Wir haben den Schnabel voll!

NABU Leipzig protestiert gegen tödliche Glaswand

Mahnwache des NABU Leipzig vor der tödlichen Glaswand. Foto: NABU Leipzig
Mahnwache des NABU Leipzig vor der tödlichen Glaswand. Foto: NABU Leipzig

Am 8. Juni 2020 trafen sich rund ein Dutzend Menschen in der Max-Liebermann-Straße zu einer Mahnwache an einem neu gebauten Gebäudekomplex. Die Häuser sind mit gläsernen Schallschutzwänden verbunden, vor denen sich die Protestierer postierten. Vogelschützer vom NABU unterstützt von der Naturschutzjugend NAJU wollten auf die Todesfalle aufmerksam machen, vor der sie sich aufgestellt hatten. Sie trugen Plakate und an die glänzenden Scheiben hatten sie Folien geklebt mit den Worten: „An diesen Scheiben sterben täglich Vögel“. Allein schon durch Zufallsfunde hat der NABU hier in den letzten Monaten 23 tote Vögel eingesammelt. Die Tiere können die Glaswand nicht wahrnehmen und kollidieren im Flug mit den Scheiben, was meist tödlich endet. Schon vor dem Baubeginn hatte der NABU Leipzig auf die Todesfalle hingewiesen. Weil das ignoriert wurde, hat der NABU auch die Naturschutzbehörde informiert, doch bisher geht das Sterben weiter. Die Mahnwache war eine Aufforderung an alle Verantwortlichen, endlich die Vögel zu schützen und das Naturschutzgesetz einzuhalten! Der NABU Leipzig hat bereits rechtliche Schritte angekündigt.

 

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„Verwaiste“ Vogelkinder und „aggressive“ Eltern?

Jedes Jahr gibt es Missverständnisse zwischen Mensch und Krähe

Junge Krähe in der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig. Foto: NABU Leipzig
Junge Krähe in der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig. Foto: NABU Leipzig

Wenn junge Krähen das Nest verlassen, unternehmen sie noch unsicher ihre ersten Schritte und Flugversuche. Es ist ganz normal, dass sie eine Zeit am Boden leben und erst nach einigen Tagen Flugübungen in der Lage sind, sicher Äste auf Bäumen anzusteuern. Deshalb werden sie von ihren Eltern auch außerhalb des Nests versorgt und beschützt. Infolgedessen gibt es Jahr für Jahr für wenige Wochen Aufregung: Wenn die Vogeleltern Passanten als Bedrohung für die Jungvögel wahrnehmen, kann es zu Scheinangriffen kommen. Einige fühlen sich an Gruselfilme erinnert, obwohl das Verhalten der Kräheneltern keine ernsthafte Bedrohung für Menschen darstellt. Andere Menschen entdecken die scheinbar verwaisten Jungtiere und nehmen sie mit nach Hause, was schwerwiegende Folgen für die Vogelkinder hat. Der NABU Leipzig möchte über die Hintergründe informieren, um zu einem guten Miteinander von Mensch und Tier beizutragen.  Die zunehmende Zerstörung der Stadtnatur verschärft die Probleme. Weiterlesen

 

Pressemitteilung    


Vogelzählung zum Mitmachen

Stunde der Gartenvögel vom
8. bis 10. Mai 2020

Jedes Jahr im Mai lädt der NABU zur großen Vogelzählung ein. Menschen in ganz Deutschland sind dann aufgerufen, eine Stunde lang Vögel in der unmittelbaren Umgebung zu beobachten und die Ergebnisse dem NABU zu melden. So werden wertvolle Informationen für den Vogelschutz gesammelt.

 

Der NABU-Regionalverband Leipzig bietet alljährlich am Aktionswochenende Exkursionen zur Stunde der Gartenvögel an, leider müssen aufgrund der Corona-Epidemie in diesem Jahr diese Veranstaltungen ausfallen. Dennoch kann sich jeder selbst an der Aktion beteiligen, die sich auch in Corona-Zeiten bestens zum Mitmachen eignet. Weiterlesen



Amphibienwanderung 2020

NABU Leipzig bedankt sich bei allen Krötenrettern!

Auch dieser kleine Frosch wurde sicher zum Laichgewässer gelotst. Foto: Tina Frank
Auch dieser kleine Frosch wurde sicher zum Laichgewässer gelotst. Foto: Tina Frank

In den vergangenen Jahren hatten die Amphibien keine guten Fortpflanzungsbedingungen, auch 2020 verlief die Wanderung zu den Laichgewässern nicht optimal, immer wieder gab es kühle Phasen, sodass die Wanderung pausieren musste. Unterstützer des NABU Leipzig waren dennoch an allen wichtigen Stellen im Einsatz, verteilt auf das gesamte Stadtgebiet. Sie halfen den Tieren sicher über die Straße, bis die Corona-Pandemie diese Einsätze nahezu unmöglich gemacht hat. Die Wanderung zu den Laichgewässern war jedoch weitgehend abgeschlossen, und weniger Verkehr auf den Straßen bedeutet auch weniger Verkehrsopfer unter den Tieren. Weiterlesen

Ein Blick in die Kinderstube

Ein Wanderschwerpunkt der Amphibien befindet sich in Plaußig, wo die Tiere ihr Winterquartier im Plaußiger Wäldchen haben und zum Laichen zu einem Regenrückhaltebecken an der Autobahn wandern. Das Umfeld dieses Laichgewässers will der NABU Leipzig im Rahmen des Projektes Biotopverbund Leipzig Nord aufwerten, unter Wasser aber herrscht schon jetzt reges Leben. Mithilfe einer Unterwasserkamera konnte der NABU einen Blick in die Kinderstube der Kröten werfen.

Videoaufnahmen: Jürgen Schumann


Für Klima- und Baumschutz

Online-Demos am 24. und 25. April

Die Corona-Pandemie zeigt: Um Krisen zu bewältigen ist es entscheidend, auf die Wissenschaft zu hören und entschlossen zu handeln. Das gillt auch für die Klimakrise! Deshalb wird am 24. April 2020 wieder ein globaler Klimastreik stattfinden. Gemeinsam mit Fridays For Future wären auch NABU und NAJU auf die Straße gegangen, um zum konsequenten Kampf gegen die Klimakrise aufzurufen. Wegen der Corona-Beschränkungen wird diese Großdemonstration ins Netz verlagert. Alle werden von zu Hause aus und doch alle gemeinsam laut fürs Klima! Weiterlesen

 

Einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Stadtklimas leisten Bäume. Leider werden sie dessen ungeachtet und allen Lippenbekenntnissen zum Klima- und Artenschutz zum Trotz nach wie vor rücksichtslos gefällt, sogar in der gesetzlich vorgeschriebenen Gehölzschutzzeit von März bis September. Der NABU Leipzig fordert einen wirksamen Gehölzschutz und unterstützt deshalb auch einen Aufruf zur Online-Demonstration am 25. April, dem Tag des Baumes. Weiterlesen


Endlich wieder Wasser am Grünen Bogen

Erfolg der jahrelangen Bemühungen des NABU Leipzig

Foto: NABU Leipzig
Foto: NABU Leipzig

Seit 2013 berichtet der NABU Leipzig über Wasser­mangel in den Amphibienlaichgewässern am Grünen Bogen Paunsdorf und hatte auch einen Lösungs­vorschlag: Bei Regenereignissen steht Wasser im Waldkerbelgraben zur Verfügung, das man in die Lachen leiten kann. Erst 2019 kam es gemeinsam mit der Stadverwaltung zu einem Vororttermin und nun, 2020, wurde die Idee endlich in die Tat umgesetzt. Leider ist seit Bekanntwerden der Probleme sehr viel Zeit verstrichen. Es ist fraglich, ob überhaupt noch Amphibien existieren, die sich hier nun wieder fortpflanzen könnten. 2017 bis 2019 gab es vom Moorfrosch bereits keine Reproduktionsnachweise mehr, 2018 wurde der letzte Moorfrosch gesichtet. Nun kann man nur hoffen, dass sich noch ein paar Tiere einfinden. Der NABU wird das Geschehen weiter beob­achten. Weiterlesen


Wildbienen

Tipps zur Förderung der fleißigen Insekten

Hosenbiene. Foto: NABU/Hans-Jürgen Sessner
Hosenbiene. Foto: NABU/Hans-Jürgen Sessner

Mehr als 500 Wildbienenarten gibt es in Deutschland, aber ihre Lebensräume werden mehr und mehr vernichtet, womit sich der Mensch selbst schadet, denn die fleißigen Bienen sind für die Bestäubung unzähliger Kultur- und Wildpflanzen unverzichtbar. Um sie zu schützen, ist an vielen Stellen ein Umsteuern nötig, denn die Bienen finden nicht genug Nahrung und kaum noch geeignete Nistplätze, zudem leiden sie unter Umweltgiften. 

 

Am 4. März 2020 hat der NABU Leipzig darüber informiert, welche Bienenarten bei uns leben und wie man sie schützen und fördern kann. Sabrina Rötsch, Sachverständige für Hautflüglerarten, hat mit ihrem Vortrag Vertreter der Hohlraum-, Markstängel-, Steilwand- und Morscholzbewohner sowie Erdnister und Hummeln vorgestellt, sie hat über die Bedürfnisse dieser Insekten informiert, über Probleme und Hilfsmöglichkeiten. Dabei gab es viele Praxistipps, beispielsweise zur Anlage von Blühflächen, Insektennisthilfen oder zur naturnahen Gartengestaltung. Die Veranstaltung im Naturkundemuseum Leipzig war außerordentlich gut besucht, die Teilnehmer hatten viele Fragen und im Anschluss an den Vortrag gab es noch lange Diskussionen. Weiterlesen 


Fledermausrettung im Auwald

Fotos: NABU Leipzig

Der Sturm im Februar 2020 hat auch im Leipziger Auwald einige Quartiere seltener Tiere zerstört. In der Nonne sind Bäume umgestürzt, in einem lebten Mückenfledermäuse. Eine aufmerksame Spaziergängerin informierte den NABU Leipzig, nachdem sie einen hohlen Ast auf einem Weg sah, aus dem vier kleine Fledermäuse rausgefallen waren. Ehrenamtliche Fledermausschützer des NABU Leipzig sind zum Unglücksort gefahren und haben nach weiteren Tieren gesucht, es blieb bei den vier Mäuschen. Sie erholen sich von dem Schreck in einer Pflegestation und werden bald wieder frei gelassen. Fledermausschutz


Mitmachen beim Amphibienschutz

NABU hilft wandernden Kröten und Fröschen über die Straße

Amphibienschutzzaun in Plaußig wurde rechtzeitig vor der Laichsaison aufgebaut. Foto: NABU Leipzig
Amphibienschutzzaun in Plaußig wurde rechtzeitig vor der Laichsaison aufgebaut. Foto: NABU Leipzig

Mitte Februar wurden die ersten wandernden Amphibien gemeldet, das ist aufgrund des ausbleibenden Winterwetters deutlich früher als in den Vorjahren. Dennoch sorgen Kältephasen immer wieder für einen Wanderstopp, doch sobald es die Witterung erlaubt, machen sich die Tiere auf den Weg. Der NABU bittet daher Autofahrer, aber auch Fahrradfahrer und Spaziergänger um Rücksicht auf die Tiere, damit sie auf Straßen und Wegen nicht überfahren oder zertreten werden. Um darauf aufmerksam zu machen und die Menschen zu informieren hängt der NABU Leipzig wieder Hinweisschilder an verschiedenen Park- und Waldwegen in der Nähe von Laichgewässern auf. In Plaußig hat der NABU einen Amphibienleitzaun aufgebaut, um die Tiere an einer weniger befahrenen Stelle über die Straße zu leiten. An verschiedenen Wanderschwerpunkten im ganzen Stadtgebiet werden Amphibienretter des NABU Leipzig die Tiere einsammeln und sicher über die gefährliche Straße bringen. Wer dabei mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen – jeder kann mitmachen und Amphibienleben retten! Weiterlesen


Wahlplakate und Glasscherben

Müllsammlung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz

Am 29. Februar 2020 hatte der NABU Leipzig zur Müllsammlung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz eingeladen. 20 Personen waren zwei Stunden im Einsatz, es kamen 10 Säcke mit Glasflaschen und Scherben und etwa doppelt so viele Säcke mit anderem Müll zusammen. Andere nutzten den Tag vor der entscheidenden Runde der Oberbürgermeisterwahl noch für Wahlkampf, der NABU warb mit der Aktion für den Schutz der Natur und sammelte auch noch einmal Unterschriften für die Petition „Bauen und Natur erhalten“, die unter anderem den Schutz des Wilhelm-Leuschner-Platzes zum Inhalt hat, denn er ist ein Platz der Biologischen Vielfalt. So wie viele andere Flächen in Leipzig ist auch er von rücksichtsloser Bebauung bedroht. Weiterlesen

Ergebnis der zweistündigen Müllsammelaktion auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: René Bauer
Ergebnis der zweistündigen Müllsammelaktion auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: René Bauer

Stadtnatur erhalten!

Petition eingereicht

Leipziger Naturschutzverbände hatten im März 2019 unter dem Titel „Bauen und Natur erhalten!“ eine Petition gestartet, die auf der Plattform openPetition online gestellt wurde. Da die Petition das notwendige Quorum erreicht hat, wurde sie am 14. Januar 2020 beim Stadtrat eingereicht.

Die Antworten der Volksvertreter werden auf der Plattform openPetition veröffentlicht. Der Petitionsausschuss hat in seiner Sitzung am 24.01.2020 die Initiative der Naturschutzverbände als Petition bestätigt. Nun muss das zuständige Dezernat eine Stellungnahme erarbeiten, daraus entsteht in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters eine Verwaltungsmeinung, die dem Petitionsausschuss zugeleitet wird. Mit einer Beschlussempfehlung übergibt der Petitionsausschuss danach die Petition dem Stadtrat zur abschließenden Entscheidung.

 

Der NABU Leipzig hat zudem alle Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters kontaktiert. Ihnen wurde das Ergebnis der Unterschriftensammlung mitgeteilt, und sie wurden um eine Antwort gebeten – für Wähler eine wichtige Entscheidungshilfe.

 


Was antworten die Oberbürgermeister­kandidaten?

Das Stadtgrün wird dem Bauboom rücksichtslos geopfert, Biotop- und Artenschutz werden dabei vielfach missachtet, die Potenziale einer ökologisch orientierten Architektur und einer nachhaltigen Stadtplanung werden nicht genutzt. Zudem werden Bürger mit ihren Protesten gegen diese Zerstörung des Wohnumfeldes oftmals nicht beachtet. Der globale Klimanotstand und das weltweite Artensterben sind zwei der wichtigsten Herausforder­ungen der Menschheit. Das betrifft auch Städte wie Leipzig, in denen die Stadtnatur mehr und mehr verloren geht. Obwohl Schlagworte wie „Baumstarke Stadt“ oder „Kommune der Biologischen Vielfalt“ immer wieder  bemüht werden, sieht die Realität anders aus. Der NABU Leipzig hatte die Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters gebeten, ihren Standpunkt zu den Forderungen der Petition mitzuteilen. Antworten der Kandidaten


Leipzig schrumpft weiter

Lebensraum wird Parkplätzen geopfert

Vorher.
Vorher.
Nachher.
Nachher.

Am 22. Januar 2020 gab es eine Informationsveranstaltung zu Baumaßnahmen in der Bornaischen Straße. Mitstreiter des NABU Leipzig nahmen teil und haben am Tag danach ein Informationsschreiben verfasst. Es sollte den Verantwortlichen Hinweise geben zu den betroffenen Tier- und Pflanzenarten und zu den ökologisch wertvollen Lebensräumen. Und es wurde gefragt: Ist es wirklich verhältnismäßig, in der „Kommune der Biologischen Vielfalt“ vor dem Hintergrund von Verkehrswende, Klimaschutz und Artensterben ein wertvolles Stück Stadtnatur für einige wenige temporäre Parkplätze zu vernichten?
Doch die Hinweise den NABU und anderer Bürger interessierten nicht, Einwendungen wurden gar nicht abgewartet – unverzüglich nach der Informationsveranstaltung fand die Rodung des Geländes statt. Warum wurden die Bürger dann überhaupt gefragt? Wie erfolgt der gesetzlich vorgeschriebene Ausgleich für die Zerstörung geschützter Lebensstätten? Weiterlesen


Agrarwende anpacken, Klima schützen!

NABU Leipzig bei Großdemonstration für naturverträgliche Landwirtschaft

Foto: Nick Jaussi/wir-haben-es-satt.de
Foto: Nick Jaussi/wir-haben-es-satt.de

Bauernhöfe unterstützen, Artenvielfalt sichern, das Klima retten und 2020 die Agrarwende in der EU anpacken – mit diesen Forderungen haben am 18. Januar 2020 in Berlin rund 27.000 Menschen demonstriert. Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ zogen sie zum Auftakt der „Grünen Woche“ durch die Hauptstadt – bereits im 10. Jahr. NABU und NAJU Leipzig waren dabei – die Teilnehmer waren zusammen nach Berlin gereist. Dort sprach unter anderen NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger zu den Demoteilnehmern. Bei der Großdemonstration haben Bauern im Schulterschluss mit vielen gesellschaftlichen Gruppen gegen die fatalen Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft protestiert. Gemeinsam zeigt das Bündnis zugleich Wege für eine bäuerliche Landwirtschaft auf, die auf breite Zustimmung in der Bevölkerung trifft und den Bauernhöfen wirtschaftliche Perspektiven bietet. Die Art der Landwirtschaft  ist entscheidend für das Funktionieren der Ökosysteme, die Qualität des Grundwassers und das Klima. Weiterlesen 


Vogelzählung zum Mitmachen

Zwischenergebnis der Stunde der Wintervögel

 Beobachtungsergebnisse kann man noch bis zum 20. Januar an den NABU melden 

Foto: René Bauer
Foto: René Bauer

Vom 10. bis 12. Januar fand deutschlandweit die 10. Stunde der Wintervögel statt. Der NABU hatte zur großen Vogelzählung aufgerufen, bei der jeder mitmachen kann, der sich eine Stunde Zeit nimmt für die Vogelzählung im Siedlungsbereich. Der NABU Leipzig hatte wieder Führungen angeboten, bei denen man sich zusammen mit anderen an der Aktion beteiligen und Informationen über die Vögel bekommen konnte. Sie führten am Samstag durch die Kleingartenanlage „Dr. Schreber“ und am Sonntag über den Südfriedhof. Insgesamt zählten dabei 37 kleine und große Vogelfreunde 157 Vögel aus 17 Vogelarten. Neben Haussperling, Kohl- und Blaumeise konnten sie zum Beispiel auch Gimpel und Kernbeißer beobachten. Weiterlesen      Pressemitteilung