Foto: Beate Kahl
Foto: Beate Kahl

Blühende Wiesen für Schmetterlinge

Mitmachaktion soll Artenschwund stoppen

In einer gemeinsamen Aktion wollen Umweltministerium, Naturschützer und Bevölkerung dem Rückgang der Schmetterlinge entgegenwirken. Mehr Wiesen mit hohem Gras und Blumen würden in Sachsen gebraucht. «Diese Wiesen sind Lebensgrundlage für Schmetterlinge, Insekten und auch Vögel», erklärte Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) zum Auftakt der Mitmachaktion «Puppenstuben gesucht - blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge» am 20. Mai 2015 in Burgstädt (Mittelsachsen). Die Population der Schmetterlinge ist laut Umweltministerium seit 1990 zwischen 30 bis 50 Prozent zurückgegangen.
Die Tiere brauchen Nahrungspflanzen für die Larven, Plätze für Puppen und Blüten als Nahrungsquelle der erwachsenen Falter. Mit Hilfe der Bevölkerung sollen in den kommenden drei Jahren möglichst viele schmetterlingsgerechte Wiesen entstehen. Zudem sollen Kinder und Jugendliche für die Naturschutzarbeit begeistert werden. Die Aktion ist ein gemeinsames Projekt der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, des Naturschutzbundes Sachsen, des Senckenberg Museums für Tierkunde und der Landschaftspflegeverbände Sachsens.

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Fotos: NABU Sachsen
Fotos: NABU Sachsen

Veränderungen in der Leipziger Schmetterlingswelt

NABU-Vortragsabend im Naturkundemuseum am 1. März

Foto: NABU/Marco Frank
Foto: NABU/Marco Frank

Schmetterlinge gelten als die Edelsteine der Luft, ihr Anblick erfreut viele Naturfreunde, doch der Mensch behandelt die Schmetterlinge nicht entsprechend. Den Insekten gehen immer mehr Lebensräume verloren. Klimawandel, Pestizide, Landschaftszerstörung sorgen dafür, dass viele Arten bedroht sind. Und für die Schmetterlinge sind die Probleme oft doppelt groß, denn die erwachsenen Falter und ihre Larven haben unterschiedliche Ansprüche an die Lebensräume.

Wenn man in die Vergangenheit blickt, stellt man fest, dass die Schmetterlingsfauna auch in Leipzig früher anders aussah als heute. Nicht für alle Arten sind die Veränderungen negativ, einige profitieren sogar davon. Am 1. März 2017, 19 bis 21 Uhr, werden die Schmetterlinge im Mittelpunkt eines NABU-Vortragsabends im Naturkundemuseum (Lortzingstraße 3) stehen. Der Leipziger Schmetterlingsexperte Ronald Schiller wird dann einen Einblick geben in „Die Leipziger Schmetterlingswelt und die Veränderungen in den letzten 200 Jahren“. Alle Insekten und Naturfreunde sind herzlich dazu eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist kostenfrei.

Veranstaltungsplakat     Pressemitteilung

Die Goldene Acht ist Schmetterling des Jahres 2017

Ein Botschafter für blühende, summende Landschaften

Foto: Heiner Ziegler / BUND
Foto: Heiner Ziegler / BUND

Die Goldene Acht (Colias hyale) wurde vom BUND zum Schmetterling des Jahres 2017 gekürt, um auf den Rückgang des Falters aufmerksam zu machen. Seine Raupen brauchen naturnahe blütenreiche Wiesen oder Weiden. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft schwindet aber der Lebensraum der Goldenen Acht zusehends. Luzerne und Klee werden kaum noch als Gründünger oder Viehfutter angebaut. Stattdessen wird heute mit Gülle und Kunstdünger gedüngt, und Importsoja dient als Viehfutter. Das verändert auch die Welt der Falter zum Schlechten.

Die Falter sind von Mai bis Oktober zu beobachten. Charakteristisch sind der namensgebende 8-förmige, rot umrandete Fleck auf der Flügel-Unterseite, die dunkle Randbinde sowie die schwarzen und orangefarbenen Flecken.

Die Goldene Acht ist in Mittel- und Osteuropa sowie in den gemäßigten Zonen Asiens verbreitet. Als Wanderfalter legt sie nicht selten mehrere hundert Kilometer zurück. Über das Jahr bringt die Art drei oder sogar vier Generationen hervor, die als Raupen überwintern.

 

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Insektensterben

Wissenschaftler fordern Sofortmaßnahmen gegen den rasanten Artenschwund

Foto: NABU/Hans-Jürgen Sessner
Foto: NABU/Hans-Jürgen Sessner

Wenn der Trend beim Insektenschwund sich fortsetzt, sterben viele Arten in weniger als zehn Jahren aus. Die Folgen wären eine ökologische Katastrophe, die nicht zuletzt massive wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe für die Landwirtschaft und die Nahrungsmittelproduktion mit sich bringen würde. Daher haben Forscher bei einer Fachtagung des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart und der Universität Hohenheim am 25. Oktober 2016 eine Resolution an Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks verabschiedet. Sie fordern Sofortmaßnahmen, um den drastischen Rückgang von Wildbienen und anderen Insekten zu stoppen:

  • Vollständiges Verbot von Neonicotinoiden
  • Erhöhung der Strukturvielfalt in der Kulturlandschaft
  • Langzeitmonitoring von Insekten
  • Einführung eines strengeren Schutzstatus für hochgradig gefährdete Insektenarten

 

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Wiesenmahd mit Sensenkurs

Erfolgreicher Arbeitseinsatz auf der NABU-Streuobstwiese

Die NABU-Streuobstwiese in Knauthain wird im Rahmen des NABU-Tagfalterprojekts "Puppenstuben gesucht" gepflegt. Dazu gehört eine insektenfreundliche Mahd, wozu sich Sensen hervorragend eignen. Der NABU Leipzig hatte deshalb am 8. Oktober 2016 zum gemeinsamen Arbeitseinsatz auf der Wiese eingeladen. Dabei wurde nicht nur gemäht, sondern man konnte auch vom Experten den Umgang mit Sensen erlernen. Zwölf Wiesenfreunde sind der Einladung des NABU gefolgt. Das Wetter spielte mit, ab und zu kam sogar die Sonne heraus, es war aber recht kühl.

Fotos: Beate Kahl

 

Mit dem Arbeitseinsatz zur Wiesenmahd verbunden war ein Sensenkurs mit Thomas Thiel. Er gab zu Beginn eine kurze Einführung in den Umgang mit der Handsense und erklärte eine körperschonende Arbeitsweise. Auch Aufwärmübungen gehörten dazu. Danach ging es ans Werk, und Thomas Thiel gab jedem noch persönliche Tipps zum Richtigen Einsatz der Sense. Gegen 12 Uhr gab es einen kleinen Imbiss, danach wurde noch bis 14 Uhr fleißig weitergearbeitet.

Der NABU bedankt sich bei allen für den Arbeitseinsatz, von dem Tiere und Pflanzen auf der ökologisch wertvollen Fläche profitieren. An der Aktion war auch ein Mitarbeiter beteiligt, der im Rahmen des Bundesprogramms "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.

Tag der Vielfalt am Tag der Einheit

Obstsortenbestimmung auf der NABU-Streuobstwiese Knauthain

Die NABU-Streuobstwiese Knauthain wird insektenfreundlichen gepflegt, insbesondere die Tagfalter sollen von dieser Art der Mahd profitieren. Die vielfältige, blühende Wiese kommt aber auch vielen anderen Tier- und Pflanzenarten zugute. Daneben hat die Wiese auch stattliche Obstbäume zu bieten. Da der NABU Leipzig erst 2015 die Patenschaft für die Wiese übernommen hat, konnte dieser Baumbestand bisher noch nicht weiter beachtet werden. Doch auch diese Bäume benötigen Pflege. Außerdem ist interessant, um welche Obstsorten es sich überhaupt handelt.

Um solche Fragen zu klären, hatte der NABU Leipzig den Experten Jens Franke eingeladen. Am 3. Oktober 2016 hat er bei einer öffentlichen Führung zusammen mit einer kleinen Schar interessierter Apfelfreunde die Obstsorten auf der Wiese bestimmt.

Dabei stellte sich heraus, dass es auf der Wiese eine große Sortenvielfalt gibt. Ab und zu gehören die Bäume zur gleichen Sorte, aber schon der nächste Baum trägt wieder ganz andere Früchte. Weltweit gibt es nach Angaben von Jens Franke rund 10.000 bekannte Apfelsorten, aus jedem Apfelkern kann praktisch eine neue entstehen.

Fotos: René Sievert

 

Auf der NABU-Wiese konnte der Experte zunächst elf Apfel- und eine Birnensorte benennen. Es konnten aber nicht alle Bäume untersucht werden, so dass einige Sorten erst bei kommenden Aktionen bestimmt werden können. Für die Bestimmung wichtig ist die Frucht, manchmal geht es auch um die Gestalt des Baumes. Hilfreich kann es aber auch sein, die Frucht zu kosten, was sich die Exkursionsteilnehmer nicht nehmen ließen. Zahlreiche leckere Äpfel wurden zu Testzwecken verspeist – dabei konnte man auch die deutlichen Geschmacksunterschiede verschiedener Sorten feststellen, die sich auch in der Konsistenz des Fruchtfleischs, Art und Farbe der Schale und in vielen anderen Merkmalen unterscheiden. Zur Sortenbestimmung wichtig sind zum Beispiel auch die Form der Blütenmulde oder die Stiellänge.

Der NABU Leipzig bedankt sich bei Jens Franke für einen lehrreichen und köstlichen Vormittag und freut sich schon auf weitere Termine auf der Streuobstwiese!

Insekten auf der NABU-Wiese

Am 16. August 2016 fand eine Begehung der NABU-Streuobstwiese Knauthain statt. Das Storchenpaar, das dieses Jahr erfolgreich zwei Jungtiere großzog, war leider nicht mehr zu sehen, jedoch herrschte auf der Wiese ein reges Treiben. An diesem Tag zeigten sich Gemeiner Bläuling, Großes Ochsenauge, Kleines Wiesenvögelchen und der Kleine Feuerfalter. Somit konnten 5 von 8 Zielarten auf der Schmetterlingswiese festgestellt werden, denn bereits im Frühjahr war der Aurorafalter als erster Frühlingsbote auf der Knoblauchsrauke zu beobachten. Außerdem wurden folgende Schmetterlingsarten erfasst: Kleiner Kohlweißling, C-Falter, Admiral sowie Tagpfauenaugen, die durch die Brennnesseln auf der Wiese geeignete Futterpflanzen für die Raupen vorfinden. Daneben fanden sich auch andere Insekten wie die Gebänderte Prachtlibelle und die Blaue Holzbiene auf der Wiese ein.

Fotos: Beate Kahl

 

Leider hat die Wiese aber auch mit den Schattenseiten einer öffentlichen Nutzung zu kämpfen. Da es sich um eine Streuobstwiese handelt, ist die Zeit des Erntens gekommen, was Anwohner oder Vorbeikommende gerne nutzen. Das aber bedeutet auch, dass die Wiese sehr in Mitleidenschaft gezogen wird und an vielen Stellen komplett niedergetrampelt ist. Ein weiteres Problem sind uneinsichtige Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Tiere nicht entfernen, so dass die schöne Wiese leider übersät ist mit Kothaufen.

Dramatischer Rückgang der Fluginsekten

Weniger Bienen, Fliegen, Schmetterlinge und Co.

Schmetterlinge, wie die Goldene Acht, sind Blütenbestäuber und ein wichtiger Teil der Nahrungskette. Foto: NABU/Erich Hans-Dieter Knopf
Schmetterlinge, wie die Goldene Acht, sind Blütenbestäuber und ein wichtiger Teil der Nahrungskette. Foto: NABU/Erich Hans-Dieter Knopf

Nach Untersuchungen in Nordrhein-Westfalen ist die Biomasse der Fluginsekten seit 1989 mancherorts um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Nicht nur die Zahl der Arten, sondern auch die der Individuen befindet sich in einem dramatischen Sinkflug.

Der Rückgang blütenbestäubender Insekten, wie Wildbienen, Fliegen und Schmetterlinge, beeinflusst die Vielfalt von Wild- und Nutzpflanzen ebenso wie die Nahrungsmittelproduktion. Die Folgen des Insektensterbens gehen aber weit über die „Bestäubungskrise“ hinaus. Auch Insektenfressende Vogelarten, die ohnehin schon unter der Zerstörung ihrer Lebensräume zu leiden haben, werden bei einem weiteren Rückgang ihrer wichtigsten Nahrung Probleme bekommen, genügend Nachwuchs aufzuziehen.

Der NABU fordert angesichts der alarmierenden Daten aus Nordrhein-Westfalen, bundesweit möglichst schnell ein dauerhaftes und flächendeckendes Insektenmonitoring aufzubauen. Auch dürfen Insektizide erst dann zugelassen werden, wenn nachgewiesen ist, dass diese Stoffe keine schädigenden Auswirkungen auf die Ökosysteme haben. Ebenso wichtig ist es, den ökologischen Landbau weiter auszubauen und ganz besonders in Schutzgebieten und ihren Pufferbereichen zu fördern, da auf diesen Flächen keine Pestizide eingesetzt werden dürfen.

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Gabelschwänze gesucht

Schmetterlingsbeobachtungen bitte melden

Das frühlingshafte Wetter zu Weihnachten 2015 brachte den Rhythmus einiger Schmetterlinge durcheinander. So wurde Ende Dezember aus Nordostsachsen ein Aurorafalter gemeldet, der eigentlich als Puppe hätte überwintern sollen. Vermutlich waren andere Puppen dieses Tagfalters in ihrer Entwicklung ebenfalls vorangeschritten und dann mit erneutem Frosteinbruch nicht mehr frostresistent. Das könnte eine Erklärung dafür sein, warum es in diesem Frühling so wenig Schmetterlinge gab.

Mit dem offiziellen Sommeranfang und auch sommerlichem Wetter fliegen nun aber zahlreiche Schmetterlinge. NABU Sachsen und INSEKTEN SACHSEN laden zur Suche ein: Gesucht werden die Gabelschwänze.

Ausgewachsene Raupe des Großen Gabelschwanzes in Abwehrhaltung. Foto: Bernd Garbe
Ausgewachsene Raupe des Großen Gabelschwanzes in Abwehrhaltung. Foto: Bernd Garbe
Ein Falter des Großen Gabelschwanzes. Foto: Eva-Maria Bäßler
Ein Falter des Großen Gabelschwanzes. Foto: Eva-Maria Bäßler

Der Name dieser Schmetterlinge, von denen fünf Arten in unserer Natur vertreten sind, bezieht sich auf den paarigen, gegabelten Anhang am Ende des Raupenkörpers. Aus jedem dieser schwarz-weißen Anhänge kann bei Gefahr ein dünner roter Schlauch ausgestülpt werden. Die bekannteste Art ist der Große Gabelschwanz (Cerura vinula). Die ausgewachsene Raupe ist farbenfroh grün, schwarz, weiß und rosa gefärbt. Bei Gefahr werden nicht nur die roten Schläuche am Hinterleibsende ausgestülpt, sondern die Raupe hebt sich vorn leicht an und zieht den Kopf ein. Die Zeit als Raupe endet im Laufe des Juli.

Die Raupen sind an jungen Zitter- und Schwarzpappeln zu finden, sie Leben hier in Höhen zwischen 30 cm und 2 m. Wer sie entdeckt, kann die Beobachtung an das Team von INSEKTEN SACHSEN melden.

Doch nicht nur Nachtfalter, auch die heimischen Tagfalterarten, gilt es zu suchen und zu bestimmen. Die neue Tagfalter-App der Mitmachaktion „Puppenstuben gesucht – Blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge“, erstmals im Mai beim Start in die Saison 2016 vorgestellt, kann dabei helfen, die heimischen Tagfalterarten zu bestimmen sowie Beobachtungen mitzuteilen.

Start in die Schmetterlingssaison

Eilenburg beteiligt sich mit kommunalen Flächen am sächsischen Tagfalterprojekt

Auf einer Schmetterlingswiese im Stadtpark von Eilenburg wurde am 23. Mai die Schmetterlingssaison 2016 eröffnet. Dazu trafen sich die Partner des Projekts „Puppenstuben gesucht – Blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge“, die aus allen Teilen des Freistaats angereist waren. Auch Beate Kahl und René Sievert vom NABU Leipzig waren dabei. Die Stadt Eilenburg beteiligt sich mit einigen Grünflächen, die schmetterlingsfreundliche gepflegt werden am sächsischen Tagfalter-Projekt.  

 

Saisonsstart des sächsischen Tagfalterprojekts auf einer Schmetterlingswiese in Eilenburg. Fotos: René Sievert

 

Bei der Veranstaltung wurde auch erstmals die neue Tagfalter-App vorgestellt, die sich nun jeder für sein Smartphone herunterladen kann. Mit ihr können die 125 in Sachsen vorkommenden Tagfalterarten bestimmt weren, außerdem kann man Schmetterlingsfunde melden. Auch Infomaterial, wie ein Faltblatt und ein Daumenkino sowie die überarbeitete Projektbroschüre, wurden vorgestellt.

Zudem zeigten Experten, wie man mit Streifenmahd per Sense oder Balkenmäher Schmetterlingswiesen richtig pflegt und beantworteten Fragen zur richtigen Wiesenpflege.

Landschaftspflege-Experten demonstrierten die insektenfreundliche Streifenmahd mit Balkenmäher (links) und Sense (rechts). Fotos: René Sievert 

Warten auf die Schmetterlinge

Frühling auf der NABU-Streuobstwiese Knauthain

Fotos: Beate Kahl

Kostenloses Schmetterlings-Camp für Schüler zu gewinnen

Schulklassen und Kindergruppen aus ganz Sachsen sind aufgerufen, einen originellen Aufruf zur Bereitstellung einer Wiese für Schmetterlinge zu gestalten. 10- bis 14-Jährige können sich für die kostenlose Teilnahme am Schmetterlings-Camp in der NABU-Naturschutzstation Teichhaus Eschefeld bewerben. Das Camp findet vom 10. bis 12. Juni 2016 statt. Die Schüler mit der originellsten Bewerbung nehmen an der Verlosung zur Teilnahme am Schmetterlings-Camp teil.

Viele hilfreiche Infos sind auf der Internetseite www.schmetterlingswiesen.de zu finden.

Bewerbungsschluss ist der 29. April 2016.

 

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Puppenstuben gesucht

Aktionstag auf der Schmetterlingswiese des NABU Leipzig

Schmetterlinge gehören zu den auffälligsten und beliebtesten Insekten, ihre Raupen sind schon weniger gerne gesehen, dabei spielen beide im Naturhaushalt eine wichtige Rolle. Gleichzeitig sind sie wertvolle Bioindikatoren, die uns viel über den Zustand unserer Umwelt verraten können. Denn oftmals sind sie Spezialisten und auf ganz bestimmte Lebensräume angewiesen. Wenn diese nicht mehr existieren, können auch die Falter nicht überleben. Dabei haben die erwachsenen Schmetterlinge auch noch andere Lebensraumansprüche als die Raupen, was den Schutz ihrer Lebensräume doppelt schwer macht.

Wiesenmahd am Storchennest. Fotos: René Sievert
Wiesenmahd am Storchennest. Fotos: René Sievert

Um die Schmetterlingslebensräume zu schützen, hat der NABU in diesem Jahr zusammen mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) und Landschafts-pflegeverbänden ein Tagfalterprojekt gestartet. Unter dem Motto „Puppenstuben gesucht – blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge“ sind alle Naturfreunde aufgerufen, Schmetterlingsbeobachtungen zu melden und beim Schutz dieser Tiere zu helfen. Außerdem möchte der NABU die schmetterlings-freundliche Gestaltung von Wiesenflächen erreichen.

Der NABU-Regionalverband Leipzig beteiligt sich an dem Projekt und hat für verschiedene Wiesenflächen eine Patenschaft übernommen. Dazu gehört insbesondere eine Streuobstwiese in Knauthain. Hier fand am 19. September 2015 bei herrlichem, spätsommerlichem Wetter ein Wiesen-Aktionstag statt. Dazu waren rund 30 Naturfreunde auf die NABU-Wiese gekommen, auf der sich sogar der Wappenvogel des Naturschutzbunds zuhause fühlt: Am Rand der Wiese steht ein alter Schornstein mit einem Storchennest.

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Lebendiger Friedhof

Eine bunte Schmetterlingswiese

Der NABU Sachsen hat ein Projekt für Schmetterlinge gestartet (www.schmetterlingswiesen.de), an dem sich auch der NABU Leipzig beteiligt. U.a. wurde eine Blumenwiese auf dem Friedhof Sellerhausen angelegt, die sich schön entwickelt hat. Sie bietet Nektar für Hummeln, Bienen und Schmetterlinge.

Fotos: NABU Leipzig

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von Sascha Stolzke
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Lustige Stofftiere, waschbar bis 40°C. Die Einnahmen werden für den Arbeitskreis Vogelschutz verwendet. Jedes Kuscheltier ist ein handgefertigtes Unikat aus Stoffresten und für 3 Euro erhältlich im NABU-Naturschutzbüro.
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