Willkommen beim NABU Leipzig!

Wir sind aktiv für Mensch und Natur in Leipzig und Umgebung

Foto: Karsten Peterlein

Vogel des Jahres 2017

Der Waldkauz ist Botschafter für den Schutz von Höhlenbäumen

Foto: Beatrice Jeschke

Tag des Mauerseglers

Stadtweite Vogelzählung und interessante Exkursionen

StadtNaturErleben

Veranstaltungswochenende mit Müllsammlung und Großdemo


Foto: NABU/Klemens Karkow
Foto: NABU/Klemens Karkow

Wir haben es satt!

Großdemonstration für naturverträgliche Landwirtschaft am 21. Januar in Berlin

Seit 2010 kommen alljährlich zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche zehntausende Menschen – Bäuerinnen und Bauern, Lebensmittelhandwerker, Tier-, Umwelt- und Naturschützer, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit und kritische Konsumenten – bei eisigen Temperaturen in Berlin zusammen, um für eine bäuerliche, naturverträglichere Landwirtschaft zu demonstrieren. Die Demonstration wird getragen von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis aus mehr als 45 Organisationen, darunter der NABU.

„Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!“ – unter diesem Motto steht die Demonstration 2017. Sie beginnt am 21. Januar, 12 Uhr, am Potsdamer Platz in Berlin. Die Abschlusskundgebung beginnt etwa 14 Uhr am Brandenburger Tor.

 

Der NABU Leipzig wird dabei sein. Wer gemeinsam zur Demo reisen möchte, kommt zum Leipziger Hauptbahnhof. Treffpunkt ist hier 8.40 Uhr Gleis 2 tief am Fahrkartenautomaten. Mit Wochenendtickets beginnt die Reise dann 9.03 Uhr. Nach der Abschlusskundgebung in Berlin ist auch die gemeinsame Rückfahrt geplant. NABU-Mitglieder bringen bitte einen Mitgliedsnachweis mit!

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Leipzig schrumpft

NABU beklagt Lebensraumverlust in der wachsenden Stadt

Leipzig wächst für die Menschen. Demnächst wird die Stadt wohl mehr als 580.000 Einwohner haben, bis 2030 werden gar 720.000 erwartet. An den vielen Baustellen ist gerade zu sehen, wie sich ein solches Wachstum auswirkt. Neue Wohnungen, Einkaufsmärkte und Gewerbegebiete werden gebaut.

Aber Leipzig schrumpft für die Wildtiere! Während die Stadt wächst, haben diese Stadtbewohner immer weniger Platz. Viele Brachflächen und Grünanlagen gibt es nicht mehr, Sträucher und Bäume wurden gerodet. Damit einher geht der Verlust von potenziellen Lebensräumen der Tiere. Immer mehr Menschen fällt auf, dass es beispielsweise weniger Sperlinge und Amseln gibt. Igel, Fledermaus, Schmetterling und Nachtigall, die zum lebendigen Stadtbild von Leipzig gehörten, werden immer seltener.

Darauf weist der NABU Leipzig hin, der allein im Jahr 2016 einen Flächenverlust von über 50 Hektar erfasst hat. Das sind Flächen, die lange von unseren tierischen Mitbewohnern genutzt wurden und die nun nicht mehr existieren. Eine Karte gibt einen entsprechenden Überblick über diese vom NABU registrierten Flächen – viele weitere sind in dieser Übersicht noch gar nicht enthalten.

Der NABU wirbt für einen verantwortungsvollen Umgang mit vorhanden Flächen. Bei Bauplanungen sollte man Lebensräume für tierische Nachbarn von Anfang an berücksichtigen.

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Vogelzählung zum Mitmachen

Die Stunde der Wintervögel - 6. bis 8. Januar 2017

Foto: Karsten Peterlein
Foto: Karsten Peterlein

Jedes Jahr im Januar ruft der Naturschutzbund zur großen winterlichen Vogelzählung auf. Bei dieser „Stunde der Wintervögel“ kann jeder mitmachen, der sich eine Stunde Zeit nimmt. Man beobachtet die Tiere in der unmittelbaren Umgebung, notiert die Anzahl und die Vogelarten und meldet alles dem NABU. Dabei kann man Preise gewinnen, lernt etwas über die heimische Vogelwelt und hilft beim Vogelschutz. Denn die zahlreichen Daten aus ganz Deutschland liefern wertvolle Informationen über die Bestandsentwicklung bestimmter Vogelarten. 2017 fand die Stunde der Wintervögel vom 6. bis zum 8. Januar statt. Die Beobachtungsergebnisse kann man noch bis zum 16. Januar melden.

Der NABU Leipzig hatte Führungen angeboten, bei denen man sich zusammen mit anderen an der Aktion beteiligen und Informationen über die Vögel bekommen konnte.

 

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Schutzprojekt für den Rotmilan

Vortragsabend am 4. Januar im Naturkundemuseum

Public Domain

Der Rote Milan ist ein Greifvogel, der sich vor allem von Kleintieren ernährt, insbesondere von Mäusen. Das größte Problem für ihn ist der Verlust seiner Lebensräume in der offenen Landschaft. Industrielle Landwirtschaft hat hier zu einem großen Artensterben geführt, und das gefährdet die Nahrungsgrundlage des Rotmilans. Um dem etwas entgegen zu setzen, wurde das nationale Projekt „Rotmilan – Land zum Leben“ initiiert, um Landwirte zu beraten. Ziel ist es, in neun Modellregionen die Agrarlandschaft so zu gestalten, dass der Rotmilan eine gute Lebensgrundlage hat.

Der NABU-Regionalverband Leipzig hatte Peter Solluntsch vom Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen eingeladen, der beim Vortragsabend am 4. Januar 2017 im Naturkundemuseum das Projekt „Rotmilan – Land zum Leben“ vorstellte.

45 Zuhörer waren gekommen, so dass der Veranstaltungsraum bis zum letzten Sitzplatz gefüllt war. Mit großem Interesse verfolgten die Gäste den Vortrag; anschließend gab es eine Diskussion mit dem zum teil sehr fach- und ortskundigen Publikum.

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Vögel retten durch Katzenkastration

NABU Leipzig bedankt sich für die Spenden!

Von Jahr zu Jahr werden es mehr Vögel, die schwer verletzt in der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig abgegeben werden. Im Jahr 2016 wurden 175 Vögel gemeldet, die durch Katzen verletzt oder getötet wurden. Der NABU Leipzig klärt seit Jahren auf, welchen Einfluss freilebende Hauskatzen auf heimische Wildtiere haben. Dabei gibt es zwar häufig, aber nicht nur, unvernünftige Katzenhalter, die ihren Katzen vollkommen unbesorgt Freilauf gewähren. Freilaufende und verwilderte Katzen können sich unkontrolliert vermehren, wodurch die Probleme weiter wachsen. Es gibt aber engagierte tierliebe Menschen, die sich um die Kastration verwilderter Hauskatzen kümmern, so auch einen Leipziger Straßenkatzen-Verein. Dieses Engagement möchte der NABU Leipzig unterstützen. In


Zusammenarbeit mit dem Straßenkatzen-Verein will der NABU Tierarztkosten für Kastrationen übernehmen. Wenn sich die Katzen nicht mehr unkontrolliert vermehren können, ist das auch ein Beitrag für den Vogelschutz. Dafür hatte der NABU Leipzig Ende November um Spenden gebeten. Bereits nach vier Wochen ist die Spendensumme zusammengekommen, die nun für das Projekt verwendet werden kann. Der NABU bedankt sich bei allen Spendern sehr herzlich für die Unterstützung!

 

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Silvester ohne Müll und Lärm

Der NABU Leipzig bittet darum, beim Silvester-Feuerwerk Rücksicht zu nehmen auf Mitmenschen, aber auch Natur und Umwelt. Bei Tieren löst die ungewohnte Knallerei Panik aus. Deshalb bittet der NABU Leipzig darum, auf Silvesterfeuerwerk in allen Schutzgebieten sowie auf Grünflächen und in Gartenanlagen zu verzichten. Sie dienen den Tieren als Rückzugsort und sollten nicht als Partymeile missbraucht werden. Außerdem sollten sich alle bemühen, Grünflächen und Gewässer nicht in Abfallplätze zu verwandeln.

Um auf das Problem hinzuweisen und die Menschen zu informieren, hat der NABU auch in diesem Jahr wieder in verschiedenen Parkanlagen Hinweisschilder aufgehängt, erstmals auch an einigen Verkaufsstellen für Silvesterfeuerwerk.

Der NABU-Regionalverband Leipzig wünscht allen ein gesundes neues Jahr!

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Die NABU-Vogelfutterküche

Herstellung von artgerechten Futtermischungen und Bau von Futterhäuschen in der NABU-Vogelfutterküche. Fotos: Ludo Van den Bogaert

 

Am 3. Dezember hatte der NABU wieder in die Vogelfutterküche eingeladen. Es gab Tipps zur artgerechten Vogelfütterung, und die Gäste konnten Futterhäuschen und Futterglocken für die kalte Zeit basteln.

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Begehrter Wohnraum an den Papitzer Lachen

Quartiere für Bilche und Fledermäuse wurden gut angenommen

An den Papitzer Lehmlachen hat der NABU Leipzig im vorigen Jahr sowie im Frühjahr 2016 Fledermauskästen und Bilchkästen angebaut. Wie Kontrollen jetzt ergeben haben, sind diese Sommerquartiere bereits in diesem Jahr von den Tieren angenommen worden. In den Bilchkästen hatten es sich Haselmaus und Siebenschläfer gemütlich gemacht und auch die Mehrzahl der Fledermauskästen ist benutzt worden, was Kotspuren belegen. In zwei Kästen wurden sogar noch im November Fledermäuse nachgewiesen.

 Das sind erfreuliche Information, die zeigen, dass sich die jahrelangen Bemühungen des NABU Leipzig für Biotopschutz und Artenschutzmaßnahmen an den Papitzer Lachen auch bei diesen Tiergruppen bezahlt machen.  

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Fledermäuse in einem Fledermauskasten und benutzte Bilchkästen an den Papitzer Lachen. Fotos: NABU Leipzig

Wohnungssuche für den Vogel des Jahres

NABU Leipzig will Waldkauz-Höhlen schützen


Fotos: Ludo Van den Bogaert

 

Als Vogel des Jahres 2017 ist der Waldkauz auch Botschafter für den Schutz alter, höhlenreicher Bäume, denn in Baumhöhlen findet der Kauz Unterschlupf- und Nistplätze. Leider werden Höhlenbäume oft entfernt. Gründe sind Maßnahmen zur Wegesicherung, Forstarbeiten oder Baumsanierungen. dadurch verringert sich das Höhlenangebot immer weiter, worunter nicht nur der Waldkauz leidet, denn auch viele andere Tierarten sind auf diese Unterschlupfmöglichkeiten angewiesen.

Um Bäume mit potenziellen oder tatsächlich besetzten Waldkauz-Höhlen zu schützen, setzt der NABU Leipzig die bereits 2014 gestartete Höhlenbaumkartierung fort. Den Auftakt zur neuen Kartiersaison bildete am 12. November 2016 eine Aktion im Abtnaundorfer Park. Nach diesem Auftakttreffen werden verschiedene Arbeitsgruppen in den kommenden Wochen und Monaten weitere Grünflächen nach Höhlenbäumen absuchen. Wer dabei helfen möchte, meldet sich per E-Mail oder telefonisch beim NABU Leipzig: 0341 6884477.

 

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Neues Wasser auf alten Wegen – Schon im Fluss?

Fachtagung Fluss- und Auenrenaturierung

Das Projekt „Lebendige Luppe" sieht eine Wiederbelebung ehemaliger Flussläufe im Auensystem der Städte Leipzig und Schkeuditz vor, die von einem umfangreichen wissenschaftlichen Monitoring und einer breiten Öffentlichkeits- und Umweltbildungsarbeit begleitet wird. Am 10. und 11. November 2016 hatten die Projektpartner zum Fachaustausch eingeladen. Unter dem Titel „Neues Wasser auf alten Wegen – Schon im Fluss?“ wurde eine Zwischenbilanz nach vierjähriger Projektlaufzeit präsentiert. Der aktuelle Arbeitsstand in den verschiedenen Projektbereichen wurde vorgestellt.

Die Fachtagung gab auch anderen Akteuren im Auenschutz Raum, über ihre Erfahrungen und Projekte zu berichten. Die Vortragsthemen reichten vom wissenschaftlichen Auenmonitoring bis zur praktischen Umsetzung von Renaturierungsprojekten auch außerhalb Leipzigs.

Der gut gefüllte Veranstaltungssaal spiegelte das Interesse am Projekt wieder. Das Publikum setzte sich aus Behördenvertretern, Wissenschaftlern und ehrenamtlichen Naturschützern sowie Vertretern des Projektes und interessierten Bürgern zusammen. Auch Mitstreiter des NABU Leipzig waren dabei

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Mehr Grün am Wegesrand

Erfolgreiche Pflanzaktion der NABU-Ortsgruppe Plaußig-Portitz

Foto: Steffen Wagner
Foto: Steffen Wagner

2013 hatte die NABU-Ortsgruppe Plaußig-Portitz erstmals zu einer Pflanzaktion eingeladen. An einem Feldweg wurden heimische Bäume und Sträucher gepflanzt, so dass hier ein artenreicher Gehölzstreifen entstehen kann, der die Landschaft bereichert. Seitdem versammelten sich jährlich im Herbst fleißige Helfer, um die Arbeit fortzusetzen. Am 5. November 2016 war es erneut soweit, und mit diesem Arbeitseinsatz wurde nun die vor Jahren begonnene Bepflanzung des Fedrains entlang des Gülleweges bis zum Hügel in Hohenheida abgeschlossen. Die Aktion ist ein wertvoller Beitrag für Natur und Landschaft, für Vögel und andere Tiere, die auf Feldgehölze angewiesen sind.

Der NABU bedankt sich bei allen Spendern und bei allen fleißigen Helfern aus Hohenheida und Portitz ganz herzlich!

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Herbstlaub einfach liegen lassen

Auf Laubbläser und Laubsauger sollte man verzichten!

Foto: Hans Braxmeier / Public Domain

Im Herbst erfreut uns die Natur mit bunten Blättern. Sie sind aber nicht nur schön anzusehen, das fallende Laub ist auch ein wichtiger Teil des natürlichen Nährstoffkreislaufs. Die Laubschicht ist Lebensraum, Winterquartier und Nährstoffspender für den Boden. Auf Beeten sowie unter Sträuchern und Hecken kann es ruhig liegenbleiben. Es besteht kein Grund, es aus Parkanlagen und Gärten restlos zu beseitigen. Dieser falsch verstandene Ordnungssinn ist für Tiere, die in der Laubschicht Nahrung oder Unterschlupf suchen verheerend. Besonders schädlich ist der Einsatz von Laubbläsern und Laubsaugern, die nicht nur das Laub restlos beseitigen, sondern auch alle Lebewesen darin. Hinzu kommt der für Mensch und Tier belastende Lärm, darüber hinaus stoßen die Verbrennungsmotoren der Geräte gesundheitsschädliche Abgase aus.

Der NABU bittet alle, auf Laubbläser und Laubsauger gänzlich zu verzichten! Auf Rasenflächen und Gehwegen kann man Besen und Rechen einsetzen und im Übrigen das Laub einfach liegen lassen.

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Mehr als 2.000 Unterstützer!

NABU Leipzig freut sich über Mitgliederzuwachs

Jedes Jahr im März und im Oktober kann der NABU seine aktuellen Mitgliederzahlen bekannt geben. Bundesweit hat der Naturschutzbund inzwischen rund 590.000 Unterstützer. 2.035 davon sind gegenwärtig Mitglied im NABU-Regionalverband Leipzig e.V. Damit hat der NABU Leipzig erstmals mehr als 2.000 Mitglieder! Der Vorstand freut sich außerordentlich über diese Anerkennung der geleisteten Arbeit und über die große Unterstützung, die mit der Mitgliedschaft verbunden ist.

Der NABU existiert nicht ohne seine Mitglieder. Sie sind die Naturschutzmacher, indem sie sich selbst für den Biotop- und Artenschutz oder in der Umweltbildung engagieren oder indem sie mit ihrem Mitgliedsbeitrag eine wichtige finanzielle Basis für die Naturschutzarbeit schaffen. Nicht zuletzt ist die große Zahl der Mitglieder auch ein politisches Signal, das zeigt, wie viele Menschen die Anliegen des NABU unterstützen.

Das jüngste Mitglied des NABU Leipzig ist 7 Monate, das älteste fast 95 Jahre alt. Der Durchschnitt liegt bei 46,8 Jahren. Auch die Naturschutzjugend Leipzig kann sich über weitere Unterstützung freuen, konnte seit März 133 neue Mitglieder gewinnen und zählt jetzt 280 NAJUs.

Der NABU Leipzig hofft auf weitere Mitstreiter und Unterstützer: Am besten gleich NABU-Mitglied werden oder neue Mitglieder werben, denn es gibt viel zu tun für Mensch und Natur in der Region Leipzig!

Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

Botschafter für den Schutz von Höhlenbäumen

Der Waldkauz (Strix aluco) ist „Vogel des Jahres 2017“. Er wurde stellvertretend für alle Eulen gewählt. Der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) wollen damit für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und die Menschen für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren.

Foto: Oliver Richter
Foto: Oliver Richter

Der NABU-Regionalverband Leipzig wird 2017 verschiedene Informations- und Mitmachaktionen zum Vogel des Jahres anbieten. So sind eine abendliche Führung in den Lebensraum des Kauzes geplant sowie verschiedene Veranstaltungen zum Thema "Natur nach Sonnenuntergang". Bereits am Mittwoch, 2. November 2016, 19 bis 21 Uhr, wird der Vogel des Jahres beim NABU-Vortragsabend im Naturkundemuseum (Lortzingstraße 3) ausführlich vorgestellt. Auch der "Vorgänger" wird dann noch einmal Thema sein: der Stieglitz, Vogel des Jahres 2016. Der NABU Leipzig wird über das Projekt „Bunte Meter für den Stieglitz“ informieren, das im Vorjahr für den Vogel des Jahres gestartet wurde. Für den Waldkauz wird der NABU Leipzig die bereits 2014 gestartete Höhlenbaumkartierung fortsetzen. Helfer sind dabei herzlich willkommen!

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Wiesenmahd an den Papitzer Lachen

Pflege einer ökologisch wertvollen Feuchtwiese

Fotos: René Sievert

 

Seit vielen Jahren kümmert sich der NABU Leipzig aktiv auf vielfältige Weise um den Erhalt der Papitzer Lachen, die ein ökologisch besonders wertvoller Teil der Leipziger Auenlandschaft sind. Dazu gehört auch die Pflege einer Feuchtwiese, die vom NABU jedes Jahr gemäht wird. Am 15. und 16. Oktober fand der diesjährige Arbeitseinsatz statt. Sieben Naturfreunde waren am Sonnabend im Einsatz, elf am Sonntag. Mit diesen fleißigen Arbeitern und dank guter Wetterbedingungen ist es gelungen, die Fläche an zwei Tagen zu mähen. Bisher waren dafür immer drei oder vier Tage nötig. Der NABU bedankt sich bei allen Helfern und würde sich freuen, wenn sich auch 2017 wieder tatkräftige Naturfreunde an der Feuchtwiesenmahd beteiligen.

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Aktionstage auf der Streuobstwiese

Wiesenmahd, Sensenkurs und Obstsortenbestimmung

Die NABU-Streuobstwiese in Knauthain wird im Rahmen des NABU-Tagfalterprojekts "Puppenstuben gesucht" gepflegt. Dazu gehört eine insektenfreundliche Mahd, wozu sich Sensen hervorragend eignen. Der NABU Leipzig hatte am 8. Oktober zum gemeinsamen Arbeitseinsatz auf der Wiese eingeladen. Dabei wurde nicht nur gemäht, man konnte auch vom Experten den Umgang mit Sensen erlernen. Eine Woche zuvor wurde bereits bei einer gemeinsamen Obstsortenbestimmung geklärt, welche Bäume eigentlich auf der Wiese wachsen.

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Foto: René Sievert
Foto: René Sievert
Foto: Beate Kahl
Foto: Beate Kahl

Apfelernte im Partheland

Am 14. Oktober 2016 hat die NAJU-Kindergruppe „Parthefrösche“ bei der Apfelernte der NABU-Regionalgruppe Partheland geholfen. Fünf große Säcke konnten gefüllt werden und fanden auf einem Anhänger Platz. Die Äpfel wurden am nächsten Tag zu einer mobilen Presse geschafft und zu Saft gepresst.

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Nistkastenkontrollen im Winterhalbjahr

Der Arbeitskreis Vogelschutz lädt zum Mitmachen ein

Seit 2008 betreut der NABU Leipzig mehr als 600 Nistkästen auf Friedhöfen, in Parkanlagen und im Auwald. Jedes Jahr im Winter werden alle Nisthilfen kontrolliert, gesäubert und bei Bedarf repariert. Anhand von Spuren und Nestern kann man feststellen, welche Vögel die Bruthilfen angenommen haben. Dabei entdeckt man auch immer wieder Überraschungen in den Nistkästen. Für Gäste gibt es viele Informationen über Nistkästen und heimische Vögel. Neugierige und aktive Helfer sind herzlich eingeladen.

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Amselsterben

Usutu-Virus hat offenbar Region Leipzig erreicht

Helfen Sie bei der Untersuchung der Todesfälle!

Foto: T. Jensen, Public Domain

Gegenwärtig werden immer wieder tote Amseln aufgefunden. Der NABU möchte zusammen mit Veterinärmedizinern dazu beitragen, die Todesursachen aufzuklären und bittet deshalb alle Naturfreunde um Unterstützung: Bitte melden Sie den Fund toter Vögel mit Datum, den genauen Umständen, Beobachtungen und dem genauen Fundort.

Ziel ist es, einen Überblick über das Sterbegeschehen zu bekommen. Wenn es der Zustand des toten Vogels zulässt, kann er einem Labor übergeben werden, das die Todesursache und mögliche Krankheiten untersuchen kann.

Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass für viele der Todesfälle das berüchtigte Usutu-Virus verantwortlich ist. Es hatte vor einigen Jahren in Teilen Deutschlands zu einem regelrechten Amselsterben geführt. Es befällt aber auch andere Vogelarten und kann zu ihrem Tod führen. Übertragen wird das Virus durch infizierte Stechmücken.

In diesem Jahr gibt es offenbar Usutu-Fälle auch in Regionen, die bisher nicht betroffen waren, wie beispielsweise Leipzig, Halle oder Berlin.  

Kontakt zum NABU Leipzig     Tote Amsel melden

Zwischenergebnis der Meldeaktion     Weitere Informationen

Großdemo und StadtNaturErleben

Vielfältiges Veranstaltungswochenende vom 16. bis zum 18. September

Deutschlandweit demonstrierten bei sieben Kundgebungen rund 320.000 Menschen gegen CETA und TTIP, in Leipzig waren es etwa 15.000.
Deutschlandweit demonstrierten bei sieben Kundgebungen rund 320.000 Menschen gegen CETA und TTIP, in Leipzig waren es etwa 15.000.

Der NABU-Regionalverband Leipzig möchte den Menschen die Natur ihrer Stadt näherbringen und lädt deshalb jedes Jahr zum Veranstaltungswochenende „StadtNaturErleben“ ein. 2016 ging es vom 16. bis zum 18. September um die "Schutzgebiete in der Stadt". Es gab einen Vortrag, der die verschiedenen Arten von Schutzgebieten vorstellte, außerdem konnte man einige dieser wertvollen Lebensräume bei einer Fahrradexkursion ansteuern. Um der Natur ganz praktisch zu helfen, hatte der NABU Leipzig zum Internationalen Küstenreinigungstag am 17. September eine Müllsammelaktion am Elsterbecken organisiert.

Am Aktionswochenende fand zudem in Leipzig eine der großen dezentralen Demonstrationen gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP statt.

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Tipps zum Artenschutz beim Gebäudeneubau

Neue Broschüre des NABU Leipzig basierend auf einer Bachelorarbeit an der HTWK

Gebäudebewohnende Vogel- und Fledermausarten sind Kulturfolger. Das heißt, ihre natürlichen Lebensräume sind heutzutage weitgehend verschwunden, sie sind auf den Menschen angewiesen, nisten und schlafen in Nischen, Hohlräumen und Spalten von Gebäuden. Allerdings werden Altbauten saniert oder abgerissen, sodass diese Unterschlupfmöglichkeiten verschwinden. In vielen Fällen könnte man den Tieren bei Sanierungsarbeiten oder beim Gebäudeneubau mit einfachen Mitteln helfen, meist aber denkt man nicht an diese Mitbewohner, obwohl sie von europäischen und bundesdeutschen Artenschutzvorschriften geschützt sind.

Wie man mit geringem Aufwand Vogelnistplätze und Fledermausquartiere in Gebäudeneubauten integrieren kann, zeigt jetzt die kleine Broschüre „Konstruktive Lösungsansätze für den Schutz gebäudebewohnender Vogel- und Fledermausarten im Gebäudeneubau“. Sie wurde vom NABU Leipzig zusammengestellt und gestaltet, und sie basiert auf der Bachelorarbeit von Jule Hinkel, die im September 2014 an der HTWK Leipzig eingereicht wurde.

Der NABU möchte damit Gebäudeplaner und Bauherren auf die Problematik aufmerksam machen und einfache konstruktive Lösungsansätze aufzeigen und steht als Ansprechpartner für Fragen zum baulichen Artenschutz gerne zur Verfügung.

Zur Integration in Ausführungsplanungen können die in der Broschüre dargestellten Konstruktionszeichnungen im .dwg-Format von der Internetseite www.NABU-Leipzig.de/Gebaeudeneubau kostenfrei heruntergeladen werden.

 

Pressemitteilung     Weitere Informationen

Zukunft des Wilhelm-Leuschner-Platzes

Positionspapier von BUND und NABU für den Erhalt des innerstädtischen Lebensraums

Der Wilhelm-Leuschner-Platz ist als Freifläche interessant für die Stadtentwicklung und Bebauung. Man darf aber nicht vergessen, dass er mit seinen Bäumen und Hecken auch ein wertvoller innerstädtischer Lebensraum ist, beispielsweise für geschützte Vogelarten. Die Tiere finden hier nicht nur Nistplätze, sondern auch Nahrung. Vergleichbare Flächen, die als Ersatz dienen könnten, sind in der Nachbarschaft nicht vorhanden, vielmehr sind in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche andere innerstädtische Vogellebensräume durch Bebauung oder zu intensive Gehölzpflege verloren gegangen. Um einen Ausgleich zwischen den Interessen des Artenschutzes und der Stadtentwicklung herbei zu führen, haben sich BUND Regionalgruppe Leipzig und NABU-Regionalverband Leipzig mit einem gemeinsamen Positionspapier an die Stadtverwaltung gewandt. Darin werden Informationen zum gegenwärtigen Zustand zur Verfügung gestellt, beispielsweise zu den vorhandenen Brutvögeln und Hecken. Außerdem werden Vorschläge skizziert, wie ein Erhalt der wertvollen Lebensräume möglich sein könnte. BUND und NABU hoffen, dass mit der Stadtverwaltung ein konstruktiver Dialog zu diesen Fragen zustande kommt.

Positionspapier     Weiterlesen

Wohnungsnot durch Bauboom 

Bei Gebäudesanierungen werden Nistplätze zerstört

NABU fordert Einhaltung der Artenschutzgesetze

In Leipzig wird gebaut und saniert – die Menschen in der Stadt brauchen bezahlbaren Wohnraum. Leider denken dabei viele nicht an die tierischen Mitbewohner, die in unseren Gebäuden ebenfalls zuhause sind: Mauersegler, Turmfalken, Haussperlinge, Fledermäuse und viele andere.

Obwohl es gesetzlich verboten ist, werden in vielen Fällen ihre Nistplätze absichtlich beseitigt, oder es wird nach Baumaßnahmen kein Ersatz für die tierischen Nachbarn angeboten. Der NABU bemüht sich darum, Nistplätze zu ermitteln und bei Störungen rechtzeitig die zuständige Behörde zu informieren. Dabei ist der NABU auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat der NABU-Regionalverband Leipzig ein Informationspapier veröffentlicht.

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Informationspapier     Pressemitteilung

 

Baugerüste versperren Elternvögeln den Weg zum Nistplatz, die Jungen werden hinter Dämmplatten eingemauert – trauriger Alltag auf Leipziger Baustellen. Foto NABU Leipzig
Baugerüste versperren Elternvögeln den Weg zum Nistplatz, die Jungen werden hinter Dämmplatten eingemauert – trauriger Alltag auf Leipziger Baustellen. Foto NABU Leipzig

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Mitmachaktion

Foto: Mike Lane/fotolia
Beobachtungen können noch bis zum 16. Januar gemeldet werden.

Bild der Woche

von René Sievert
von René Sievert

Für Mensch und Natur

Foto: NABU/Marcus Gloger
Foto: NABU/S. Zibolsky
Foto: NABU/F. Fender

Naturschutz online


Foto: NABU/Rolf Jürgens

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Für Biotop- und Artenschutz

Foto: Karsten Peterlein
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