Willkommen beim NABU Leipzig!

Wir sind aktiv für Mensch und Natur in Leipzig und Umgebung

Naturschutzmacher gesucht!

Eine BFD-Stelle ist beim NABU Leipzig ab Februar frei. 

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Müllsammlung am Elsterbecken

Aktion zum Internationalen Küstenreinigungstag

Fotos: René Sievert

 

Am 15. September 2018 hat sich der NABU Leipzig wieder am Internationalen Küstenreinigungstag (ICCD) beteiligt. Dazu fand eine Müllsammlung am Elsterbecken statt, mehr als 400 Kilogramm Abfall wurden dabei zusammengetragen, ein kleiner Teil der riesigen Müllmenge, die von der Menschheit produziert wird. Leider landet ein Großteil des Mülls am Ende in den Ozeanen, wo er zu einem gigantischen Umweltproblem geworden ist. Um darauf aufmerksam zu machen, findet alljährlich der Internationale Küstenreinigungstag statt. Weltweit sind Menschen aufgerufen, Unrat an Stränden und Flussufern einzusammeln. In Leipzig beteiligten sich diesmal mehr als 50 Gewässerretter an der Müllsammlung.

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Aktionstag am Burgauenbach

Foto: NAJU Leipzig
Foto: NAJU Leipzig

Eine weitere Müllsammlung fand bereits am 11. September statt. Der NABU Leipzig sammelte Müll am Burgauenbach. Die Naturschutzjugend hat eine Patenschaft für dieses Fließgewässer und kontrolliert regelmäßig seinen Zustand. Äste wurden entfernt, die Durchflussstellen verstopften, außerdem wurde Unrat eingesammelt. Am Ende waren zwei große Müllsäcke je zur Hälfte gefüllt - einer mit Glas und der andere mit sonstigem Abfall, vor allem aber mit Plastikmüll. Die veranschlag­ten zwei Stunden reichten für die Aktion nicht aus - der Arbeits­einsatz am Burgauenbach dauerte doppelt so lange wie geplant.

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Heilpflanzen auf der Streuobstwiese

Nützliche Kräuter zwischen den Obstbäumen

Foto: Maria Vlaic
Foto: Maria Vlaic

Am 26. August 2018 standen auf der NABU-Streuobstwiese Knauthain nicht die Obstbäume im Mittelpunkt, sondern die Kräuter. Zwölf Pflanzen, die durch ihre Heilwirkung bekannt sind, hat Exkursionsleiter Jens Franke bei einem kurzen Gang über die Wiese gefunden. Sechs davon zeigte er auf der Führung. Dabei waren die vorgestellten Pflanzen keine Exoten, sondern sind auf einer Wiese durchaus häufiger zu finden.

 

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Wiesenpflege mit Sensenkurs

Die NABU-Streuobstwiese in Knauthain wird im Rahmen des NABU-Tagfalterprojekts „Puppenstuben gesucht“ insektenfreundlich gepflegt. Dazu gehört auch eine insektenfreundliche Mahd, die in diesem Jahr am 23. September stattfinden wird. Zu diesem Arbeitseinsatz sind alle Naturfreunde ebenfalls herzlich eingeladen. Treffpunkt dafür ist um 9 Uhr an der Srreuobstwiese (Ritter-Pflugk-Straße 26). Nach einem Sensenkurs wird ein Teil der Wiese gemeinsam mit Handsensen gemäht, um sie für die Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.

Tiere, Fotos, Kamera

Die Natur in Leipzig und Umgebung ist beeindruckend, was viele schöne Naturfotos beweisen. Aber wie gelingen perfekte Aufnahmen, wie kann man Tiere optimal ablichten? Das vermittelte der Biologe und Fotograf Dr. Fabian Haas am 1. September im NABU-Naturfotokurs, zu dem er jedes Jahr einlädt. Auch in diesem Jahr trafen sich die Teilnehmer dafür im Leipziger Wildpark, wo sie einige Tiere vor die Linse bekamen.

Fotos: Fabian Haas

Insektensterben auch im Boden

Ausstellungseröffnung mit Vorträgen zur Biologischen Vielfalt

Gibt es das Insektensterben auch im Boden und was können wir zum Schutz der Artenvielfalt tun? Darum ging es am 27. August in der Bio City Leipzig in zwei öffentlichen Vorträgen. Sie waren der Startschuss für eine Wanderausstellung der UN-Dekade Biologische Vielfalt, die bis zum 5. Oktober im Forum der Bio City zu ist.

Springschwänze leben oft im Boden.  Foto: iDiv/Andy Murray
Springschwänze leben oft im Boden. Foto: iDiv/Andy Murray

Was passiert, wenn Ökosysteme gestört werden, weil zum Beispiel die Insekten sterben? Welche Folgen hat dies für den Boden, jenen wenig beachteten Lebensraum, in dem zahlreiche Insekten als Larven leben? Prof. Nico Eisenhauer vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) widmete sich in seinem Vortrag diesen Fragen. Im Anschluss erklärte René Sievert vom NABU Leipzig, was jeder Einzelne konkret für den Schutz der biologischen Vielfalt tun kann, vom insektenfreundlichen Gärtnern bis zum Schutz von Vogelnistplätzen.

Danach hatten alle Besucher die Möglichkeit, die neue Wanderausstellung anzusehen. Sie zeigt die unterschiedlichen Facetten der biologischen Vielfalt, macht Bezüge zu unserem Leben und Wirtschaften deutlich und wie die biologische Vielfalt unseren Alltag bereichert zudem zeigt sie Beispiele auf, wie man sich für ihren Erhalt engagieren kann.

 

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Insektensommer

Insektenzählung mit dem NABU Leipzig

Der NABU hat ein neues Mitmachprojekt gestartet, die erste bundesweite Insektenzählung. Naturfreunde sind aufgerufen, in ihrer Umgebung Insekten zu beobachten und online zu melden. Mit dieser Aktion will der NABU auf die enorme Bedeutung der Insekten im Naturhaushalt aufmerksam machen. Nachdem Berichte über das Insektensterben für Aufsehen sorgten, ist es dringend notwendig, auf die Situation aufmerksam zu machen und zu zählen, was zählt - nämlich die Insekten. Jeder kann mithelfen, um Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln.

In diesem Jahr ist die Aktion, die in zwei Etappen im Juni und im August stattfand, beendet, sie wird aber 2019 fortgesetzt. Der NABU Leipzig hat sich mit gemeinsamen Insektenzählungen auf der Streuobstwiese Knauthain an der Mitmachaktion beteiligt.

 

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Tag der offenen Schmetterlingswiese

Eine weitere Aktion fand am 19. August auf der Streuobstwiese statt - der NABU Leipzig hatte zum "Tag der offenen Schmetterlingswiese" eingeladen. Dabei wurde das Projekt vorgestellt, das zum Ziel hat, Lebensraum für Falter und Raupen zu schaffen, wovon auch zahlreiche andere Tier- und Pflanzenarten auf der Wiese profitieren. Die Aktion fand im Rahmen des sachsenweiten Schmetterlingswiesenprojekts "Puppenstuben gesucht" statt. Beim Aktionswochenende haben sich beteiligte Wiesenprojekte im ganzen Land vorgestellt, auch der NABU Leipzig hat über seine Arbeit im Biotop- und Artenschutz informiert. Außerdem konnten Schmetterlinge und andere Tiere auf der Wiese beobachtet werden.

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Rettung von Nistplätzen in letzter Minute

Ersatzquartiere bei Schulsanierung entstanden erst nach Eingreifen des NABU

Ersatzquartiere für Mauersegler, Haussperlinge und Fledermäuse wurden an der Fassade der Plattenbauschule angebracht. Foto: NABU Leipzig
Ersatzquartiere für Mauersegler, Haussperlinge und Fledermäuse wurden an der Fassade der Plattenbauschule angebracht. Foto: NABU Leipzig

Der NABU Leipzig hatte Sanierungs­arbeiten an einer Plattenbauschule in Mockau beobachtet und auf Nachfrage stellt sich heraus, dass der Bauherr, die Stadt Leipzig, vorher kein artenschutz­fachliches Gutachten in Auftrag gegeben hatte. Mit Leichtigkeit hat der NABU Nistplätze von Haussperlingen sowie Fledermausquartiere in dem Gebäudeteil gefunden, in dem die Fassaden­sanierung noch nicht beendet war. Was im übrigen, bereits gedämmten Gebäudeteil inzwischen vernichtet und ermordet wurde, bleibt unklar. Da es sich um ein Gebäude der Stadt Leipzig handelt, sind solche Versäumnisse unverständlich, öffentliche Auftraggeber müssten eine Vorbildfunktion bei der Einhaltung von Naturschutzgesetzen haben, die bei Sanierungsarbeiten aber oftmals vollkommen ignoriert werden.
Durch das Eingreifen des NABU Leipzig ist es in letzter Minute gelungen, zumindest Ersatzniststätten an diesem Gebäude zu schaffen. 28 Nistplätze für Haussperlinge und Mauersegler sowie 14 Fledermausquartiere sind nun als Ersatz entstanden.

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Der 5. Leipziger Mauerseglertag

Bei der Mauerseglerexkursion konnten die Teilnehmer mehr als 150 Mauersegler am Himmel zählen.  Fotos: Marina Ide
Bei der Mauerseglerexkursion konnten die Teilnehmer mehr als 150 Mauersegler am Himmel zählen. Fotos: Marina Ide
Beim Besuch der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig gab es Informationen zur aufwändigen Pflege in Not geratener Mauersegler.
Beim Besuch der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig gab es Informationen zur aufwändigen Pflege in Not geratener Mauersegler.

Jedes Jahr am 7.7. lädt der NABU Leipzig zum Tag des Mauerseglers ein. Ziel ist es, über die Lebensweise und Bedürfnisse der Mauersegler aufzuklären und ihre Brutstätten besser zu schützen. Dazu findet jährlich eine Zählung statt, an der sich alle Leipziger beteiligen können. 2018 fand der Mauerseglertag bereits zum 5. Mal statt. Dabei konnte man eine Pflegestelle für in Not geratene Mauersegler besichtigen, außerdem hat der NABU eine Exkursion zu einer Mauerseglerbrutkolonie angeboten. Dort konnte man die Tiere am Nistplatz zählen und auch andere spannende Beobachtungen machen.

Mauerseglerbeobachtungen und -nistplätze kann man dem NABU Leipzig noch bis Ende August melden. Für die Pflege in Not geratener Mauersegler bittet der NABU Leipzig um Spenden (Stichwort: "Wildvogelhilfe").

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Tiermord in der Stadt

Tagtäglich werden in Leipzig bei Bau- oder Gehölzpflegearbeiten Tiere getötet – Fledermäuse werden eingemauert, Vogelnester in den Bauschutt geworfen oder Eidechsen plattgewalzt. Und nicht nur die Nistplätze schwinden, auch Orte für die Nahrungssuche gehen verloren. Zur Verzweiflung vieler Bürger und Naturschützer ist das leider seit Jahren und Jahrzehnten Alltag. In vielen Fällen handelt es sich um Verstöße gegen das Naturschutzrecht, was jedoch oft folgenlos bleibt, oder die Täter nehmen die Strafen in Kauf. Nahezu täglich werden dem NABU mehrere Fälle gemeldet. Bürger verstehen nicht, warum die Behörden nicht einschreiten und warum das Naturschutzrecht offenbar für viele Bauherren und Baumfäller nicht gilt. Auch Bauprojekte oder Gehölzpflegearbeiten im Auftrag der Stadt selbst sind keineswegs vorbildlich.

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Dieser Hausspatz hat noch sein Haus. Oft werden aber Nistplätze in Gebäuden bei Sanierungsarbeiten zerstört und zum Teil auch die Nestinsassen getötet. Foto: NABU Leipzig
Dieser Hausspatz hat noch sein Haus. Oft werden aber Nistplätze in Gebäuden bei Sanierungsarbeiten zerstört und zum Teil auch die Nestinsassen getötet. Foto: NABU Leipzig

Fledermäuse beim Wave-Gotik-Treffen

NABU-Exkursion auf dem Südfriedhof

Abendliche NABU-Exkursion über den Südfriedhof. Foto: Ina Ebert
Abendliche NABU-Exkursion über den Südfriedhof. Foto: Ina Ebert
Spannende Informationen zum Fledermausschutz. Foto: Beatrice Jeschke
Spannende Informationen zum Fledermausschutz. Foto: Beatrice Jeschke

Friedhöfe sind nicht nur Orte des Todes und der Trauer, sie können auch ökologisch wertvolle Naturoasen in der Stadt sein. Dafür engagiert sich der NABU mit dem Projekt „Lebendige Friedhöfe“. Informationen dazu gab es am 18. Mai 2018 – im Rahmenprogramm des Wave-Gotik-Treffens hatte der NABU Leipzig wieder zur Abendexkursion auf dem Südfriedhof eingeladen. Rund 250 Anhänger der Szene nahmen an dem Rundgang teil, der bis zum Sonnenuntergang über das Friedhofsgelände führte. Anschließend gab es am Kolumbarium verschiedene Informationen zum Schutz von Fledermäusen, die man in der Dunkelheit auch beobachten konnte.

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Bäume und Sträucher im Jahresverlauf

Exkursionen im Palmengarten

Der NABU Leipzig lädt auch 2018 wieder zum StadtNaturErleben ein. In diesem Jahr sind Exkursionen zu verschiedenen Jahreszeiten geplant, bei denen man heimische Gehölze kennenlernen kann. Unter dem Titel „Bäume und Sträucher im Jahresverlauf“ möchte der Naturschutzbund die verschiedenen Pflanzen vorstellen, die man zum Beispiel anhand von Knospen, Blüten, Blättern und Früchten unterscheiden kann. Dabei will der NABU auch über die Bedeutung der Gehölze im Ökosystem Stadt informieren und für ihren Schutz werben. Denn leider werden mehr und mehr Bäume und Sträucher beseitigt. Sie fallen Bauprojekten oder Verkehrssicherungs­maßnahmen zum Opfer, oder sie werden aus Bequemlichkeit oder falsch verstandenem Ordnungssinn entfernt. Bäume werden als störend oder gar als gefährlich betrachtet, und Sträucher werden als „Gestrüpp“ verkannt. Dabei sind die Gehölze wichtig für ein gesundes Stadtklima und für das Wohlbefinden der Menschen, und sie bieten vielen Tieren Unterschlupf und Nahrung.

Um darüber zu informieren, sind drei Exkursionen mit dem Baumexperten Markus Drappatz geplant. Die erste fand bereits am 17. Februar 2018 statt; dabei wurden die Knospen der Bäume und Sträucher vorgestellt. 

Die nächste Exkursion ist am 5. Mai 2018 zum Thema „Blüten und Blätter“. Treffpunkt ist um 10 Uhr der Vorplatz an der Kleinmesse am Cottaweg / Jahnallee. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Eine dritte Exkursion folgt am 22. September 2018 zum Thema „Früchte“.

  

Veranstaltungsplakat     Pressemitteilung     Weiterlesen

Der Star ist der Star

NABU Leipzig informiert über den Vogel des Jahres 2018

Foto: NABU/Marc Scharping
Foto: NABU/Marc Scharping

Der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) haben den Star (Sturnus vulgaris) zum „Vogel des Jahres 2018“ gewählt.

Er ist ein Beispiel für eine Vogelart, die eigentlich noch häufig ist, aber in den letzten Jahren dennoch deutliche Bestandseinbrüche zu verzeichnen hat. Gründe für den Bestandsrückgang sind Verlust von Nahrungsquellen und von Nistmöglichkeiten. Eine Hauptursache ist die industrielle Landwirtschaft. In Leipzig herrscht Nistplatzmangel durch Bauvorhaben, Gebäudesanierungen und Baumfällungen sowie Nahrungsmangel durch Einsatz von Insektengiften, Flächenversiegelung, Beseitigung von städtischem Grün, von Hecken und Grünflächen. Der Schutz dieser innerstädtischen Lebensräume ist deshalb ein wichtiges Anliegen des NABU Leipzig.

Vortrag und Exkursion

Auch 2018 sind wieder einige Mitmachaktionen und Informations­veranstaltungen rund um den Vogel des Jahres geplant. So hatte der NABU Leipzig zum Beispiel am 15. April 2018 unter dem Titel "So lebt ein Star" zu einem Vortrag in die Auwaldstation Leipzig eingeladen. Anschließend folgte eine vogelkundliche Exkursion durch verschiedene Lebensräume. 

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Leipzig schrumpft weiter

Gehölzbeseitigung am Gelände der Bereitschaftspolizei

Für immer neue Bauprojekte geht Stück für Stück die Stadtnatur verloren, die für das Wohlbefinden der Menschen, für das Stadtklima und für die Tier- und Pflanzenwelt notwendig ist. Vielfach wird für verlorene Lebensstätten geschützter Tierarten keinerlei Ersatz geschaffen. Es gibt oft sinnvolle Begründungen für Fällungen und Rodungen, doch in der Summe verschwindet das grüne Wohnumfeld der Bürger. Zudem verstößt nach Auffassung des NABU das Ausmaß der Zerstörung von Lebensstätten gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Die Stadtverwaltung muss den grenzenlosen Lebensraumverlust stoppen!

Vollständige Beseitigung von Bäumen und Sträuchern im Gebiet der Delitzscher Landstraße / Essener Straße / Dübener Landstraße rund um das Polizeigelände. Fotos: NABU Leipzig

 

Im Umfeld des Polizeireviers Nord bzw. am Gelände der Bereitschaftspolizei wurden Ende Februar zahllose Bäume und Sträucher entfernt. Der NABU ist sehr besorgt über diesen massiven Lebensraumverlust. Vielen Tieren sind damit die Unterschlupf- und Nahrungsmöglichkeiten entzogen worden, außerdem fehlen jetzt Nistmöglichkeiten für die lokale Vogelpopulation. Wegen der fehlenden Deckung sind bereits mehrere ortsansässige Vögel und ein Fuchs dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen.

Freie Sicht ohne gefährliche Sträucher, verdächtige Bäume und ruhestörende Vögel. Fotos: NABU Leipzig

 

Mit großer Sorge hat der NABU bei den zuständigen Behörden nachgefragt und erfahren, dass durch die Lebensraumvernichtung die Sicherheit des Polizeigeländes erhöht werden soll. Nach Auskunft der Baumschutzbehörde hat das Land Sachsen der Stadt Leipzig dafür Ausgleichszahlungen zugesagt. Der NABU wird nachfragen, ob und wofür das Geld verwendet wird. Ein Ausgleich für den vernichteten Lebensraum ist in unmittelbarer Umgebung dringend erforderlich. Dazu würde insbesondere die Pflanzung neuer Sträucher gehören, außerdem müssen auch die Bäume ersetzt und Nahrungshabitate in Form von Rasen- und Blühflächen wieder angelegt werden.

Beseitigt wurden rund 100 Bäume und mehrere hundert Meter Strauchhecke.

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Der Leopoldpark verschwindet

Der Leopoldpark vor und nach der Gehölzbeseitigung. Fotos: Sabrina Rötsch

 

Erst wenige Tage zuvor spielte sich ein ähnliches Drama im Leopoldpark ab. Für geplanten Wohnungsbau wurde auch hier Lebensraum vernichtet, nicht zu erkennen ist, welcher Ausgleich dafür vorgesehen ist.

Am 12. Februar 2018 wurden fast alle Bäume und Hecken auf dem Gelände des Leopoldparks beseitigt und vor Ort gehäckselt. Das gesamte Gelände zeichnet(e) sich durch einen hohen Altbaumbestand mit zahlreichen Höhlenbäumen aus. Kartierungen vom Juli 2016 ergaben 13 Brutvögel, 340 Quadratmeter Hecke über 4 Meter Höhe sowie 26 Bäume mit Stammumfang über 1 Meter. Außerdem wurden höhlenreiche Einzelbäume auf dem gegenüberliegenden Grundstück gefällt und ebenfalls gehäckselt. Weitere Fällungen von Einzelbäumen fanden noch in den Abendstunden statt. Der gesamte Wilde Wein an der Fassade einer Ruine wurde ebenfalls vollständig entfernt.

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Der grüne Grüne Bogen

NABU Leipzig beteiligt sich an naturnaher Gestaltung

Fotos: NABU Leipzig

 

Grüne Inseln in der Großstadt sind wichtig für das Wohlbefinden der Menschen und für das Stadtklima. Sie können auch Lebensraum von Wildtieren sein. Doch dafür ist es notwendig, dass die Inseln miteinander verbunden sind. Nur dann ist es den tierischen Stadtbewohnern möglich, hier dauerhaft zu überleben. Daher begrüßt der NABU Leipzig alle Projekte, die den Verbund und die Weiterentwicklung von Naturraum in der Stadt fördern. Dazu gehört auch der Grüne Bogen Paunsdorf.

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Illegale Vogelabwehr

NABU hat Gesetzesverstöße bei der Staatsanwaltschaft angezeigt

Mit verklebtem Gefieder verendete der Haussperling als Opfer der Vogelabwehrpaste.
Mit verklebtem Gefieder verendete der Haussperling als Opfer der Vogelabwehrpaste.

In der Nähe eines Leipziger Baumarkts wurde ein toter Haussperling gefunden und dem NABU übergeben. Er hatte ein vollkommen verklebtes Gefieder. Der Verdacht fiel auf Vogelabwehrpaste, die durch ihre Klebewirkung immer wieder zum qualvollen Tod verklebter Tiere führt. Der Einsatz solcher Klebepasten ist rechtswidrig! Dennoch wird sie von Gebäudebesitzern und Schädlingsbekämpfern verwendet. Der Baumarkt stand im Verdacht, und Nachforschungen des NABU haben ergeben, dass tatsächlich dort die illegale Klebepaste zum Einsatz kam. Außerdem gab es dort weitere tödliche Tierfallen.

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Die aufgebrachte Paste ist extrem klebrig. Fotos: NABU Leipzig
Die aufgebrachte Paste ist extrem klebrig. Fotos: NABU Leipzig

Tierschutzwidrige Vogelabwehrpaste kam ebenfalls in einer Passage in der Georg-Schumann-Straße zum Einsatz. In Nischen und auf Säulen wurden Dosen mit der Substanz zum Teil direkt neben bestehende Nester von Haussperlingen geklebt. Der NABU hat die mutmaßlichen Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, gegen das Bundesnaturschutzgesetz und gegen die Bundesartenschutzverordnung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

 

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Natur im Kleingarten

 

Kleingärten sind ein wichtiger Teil der Stadtnatur und können Lebensraum für viele Tiere sein. Tipps und Tricks für naturnahes Gärtnern gibt der NABU in einem neuen Faltblatt, das ab jetzt im NABU-Naturschutzbüro in Gohlis und beim Stadtverband der Kleingärtner in Plagwitz erhältlich ist.


Buntes Grün

NABU Leipzig startet Projekt für Lebensräume in der Stadt


Während Leipzig wächst, schrumpft der Lebensraum in der Stadt für Tiere und Pflanzen. Die Stadtnatur wird dem Bauboom geopfert – das hat auch negative Folgen für das Stadtklima und das Wohlbefinden der Menschen. Deshalb appelliert der NABU Leipzig an Garten- und Grundstücksbesitzer, Inhaber von Firmengeländen oder von Wohnanlagen, an Stadtplaner, Bauherren und Architekten, auch an die tierischen Nachbarn und an die Stadtnatur zu denken. Gehölze oder Brachflächen sollten so weit wie möglich erhalten bleiben, bei Neubauprojekten sollte man auch die Schaffung neuer Biotope einplanen. Eine naturverträgliche Pflege von Grünanlagen sollte nicht nur verkündet, sondern tatsächlich praktiziert werden. Zum Ausgleich für verlorenes Grün, können an geeigneten Stellen Blühflächen und neue Gehölzgruppen angelegt werden. Der NABU bietet dabei seine Beratung und Mitarbeit an.

Um für mehr Grün und für den Schutz der Lebensräume in der Stadt zu werben und aktiv dabei mitzuhelfen, hat der NABU Leipzig das Projekt „Buntes Grün“ gestartet. Machen Sie mit: Schaffen Sie Lebensräume in der Stadt und informieren Sie den NABU, wenn Stadtgrün verloren geht!

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Tödliche Klebepaste

Bitte melden Sie Einsatzorte und verklebte Vögel!

Mit großer Sorge beobachten Vogelschützer bundesweit den Einsatz einer sogenannten "Vogelabwehrpaste". Dieser silikonartige Kleber wird auf Geländern, Fensterbrettern oder Dächern aufgebracht, um Vögel zu vertreiben. Von den Herstellern wird das Mittel als harmlos angepriesen, doch das ist es nicht. Es hat für die Vögel tödliche Folgen. Der NABU Leipzig fordert deshalb alle auf, dieses Mittel keinesfalls einzusetzen! Die Verwendung ist nach Auffassung des NABU gesetzeswidrig.

Wer Stellen kennt, an denen die gefährliche Klebepaste bereits verwendet wurde oder wer Vögel mit verklebtem Gefieder beobachtet, informiert bitte die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig telefonisch unter 01577 32 52 706 oder per E-Mail.

An diesem Wohnhaus im Leipziger Zentrum wurde die gefährliche Klebepaste aufgetragen.
An diesem Wohnhaus im Leipziger Zentrum wurde die gefährliche Klebepaste aufgetragen.
Diese Kohlemeise ist an der Abwehrpaste kleben geblieben und qualvoll verendet, weil sie sich nicht mehr befreien konnte. Fotos: NABU Leipzig
Diese Kohlemeise ist an der Abwehrpaste kleben geblieben und qualvoll verendet, weil sie sich nicht mehr befreien konnte. Fotos: NABU Leipzig

Wenn die Tiere mit dem heimtückischen Gel in Kontakt kommen, bleiben sie kleben. Sie verenden qualvoll oder verkleben sich das Gefieder, so dass sie flugunfähig werden. Wenn sie nicht gefunden werden, verhungern diese Vögel. Sie von den Verklebungen zu befreien ist ein sehr aufwändiger Prozess. Leider sind in Leipzig und anderen deutschen Städten bereits Todesopfer zu beklagen, darunter Kohlmeisen und ein Turmfalke.

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Tourismus-Konzept im Leipziger Auwald

Gemeinsame Beschwerde der Naturschutzverbände

Der NABU Leipzig hat gemeinsam mit den Naturschutzverbänden BUND Sachsen, NuKLA und Ökolöwe bei der Landesdirektion Sachsen Beschwerde gegen das Wassertouristische Nutzungskonzept in der Region Leipzig (WTNK) eingelegt. Dass es ohne Umweltverträglichkeitsprüfung und ohne die notwendige Beteiligung der Öffentlichkeit realisiert wird, obwohl es erhebliche ökologische Auswirkungen hat, halten die Verbände für rechtswidrig.

Für das Leipziger Auenökosystem ist nur eine naturverträgliche Nutzung möglich, um es in seiner einzigartigen Bedeutung für Mensch und Natur zu erhalten. Das WTNK ist ohne Umweltverträglichkeitsprüfung entstanden, der fachliche und gesellschaftliche Diskurs fand nicht ausreichend statt. Angesichts der vorwiegend wirtschaftlichen Ziele bringt das WTNK die ohnehin bedrohte Artenvielfalt im Leipziger Auwald noch weiter in Bedrängnis. Damit diese Vorhaben unsere Auenlandschaft nicht zerstören und die grüne Vielfalt erhalten bleibt, haben die Naturschutzverbände die Landesdirektion Sachsen darum gebeten, die Rechtmäßigkeit des WTNK zu prüfen.

Der Leipziger Auwald als grünes Juwel in der wachsenden Großstadt ist für viele Leipzigerinnen und Leipziger ein Ort der Ruhe und Erholung. Gerade deswegen erfordert das WTNK eine angemessene Öffentlichkeitsbeteiligung. Daran fehlt es bislang.  

 

Prüfantrag     Pressemitteilung

Leipzig schrumpft

NABU beklagt Lebensraumverlust in der wachsenden Stadt

Leipzig wächst für die Menschen. Demnächst wird die Stadt wohl mehr als 580.000 Einwohner haben, bis 2030 werden gar 720.000 erwartet. An den vielen Baustellen ist gerade zu sehen, wie sich ein solches Wachstum auswirkt. Neue Wohnungen, Einkaufsmärkte und Gewerbegebiete werden gebaut.

Aber Leipzig schrumpft für die Wildtiere! Während die Stadt wächst, haben diese Stadtbewohner immer weniger Platz. Viele Brachflächen und Grünanlagen gibt es nicht mehr, Sträucher und Bäume wurden gerodet. Damit einher geht der Verlust von potenziellen Lebensräumen der Tiere. Immer mehr Menschen fällt auf, dass es beispielsweise weniger Sperlinge und Amseln gibt. Igel, Fledermaus, Schmetterling und Nachtigall, die zum lebendigen Stadtbild von Leipzig gehörten, werden immer seltener.

Darauf weist der NABU Leipzig hin, der allein im Jahr 2016 einen Flächenverlust von über 50 Hektar erfasst hat. Das sind Flächen, die lange von unseren tierischen Mitbewohnern genutzt wurden und die nun nicht mehr existieren. Eine Karte gibt einen entsprechenden Überblick über diese vom NABU registrierten Flächen – viele weitere sind in dieser Übersicht noch gar nicht enthalten.

Der NABU wirbt für einen verantwortungsvollen Umgang mit vorhanden Flächen. Bei Bauplanungen sollte man Lebensräume für tierische Nachbarn von Anfang an berücksichtigen.

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Tipps zum Artenschutz beim Gebäudeneubau

Neue Broschüre des NABU Leipzig basierend auf einer Bachelorarbeit an der HTWK

Gebäudebewohnende Vogel- und Fledermausarten sind Kulturfolger. Das heißt, ihre natürlichen Lebensräume sind heutzutage weitgehend verschwunden, sie sind auf den Menschen angewiesen, nisten und schlafen in Nischen, Hohlräumen und Spalten von Gebäuden. Allerdings werden Altbauten saniert oder abgerissen, sodass diese Unterschlupfmöglichkeiten verschwinden. In vielen Fällen könnte man den Tieren bei Sanierungsarbeiten oder beim Gebäudeneubau mit einfachen Mitteln helfen, meist aber denkt man nicht an diese Mitbewohner, obwohl sie von europäischen und bundesdeutschen Artenschutzvorschriften geschützt sind.

Wie man mit geringem Aufwand Vogelnistplätze und Fledermausquartiere in Gebäudeneubauten integrieren kann, zeigt jetzt die kleine Broschüre „Konstruktive Lösungsansätze für den Schutz gebäudebewohnender Vogel- und Fledermausarten im Gebäudeneubau“. Sie wurde vom NABU Leipzig zusammengestellt und gestaltet, und sie basiert auf der Bachelorarbeit von Jule Hinkel, die im September 2014 an der HTWK Leipzig eingereicht wurde.

Der NABU möchte damit Gebäudeplaner und Bauherren auf die Problematik aufmerksam machen und einfache konstruktive Lösungsansätze aufzeigen und steht als Ansprechpartner für Fragen zum baulichen Artenschutz gerne zur Verfügung.

Zur Integration in Ausführungsplanungen können die in der Broschüre dargestellten Konstruktionszeichnungen im .dwg-Format von der Internetseite www.NABU-Leipzig.de/Gebaeudeneubau kostenfrei heruntergeladen werden.

 

Pressemitteilung     Weitere Informationen

Zukunft des Wilhelm-Leuschner-Platzes

Positionspapier von BUND und NABU für den Erhalt des innerstädtischen Lebensraums

Der Wilhelm-Leuschner-Platz ist als Freifläche interessant für die Stadtentwicklung und Bebauung. Man darf aber nicht vergessen, dass er mit seinen Bäumen und Hecken auch ein wertvoller innerstädtischer Lebensraum ist, beispielsweise für geschützte Vogelarten. Die Tiere finden hier nicht nur Nistplätze, sondern auch Nahrung. Vergleichbare Flächen, die als Ersatz dienen könnten, sind in der Nachbarschaft nicht vorhanden, vielmehr sind in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche andere innerstädtische Vogellebensräume durch Bebauung oder zu intensive Gehölzpflege verloren gegangen. Um einen Ausgleich zwischen den Interessen des Artenschutzes und der Stadtentwicklung herbei zu führen, haben sich BUND Regionalgruppe Leipzig und NABU-Regionalverband Leipzig mit einem gemeinsamen Positionspapier an die Stadtverwaltung gewandt. Darin werden Informationen zum gegenwärtigen Zustand zur Verfügung gestellt, beispielsweise zu den vorhandenen Brutvögeln und Hecken. Außerdem werden Vorschläge skizziert, wie ein Erhalt der wertvollen Lebensräume möglich sein könnte. BUND und NABU hoffen, dass mit der Stadtverwaltung ein konstruktiver Dialog zu diesen Fragen zustande kommt.

Positionspapier     Weiterlesen

Wohnungsnot durch Bauboom 

Bei Gebäudesanierungen werden Nistplätze zerstört

NABU fordert Einhaltung der Artenschutzgesetze

In Leipzig wird gebaut und saniert – die Menschen in der Stadt brauchen bezahlbaren Wohnraum. Leider denken dabei viele nicht an die tierischen Mitbewohner, die in unseren Gebäuden ebenfalls zuhause sind: Mauersegler, Turmfalken, Haussperlinge, Fledermäuse und viele andere.

Obwohl es gesetzlich verboten ist, werden in vielen Fällen ihre Nistplätze absichtlich beseitigt, oder es wird nach Baumaßnahmen kein Ersatz für die tierischen Nachbarn angeboten. Der NABU bemüht sich darum, Nistplätze zu ermitteln und bei Störungen rechtzeitig die zuständige Behörde zu informieren. Dabei ist der NABU auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat der NABU-Regionalverband Leipzig ein Informationspapier veröffentlicht.

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Informationspapier     Pressemitteilung

 

Baugerüste versperren Elternvögeln den Weg zum Nistplatz, die Jungen werden hinter Dämmplatten eingemauert – trauriger Alltag auf Leipziger Baustellen. Foto NABU Leipzig
Baugerüste versperren Elternvögeln den Weg zum Nistplatz, die Jungen werden hinter Dämmplatten eingemauert – trauriger Alltag auf Leipziger Baustellen. Foto NABU Leipzig

Bild der Woche

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

Für Mensch und Natur

Foto: NABU/Marcus Gloger
Foto: NABU/S. Zibolsky
Foto: NABU/F. Fender

Naturschutz online


Foto: NABU/Rolf Jürgens

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Für Biotop- und Artenschutz

Foto: Karsten Peterlein
Lustige Stofftiere, waschbar bis 40°C. Die Einnahmen werden für den Arbeitskreis Vogelschutz verwendet. Jedes Kuscheltier ist ein handgefertigtes Unikat aus Stoffresten und für 3 Euro erhältlich im NABU-Naturschutzbüro.