Bild der Woche 2016

Die Natur in Leipzig und Umgebung hat viele Fotomotive zu bieten. Wenn Sie mit der Kamera unterwegs sind und Landschaft, Tiere oder Pflanzen ablichten, dann schicken Sie uns doch Ihr schönstes Bild zusammen mit einer kurzen Beschreibung. Vielleicht wird Ihre Aufnahme dann unser „Bild der Woche“.

Sie können uns das Digitalfoto und den Text per E-Mail an info@NABU-Leipzig.de zukommen lassen und erteilen uns damit die Erlaubnis, das Foto abzudrucken oder im Internet zu veröffentlichen. Das Bild sollte zur Jahreszeit passen und mindestens eine Größe von 800 × 600 Bildpunkten haben.

von Karsten Peterlein

 

Kalenderwoche 52/2016

Dieses Bild der Woche dokumentiert den Verlust einer „grünen Ecke“, wie die andere Aufnahme, die aus dem Juli stammt, verdeutlicht. Es ist leider nur eine grüne Ecke von vielen, die hier den Anwohnern, dem Stadtklima, dem Stadtbild verloren geht. Der NABU Leipzig hat allein im Jahr 2016 einen Flächenverlust von über 50 Hektar erfasst. Eine Karte im Internet gibt einen entsprechenden Überblick über diese vom NABU registrierten Flächen – viele weitere sind in dieser Übersicht noch gar nicht enthalten. Leipzig wächst für die Menschen, aber Leipzig schrumpft für die Wildtiere. Sie verlieren durch den Bauboom Stück für Stück ihre Lebensräume.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein

 

Kalenderwoche 51/2016

Diese Spuren am Ufer des Floßgrabens zeigen: Hier war der Waschbär unterwegs. Er zählt zu den Neubürgern in Leipzig, ist hier aber schon seit mehreren Jahren fester Bestandteil der Tierwelt. Das bringt ökologische Probleme mit sich, beispielsweise für verschiedene Vogelarten. Die meisten Baumhöhlen hat bereits der Mensch beseitigt, die übrigen werden nun zum Teil vom Waschbär besetzt, der dadurch heimische Vögel verdrängt, wie zum Beispiel den Waldkauz. Ebenfalls problematisch ist der Waschbär als „Nesträuber“.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein
von Beatrice Jeschke
von Beatrice Jeschke

 

Kalenderwoche 50/2016

In dieser Woche ließ sich der Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, beim Mittagsschläfchen im Gutspark Mölkau fotografieren (links). Ein Artgenosse ließ sich auf dem Friedhof Gohlis ablichten (rechts).

2017 plant der NABU Leipzig mehrere Veranstaltungen rund um den Vogel des Jahres, bei denen man den Waldkauz näher kennenlernen und vielleicht auch selbst einmal sehen kann.

von Beatrice Jeschke
von Beatrice Jeschke

 

Kalenderwoche 49/2016

Der bunte Herbst hat sich verabschiedet, nun schickt der Winter frostige Grüße, wie hier auf dem Friedhof Gohlis, wo Eiskristalle das gefallene Laub bedecken. Eine solche Laubschicht ist für viele Tiere überlebenswichtig im Winter. Die einen finden hier einen Unterschlupf, die anderen Nahrung.

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

 

Kalenderwoche 48/2016

Die Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) ist in fast ganz Europa und in Teilen Asiens beheimatet, so dass ihr Verbreitungsgebiet vom Atlantik bis zum Pazifik reicht. In diesem großen Areal kann man mehrere regionale Unterarten finden, die sich im Aussehen unterscheiden, aber auch miteinander mischen können und dann Merkmale verschiedener Unterarten zeigen. An diesem Futterknödel sind gleich mehrere Schwanzmeisen versammelt, darunter auch eine mit scheinbar weißem Kopf, einem Merkmal der osteuropäischen Unterart.

von Heike Lengwenus
von Heike Lengwenus

 

Kalenderwoche 47/2016

Baumhöhlen sind etwas Besonderes und besonders schützenswert. Sie haben zahlreiche Bewohner, z.B. Eulen, Spechte, Meisen, Mäuse, Waschbären und manchmal auch so ungewöhnliche wie diese Pilze, die normalerweise am Boden wachsen.

Als Vogel des Jahres 2017 ist der Waldkauz auch ein Botschafter für den Schutz alter, höhlenreicher Bäume, in denen er Unterschlupf- und Nistplätze findet. Um Bäume mit potenziellen oder tatsächlich besetzten Waldkauz-Höhlen zu schützen, setzt der NABU Leipzig die bereits 2014 gestartete Höhlenbaumkartierung fort. Den Auftakt zur neuen Kartiersaison bildete am 12. November 2016 eine Aktion im Abtnaundorfer Park.

von Beatrice Jeschke
von Beatrice Jeschke

 

Kalenderwoche 46/2016

Im Jahr 2012 hat der NABU Leipzig die farbberingte Amsel mit der Ringnummer H14 das erste Mal im Schillerpark beobachtet. Seitdem wurde sie jährlich wechselnd zwischen Wilhelm-Leuschner-Platz und Schillerpark gesehen. Jetzt ist erneut dieser schöne Nachweis für diesen nun mindestens 4-jährigen Amselhahn gelungen. Die Ablesezeiten im Sommer und Winter zeigen, dass diese Amsel standorttreu ist. Umso wichtiger ist, den Lebensraum am Leuschnerplatz vor geplanter vollständiger Bebauung zu schützen. Auf dem Foto ist auch zu sehen, warum sich die Amseln auf dem Platz wohl fühlen. Hier gibt es nicht den Ordnungswahn, wie in den meisten Parkanlagen, wo das Herbstlaub weggeblasen wird. So finden die Insekten Verstecke und die Amseln geeignetes Futter.

Ringmeldungen bitte an: Vogelschutz@NABU-Leipzig.de 

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein

 

Kalenderwoche 45/2016

Wer baut das schönste Nest? - Familie Kohlmeise auf dem Friedhof Sellerhausen!

Frau Meise hat sich nämlich an Textilfasern vom benachbarten Wäscheplatz und am Grabschmuck bedient und ein buntes Nest gebaut. Irgendein unbekanntes Ereignis führte aber leider zur Brutaufgabe. Das verlassene bunte Meisennest wurde jetzt bei Wartungsarbeiten des NABU Leipzig in einem Nistkasten entdeckt. 

Im Winterhalbjahr ist der Arbeitskreis Vogelschutz im Einsatz, um Nistkästen, die vom NABU Leipzig betreut werden, zu reinigen und zu reparieren. Dabei gibt es auch immer spannende Einblicke in die Vogelwelt. Helfer sind bei diesen Arbeitseinsätzen herzlich willkommen!

von René Sievert
von René Sievert

 

Kalenderwoche 44/2016

Die Früchte des Pfaffenhütchens sind im Herbst auffällig gefärbt, bei Vögel sind sie sehr begehrte Nahrung. Für Menschen hingegen sind alle Pflanzenteile giftig, besonders die Samen. Das Holz dieses Strauchs ist sehr stabil, früher wurden daraus z.B. Stricknadeln und Spindeln hergestellt, weshalb der Busch auch Spindelstrauch genannt wird.

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

 

Kalenderwoche 43/2016

Es ist Herbst, die letzten Blüten sind noch einmal ein Aufbegehren vor dem Verfall, aber gegen den Gang der Natur wird die kleine Petunie keine Chance haben.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein

 

Kalenderwoche 42/2016

Auf dem Friedhof Sellerhausen steht unter fast jeder Birke auch ein Birkenpilz. Sie sind die Mykorrhizapartner dieser Bäume.

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

 

Kalenderwoche 41/2016

Aufregende Szenen mit Jäger und Beute spielen sich hier ab: Oben sitzt die lebende Fliege, in der Mitte die Spinne mit einer gefangenen Fliege und darunter sind die Reste verspeister Fliegen. Leben und Tod liegen oft nah beieinander.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein

 

Kalenderwoche 40/2016

Zugzeit bei den Vögeln - sie sind auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Dabei kann man auch über Leipzig gelegentlich große Vogelschwärme sehen, wie diese Kraniche über Schönefeld. Auch Gänseschwärme wurden über Leipzig beobachtet sowie tausende Stare.

von René Sievert
von René Sievert

 

Kalenderwoche 39/2016

Langsam macht sich der Herbst bemerkbar. So färbt sich beispielsweise das Laub des Hartriegels, der auch in vielen Parkanlagen und auf Grünflächen wächst, rot. Einen schönen Farbkontrast bilden die reifen Früchte. Sie sind schwarzblau und weiß punktiert. Es handelt sich nicht um Beeren, sondern um kleine Steinfrüchte. Sie werden von Vögeln gerne verzehrt, wodurch die Samen der Pflanze verbreitet werden. Die Früchte sind reich an Vitamin C, gekocht sind sie auch für Menschen genießbar.

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

 

Kalenderwoche 38/2016

Skorpionsfliegen verdanken ihren Namen einem Anhängsel am Hinterleib, das an den Stachel eines Skorpions erinnert. Dieses Anhängsel tragen jedoch nur die Männchen; die Weibchen haben hingegen einen Legeapparat am Hinterleib. Damit legen sie nach der Paarung mehrere Gelege in lockere Erde. Die Larven, die daraus schlüpfen, leben im Boden und ernähren sich von kleinen Tieren, Pflanzenteilen, toten Insekten und ähnlichem. Auch die erwachsenen Tiere fressen tote oder verletzte Insekten, ernähren sich aber auch von Nektar, Früchten oder Honigtau.

von Steffen Ettrich
von Steffen Ettrich

 

Kalenderwoche 37/2016

Der Bruchwasserläufer ist ein Schnepfenvogel, der in Moorgebieten in Schottland, Skandinavien oder Sibirien brütet. Früher war er auch in Teilen Mitteleuropas Brutvogel; Torfabbau, Moorzerstörungen und Klimawandel haben ihn hier aber aussterben lassen. In Deutschland kann man ihn jedoch auf dem Zug in die afrikanischen Überwinterungsquartiere beobachten. Rastende Bruchwasserläufer sind dann oft bei der Nahrungssuche im Flachwasser, auf Schlammflächen oder überschwemmten Wiesen zu sehen. Dieses Exemplar wurde an einem Dorfteich an der B87 fotografiert.

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

 

Kalenderwoche 36/2016

Die Vielzahn-Johanniskrauteule (Actinotia polyodon) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter. Er ist tag- und nachtaktiv und bewohnt trockene bis mäßig feuchte Lebensräume und fliegt hier in zwei Generationen von Ende April bis Mitte Juni und von Anfang Juli bis Ende August. Die Raupen sind nachtaktiv. Sie fressen ausschließlich Tragant sowie Johanneskraut, wovon sich der deutsche Name dieses Falters ableitet. Sie verpuppen sich im September im Boden, wo sie als Puppe überwintern.

von Ursula und Siegfried Benkenstein
von Ursula und Siegfried Benkenstein

 

Kalenderwoche 35/2016

Ein jugendlicher Grünspecht auf einer Wiese in Markkleeberg. Die heranwachsenden sehen etwas anders aus als die erwachsenen Tiere, die grünlich gefärbt sind und eine rote Kappe haben.

Der Grünspecht war Vogel des Jahres 2014. Seine Nahrung sucht er nicht hämmernd am Baumstamm, sondern auf dem Boden, deshalb zählt man ihn zu den sogenannten Erdspechten. Ameisen sind seine Lieblingsnahrung. Charakteristisch ist sein lachender Ruf, der auch in den meisten Leipziger Parkanlagen leicht gehört werden kann.

von Dr. Martin Grimm
von Dr. Martin Grimm

 

Kalenderwoche 34/2016

Russischer Bär ist der gebräuchlichste deutsche Name für Euplagia quadripunctaria - ein Nachtfalter, der aber tagaktiv ist. Er ist in Steinbrüchen an Flussufern, Straßenböschungen oder in Gebirgstälern zu finden, braucht strukturreiche Offenland-Säume, Trockenrasen und staudenreiche Ufergebüsche. Die Zerstörung dieser Lebensräume ist das größte Risiko für diese Art. Diese Schmetterlinge sind fleißige Besucher der Blüten verschiedener Pflanzen, vor allem sind sie an Wasserdost oder am Gemeinen Dost zu sehen, die auch den Raupen als Nahrung dienen. Der Schmetterlingsnachwuchs ist aber an verschiedenen Kräutern und Büschen zu finden. Die Falter fliegen etwa von Juli bis September und pflanzen sich fort, danach schlüpfen die Raupen, die überwintern und sich im nächsten Juni verpuppen.

Die Falter haben dunkel gepunktete, leuchtend rote Hinterflügel, die aber oft von den hellgestreiften schwarzen Vorderflügeln verdeckt werden. Ein anderer deutscher Name dieses Schmetterlings ist Spanische Flagge.

von Steffen Ettrich

 

Kalenderwoche 33/2016

Nach Informationen des NABU war 2016 ein schwieriges Jahr für den Weißstorch. Ungünstige Wetterverhältnisse im Frühjahr führten zu einem verspäteten Brutbeginn, die Trockenheit in Ostdeutschland war für die Störche hier ein weiteres Problem. Insgesamt ist die Zahl der Brutpaare dadurch um etwa fünf bis zehn Prozent gesunken.

Wie dieser junge Weißstorch aus Jesewitz-Gotha beweist, sind aber einige Paare erfolgreich gewesen. Er wurde bei seinen ersten Flugversuchen fotografiert.

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

 

Kalenderwoche 32/2016

Die Hornissen-Schwebfliege (Volucella zonaria) erreicht die für eine Fliege recht beachtliche Größe von 16 bis 22 Millimeter, und sie ahmt das Aussehen von Hornissen nach, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Aber damit nicht genug: Ihre Larven leben sogar in Hornissen- oder Wespennestern, wo sie ihre Nahrung finden. Die erwachsenen Schwebfliegen hingegen saugen Nektar an verschiedenen Blüten – wie hier beispielsweise am Sommerflieder. Sie fliegen etwa in der Zeit von Juni bis September.

von Klaus Weber

 

Kalenderwoche 31/2016

Eine junge Waldohreule in einem Garten in Paunsdorf. Sie beweist, dass auch in unseren Ortschaften diese Eulenart erfolgreich brütet. Waldohreulen sind keineswegs im dichten Wald zuhause, eher am Waldrand. Sie jagen in der offenen Landschaft und sind wie viele Arten, die auf diesen Lebensraum angewiesen sind, zunehmend durch die intensive Landschaftsnutzung gefährdet. Oft werden sie auch Opfer von Straßen- oder Bahnverkehr.

Gegenwärtig wird der NABU Leipzig oft über erfolgreiche Bruten oder merkwürdige Laute informiert, die von den Eulenfamilien kommen. Besonders ausdauernd und markant fiepen die Ästlinge. Das sind Jungvögel, die schon das Nest verlassen haben, aber noch von den Eltern versorgt werden. Junge Eulen sollte man am besten in Ruhe lassen - meist sind sie nur scheinbar von ihren Eltern verlassen, die aber bald zurückkehren.

von Petra Radtke
von Petra Radtke

 

Kalenderwoche 30/2016

Bunte Schmetterlinge kann man jetzt überall beobachten, vor allem an geeigneten Nahrungspflanzen. Eine besondere Anziehungskraft auf die bunten Insekten hat der Sommerflieder. Besuch hatte er auch vom Distelfalter (links) und vom Tagpfauenauge (rechts).

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

 

Kalenderwoche 29/2016

Eine Sandbiene verlässt ihre Brutröhre. Leider wurde das Eigenheim dieses Insekts kurz darauf durch Eigenheimbauarbeiten zerstört.

Sandbienen spielen als Bestäuber von Blütenpflanzen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Die Weibchen graben mehrere Zentimeter tiefe Röhren ins Erdreich, von denen Brutzellen abzweigen, in denen die Eier abgelegt werden sowie Pollen und Nektar, von dem sich die Larven dann ernähren.

von Steffen Ettrich
von Steffen Ettrich

 

Kalenderwoche 28/2016

Die Nilgans (Alopochen aegyptiacus) ist bei uns nicht heimisch, kann sich aber erfolgreich fortpflanzen, da sie sehr anpassungsfähig ist. Vereinzelt kann man sogar schon kleine Schwärme beobachten. An diesem Kiessee bei Kleinpösna saßen ca. 20 Nilgänse zusammen mit etwa 50 Lachmöwen auf einem schmalen Damm unmittelbar neben einem lärmenden Schwimmbagger.

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

Kalenderwoche 27/2016

Heuschrecken haben eine unvollständige Metamorphose. Das heißt, die Larven sehen den erwachsenen Tieren bereits ähnlich. Hier handelt es sich wahrscheinlich um die Larve einer Gemeinen Sichelschrecke (Phaneroptera falcata). Sie durchleben vom Ei bis zum erwachsenen Tier sechs Larvenstadien, wobei sie den Eltern mit jeder Häutung ähnlicher werden. Die erwachsenen Tiere sind etwa von August bis Oktober anzutreffen. Sie ernähren sich vegetarisch vor allem von jungen Trieben, fressen aber auch Beeren und Früchte. Die Eier werden in die Blätter der Futterpflanzen gelegt.

von Petra Radtke
von Petra Radtke

 

Kalenderwoche 26/2016

Turmfalken gehören zu den Gebäudebrütern, streiten sich oft mit Dohlen um geeignete Nistplätze. Sie sind auf mehreren hohen Gebäuden in Leipzig zuhause, so auch auf einem Wohnblock in Lößnig, wo Turmfalken seit vielen Jahren nisten.

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

 

Kalenderwoche 25/2016

Der Goldglänzende Rosenkäfer (Cetonia aurata) ist im Sommer oft auf Blüten zu finden, besonders häufig auf Rosen- oder Doldenblüten. Die erwachsenen Käfer fliegen etwa von April bis Oktober und sorgen – so wie dieses Pärchen hier – in dieser Zeit für Nachwuchs.

von Rüdiger Vogt
von Rüdiger Vogt

 

Kalenderwoche 24/2016

Es ist schon ein Grund, sich zu erschrecken, wenn die kopflose Statue auf dem Südfriedhof plötzlich zwei große Augen bekommt. Aber eigentlich ist das ein Grund zur Hoffnung, denn diese Augen gehören einem Waldkauz, der sich hier niedergelassen hat.

Jahrelang war auf dem Südfriedhof kein Waldkauz mehr zu sehen, die vorhandenen Waldkauz-Nistkästen waren defekt. Im Rahmen des Projekts "Lebendige Friedhöfe" hat der NABU Leipzig zwei neue Nisthilfen angebaut. Nun kann man hoffen, dass der Waldkauz sie bald bezieht.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein

 

Kalenderwoche 23/2016

In der Sommerfelder Kirche haben Turmfalken ein verlassenes Dohlennest übernommen und ihre rotbraunen Eier zu dem verbliebenen Dohlenei (hell gefärbt) gelegt. Es wird spannend, was sich aus diesem gemischten Nest entwickeln wird.

Im Projekt „Lebensraum Kirchturm“ betreut der NABU Leipzig die Nistplätze von Dohlen. Beispielsweise werden die Jungvögel beringt und die Nistkästen gewartet. Diese Nistplätze sind aber im gleichen Maße auch für Turmfalken geeignet, so dass sich die beiden Vogelarten jedes Jahr um die Plätze streiten.

von Wolfgang Stoiber
von Wolfgang Stoiber

 

Kalenderwoche 22/2016

Die Blüten der Taubnesseln sind weiß oder purpurfarben. Eine Ausnahme in der Gattung bildet die Gold-Taubnessel, denn ihre Blütenblätter sind gelb. Sie ist auf nährstoffreichen, feuchten Standorten zu finden und blüht etwa von April bis Juli.

von Petra Radtke
von Petra Radtke

 

Kalenderwoche 21/2016

Überall singt derzeit die Amsel ihr Frühlingslied. In Leipzig gehört sie zu den häufigsten Vogelarten, landete bei der Stunde der Gartenvögel auf Platz 2, deutlich vor der Kohlmeise auf dem dritten Platz.

von Kirstin Hesse
von Kirstin Hesse

 

Kalenderwoche 20/2016

Der Schwarzblaue Ölkäfer (Meloe proscarabaeus) ist zwischen April und Juni zu beobachten. Er lebt auf Wiesen und ernährt sich von Pflanzenteilen. Die Larven hingegen versuchen, sich von blütenbesuchenden Solitärbienen in deren Bau tragen zu lassen, wo die Larve den Bienennachwuchs und dessen Nahrungsvorräte auffrisst.

von Petra Radtke
von Petra Radtke

 

Kalenderwoche 19/2016

Bei den Graugänsen am Silbersee in Lößnig gibt es Nachwuchs. Gut bewacht von einem Elternvogel gehen die Kleinen auf Entdeckungstour am Ufer, wo sie auch andere Wasservögel treffen, wie Blessrallen und Stockenten.

An dieser Stelle noch einmal die dringende Bitte: Wasservögel nicht mit Brot oder anderen Backwaren füttern! Solche menschlichen Lebensmittel oder Küchenabfälle sind keine geeignete Vogelnahrung. Die Tiere werden davon krank und das Gewässer wird verschmutzt. Aus diesen Gründen ist das Füttern von Wasservögeln an Leipziger Stillgewässern durch eine Allgemeinverfügung der Stadtverwaltung grundsätzlich verboten.

von Wieland Jung
von Wieland Jung

 

Kalenderwoche 18/2016

Zwei Nilgänse (Alopochen aegyptiacus) und ihre vier Küken besuchten den Kleingartenverein "Schönauer Lachen". Diese Vogelart ist bei uns nicht heimisch, kann sich aber seit längerer Zeit auch hier erfolgreich fortpflanzen. Nilgänse sind sehr anpassungsfähig und können in der näheren Umgebung der Gartenanlage an verschiedenen Stellen gebrütet haben.

Nilgänse sind eher untypische "Gartenvögel", aber eine interessante Entdeckung. Wer gleichfalls, die Vogelwelt in seinem Garten oder auch im Park beobachtet, kann sich vom 13. bis zum 15. Mai an der Stunde der Gartenvögel beteiligen.

von  Steffen Ettrich
von Steffen Ettrich

 

Kalenderwoche 17/2016

Weißstörche auf dem Schornstein in Taucha-Dewitz, wo sie Jahr für Jahr brüten. In diesem Jahr wurde hier nach Informationen des NABU nach seiner Rückkehr aus dem Überwinterungsgebiet erstmals am 2. März ein Storch gesehen. Ein Brutpaar ist dann offenbar am 5. April eingezogen und wurde seitdem auch von Anwohnern beobachtet. 

NABU-Informationen zu verschiedenen Nistplätzen in Sachsen

von Petra Radtke
von Petra Radtke

 

Kalenderwoche 16/2016

Die warme Jahreszeit kommt näher, und immer mehr Pflanzen zeigen ihre Blütenpracht. Am Silbersee in Lößnig gehören dazu auch die Tulpenmagnolien. Diese Ziergehölze erblühen im Frühling noch bevor ihre Laubblätter austreiben.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein

 

Kalenderwoche 15/2016

Im Abtnaundorfer Park gibt es verschiedene Bäume mit unterschiedlichen Höhlen. Arbeiten zur Parkgestaltung haben aber dazu geführt, dass einige dieser Bäume und auch die wertvollen Höhlen verloren gingen. Auf Initiative des NABU wurden zum Ausgleich einige künstliche Nisthilfen installiert, wie diese Höhle aus Holzbeton, die offenbar von einem Kleiber bewohnt wird. Wie es für diese Vögel typisch ist, hat er mit Lehm die Höhle so weit verschlossen, bis sie für ihn passend war. Da es sich in diesem Fall aber um eine recht große Höhle handelt, hat der kleine Vogel viel Arbeit in diesen Hausbau investiert.

Das Foto entstand bei der gemeinsamen Exkursion nach der NABU-Mitgliederversammlung, bei der auch noch andere spanndene Beobachtungen möglich waren.

von René Sievert
von René Sievert

 

Kalenderwoche 14/2016

Zu den Frühblühern gehören auch die Veilchen. Mit charakteristischem Violett bereichern sie derzeit die Farbpalette in der Leipziger Auenlandschaft.

von Dr. Fabian Haas / Pixels on Screen

 

Kalenderwoche 13/2016

Die Amphibienwanderung hat begonnen. An verschiedenen Stellen in Leipzig sind jetzt Frösche, Kröten und Molche auf Wanderschaft. Autofahrer, aber auch Fußgänger und Radfahrer werden um Rücksicht gebeten. Die Tiere sind vor allem bei mildem und feuchtem Wetter in den Abendstunden unterwegs. Ein Höhepunkt der Wanderung war das Osterwochenende. Dieses Erdkrötenpärchen wurde im Südlichen Auwald fotografiert.

von René Sievert
von René Sievert

 

Kalenderwoche 12/2016

Die Frühlingssonne lässt die Temperaturen steigen und lockt auch mehr und mehr Insekten aus ihren Winterquartieren hervor, wie diese Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus), die auf Efeublättern saß.

von Steffen Ettrich
von Steffen Ettrich

 

Kalenderwoche 11/2016

Der Kormoran ist seit einiger Zeit im und am Großen Schöppenteich Taucha zu bewundern. Er ist ein exzellenter Fischer und erträgt mit Gelassenheit die Spaziergänger. Nach dem Tauchen sitzt er mit ausgebreiteten Flügeln am Ufer. Man vermutet, dass die Tiere auf diese Weise ihr Gefieder trocknen wollen.

von Kirstin Hesse
von Kirstin Hesse

 

Kalenderwoche 10/2016

Die Blütenstände der Weiden sind Kätzchen. Sie blühen früh im Jahr und sind deshalb für Bienen und Hummeln eine wichtige Nahrungsquelle nach dem Winter.

von Ulrike Sievert
von Ulrike Sievert

 

Kalenderwoche 09/2016

In dieser Woche ist der Winter für kurze Zeit zurückgekehrt. Frühblüher wurden noch einmal vom Schnee bedeckt.

von René Sievert
von René Sievert

 

Kalenderwoche 08/2016

Mehr und mehr kann man die Vorboten des Frühlings entdecken. Diese Krokusse im Kleinen Herrnholz sind kurz vor dem Aufblühen bereits Farbtupfer am Waldboden.

von Steffen Ettrich
von Steffen Ettrich

 

Kalenderwoche 07/2016

Diese beiden Spechte waren mehrere Minuten im Stadtpark Taucha bei der Futtersuche zu beobachten. Fast schien es, als würden sie dabei um die Wette hämmern, um sich gegenseitig zu imponieren.

von René Sievert
von René Sievert

 

Kalenderwoche 06/2016

In der Luppeaue macht sich mehr und mehr der Frühling bemerkbar: Die Vögel singen, Insekten kommen heraus und die Pflanzenwelt erwacht. Diese Schlehe am Ufer der Weißen Elster konnte es wohl gar nicht mehr abwarten und beginnt schon zu blühen.

Diese Distelfinken konnte Christel Thiele in ihrem Garten in Böhlen fotografieren.
Diese Distelfinken konnte Christel Thiele in ihrem Garten in Böhlen fotografieren.
Albert Kegel aus Eutritzsch hat in seinem Garten mindestens 8 Stieglitze beobachtet und einige am Futterhäuschen fotografiert.
Albert Kegel aus Eutritzsch hat in seinem Garten mindestens 8 Stieglitze beobachtet und einige am Futterhäuschen fotografiert.

Kalenderwoche 05/2016

Der Stieglitz ist Vogel des Jahres 2016. Der NABU Leipzig hat aus diesem Anlass alle Vogelfreunde aufgerufen, Stieglitzbeobachtungen zu melden. Mit Angabe von Beobachtungsort und Datum kann man solche Informationen ganz einfach an Stieglitz@NABU-Leipzig.de schicken. Außerdem verteilt der NABU Samentütchen, um in Leipzig bunte Meter für den Stieglitz zu schaffen - Flächen mit einer vogel- und insektenfreundlichen Pflanzenmischung. Einige Stieglitzbeobachtungen wurden schon gemeldet, und schöne Fotos dieser bunten Vögel wurden eingeschickt.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein

 

Kalenderwoche 04/2016

Wie diese frischen Fraßspuren beweisen, ist derzeit am Elsterbecken ein Biber aktiv. Solche Spuren werden hier immer wieder gefunden, aber es gibt auch längere Zeiten ohne Nachweis. Deshalb muss man davon ausgehen, dass sich der heimliche Nager noch nicht dauerhaft angesiedelt hat.

von René Sievert
von René Sievert

 

Kalenderwoche 03/2016

Frostige Temperaturen lassen Eiskristalle an Zweigen wachsen, die aussehen wie weiße Stacheln.

von Karsten Peterlein
von Karsten Peterlein

 

Kalenderwoche 02/2016

Große Schwärme von aus Osteuropa stammenden Saatkrähen (hinten) und Dohlen (vorne) überwintern in deutschen Großstädten, so auch in Leipzig. Von Oktober bis März kann man die Vögel häufig gemeinsam mit Dohlen beobachten. Auch in Deutschland brütende Saatkrähen und Dohlen mischen sich darunter. Aus Leipzig wurde die Saatkrähe als Brutvogel allerdings vertrieben, da sich Anwohner von den Vögel gestört fühlten. Der NABU Leipzig zählt die Saatkrähen und Dohlen an gemeinschaftlich genutzten Nahrungs, Sammel und Schlafplätzen.

von Kirstin Hesse
von Kirstin Hesse

 

Kalenderwoche 01/2016

Aufgrund der kalten Witterung, herrscht am Futterplatz Hochbetrieb. Während die Meisen (links) richtige Kletterkünste an den Tag legen, warten Rotkehlchen (unten) und Feldsperling geduldig, bis Platz im Futterhaus ist bzw. auf Körner, die von dort nach unten fallen.

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von Beatrice Jeschke
von Beatrice Jeschke

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Lustige Stofftiere, waschbar bis 40°C. Die Einnahmen werden für den Arbeitskreis Vogelschutz verwendet. Jedes Kuscheltier ist ein handgefertigtes Unikat aus Stoffresten und für 3 Euro erhältlich im NABU-Naturschutzbüro.
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