzfachliche und rechtliche Grundlage dafür fraglich. Zudem versuchte man hier offenbar mit einer „Hauruck-Aktion“ innerhalb weniger Stunden naturzerstörerische Fakten zu schaffen. Ein solches Vorgehen verhöhnt das Engagement des ehrenamtlichen Naturschutzes und die Beteiligungsrechte der Bürger. Weiterlesen

 

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.Die Beauftragung eines Rechtsanwalts und mögliche Gerichtsverfahren sind mit erheblichen Kosten verbunden. Der NABU ist für solche Ausgaben auf Spenden angewiesen. Bitte unterstützen Sie den Kampf für den Erhalt der Stadtnatur mit einer Spende – Herzlichen Dank!

 


Rettungsplan für die Leipziger Aue

Gemeinsames Positionspapier von Umweltverbänden, Behörden und Wissenschaft

Ein Hauptproblem des Auwalds ist die Neue Luppe. Der künstlich angelegte Kanal sorgt für eine Entwässerung der Auenlandschaft. Foto: André Künzelmann/UFZ
Ein Hauptproblem des Auwalds ist die Neue Luppe. Der künstlich angelegte Kanal sorgt für eine Entwässerung der Auenlandschaft. Foto: André Künzelmann/UFZ

Maßgeblich auf Initiative von Prof. Dr. Christian Wirth vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat der NABU Sachsen zusammen mit anderen Verbänden sowie Vertretern aus zuständigen Kommunal- und Fachbehörden eine „Vision“ als naturschutzfachliches Leitbild für die Auenentwicklung in und um Leipzig entwickelt. Das Ergebnis ist ein 63-seitiges Diskussionspapier mit dem Titel „Dynamik als Leitprinzip zur Revitalisierung des Leipziger Auensystems“. Sachsens Umweltminister Günther würdigte das Papier als fundierte Grundlage und kündigte weitere Schritte an. In zehn Thesen stellen die Autoren Leitlinien vor, auf deren Grundlage detaillierte Konzepte für die Wiederbelebung der Auen erarbeitet werden können. Denn das Auensystem entlang der Weißen Elster, Pleiße und Luppe ist seit Jahrzehnten von seinem wichtigsten Element abgeschnitten: dem Wasser. Der Wald trocknet buchstäblich aus, verliert seine charakteristischen Baumarten und deren Bewohner. Weiterlesen


Leipzig schrumpft

NABU beklagt Lebensraumverlust in der wachsenden Stadt

Leipzig wächst für die Menschen. Demnächst wird die Stadt wohl mehr als 580.000 Einwohner haben, bis 2030 werden gar 720.000 erwartet. An den vielen Baustellen ist gerade zu sehen, wie sich ein solches Wachstum auswirkt. Neue Wohnungen, Einkaufsmärkte und Gewerbegebiete werden gebaut.

 

Aber Leipzig schrumpft für die Wildtiere! Während die Stadt wächst, haben diese Stadtbewohner immer weniger Platz. Viele Brachflächen und Grünanlagen gibt es nicht mehr, Sträucher und Bäume wurden gerodet. Damit einher geht der Verlust von potenziellen Lebensräumen der Tiere. Immer mehr Menschen fällt auf, dass es beispielsweise weniger Sperlinge und Amseln gibt. Igel, Fledermaus, Schmetterling und Nachtigall, die zum lebendigen Stadtbild von Leipzig gehörten, werden immer seltener.

 

Darauf weist der NABU Leipzig hin, der allein im Jahr 2016 einen Flächenverlust von über 50 Hektar erfasst hat. Das sind Flächen, die lange von unseren tierischen Mitbewohnern genutzt wurden und die nun nicht mehr existieren. Eine Karte gibt einen entsprechenden Überblick über diese vom NABU registrierten Flächen – viele weitere sind in dieser Übersicht noch gar nicht enthalten.

 

Der NABU wirbt für einen verantwortungsvollen Umgang mit vorhanden Flächen. Bei Bauplanungen sollte man Lebensräume für tierische Nachbarn von Anfang an berücksichtigen.

 

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WEITERE THEMEN


Foto: scholacantorum/Pixabay

Was macht der NABU Leipzig eigentlich?

 

Im November 2020 sprach die Initiative HYBRID ART LAB für den Oikos-Umweltpodcast „Natur für Städter“ mit René Sievert vom NABU Leipzig über die Arbeit des NABU für Mensch und Natur in Leipzig und Umgebung. Dabei ging es um Biotop-, Arten- und Klimaschutz. Die gemeinnützige Arbeit für diese Lebensgrundlagen des Menschen ist wichtig, aber auch recht mühsam. Jetzt anhören



Foto: Beatrice Jeschke

Platz der Biologischen Vielfalt in Gefahr

 

Der Wilhelm-Leuschner-Platz hat eine größere Artenvielfalt als umliegende Parkflächen. Mit großer Sorge beobachtet der NABU, dass auch diese Oase dem Bauboom geopfert werden soll. Es deutet nichts darauf hin, dass der Naturschutz bei den Planungen berücksichtigt wird, obwohl der NABU Leipzig dazu frühzeitig Hinweise gegeben hat. mehr

 



Foto: René Sievert
Foto: René Sievert

Defizite beim Schutz häufiger Vogelarten

 

Viele Lebensräume in Leipzig gehen im Zusammenhang mit Baumaßnahmen ersatzlos verloren. Die Folge sind unter anderem Bestandseinbrüche bei Vogelarten, obwohl sie nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützte sind. Der NABU Leipzig hat ein Positionspapier verfasst, in dem am Beispiel der geschützten Lebensstätten des Haussperlings die Rechtslage und die ökologischen Zusammenhänge erläutert werden. mehr


Tiermord in der Stadt

 

Tagtäglich werden in Leipzig bei Bau- oder Gehölzpflegearbeiten Tiere getötet, Nistplätze schwinden, Orte für die Nahrungssuche gehen verloren. In vielen Fällen handelt es sich um Verstöße gegen das Naturschutz­recht, was jedoch oft folgenlos bleibt. Bürger verstehen nicht, warum die Behörden nicht einschreiten. Auch Arbeiten im Auftrag der Stadt selbst sind keineswegs vorbildlich. mehr  



Wohnungsnot durch Bauboom

 

Bei Gebäudesanierungen werden Nistplätze zerstört, der gesetzliche Artenschutz wird aus Unkenntnis oder vorsätzlich missachtet. Das führt zum Verlust von Nistplätzen, in manchen Fällen auch zum Tod von Tieren. Auf Leipziger Baustellen! Der NABU fordert Einhaltung der Artenschutzgesetze! mehr

  



Tipps zum Artenschutz beim Gebäudeneubau

 

Wie man mit geringem Aufwand Vogelnistplätze und Fledermausquartiere in Gebäudeneubauten integrieren kann, zeigt die kleine Broschüre. Sie basiert auf einer Bachelorarbeit an der HTWK. mehr

 

 

 



Tödliche Klebepaste

 

Bundesweit kommt ein silikonartiger Kleber zum Einsatz, um Vögel von Gebäuden zu vertreiben. Diese Abwehrpaste wird als harmlos angepriesen, doch sie hat für Vögel und andere Tiere tödliche Folgen. Die Verwendung ist nach Auffassung des NABU gesetzeswidrig. Der NABU Leipzig fordert deshalb alle auf, dieses Mittel keinesfalls einzusetzen und Einsatzorte des Klebers zu melden. mehr



Gefährliche Angelhaken

 

Von Anglern achtlos liegen gelassene oder ins Wasser geworfene Angelschnüre sind eine ernste Gefahr für Wasservögel. Wenn sie sich am Körper verfangen, endet der Überlebenskampf mit Verletzungen, manchmal auch tödlich. Leider werden dem NABU Leipzig immer wieder solche Fälle gemeldet. Bitte keine Haken und Schnüre am Gewässer zurückzulassen! mehr  



Foto: Hans-Joachim Kietz

Buntes Grün

 

Der NABU setzt sich für eine naturnahe Pflege von Kleingärten, Parkanlagen und Grünflächen ein, unterstützt Garten- und Grundstücks­besitzer, Inhaber von Firmengeländen oder von Wohnanlagen, Sträucher zu pflanzen oder Blumenwiesen anzulegen und zu erhalten. Machen Sie mit: Schaffen Sie Lebensräume in der Stadt! mehr

 



Natur im Kleingarten

 

Kleingärten sind ein wichtiger Teil der Stadtnatur und können Lebensraum für viele Tiere sein. Tipps und Tricks für naturnahes Gärtnern gibt der NABU in einem Faltblatt, das im NABU-Naturschutzbüro in Gohlis und beim Stadtverband der Kleingärtner in Plagwitz erhältlich ist.

 

 



Foto: Ina Ebert
Foto: Ina Ebert

Kleingarteninitiative „Baum statt Bäumchen“

 

Die leider verbrei­tete Meinung, es dürfen in Kleingärten nur kleine Obst­bäume gepflanzt werden, ist nicht richtig und hat dazu geführt, dass in vielen Gartenanlagen das Leben auf und in Obst­bäumen auf rasantem Rückgang ist. Besser sind Halbstämme, die eine Höhe von etwa 5 Metern erreichen und laut Bundeskleingartengesetzt erlaubt sind. Natürliche Bruthöhlen entstehen erst bei größeren und älteren Bäumen, die zudem mit ihren Blüten zahlreichen Insekten Nektar und Pollen bieten. mehr



Beschwerde gegen das Tourismuskonzept

 

Dass das Wassertouristische Nutzungskonzept in der Region Leipzig (WTNK) ohne Umweltverträglichkeits­prüfung und ohne Beteiligung der Öffentlichkeit realisiert wird, obwohl es erhebliche ökologische Auswirkungen hat, hält der NABU Leipzig für rechtswidrig. mehr

 

 

 



Foto: Doris Wolst/UFZ

Schutz der artenreichen Auenlandschaft

 

Das Auenökosystem ist auf periodische Hochwasserer­eignisse angewie­sen, sie wieder zu ermöglichen, ist deshalb eins der wichtigsten Natur­schutzziele. Neben dieser Auenrevitalisierung gilt es, den Auwald als artenreiche Kulturlandschaft zu erhalten. Ihre große Biodiversi­tät verdankt sie auch einer naturverträg­lichen Forstbewirtschaftung. Der NABU setzt sich dafür ein, dass dabei ökologische Zusam­menhänge und der Artenschutz beachtet werden. mehr