Neue Sorge um Eisvogellebensraum

Stadt will Motorbootverkehr wieder zulassen

Am 16. März 2017 hat das Dezernat Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig zur Pressekonferenz eingeladen. Dabei wurde erklärt, dass es dem Eisvogel gut geht.
Die schlechte Nachricht: Die Behörde, die eigentlich für seinen Schutz zuständig ist, plant neue Störungen seines Lebensraums: "Unser Ziel ist es, möglicherweise elektromotor-angetriebene Boote auf dem Floßgraben zu bestimmten Zeiten fahren zu lassen", sagte Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal dem MDR-Fernsehen. Dabei müsste doch eigentlich das Ziel der Naturschutzbehörde sein, die Natur zu schützen, wundert sich der NABU Leipzig. Ruhe und klares Wasser im Floßgraben will nicht nur der Eisvogel. Motorboote würden hingegen das Gewässer trüben. Das war deutlich zu beobachten, als im Floßgraben solche Fahrten noch stattfanden. Unter anderem wird dadurch der Jagderfolg der Eisvögel verringert.

Wassertrübung im Floßgraben nach Durchfahrt eines Motorboots mit Elektroantrieb. Foto: NABU Leipzig
Wassertrübung im Floßgraben nach Durchfahrt eines Motorboots mit Elektroantrieb. Foto: NABU Leipzig

Dass es dem Eisvogel im Europäischen Vogelschutzgebiet Leipziger Auwald gut geht, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Dafür existiert ja dieses Schutzgebiet. Um die sensible Natur im Floßgraben zu schützen, wäre es nötig, die Anzahl der Boote hier grundsätzlich zu begrenzen. Motorboote sind hingegen kein Beitrag zur naturverträglichen Auwaldnutzung.

Der Floßgraben ist ein wertvoller Teil des Auenökosystems und beliebt bei Paddelbootfahrern. Seine Nutzung als Wasserstraße für Motorboote lehnt der NABU ab. Es gibt für Bootstouren ausreichend Möglichkeiten, der Floßgraben hingegen ist für Motorboote ungeeignet. Mit gutem Gewissen kann hier kein Motorbootfahrer durch den Auwald fahren.
Durch den Bootsverkehr wird nicht nur der Eisvogel gestört, sondern die sensible Natur am Floßgraben insgesamt beeinträchtigt. So haben zum Beispiel auch Zaunkönig und Gebirgsstelze zu leiden, die hier ebenfalls brüten. Durch Motorboote würde zudem die Unterwasserflora stärker beeinträchtigt.
Wenn eine gesetzlich geschützte Tierart sich in einem Schutzgebiet gut entwickelt, darf das kein Anlass sein, den Schutz aufzuweichen. Leipzig könnte den Erfolg sogar vergrößern und das am Floßgraben existierende Naturschutzgebiet ausweiten. Das wäre mal wirklich eine gute Nachricht, ein echter Erfolg und ein echter Grund für eine Pressekonferenz.

 

Pressemitteilung

Tourismus-Konzept im Leipziger Auwald

Gemeinsame Beschwerde der Naturschutzverbände

Der NABU Leipzig hat gemeinsam mit den Naturschutzverbänden BUND Sachsen, NuKLA und Ökolöwe bei der Landesdirektion Sachsen Beschwerde gegen das Wassertouristische Nutzungskonzept in der Region Leipzig (WTNK) eingelegt. Dass es ohne Umweltverträglichkeitsprüfung und ohne die notwendige Beteiligung der Öffentlichkeit realisiert wird, obwohl es erhebliche ökologische Auswirkungen hat, halten die Verbände für rechtswidrig.

Für das Leipziger Auenökosystem ist nur eine naturverträgliche Nutzung möglich, um es in seiner einzigartigen Bedeutung für Mensch und Natur zu erhalten. Das WTNK ist ohne Umweltverträglichkeitsprüfung entstanden, der fachliche und gesellschaftliche Diskurs fand nicht ausreichend statt. Angesichts der vorwiegend wirtschaftlichen Ziele bringt das WTNK die ohnehin bedrohte Artenvielfalt im Leipziger Auwald noch weiter in Bedrängnis. Damit diese Vorhaben unsere Auenlandschaft nicht zerstören und die grüne Vielfalt erhalten bleibt, haben die Naturschutzverbände die Landesdirektion Sachsen darum gebeten, die Rechtmäßigkeit des WTNK zu prüfen.

Der Leipziger Auwald als grünes Juwel in der wachsenden Großstadt ist für viele Leipzigerinnen und Leipziger ein Ort der Ruhe und Erholung. Gerade deswegen erfordert das WTNK eine angemessene Öffentlichkeitsbeteiligung. Daran fehlt es bislang.  

 

Prüfantrag     Pressemitteilung

Kein Freifahrtschein für Motorboote

Erfolg für Leipziger Naturschutzinitiativen

Die Landesdirektion Sachsen hat das Verfahren zur Erklärung der Schiffbarkeit auf den Leipziger Stadtgewässern eingestellt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sind nach Angaben der Landesdirektion naturschutzrechtliche Fachgutachten, die zu dem Ergebnis kommen, dass es nicht für jedermann möglich sein wird, die Gewässer im Leipziger Stadtgebiet mit motorisierten Wasserfahrzeugen zu befahren. Der NABU begrüßt diese Entscheidung außerordentlich. Immer wieder hatte der Naturschutzbund darauf hingewiesen, dass die ausufernde Gewässerübernutzung zu Schäden in der Natur führt. Eine private Motorbootnutzung für jedermann wäre deshalb unvereinbar mit dem geltenden Naturschutzrecht. Die bisher auf Motorboot-Tourismus ausgerichteten Planungen für die Gewässer der Region sollten nun nach Auffassung das NABU Leipzig zugunsten einer naturverträglichen Naherholung aufgegeben werden! |||

 

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Junge Eisvögel in Gefahr

Schutz im Floßgraben ist ganzjährig nötig

Um die im Floßgraben brütenden Eisvögel zu schützen, hat die Stadt Leipzig für die Brutzeit 2015 die Nutzung mittels Allgemeinverfügung eingeschränkt. Verglichen mit dem Vorjahr wurden jedoch die erlaubten Öffnungszeiten deutlich ausgeweitet, was der NABU Leipzig bereits zu Beginn der Brutsaison kritisiert hat. Das Amt für Umweltschutz hat nun mitgeteilt, dass die Floßgrabensperrung wieder aufgehoben wird, und zwar nicht erst Ende des Monats, sondern bereits am 5. September. Zur Begründung heißt es, dass die Brutsaison abgeschlossen ist.
Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es jedoch verboten, „wild lebende Tiere der streng geschützten Arten und der europäischen Vogelarten während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser-, Überwinterungs- und Wanderungszeiten erheblich zu stören“. Der Schutz muss also keineswegs nur zur Brutsaison sichergestellt sein, sondern ganzjährig. Eine verfrühte Öffnung kann die Eisvögel gefährden, insbesondere die unerfahrenen Jungvögel.
Der NABU engagiert sich für ein nachhaltiges, naturverträgliches Nutzungskonzept für den Floßgraben, um den Eisvogelschutz hier dauerhaft zu gewährleisten. |||

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Eisvogelbruterfolg gefährdet

Schutzbestimmungen im Floßgraben werden missachtet und nicht wirksam kontrolliert

Der Floßgraben ist Nahrungs- und Brutgebiet des gesetzlich besonders geschützten Eisvogels. Da das Gewässer als touristische Verbindung zwischen der Stadt Leipzig und den angrenzenden Seen ausgewiesen und beworben wird, entsteht durch individuellen und kommerziellen Bootsverkehr erhebliche Gefahr für die Bruten dieser Vögel. Besonders an Feiertagen, wie am vergangenen Himmelfahrtstag, wurden durch den NABU Leipzig solche erheblichen Störungen festgestellt, dass im Prinzip keine Möglichkeit für die Elterntiere bestand, ihren Nachwuchs zu erreichen und zu ernähren. Der NABU-Regionalverband Leipzig sieht die Belange des Naturschutzes im FFH-Gebiet Leipziger Auensystem und im Europäischen Vogelschutzgebiet Leipziger Auwald grob verletzt. |||

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Eisvogelbrut im Floßgraben ist 2015 gefährdet

Allgemeinverfügung zum Floßgraben ist nicht ausreichend

2014 hatte das Amt für Umweltschutz die Nutzung des Floßgrabens und der Ufer eingeschränkt, um Störungen des Brutgeschäfts zu verhindern. Oftmals wurden die Vorschriften aber nicht eingehalten. Der NABU ist deshalb der Ansicht, dass man 2015 konsequentere Kontrollen sicherstellen muss. Stattdessen aber will die Stadtverwaltung die Öffnungszeiten sogar noch ausweiten und auch in den besonders sensiblen Abendstunden Bootsverkehr zulassen. Die entsprechende Allgemeinverfügung wurde am 6. Dezember 2014 im Amtsblatt veröffentlicht. Der NABU kritisiert sie als unlogisch und halbherzig. Die Stadt wird damit nach Auffassung des NABU Leipzig ihrer naturschutzrechtlichen Aufgabe nicht gerecht.

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Leipzig verstößt im Floßgraben gegen eigene

Naturschutzanordnungen

Ökolöwe, NABU und NuKLA reichen Widerspruch gegen Motorboote im Auwald ein

Seit Monaten hält nun die Auseinandersetzung um die Nutzung des Floßgrabens an. Das kleine Flüsschen stellt ein begehrtes Verbindungsstück zwischen Leipzig und den Tagebaufolgeseen im Süden der Großstadt dar. Unterstützt von NABU Leipzig und NuKLA hat die Grüne Liga Sachsen, Dachverband des Ökolöwen, nun einen Einspruch gegen Ausnahmen von der Allgemeinverfügung zum Schutz des Eisvogels im Floßgraben eingereicht. Dieser entfaltet aufschiebende Wirkung und unterbindet dadurch den Motorbootsbetrieb im Floßgraben.

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Der Floßgraben für Eisvogel und Paddler

Naturschutzverbände haben Schutz- und Nutzungskonzept erarbeitet

Der ökologisch sensible Floßgraben ist Lebensraum und Brutrevier des Eisvogels und muss deshalb wirksam geschützt werden. Foto: NABU/Bernd Birkhahn
Der ökologisch sensible Floßgraben ist Lebensraum und Brutrevier des Eisvogels und muss deshalb wirksam geschützt werden. Foto: NABU/Bernd Birkhahn

Den besonders schönen, aber ökologisch sensiblen Floßgraben wollen viele Leipziger und Touristen als Wasserweg erkunden, das kann aus Naturschutzgründen aber nur unter gewissen Voraussetzungen stattfinden. Die Leipziger Naturschutzverbände NABU, Ökolöwe und BUND haben deshalb zusammen mit dem NuKLA e.V. und zahlreichen anderen Leipziger Vereinen ein Konzept erarbeitet, das aus ihrer Sicht eine noch tolerable Nutzung dieses ökologisch besonders wertvollen Gewässers darstellt. Zusammen haben diese elf Akteure jetzt der Leipziger Stadtverwaltung einen entsprechenden Forderungskatalog übergeben.

Informationen zum Eisvogel     Pressemitteilung     Positionspapier

Hochwasserschutz und Revitalisierung der Burgaue

Gemeinsames Positionspapier der Leipziger Naturschutzverbände

Auenlandschaften sind geprägt von der Dynamik des Wassers. Überschwemmungen und schwankende Grundwasserspiegel gehören zu diesem wertvollen Ökosystem. Diese Dynamik ist im Leipziger Auwald aber seit Jahrzehnten unterbunden. Deichbau, Flussregulierungen und die Entwässerung durch den Braunkohletagebau haben die Aue weitgehend trockengelegt. Mit verschiedenen Maßnahmen wird versucht, die verlorene Wasserdynamik wenigstens zum Teil wieder herzustellen und die Aue mit mehr Wasser zu versorgen. Diese Revitalisierung der Auennatur könnte mit einem ökologischen Hochwasserschutzkonzept ideal verbunden werden. Leider werden solche Möglichkeiten zu wenig und nicht entschlossen genug genutzt.
Für die Burgaue im Leipziger Nordwesten gibt es aber eine Chance: Einerseits soll dort das Projekt „Lebendige Luppe“ trockengefallene, ehemalige Flussbetten der Luppe wieder mit Wasser versorgen, andererseits wird dort das Nahleauslassbauwerk saniert. Beide Maßnahmen könnten genutzt werden, die Wasserdynamik in diesem Ökosystem wieder zu verbessern und die Burgaue als Polder in ein ökologisches Hochwasserschutzkonzept einzubinden.
Die Leipziger Naturschutzverbände haben deshalb ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet und wollen erreichen, dass alle Hochwasser- und Naturschutzprojekte in der Nordwestaue an den ökologischen Entwicklungszielen ausgerichtet werden.

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Keine Motorboote im Leipziger Auwald

Leipziger Naturschützer zu Gespräch bei der Landesdirektion

„Auwaldschutz jetzt!“ - so hieß die Petition verschiedener Leipziger Initiativen, welche 2012 gegen kraftstoffbetriebene Motorboote und für die naturverträgliche Nutzung der Gewässer in Leipzig und Umgebung gerichtet war. Mehr als 11.000 Menschen hatten sie unterschrieben. Infolgedessen fand am 5. März 2014 in den Räumen der Landesdirektion Leipzig eine umfassende Beratung mit Vertretern Leipziger Naturschutzverbänden statt. Die meisten sind Mitglied in der von NuKLA und NABU Leipzig gegründeten AULA-Arbeitsgemeinschaft.
Die Landesdirektion hat bei dem Gespräch zugesichert, dass es für Gewässerstrecken, die in NATURA 2000-Gebieten liegen und natürliche Gewässerprofile aufweisen, keine Schiffbarkeitserklärungen geben wird. Das betrifft den Floßgraben und auch sonstige Fließgewässer im Leipziger Auwald. Der NABU begrüßt die klaren Aussagen der Landesdirektion. Es ist notwendig, die Konzepte für die wassertouristische Nutzung der Region grundlegend zu überarbeiten und alle Ausnahmegenehmigungen für kraftstoffbetriebene Motorboote kritisch zu hinterfragen!

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Das grüne Band entlang der Weißen Elster

Naturverträgliche Entwicklung als Leitidee für Leipzig und Umgebung

Der NABU-Regionalverband Leipzig hat sich mit anderen Naturschutzorganisationen, ­institutionen und -fachleuten zusammengetan, um gemeinsam an einer Leitidee für die ökologische Entwicklung der Region Leipzig zu arbeiten. Das grüne Band entlang der Weißen Elster, gebildet von den Auenlandschaften zwischen Zeitz, Leipzig, Merseburg, Halle und Dessau, soll als Naturerbe erhalten werden.

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Keine Motorboote im Auwald!

Vom NABU Leipzig unterstützte Onlinepetition brachte 11.231 Unterschriften

Der Leipziger Auwald ist ein in seiner Art fast einzigartiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, er ist aber auch Wirtschaftswald und Erholungsgebiet für die Menschen, sodass es immer wieder zu Konflikten kommt. So locken die zahlreichen Fließgewässer im Auwald Wassersportler und Touristen an, welche die herrliche Natur genießen wollen und auch die neu entstandene Leipziger Seenlandschaft. Der NABU setzt sich für einen naturverträglichen Wassertourismus ein und ist gegen Motorbootverkehr.

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Vorschriften zum Schutz der Fließgewässer und Ufer werden immer wieder ignoriert und kaum kontrolliert. Hier liegt ein Motorboot vertäut am Ufer der Pleiße, obwohl das Anlegen ebenso wie das Befahren des Flusses mit kraftstoffbetriebenen Motorbooten verboten ist. Foto: NABU Leipzig

Leipziger Oberflächengewässern fehlt die Naturnähe

Im Leipziger Amtsblatt vom 24. September 2011 ist ein Artikel erschienen, der sich mit der Qualität der Leipziger Gewässer befasst. Deren Zustand ist auf der Grundlage der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie bewertet worden mit dem Ergebnis, dass 15 von 18 geprüften Oberflächengewässern Leipzigs einen guten chemischen Zustand aufweisen, der ökologische Zustand infolge fehlender Naturnähe aber unbefriedigend ist. Es bleibt also noch viel zu tun, um die von der Wasserrahmenrichtlinie der EU vorgegebenen Ziele zu erreichen. |||

Leipziger Amtsblatt Nr. 17/2011

Eröffnung des Wasserweges zwischen Leipzig und

Neuseenland

Aktion gegen Motorbootnutzung

Am 11. Juli, während der offiziellen Eröffnung der ersten Gewässerverbindung vom Leipziger Stadthafenareal zur Seenlandschaft im Süden von Leipzig, erlebten Oberbürgermeister Burkhard Jung, Landrat Gerhard Gey und Bürgermeister Heiko Rosenthal eine Überraschung: Umweltverbände luden zu einer „entschleunigten Naturführung gegen die weiterhin zu befürchtende Motorisierung des Floßgrabens“ ein; die Einladung wurde allerdings erst am Veranstaltungstag selbst, vor Ort und persönlich, ausgesprochen. Als nämlich die Leipzig-Boote mit den Honoratioren der Region von der Pleiße in den sensiblen Floßgraben einbiegen wollten, wurden sie plötzlich – zu Wasser – von Leipziger Umweltschützern gestoppt. Der Zwischenfall endete damit, dass die Politiker ins Paddelboot umstiegen. Bei der nunmehr gemeinsamen Fahrt konnten die Umweltschützer die bereits mehrfach vorgetragenen Bedenken gegen eine Nutzung des Floßgrabens mit Motorbooten nochmals erläutern. Ob ihre Botschaft angekommen ist, bleibt abzuwarten. |||

Pressemitteilung     Weitere Informationen

Leipzigs Aue droht schwerer ökologischer Schaden

durch mangelhafte Bergbausanierung

Die Pleiße wird immer brauner. Das hat seine Ursachen in den Braunkohlenbergbau-folgelandschaften. Während des Bergbaus gelangten auch Erdmassen aus dem Tertiär an die Oberfläche. Diese enthalten Pyrit, ein Eisen-Schwefelkies, welches an der Oberfläche durch Mikroorganismen unter Einwirkung von Wasser und Sauerstoff zu schwefeliger Säure und Eisenhydroxid oxidiert wird. Dieses Eisenhydroxid sehen wir als rostigen Schwebstoff in der Pleiße.
Nun ist auch die Flutung des Tagebaurestloches Zwenkau im Gange. Das Kippengelände des ehemaligen Tagebaus hat einen besonders hohen Pyritgehalt, was auch an der dunkel rostroten Färbung des Wassers im Restloch zu sehen ist. Bisher hat noch keiner ein fertiges Konzept, wie der See zu neutralisieren ist. Die bisherigen Planungen gefährden extrem den Floßgraben im Leipziger Auwald und insgesamt das FFH-Gebiet Leipziger Auensystem. Im Moment gehört der Floßgraben in Leipzig zu einem der besten Fließgewässer mit klarem Wasser sowie z. B. reichlich Fischfauna und hoher Eisvogeldichte. Diese Lebensraumqualität ist bedroht! |||

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