Amphibienwanderung beginnt

NABU sucht wieder Helfer für Krötenrettung und bittet um Rücksicht auf die Tiere

Foto: Karsten Peterlein
Foto: Karsten Peterlein

Einige ungeduldige Kröten und Frösche haben sich schon auf den Weg zum Laichgewässer gemacht, bald werden ihnen alle anderen Amphibien folgen. Doch leider endet ihr Weg oft schon an der nächsten Straße, denn der Verkehr ist für die wandernden Tiere in tödliches Risiko. Deshalb bittet der NABU auch in diesem Jahr wieder alle Autofahrer, auf die wandernden Tiere Rücksicht zu nehmen und langsam zu fahren.

Ein Risiko für die wandernden Amphibien sind aber auch Fahrradfahrer und Fußgänger. Um sie auf dieses Problem hinzuweisen, hat der NABU Leipzig an verschiedenen Wald- und Parkwegen Hinweisschilder aufgehängt. Hier sollten Fahrradfahrer nicht ohne Licht und Fußgänger mit einer Lampe unterwegs sein, um den Tieren ausweichen zu können.

Wer den Tieren sicher über die Straße helfen will, kann bei den Amphibienhilfsaktionen des NABU Leipzig mitmachen. Helfer melden sich am besten per E-Mail oder telefonisch unter 0341 6884477.  

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NABU sucht Fledermausschützer

Leipzig gehört zu den ersten BatCities

Städte bieten Fledermäusen wichtige Lebensräume – doch diese schwinden immer mehr. Mit dem Projekt „BatCities“ möchte der NABU den Fledermausschutz in der Stadt stärken. Den Auftakt machen die Fledermausstädte Berlin, Hamburg und Leipzig. Hier bietet der NABU Seminare an und lädt anschließend dazu ein, die ehrenamtlichen Aktivitäten zum Fledermausschutz dauerhaft zu unterstützen.

Interessierte, die sich kostenlos zum Fledermausschützer ausbilden lassen wollen, können sich bis zum 5. März 2017 bewerben.

 

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Wohnungsbau für tierische Nachbarn

Sägen, hämmern und schrauben für Haselmaus, Fledermaus, Wildbienen oder Vögel

Fledermaus- und Vogelkästen bereit für den Einsatz. Foto: Steffen Wagner
Fledermaus- und Vogelkästen bereit für den Einsatz. Foto: Steffen Wagner

Bald ist der Winter vorbei, dann beginnt in der Tierwelt die Wohnungssuche. Fledermäuse suchen eine Bleibe, um die warmen Tag zu verbringen, erst in der Nacht kommen sie heraus. Vögel suchen Höhlen, um darin ein Nest zu bauen und Junge aufzuziehen. Auch Spinnen und Insekten suchen Ritzen und Stängel. Doch unsere tierischen Nachbarn sind oft erfolglos bei der Wohnungssuche.

Der Mensch hat viele Lebensräume und natürliche Unterschlupfmöglichkeiten zerstört. Man kann den Tieren deshalb sehr gut mit künstlichen Unterschlupfmöglichkeiten helfen: Fledermauskästen, Insektenhotels, Vogelnistkästen.

Deshalb lädt der NABU Leipzig rechtzeitig vor dem Frühlingsbeginn zum Tierwohnungsbau ein: Samstag, 11. Februar 2016, 15 Uhr. Das NABU-Naturschutzbüro in Gohlis (Corinthstraße 14) wird zur Bastelwerkstatt, in der gesägt, gehämmert und geschraubt wird. Die selbstgebauten Tierhäuschen kann man dann gegen einen Materialpreis von 10 Euro mitnehmen und für die tierischen Nachbarn zuhause aufhängen. Vom NABU gibt es Tipps, für die richtige Montage und auch für eine naturnahe Gestaltung von Gärten und Höfen.

Beim Bastelnachmittag kann man sogar einen Haselmauskasten bauen. Dieses possierliche Tierchen wurde vor kurzem zum „Wildtier des Jahres 2017“ gekürt.

Die Veranstaltung ist öffentlich und auch für Familien mit Kindern geeignet. Eine Anmeldung ist erforderlich – per E-Mail oder telefonisch unter 0341 6884477.

 

Veranstaltungsplakat     Pressemitteilung

Foto: NABU/Klemens Karkow
Foto: NABU/Klemens Karkow

Wir haben es satt!

NABU Leipzig war bei der Großdemonstration in Berlin dabei

Am 21. Januar haben in Berlin 18.000 Menschen für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und fairen Handel demonstriert. Getragen wurde die Aktion von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis aus mehr als 45 Organisationen, zu denen auch der NABU gehört. Das Motto in diesem Jahr: „Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!“

Auch der NABU Leipzig hat mitdemonstriert.

 

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Vogelzählung zum Mitmachen

Die Stunde der Wintervögel - 6. bis 8. Januar 2017

Foto: Karsten Peterlein
Foto: Karsten Peterlein

Jedes Jahr im Januar ruft der Naturschutzbund zur großen winterlichen Vogelzählung auf. Bei dieser „Stunde der Wintervögel“ kann jeder mitmachen, der sich eine Stunde Zeit nimmt. Man beobachtet die Tiere in der unmittelbaren Umgebung, notiert die Anzahl und die Vogelarten und meldet alles dem NABU. Dabei kann man Preise gewinnen, lernt etwas über die heimische Vogelwelt und hilft beim Vogelschutz. Denn die zahlreichen Daten aus ganz Deutschland liefern wertvolle Informationen über die Bestandsentwicklung bestimmter Vogelarten. 2017 fand die Stunde der Wintervögel vom 6. bis zum 8. Januar statt.

Der NABU Leipzig hatte Führungen angeboten, bei denen man sich zusammen mit anderen an der Aktion beteiligen und Informationen über die Vögel bekommen konnte.

 

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Schutzprojekt für den Rotmilan

Vortragsabend am 4. Januar im Naturkundemuseum

Public Domain

Der Rote Milan ist ein Greifvogel, der sich vor allem von Kleintieren ernährt, insbesondere von Mäusen. Das größte Problem für ihn ist der Verlust seiner Lebensräume in der offenen Landschaft. Industrielle Landwirtschaft hat hier zu einem großen Artensterben geführt, und das gefährdet die Nahrungsgrundlage des Rotmilans. Um dem etwas entgegen zu setzen, wurde das nationale Projekt „Rotmilan – Land zum Leben“ initiiert, um Landwirte zu beraten. Ziel ist es, in neun Modellregionen die Agrarlandschaft so zu gestalten, dass der Rotmilan eine gute Lebensgrundlage hat.

Der NABU-Regionalverband Leipzig hatte Peter Solluntsch vom Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen eingeladen, der beim Vortragsabend am 4. Januar 2017 im Naturkundemuseum das Projekt „Rotmilan – Land zum Leben“ vorstellte.

45 Zuhörer waren gekommen, so dass der Veranstaltungsraum bis zum letzten Sitzplatz gefüllt war. Mit großem Interesse verfolgten die Gäste den Vortrag; anschließend gab es eine Diskussion mit dem zum teil sehr fach- und ortskundigen Publikum.

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Für Biotop- und Artenschutz

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Lustige Stofftiere, waschbar bis 40°C. Die Einnahmen werden für den Arbeitskreis Vogelschutz verwendet. Jedes Kuscheltier ist ein handgefertigtes Unikat aus Stoffresten und für 3 Euro erhältlich im NABU-Naturschutzbüro.
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