Foto: René Sievert
Foto: René Sievert

Die Papitzer Lehmlachen in der Nähe von Schkeuditz sind ein besonderes Naturjuwel in der Leipziger Auenlandschaft. Entstanden sind diese flachen Gewässer einst durch Lehmabbau, und sie wurden zu einem wertvollen Lebensraum, vor allem für Amphibien. In den 1970er-Jahren gab es Pläne, die Lachen zu verfüllen, um Ackerland zu schaffen. Doch engagierten Naturschützern ist es damals gelungen, eine Zerstörung der Lachen zu verhindern. Heute gehören sie zum Naturschutzgebiet „Luppeaue“ und sind auch einer der letzten Lebensräume der stark gefährdeten Rotbauchunke (Bombina bombina), die sich hier jedes Jahr erfolgreich fortpflanzt. Mitte der 1980er-Jahre war der Bestand auf etwa 20 Paare geschrumpft, doch durch Gewässerpflege und Wiederbewässerung hat der NABU erreicht, dass sich der Bestand der Rotbauchunken gut erholt hat. Um die Entwicklung des Gebietes im Sinne des Naturschutzes zu sichern, hat der NABU einige Flächen im Naturschutzgebiet „Luppeaue“ gekauft. 

 

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Die Papitzer Lehmlachen im Naturschutzgebiet „Luppeaue“ sind ein wichtiger Lebensraum für die stark gefährdete Rotbauchunke (Bombina bombina). In Zusammenarbeit mit dem Flughafen Leipzig/Halle und mit Hilfe einer Spezialfirma hat der NABU im Jahr 2001 zwei der Papitzer Lachen saniert. Das hatte positive Folgen für die Vorkommen von Rotbauchunken und anderer Lurcharten. Foto: Martin Lindner 

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