Guter Vorsatz für Silvester:

Rücksicht auf Natur und Umwelt

Solche Hinweisschilder hat der NABU Leipzig in verschiedenen Parkanlagen in der Stadt aufgehängt. Hier sollte man auf Silvester-Lärm verzichten.
Solche Hinweisschilder hat der NABU Leipzig in verschiedenen Parkanlagen in der Stadt aufgehängt. Hier sollte man auf Silvester-Lärm verzichten.

Der NABU Leipzig bittet darum, beim Silvesterfeiern Rücksicht zu nehmen auf Mitmenschen, aber auch auf Natur und Umwelt. Im besten Fall verzichtet man auf jegliches Feuerwerk, denn bei Tieren löst die ungewohnte nächtliche Silvesterknallerei Panik aus. Deshalb bittet der NABU Leipzig darum, Feuerwerk zumindest in allen Schutzgebieten sowie auf Grünflächen und in Gartenanlagen zu unterlassen. Außerdem sollten sich alle bemühen, Grünflächen und Gewässer nicht in Abfallplätze zu verwandeln. Neujahr werden leider jedes Jahr tote und verletzte Tiere gefunden – Opfer menschlicher Rücksichts­losigkeit. Verbrennungen, Schockzustände, geschädigte Hörorgane und andere Verletzungen werden bei Tieren nach Silvester festgestellt. Das Feuerwerk sorgt nicht nur für Abfall und Lärm, es ist auch eine extreme Feinstaub­belastung und damit gesundheitsgefährdend. Jede Silvesterrakete, die nicht gezündet wird, ist ein Gewinn für die Umwelt!

 

Um auf die Probleme hinzuweisen und die Menschen zu informieren, hat der NABU auch in diesem Jahr wieder in verschiedenen Parkanlagen Hinweisschilder aufgehängt. Außerdem findet am 2. Januar 2019, ein Diskussionsabend statt:

 

 

 

Mittwoch, 2. Januar 2019, 19 bis 21 Uhr
Freiluftpartys, Feuerwerk und Lärm – wilde Partys, wilde Tiere, gestresste Anwohner.
Diskussionsabend über Feuerwerk, nächtlichen Lärm und illegale Freiluftfeste. 
Im Naturkundemuseum, Lortzingstraße 3.

 

Der NABU-Regionalverband Leipzig wünscht allen ein gesundes neues Jahr!

 

Aushang     Pressemitteilung     Weiterlesen


Outdoorprofi sucht Unterschlupf

Wie man eine einfache Igelbude bauen kann

Igel im Herbstlaub
Foto: NABU/Bernd Kunz

Wenn die Tage kälter werden, machen sich Igel auf die Suche nach einem sicheren Unterschlupf. Oft suchen sie vergeblich, da die Menschen Herbstlaub und Zweige gründlich weggeräumt haben. Doch man kann leicht ein Häuschen bauen, um den Stacheltieren durch den Winter zu helfen. Der NABU Leipzig gibt Tipps zum Bau einer "Igelbude". Weiterlesen


Mehr Grün am Wegesrand

NABU-Pflanzaktion am Ortsrand von Plaußig

Fotos: René Sievert

 

Die NABU-Ortsgruppe Plaußig-Portitz hat es sich zur Aufgaben gemacht, am Ortsrand von Plaußig ein artenreiches Biotop aufzubauen. Bereits im vorigen Jahr wurden Obstbäume einheimischer Sorten, mehr als 200 Büsche sowie über 50 Bäumchen Wildobst gepflanzt. Am 10. November 2018 fand bei herrlichem spätsommerlichem Wetter ein weiterer Arbeitseinsatz statt. Dabei wurden weitere Büsche in die Erde gebracht, außerdem wurde Mahdgut von der Fläche zu einem Komposthaufen gebracht. Auf ihm sollen später spezielle Blühpflanzen für einheimische Schmetterlinge gepflanzt werden. Daneben wird eine Blühwiese angelegt, die im Rahmen des Schmetterlingswiesenprojekts „Puppenstuben gesucht“ gepflegt wird. Die Fläche wird auf diese Weise Heimat und Nahrungsgrundlage für Insekten.

 

In den vier Stunden war es leider nicht möglich, alle erforderlichen Arbeiten zum Abschluss zu bringen, deshalb plant der NABU noch einen weiteren Arbeitseinsatz. Wer dabei helfen möchte, kann sich gerne melden - per E-Mail oder telefonisch unter 0341 6884477. Weiterlesen


Die Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019

NABU-Vortragsabend im Naturkundemuseum

Der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) haben die Feldlerche zum „Vogel des Jahres 2019“ gekürt. An diese Wahl knüpfen sie die Forderung nach einer grundlegenden Änderung der EU-Agrarpolitik.

 

Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. Die Feldlerche steht daher stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht. NABU und LBV fordern deshalb in der EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern!

Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren verschwunden. Mit der Feldlerche folgt dem Star, der Vogel des Jahres 2018 war, erneut ein Vogel der Agrarlandschaft. Damit wollen NABU und LBV darauf aufmerksam machen, dass besonders die Arten dieses Lebensraums unter einem dramatischen Bestands­rückgang zu leiden haben. Angesichts der anhaltend negativen Entwicklung wurde die Feldlerche nach 1998 nun sogar schon zum zweiten Mal zum Vogel des Jahres gekürt. Trotz aller Anstrengungen war die erste Wahl leider nicht genug, um die Art zu retten.

 

Bei einem Vortragsabend am 7. November 2018 hat der NABU Leipzig den Vogel des Jahres 2019 vorgestellt. Außerdem wurde über Aktionen berichtet, die zum Vogel des Jahres 2018 in Leipzig stattfanden.

 

Veranstaltungsplakat     Weiterlesen


Feuchtwiesenmahd an den Papitzer Lachen

Fotos: Beatrice Jeschke

 

Die Papitzer Lachen sind wertvoller Lebensraum, nicht nur die Stillgewässer, sondern auch die umgebenden Wiesenflächen, die durch regelmäßige Mahd erhalten werden müssen. Deshalb lädt der NABU Leipzig jedes Jahr zur Biotoppflegeaktion ein. Am 20. und 21. Oktober beteiligten sich in diesem Jahr rund 20 freiwillige Helfer an diesem Arbeitseinsatz. Weiterlesen


Exkursion für Stadträte

Diskussion über Forstwirtschaft und Auenökologie

Foto: Doris Wolst/UFZ
Foto: Doris Wolst/UFZ

Kurz bevor der Stadtrat über den Forstwirtschaftsplan entscheidet, hatte der NABU Leipzig Stadträte und Fachpolitiker zu einer Auwaldexkursion eingeladen. Ziel war es, den Politikern im Vorfeld ihrer Entscheidungen einen Einblick in ökologische Zusammenhänge, naturwissenschaftliche Forschung und naturschutzfachliche Ziele im Leipziger Auenökosystem zu geben. Wissenschaftler und Naturschützer haben die Teilnehmer durch die Burgaue geführt und vor Ort Fragen beantwortet.

 

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Hambacher Forst muss bleiben!

NABU Leipzig bei Demonstration gegen Braunkohletagebau

Fotos: Ludo Van den Bogaert

 

Am 1. Oktober 2018 haben auf dem Augustusplatz rund 250 Menschen gegen die geplante Rodung des Hambacher Forstes demonstriert. Der Energiekonzern RWE will den Wald für die weitere Erschließung eines Braunkohletagebaus in Nordrhein-Westfalen abbaggern. Dieser Wald ist nicht nur ein wertvoller Lebensraum, er dient auch den Menschen für die Erholung in der Natur und dem Klimaschutz. Ihn ausgerechnet für die extrem klimaschädigende Braunkohle zu opfern, ist anachronistisch! Der Kampf für den Erhalt des Hambacher Forstes ist deshalb ein Symbol geworden für den Kampf gegen Braunkohleabbau und für Klimaschutz. Auch der NABU Leipzig hat sich dem Protest angeschlossen und beteiligte sich mit 15 Teilnehmern an der Kundgebung auf dem Augustusplatz. Weiterlesen

ARCHIV 2018