Foto: NABU/Dietmar Nill
Foto: NABU/Dietmar Nill

Leipzigs Fledermäuse schützen

Foto: René Sievert
Foto: René Sievert

Fledermäuse sind faszinierende Tiere, fliegende Säugetiere, die nachts Insekten jagen und sich dabei mit Ultraschalllauten orientieren. In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten, die alle zunehmend bedroht sind und auf der Roten Liste stehen. Sie leiden unter dem Verlust ihrer natürlichen Lebensräume, insbesondere unter Quartier- und Nahrungsmangel. Rücksichtslose Gebäudesanierungen in den Städten, Altholzmangel in den Forsten sowie die industrielle Landwirtschaft und Insektizide machen sich negativ bemerkbar, viele Fledermäuse werden auch Opfer des Straßenverkehrs.

Zum Schutz der Fledermäuse sind der Erhalt ihrer Quartiere in Höhlen, Stollen, Kellern, Dachstühlen und Baumhöhlen sowie der Erhalt einer vielfältigen, strukturreichen Landschaft wichtige Voraussetzungen. Damit profitieren vom Fledermausschutz auch andere Tier- und Pflanzenarten.

Der NABU Leipzig setzt sich dafür ein! Wir suchen Fledermausquartiere und versuchen sie vor Zerstörungen zu schützen oder für Ausgleich zu sorgen. Wir schaffen Unterschlupfmöglichkeiten durch Bau und Pflege von Fledermauskästen. Wir engagieren uns für eine naturverträgliche Landwirtschaft und für Gärten ohne Gift. Alle sind eingeladen, diese Arbeit des NABU zu unterstützen: Melden Sie Fledermausquartiere, insbesondere bei bevorstehenden Sanierungsarbeiten oder ähnlichen Eingriffen! Unterstützen Sie den Bau von Fledermauskästen durch Spenden oder aktive Mitarbeit bei Einsätzen des NABU! Jeder kann zum Fledermausschutz etwas beitragen.

Weitere Informationen

Den Fledermäusen geht die Nahrung aus

Dramatischer Rückgang der Insekten

Wasserfledermaus bei der Insektenjagd. Foto: NABU/Dietmar Nill
Wasserfledermaus bei der Insektenjagd. Foto: NABU/Dietmar Nill

Fledermäuse fressen ausschließlich Insekten, vor allem Mücken und Nachtfalter. Um zu überleben, muss eine Fledermaus täglich bis zu einem Drittel ihres eigenen Körpergewichts fressen. Das entspricht bis zu zehn Gramm, allein in den Sommermonaten kommt so rund ein Kilogramm Insekten-Nahrung zusammen.

 

Doch die Nahrungssuche wird für Fledermäuse immer schwieriger. Fledermausforscher des NABU haben jetzt bei einer Tagung in Wetzlar vor einem drohenden starken Rückgang der Fledermäuse gewarnt. Grund ist der gravierende Rückgang bei den Insekten, von denen sich die Fledermäuse, aber auch viel andere Tierarten ernähren. Das sind fatale Aussichten für die gesamte Nahrungskette. Sterben die Insekten, werden viele Pflanzen nicht mehr bestäubt, das gesamte Ökosystem steht mit dem Zustand der Insektenwelt auf der Kippe.

 

Bislang existieren nur einzelne punktuelle Untersuchungen zum Rückgang der Insekten, deshalb fordert der NABU ein bundesweites Monitoring, das dauerhaft den Zustand der Insektenwelt erfasst. Untersuchungen in Nordrhein-Westfalen haben unlängst belegt, dass die Gesamtbiomasse der Insekten hier in den vergangenen 15 Jahren um bis zu 80 Prozent zurückgegangen ist.

Immer öfter findet auch der NABU Leipzig unterernährte Fledermäuse, die auf menschliche Hilfe angewiesen sind. Schuld am Rückgang der Nahrungsinsekten ist vor allem der Einsatz von Insektiziden in einer immer monotoneren intensiven Landwirtschaft. Dabei 

 

leiden die Fledermäuse nicht nur unter Nahrungsmangel, sondern auch direkt unter den Pestiziden. Mit der Nahrung nehmen sie die Gifte auf, die sich im Körper anreichern. Sie schwächen die Fledermäuse und ihren Nachwuchs.

 

Abstimmen für eine naturfreundlichere Landwirtschaft

Derzeit befragt die EU-Kommission die Bürger zu ihren Erwartungen an die zukünftige Landwirtschaftspolitik. Noch bis zum 2. Mai können verschiedene Fragen beantwortet werden, unter anderem zum Einsatz von Pestiziden und zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Die Ergebnisse fließen in den Entscheidungsprozess der EU ein, wie die Agrarpolitik ab 2021 ausgestaltet wird. Machen Sie mit bei der Online-Befragung – es ist eine einzigartige Chance, den Ausverkauf der Natur zu stoppen!

Jetzt abstimmen!

Wissen für Fledermausschützer

Auftaktseminar im Projekt BatCity Leipzig

Foto: Karsten Peterlein
Foto: Karsten Peterlein

Der NABU möchte die Lage für die Fledermäuse verbessern, über ihre Probleme informieren und sich aktiv für ihre Bedürfnisse einsetzen. Dazu wurde das Projekt „BatCities“ gestartet. Ziel ist es, ehrenamtliche Fledermausschützer auszubilden und dann gemeinsam etwas für den Artenschutz in der Stadt zu tun.
Mit Ausbildungseinheiten in Theorie und Praxis werden die Teilnehmer für ihre Aufgaben im aktiven Fledermausschutz vorbereitet. Rechtliche Grundlagen, Tipps zum praktischen Artenschutz, der Umgang mit Pflegetieren, Biologie und Arten­kenntnisse sowie Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit stehen zum Beispiel auf dem „Lehrplan“.
An diesem Projekt beteiligen sich zunächst die BatCities Berlin, Hamburg und Leipzig, wo man am 1. April zum ersten Fledermausseminartag zusammenkam. Veranstaltungsort war die Landesgeschäfts­stelle des NABU Sachsen.

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NABU sucht Fledermausschützer

Leipzig gehört zu den ersten BatCities

Städte bieten Fledermäusen wichtige Lebensräume – doch diese schwinden immer mehr. Mit dem Projekt „BatCities“ möchte der NABU den Fledermausschutz in der Stadt stärken. Den Auftakt machen die Fledermausstädte Berlin, Hamburg und Leipzig. Hier bietet der NABU Seminare an und lädt anschließend dazu ein, die ehrenamtlichen Aktivitäten zum Fledermausschutz dauerhaft zu unterstützen.

Interessierte, die sich kostenlos zum Fledermausschützer ausbilden lassen wollen, konnten sich bis zum 5. März 2017 bewerben.

 

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Neue Fledermauswohnungen im Wildpark

Fotos: Wolfgang Kulick, Karsten Peterlein, Ronny Beck

 

Am Freitag, dem 17. Februar 2017, hat der NABU Leipzig im Wildpark zwölf Vogelbruthilfen gereinigt. Es war die letzte Nistkastenaktion in diesem Winterhalbjahr. Die Nisthilfen des NABU Leipzig im gesamten Stadtgebiet sind nun pünktlich zum Beginn der Brutsaison bezugsfertig. Seit Oktober wurden insgesamt 600 Vogelkästen gewartet - wie oft es dafür die Leiter hoch und runter ging, kann man kaum zählen.

Bei dieser Gelegenheit hat der NABU gleich drei neue Fledermauskästen im Wildpark angebracht. Auch sie stehen nun pünktlich vor Saisonbeginn bereit und warten auf Fledermäuse, die hier einziehen möchten.

An der Aktion war ein Mitarbeiter beteiligt, der im Rahmen des Bundesprogramms "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.

 

Hier kann man Fledermausschützer werden

Begehrter Wohnraum

Neue Fledermauskästen des NABU Leipzig werden bereits benutzt

Die Papitzer Lehmlachen sind ein ökologisch besonders wertvoller Teil der Leipziger Auenlandschaft und auch für Fledermäuse ein gutes Jagdrevier. Um hier die Wohnungssituation für die nachtaktiven Insektenjäger zu verbessern, hat der NABU Leipzig am 3. März 2016 16 neue Fledermauskästen rund um die Lachen installiert.

Im August hatte der NABU Leipzig die neuen Fledermausquartiere überprüft. Dabei konnten dort leider keine Tiere festgestellt werden, auch Kotspuren waren nicht vorhanden. Es ist aber nicht ungewöhnlich, dass neue Fledermausquartiere erst nach Jahren angenommen werden.

Umso erfreulicher ist nun eine Beobachtung vom 19. November, als die Kästen erneut kontrolliert wurden: Die Mehrzahl wurde genutzt, was an Fledermaus-Kotspuren gut zu erkennen war. In zwei Kästen saßen sogar Fledermäuse - in einem vier und in einem anderen neun. Der NABU Leipzig freut sich sehr, dass die durch RWE-Spenden finanzierte Aktion an den Papitzer Lachen sich als so erfolgreich erweist.

Der NABU bittet alle Fledermausfreunde, die Arbeit weiterhin mit Spenden zu unterstützen.

Foto: NABU Leipzig
Foto: NABU Leipzig

Fotos: NABU Leipzig

 

 

 

 

Auch auf dem Südfriedhof hat der NABU Leipzig mehrere Fledermauskästen angebracht, die ebenfalls angenommen werden. So konnte jetzt in einem Holzbetonflachkasten, der erst im vergangenen Winter aufgehängt wurde, eine Fledermaus nachgewiesen werden.

 

12. Sächsische Fledermaustagung

Umfangreiches Vortragsprogramm mit 86 Teilnehmern

Am 5. November hatte der NABU Sachsen zu einer landesweiten Fachtagung zum Thema Fledermausschutz nach Nossen eingeladen. Auch Fledermausschützer des NABU Leipzig waren dabei.

Die Veranstaltung sollte dazu dienen, neue Impulse für die Fledermausarbeit in Sachsen zu geben, deshalb gab es auch Zeit für einen allgemeinen Gedankenaustausch, um die gemeinsame Arbeit zu verabreden und Ideen zu entwickeln.

Im Programm wurden aktuelle Ergebnisse aus Fledermausschutz und -forschung vorgestellt. Bei vielen Vorträgen ging es um einen Einblick in laufende Projekte. Sebastian Kolberg vom NABU-Bundesverband stellte das Projekt BatCities vor. Neben Berlin und Hamburg gehört auch Leipzig zu den Projektstädten, und im kommenden Jahr sind hier rund um die Fledermäuse zahlreiche Angebote geplant.

Im Vortrag über Öffentlichkeitsarbeit wurde unter anderem die Abendexkursion des NABU Leipzig zum Wave-Gotik-Treffen vorgestellt, die nun schon im zweiten Jahr hunderte Teilnehmer hatte. |||

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NABU freut sich über Fledermausdetektor

Erfolgreiche Spendensammlung im Internet

Für die Arbeit zum Schutz von Fledermäusen und ihrer Wohnstätten benötigt der NABU Leipzig einen neuen Fledermausdetektor und hat dafür am 1. Oktober eine Spendenaktion gestartet. Am 31. Oktober konnte sie erfolgreich beendet werden. Vielen Dank an alle Spender, die den Kauf des neuen Fledermausdetektors ermöglicht haben!

Bei Sanierungen von Gebäuden wird der gesetzliche Artenschutz häufig nicht ausreichend beachtet. In vielen Fällen geschieht das offenbar aus Unkenntnis, es gibt aber auch immer wieder Hinweise darauf, dass die Vorschriften vorsätzlich aus wirtschaftlichen Gründen umgangen werden. Die Quartiere der Fledermäuse sind jedoch nach Bundesnaturschutzgesetz geschützt und das ist immer zu beachten!


Die bekannt gewordenen Fälle von Zerstörung der Tierwohnungen deuten auf eine hohe Dunkelziffer hin, viele rechtswidrige Arbeiten finden statt, ohne dass die Naturschutzbehörde davon rechtzeitig erfährt. Das führt oftmals zum Verlust der Fledermausquartiere, in manchen Fällen werden auch die lebenden Tiere in ihren Quartieren eingeschlossen und müssen qualvoll sterben.

Um vor dem Baubeginn das Vorkommen von Fledermäusen an Gebäuden festzustellen, sind Fledermausschützer des NABU Leipzig unterwegs, um die Tiere mithilfe eines Fledermausdetektors nachzuweisen. Da die Sanierungen alter Gebäude in Leipzig schnell voranschreiten, gibt es viel Arbeit und ein neuer Detektor war dafür nötig. Der NABU Leipzig bedankt sich bei allen Unterstützern!

Tipps zum Artenschutz beim Gebäudeneubau

Broschüre des NABU Leipzig basierend auf einer Bachelorarbeit an der HTWK

Foto: NABU/Eberhard Menz
Foto: NABU/Eberhard Menz

Gebäudebewohnende Vogel- und Fledermausarten sind Kulturfolger. Das heißt, ihre natürlichen Lebensräume sind heutzutage weitgehend verschwunden, sie sind auf den Menschen angewiesen, nisten und schlafen in Nischen, Hohlräumen und Spalten von Gebäuden. Allerdings werden Altbauten saniert oder abgerissen, sodass diese Unterschlupfmöglichkeiten verschwinden. In vielen Fällen könnte man den Tieren bei Sanierungsarbeiten oder beim Gebäudeneubau mit einfachen Mitteln helfen, meist aber denkt man nicht an diese Mitbewohner, obwohl sie von europäischen und bundesdeutschen Artenschutzvorschriften geschützt sind.

Wie man mit geringem Aufwand Vogelnistplätze und Fledermausquartiere in Gebäudeneubauten integrieren kann, zeigt jetzt die kleine Broschüre „Konstruktive Lösungsansätze für den Schutz gebäudebewohnender Vogel- und Fledermausarten im Gebäudeneubau“. Sie wurde vom NABU Leipzig zusammengestellt und gestaltet, und sie basiert auf der Bachelorarbeit von Jule Hinkel, die im September 2014 an der HTWK Leipzig eingereicht wurde.

Der NABU möchte damit Gebäudeplaner und Bauherren auf die Problematik aufmerksam machen und einfache konstruktive Lösungsansätze aufzeigen und steht als Ansprechpartner für Fragen zum baulichen Artenschutz gerne zur Verfügung.

Zur Integration in Ausführungsplanungen können die in der Broschüre dargestellten Konstruktionszeichnungen im .dwg-Format von der Internetseite www.NABU-Leipzig.de/Gebaeudeneubau kostenfrei heruntergeladen werden. |||

 

Pressemitteilung     Weitere Informationen

Neue Fledermauswohnungen an den Papitzer Lachen

Die Papitzer Lehmlachen bei Schkeuditz sind ein guter Lebensraum für verschiedene Fledermausarten, die hier ihre Jagdreviere haben. Um auch die Wohnungssituation für die nachtaktiven Insektenjäger zu verbessern, hat der NABU Leipzig hier neue Fledermauskästen installiert. Eine Spende von RWE hat den Kauf dieser künstlichen Höhlen möglich gemacht. Bei dem Arbeitseinsatz wurden verschiedene Typen von Fledermauskästen angebracht, um den Tieren ein möglichst abwechslungsreiches Angebot zu machen und den Ansprüchen verschiedener Fledermausarten gerecht zu werden. |||

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Verschiedene Kunsthöhlen an einem für Fledermäuse attraktiven Baum am Ufer einer Lache. Foto: Karsten Peterlein
Verschiedene Kunsthöhlen an einem für Fledermäuse attraktiven Baum am Ufer einer Lache. Foto: Karsten Peterlein

NABU-Exkursion beim Wave-Gotik-Treffen 2016

Die Schwarze Szene besucht den grünen Südfriedhof

Fotos: Carola Bodsch

 

Am 13. Mai hatte der NABU Leipzig zur Abendexkursion auf den Südfriedhof eingeladen. Diese Veranstaltung fand im Rahmenprogramm des Wave-Gotik-Treffens statt. Rund 300 Gäste folgten der Einladung. Zunächst wurden sie bei einem Rundgang über den Südfriedhof über das NABU-Projekt „Lebendige Friedhöfe“ informiert sowie über Artenschutzmaßnahmen des NABU auf dem Leipziger Südfriedhof, dessen Natur und Geschichte bei dem Rundgang vorgestellt wurden.

Nach Sonnenuntergang drehte sich dann alles um Leben und Schutz der Fledermäuse. Es gab interessante Gespräche, Anschauungsmaterial und eine kleine Ausstellung. Die Gäste konnten auch die Fütterung und Auswilderung von Fledermaus-Pflegekindern verfolgen. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der Fledermaus-Winterquartiere, die der NABU Leipzig erst wenige Wochen zuvor eingerichtet hatte.

Der NABU bedankt sich bei der Friedhofsverwaltung der Stadt Leipzig für diese außergewöhnliche Möglichkeit der Umweltbildung!

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Winterquartiere für Fledermäuse auf dem Südfriedhof

Fotos: Carola Bodsch

 

Die Hohlräume unter den Treppen an der Rückseite des Krematoriums waren bisher ungenutzt. Im Winter sind sie frostfrei und bieten durch die hohe Luftfeuchtigkeit ideale Bedingungen für überwinternde Fledermäuse. Deshalb wurden sie jetzt für diese Tiere zugänglich und bezugsfertig gemacht. Fledermausschützer des NABU Leipzig waren dafür im Einsatz. |||

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Kleine Fledermäuse ganz groß

NABU-Vortragsabend in Portitz

Am 29. Oktober 2015 hatte der NABU Plaußig-Portitz zu einem Fledermausvortrag eingeladen. Dafür hatte Naturfreund Helmut Pätzold im ehemaligen Siedlerheim der Krätzbergsiedlung einen Raum zur Verfügung gestellt. Amanda Watkins vom NABU-Naturschutzinstitut Leipzig (NSI) hat im ersten Teil des Abends das Leistungsspektrum und die weitreichenden Arbeitsgebiete des NSI vorgestellt.

Im zweiten Teil des Abends hat dann Franciska Rudolf von der ökologischen Station Borna in sehr interessanter Darstellung viel Wissenswertes über Fledermäuse erzählt und in Bildern und Filmen gezeigt. Sie warb für den Schutz der niedlichen, nützlichen Insektenfresser und ihrer Lebensräume.

Hier verlässt gerade eine Breitflügelfledermaus ihr Wohnquartier. Um den Tieren das Überleben zu sichern, müssen solche Unterschlupfmöglichkeiten erhalten werden. Foto: NABU/Eberhard Menz
Hier verlässt gerade eine Breitflügelfledermaus ihr Wohnquartier. Um den Tieren das Überleben zu sichern, müssen solche Unterschlupfmöglichkeiten erhalten werden. Foto: NABU/Eberhard Menz

Weltweit gibt es mehr als 1.200 Fledermausarten, 23 davon leben in Deutschland, in Sachsen 20. Bei den Fledermäusen unterscheidet man zwei Hauptgruppen: die Glattnasen und die Hufeisennasen. Fledermäuse orientieren sich durch Ultraschalllaute, wobei die Glattnasen Peillaute zwischen 20 und 55 Kilohertz aussenden, die Hufeisennasen zwischen 80 und 110 Kilohertz.

Die Paarungszeit liegt im August oder September, aber das Weibchen speichert das Sperma, so dass die Befruchtung erst im Frühjahr stattfindet. Eine Fledermaus kann 25 bis 30 Jahre alt werden, die älteste bisher bekannte wurde 42 Jahre.

Gefährdet sind die fliegenden Säugetiere vor allem durch Gifte, Holzschutzmittel und Pestizide. Außerdem gehen immer mehr Unterschlupfmöglichkeiten verloren, beispielsweise durch Baumfällungen oder Gebäudesanierungen, auch Windenergieanlagen sind ein Risiko für die Fledermäuse.

Helfen kann man ihnen durch den Schutz der Lebensräume und die Schaffung von neuen Quartieren, beispielsweise in Form von Zugängen zu Dachböden oder durch Fledermauskästen. Der NABU Plaußig-Portitz hat allein in diesem Jahr 14 neue Fledermauskästen im Plaußiger Wäldchen angebracht.

Manchmal brauchen auch einzelne Fledermäuse menschliche Hilfe. Wichtig ist, dass man sie dann nicht mit nackten Händen anfasst, sondern in einen Stoffbeutel oder Karton verstaut und professionelle Hilfe anfordert. Tipps zum Fledermausschutz, Bauanleitungen für Fledermauskästen und Hinweise für die richtige Anbringung gibt es beim NABU-Regionalverband Leipzig. Kontakt 

Wohnungsnot durch Bauboom

Bei Gebäudesanierungen werden Nistplätze und Fledermausquartiere zerstört

NABU fordert Einhaltung der Artenschutzgesetze

In Leipzig wird gebaut und saniert – die Menschen in der Stadt brauchen bezahlbaren Wohnraum. Leider denken dabei viele nicht an die tierischen Mitbewohner, die in unseren Gebäuden ebenfalls zuhause sind: Mauersegler, Turmfalken, Haussperlinge, Fledermäuse und viele andere.

Obwohl es gesetzlich verboten ist, werden in vielen Fällen ihre Nistplätze absichtlich beseitigt, oder es wird nach Baumaßnahmen kein Ersatz für die tierischen Nachbarn angeboten. Der NABU bemüht sich darum, Nistplätze zu ermitteln und bei Störungen rechtzeitig die zuständige Behörde zu informieren. Dabei ist der NABU auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat der NABU-Regionalverband Leipzig ein Informationspapier veröffentlicht. |||

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Informationspapier     Pressemitteilung

 

Baugerüste versperren Elternvögeln den Weg zum Nistplatz, die Jungen werden hinter Dämmplatten eingemauert – trauriger Alltag auf Leipziger Baustellen. Foto NABU Leipzig
Baugerüste versperren Elternvögeln den Weg zum Nistplatz, die Jungen werden hinter Dämmplatten eingemauert – trauriger Alltag auf Leipziger Baustellen. Foto NABU Leipzig

Fledermausnacht am MiMo-Teich

Parthefrösche kontrollierten neu aufgehängte Fledermauskästen

Um den Fledermäusen im Plaußiger Wäldchen zu helfen, hatte die NAJU-Kindergruppe „Parthefrösche“ im März 16 selbstgebaute Fledermauskästen aufgehängt. Nun wollten die jungen Naturschützer wissen, welche Tiere hier eingezogen sind. Zur Fledermausnacht am 10. Juli 2015 hatten sie deshalb erneut den Fledermausexperten Andreas Woiton vom NABU-Naturschutzsintitut Leipzig (NSI) eingeladen. |||

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Fledermaus- und Glühwürmchennacht

Abbildung: NAJU/Ulrike Suckow
Abbildung: NAJU/Ulrike Suckow

Dem Leben nachtaktiver Tiere war die NAJU-Kindergruppe „Parthefrösche“ am 19. Juni 2015 auf der Spur. Die NABU- Ortsgruppe Plaußig-Portitz hatte Kinder ab dem Grundschulalter zu einer Fledermaus- und Glühwürmchen- nacht ins Schloß Hohenprießnitz an der Mulde eingeladen. Experten des NABU haben vor Ort die Tiere vorgestellt. |||

 

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Foto: Daniela Dunger
Foto: Daniela Dunger

Abendexkursion zum Wave-Gotik-Treffen 2015

NABU Leipzig informierte über Naturschutz auf dem Südfriedhof

Um über das Projekt "Lebendige Friedhöfe" und Naturschutz in der Stadt zu informieren, hatte der NABU Leipzig am 22. Mai 2015 zu einer abendexkursion auf dem Südfriedhof eingeladen. Diese Veranstaltung gehörte zum kulturellen Rahmenprogramm des Wave-Gotik-Treffens und wurde von rund 400 Menschen besucht - so viele Teilnehmer hatte eine Exkursion des NABU Leipzig wohl noch nie. Trotz der unerwartet großen Teilnehmerzahl lief alles in einer sehr angenehmen Atmosphäre ab. |||


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Neue Wohnungen für Fledermäuse

Foto: Karsten Peterlein
Foto: Karsten Peterlein

Um eine Attraktion reicher ist jetzt der Naturlehrpfad im Plaußiger Wäldchen. Hier hat der NABU Plaußig-Portitz 16 Fledermauskästen aufgehängt.
Ziel dieser Artenschutzmaßnahme ist es, das Quartierangebot für die nacht- und dämmerungsaktiven Säugetiere in der Parthenaue zu verbessern. Zugleich sollen Kinder und andere Besucher des Naturlehrpfades künftig auch das Leben der insektenvertilgenden Flugkünstler verfolgen können.

 

 

 

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Arbeitseinsatz im Abtnaundorfer Park

Vier Vogelnistkästen und vier Fledermausquartiere hat der NABU Leipzig im Abtnaundorfer Park angebracht. Die Meisen suchen bei den milden Temperaturen schon nach Nistkästen und fliegen gleich in die neuen Kästen ein. Ein Waschbär wurde in seiner Schlafhöhle gesichtet. |||

Fotos: NABU Leipzig

Nistkastenkontrolle im Gutspark Mölkau

Vier neue Fledermauskästen

Im vergangenen Jahr hat die NABU-Regionalgruppe Rietzschkeaue im Naturschutzbüro des NABU Leipzig 13 neue Vogelnistkästen gebaut, die später im Gutspark Mölkau aufgehängt wurden, um den alten Nistkastenbestand zu ergänzen. Am 1. Dezember 2014 wurden diese Nisthilfen kontrolliert und gereinigt. In 19 der 23 Kästen hat demnach eine Brut stattgefunden.

Bei dem Arbeitseinsatz wurden auch vier Fledermauskästen aufgehängt. Die vom NABU Leipzig bereits auf verschiedenen Friedhöfen angebrachten Unterschlupfmöglichkeiten wurden in diesem Jahr gut genutzt, so dass im Stadtgebiet weitere Fledermauskästen angebracht werden. Auf geeignete Flächen will der NABU im nächsten Jahr etwa 30 neue Kästen installieren.

Beim zweistündigen Arbeitseinsatz im Gutspark Mölkau gab es auch interessante Naturbeobachtungen, und auf dem Rundweg durch das Landschaftsschutzgebiet wurde außerdem herumliegender Müll eingesammelt.

Fotos: NABU Leipzig

Fledermausnacht der "Parthefrösche"

Foto: Mario Vormbaum
Foto: Mario Vormbaum

Wer Fledermäuse beobachten möchte, muss lange wach bleiben. Erst nach Sonnen-
untergang beginnt für die heimlichen, fliegenden Tiere der Tag. Am 5. September 2014 hatte die NABU-Ortsgruppe Plaußig-Portitz zur Fledermausnacht eingeladen.
In der Abendsonne begann die Veranstaltung mit einem Vortrag im Hof der Naturschutzstation Parthenaue. Dabei zogen noch die Schwalben über den Dächern von Plaußig ihre Kreise, aber bald schon wurden sie abgelöst von den anderen Tieren, die fliegend auf Insektenjagd gehen. Die NABU-Fledermausexperten Katharina Wollschläger und Andreas Woiton informierten über das Leben dieser nächtlichen Jäger. Die NAJU-Kindergruppe „Parthefrösche“ lauschte gespannt den Erzählungen.

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Naturschutz nach Sonnenuntergang

StadtNaturErleben 2014 zum Thema „nachtaktiv“

Erfolgreiche NABU-Veranstaltung für Nachtschwärmer

Wenn die Einen schlafen gehen, werden Andere erst richtig munter und starten ins Nachtleben. Viele Menschen sind nach Sonnenuntergang zum Vergnügen unterwegs, aber auch einige Tiere und Pflanzen werden erst bei Dunkelheit aktiv – nachtaktiv; und sie führen somit ein Leben, das den Menschen weitgehend verborgen bleibt. In der Stadt ist aber auch das Nachtleben mit einigen Problemen verbunden, denn Lärm und helle künstliche Beleuchtung können nachtaktive Tiere irritieren, Straßenverkehr kann zur Bedrohung werden. Auch sind viele Leuchten ohne Rücksicht auf Insekten konstruiert, so dass sie für die Tiere eine tödliche Falle sind.
Am 27. und 28. Juni 2014 hatte der NABU Leipzig eingeladen, diese nächtliche Stadtnatur zu erleben – beim StadtNaturErleben unter dem Motto „nachtaktiv“. Dazu gab es ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm für kleine und große Naturfreunde und Nachtschwärmer.
Am Freitag trafen sich zum Auftakt rund 30 Naturfreunde zu einer Nachtwanderung am Wildpark. Die Nachtschwärmer erfreuten sich an tanzenden Glühwürmchen, Fledermäusen, Froschkonzert und anderen Entdeckungen zwischen Abenddämmerung und Dunkelheit. Biologe René Sievert hatte Interessantes über das nächtliche Leben der Tiere und Pflanzen zu erzählen. Dabei wurden auch Umweltprobleme wie Lichtverschmutzung oder Straßenverkehr angesprochen. Karsten Peterlein informierte über die Aktivitäten des NABU Leipzig zum Schutz der heimischen Tierwelt, insbesondere auch der Vögel und Amphibien, zum Abschluss der Wanderung spielte er in der Dunkelheit Stimmen von Eulen und Käuzchen vor.

Am Sonnabend wurde das StadtNaturErleben mit einem bunten Programm in der Auwaldstation Leipzig fortgesetzt. Von 15 bis 18 Uhr gab es hier zahlreiche Mitmachangebote. So konnten beispielsweise Kinder Laternen und lustige Anstecker basteln, in einem Märchenzelt wurden spannende Geschichten erzählt und Rätselfragen gelöst. Beim Quiz über nachtaktive Tiere und Pflanzen konnte man tolle Preise gewinnen, und beim Kinderschminken wurden junge Naturfreunde in Fledermäuse oder Nachtfalter verwandelt. Für Fledermäuse und Insekten konnte man Wohnungen bauen und mit nachhause nehmen.
Auch die neugegründete Naturschutzjugend des NABU Leipzig hatte an dem Tag ihren ersten großen Einsatz. Die jungen Naturschützer waren bei allen Aktionen dabei, hatten ein tolles Programm für Kinder auf die Beine gestellt und informierten die Eltern über die in nächster Zeit geplanten NAJU-Aktionen.
Das NABU-Igelschutzzentrum war ebenfalls beim StadtNaturErleben dabei. Mit Bastelbögen und lustigen Ratespielen vermittelten die Leipziger Igelschützer Wissenswertes über die nachtaktiven Tiere und wie man ihnen helfen kann.
Ab 19 Uhr konnten alle gemütlich am Lagerfeuer sitzen und Stockbrot rösten, außerdem wurden Grillwürste und vegetarische Leckereien zubereitet. Später wurde ein Biberfilm gezeigt, und danach informierte Andreas Woiton vom Naturschutzinstitut des NABU Sachsen über die Welt der Fledermäuse. Zunächst gab es einen kurzen Vortrag, dann ging es hinaus in die Dunkelheit. In der Umgebung der Auwaldsation suchten die Naturfreunde nach den nachtaktiven Flattertieren. Entdeckt wurden einige auch mithilfe von Fledermausdetektoren. Mit diesen tragbaren Geräten kann man die Ultraschalllaute der fliegenden Tiere für menschliche Ohren hörbar machen.
Zurück in der Auwaldstation gab es für alle, die noch wach waren - darunter auch noch zahlreiche Kinder - ein ganz besonderes Erlebnis: Die NABU-Experten hatten einige Fledermaus-Babys dabei. Die Tiere, die ihre Mütter verloren haben, sind auf die Hilfe der Menschen angewiesen, die sie rund um die Uhr pflegen und mit Nahrung versorgen. Bei der abendlichen Fütterung konnten alle zusehen und einige Kinder durften mit desinfizierten Händen die kleinen Tiere sogar einmal berühren.
Kurz vor Mitternacht endete die sehr erfolgreiche NABU-Veranstaltung für nachtaktive Naturfreunde. Der NABU-Regionalverband Leipzig bedankt sich bei allen Gästen und Helfern für die schönen Stunden.

Die Nacht der Fledermäuse

Spannende Entdeckungstour für Kinder

Wasserfledermaus (Myotis daubentoni) auf der Jagd. Foto: NABU/Dietmar Nill
Wasserfledermaus (Myotis daubentoni) auf der Jagd. Foto: NABU/Dietmar Nill

Fliegende Säugetiere, die nachts aktiv sind und sich mit Ultraschall orientieren – Fledermäuse sind faszinierende Wesen. Am 8. Juni 2013 hatte die Kindergruppe „Parthefröschen“ des NABU Plaußig-Portitz zur Fledermausnacht geladen. In der Abenddämmerung in der Umgebung des Schlosses Hohenprießnitz an der Mulde wollten die jungen Naturschützer den Tieren auf die Spur kommen. Unter Anleitung des NABU-Fledermausexperten Rolf Schulze kam dabei auch ein Fledermausdetektor zum Einsatz, der die unterschiedlichen Ultraschalllaute der einzelnen heimischen Fledermausarten für das menschliche Ohr hörbar macht.

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Tanz der Fledermäuse im Mittelwald

Im Winter 2007/2008 wurde nach über 150 Jahren im NSG Burgaue eine 1,1 ha große Teilfläche wieder in Mittelwaldbewirtschaftung überführt. Der Biologe Karl Heyde war zum Fang von Nachtfaltern auf der Fläche, konnte aber nur wenige erbeuten. Die meisten wurden ihm offenbar weggeschnappt von ca. 100 Fledermäusen, die auf der Jagd nach Insekten einen beeindruckenden Tanz aufführten. Die Wiedereinführung der Mittelwaldbewirtschaftung zeigt also schon im ersten Jahr eine deutliche Förderung der Fledermäuse in diesem Gebiet, zumindest als Jagdrevier.

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Exkursion zum Winterquartier der Fledermäuse

Ende November 2005 waren elf Mitglieder des NABU Leipzig mit dem Fledermausexperten Rolf Schulze aus Hohenprießnitz auf Fledermaussuche im Muldegebiet.

Zunächst einmal stellte Rolf Schulze den Exkursionsteilnehmern sein in Sachsen wohl einmaliges Fledermauskabinett im Schloss Hohenprießnitz vor. Mit viel Liebe und Engagement ist hier eine Vielzahl von Exponaten zusammengetragen worden: von Plakaten, Büchern, Faltblättern über Fledermausmodelle bis hin zu originellen Gegenständen wie einer Öllampe mit eingravierter Fledermaus. Obwohl die Sammlung noch ganz am Anfang steht, hat sie schon vielen Kindern und auch Erwachsenen Einblick in die Welt dieser flugfähigen Säugetiere gegeben. Bleibt nur zu hoffen, dass mit der Rekonstruktion des Schlosses dieses Kabinett noch weiter ausgebaut werden kann.

Rolf Schulze gab Erläuterungen zu Fledermausschutzeinrichtungen im Dachgebälk des Schlosses. Foto: Dr. Justus Oertner
Rolf Schulze gab Erläuterungen zu Fledermausschutzeinrichtungen im Dachgebälk des Schlosses. Foto: Dr. Justus Oertner

Der anschließende Gang aufs sanierte Dach des Schlosses bot Rolf Schulze Gelegenheit, die Funktionsweise von Fledermausziegeln zu zeigen, die auch weiterhin den ungehinderten Zugang für Fledermäuse ins Dachgebälk ermöglichen. Exkremente und Insektenreste waren eindeutiger Hinweis auf ein Sommerquartier von Männchen. Beim anschließenden Gang in den Schlosspark, wo eine ganze Reihe verschiedenster Fledermauskästen angebracht war, ließen sich trotz Temperaturen um die null Grad noch Abendsegler, eine der neun im Park vorkommenden Fledermausarten, im Kasten nachweisen. Das ist schon recht erstaunlich, suchen die Tiere doch mit Einbruch der kalten Jahreszeit frostgeschützte Baumhöhlen als Winterquartier auf.

Anschließend ging die Führung weiter in einen der südlich von Eilenburg in den Muldehang hineingebauten Eiskeller. Diese Gewölbe waren bis vor kurzem noch bis an die Decke mit Müll und Schutt verfüllt und sind dann in mühsamer Handarbeit von ABM-Kräften wieder freigelegt worden. Und siehe da, innerhalb eines Jahres hatten Fledermäuse dieses für sie ideale, frostgeschützte, mit vielen Spalten im Gewölbe versehene Winterquartier, das auch eine gewisse Feuchtigkeit aufweisen muss, angenommen. Ein sehr schöner Erfolg im Rahmen von Artenhilfsmaßnahmen für Fledermäuse, betonte Rolf Schulze. Hier in diesem mehrkammrigen ehemaligen Eiskeller gelang es dann auch, mittels Taschenlampe erste Wintergäste zu entdecken, so sechs Langohr- und drei weitere Fransen- beziehungsweise Wasserfledermäuse in den Gesteinsfugen, wo sie kopfüber hängend die nächsten Monate verbringen werden. Weitere Erläuterungen des Fledermausexperten zum Wanderverhalten von Arten wie Abendsegler, die bis zu 1000 Kilometer in ihre Winterquartiere zurücklegen, oder über Arten mit großer Ortstreue wie das Langohr, das oftmals in unmittelbarer Nähe des Sommerlebensraumes überwintert, rundeten die hochinteressante Veranstaltung ab.

Die Wasserfledermaus (Myotis daubentoni)

Foto: NABU/Eberhard Menz
Foto: NABU/Eberhard Menz

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