Wildvogelhilfe Leipzig (ehrenamtlich), täglich erreichbar

April - September 7 bis 21 Uhr | Oktober - März 8 bis 18 Uhr

Telefon: 01577 32 52 706

Beim Fund hilfsbedürftiger Vögel oder bei Fragen zum Vogelschutz bitte anrufen!

Tödliche Klebepaste

Bitte melden Sie Einsatzorte und verklebte Vögel!

Diese Kohlmeise blieb an der Vogelabwehrpaste kleben und verendete qualvoll. Foto: NABU Leipzig
Diese Kohlmeise blieb an der Vogelabwehrpaste kleben und verendete qualvoll. Foto: NABU Leipzig

Mit großer Sorge beobachten Vogelschützer bundesweit den Einsatz einer sogenannten "Vogelabwehrpaste". Dieser silikonartige Kleber wird auf Geländern, Fensterbrettern oder Dächern aufgebracht, um Vögel zu vertreiben. Von den Herstellern wird das Mittel als harmlos angepriesen, doch das ist es nicht. Es hat für die Vögel tödliche Folgen. Der NABU Leipzig fordert deshalb alle auf, dieses Mittel keinesfalls einzusetzen! Die Verwendung ist nach Auffassung des NABU gesetzeswidrig.

Wer Stellen kennt, an denen die gefährliche Klebepaste bereits verwendet wurde oder wer Vögel mit verklebtem Gefieder beobachtet, informiert bitte die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig telefonisch unter 01577 32 52 706 oder per E-Mail.

Wenn die Tiere mit dem heimtückischen Gel in Kontakt kommen, bleiben sie kleben. Sie verenden qualvoll oder verkleben sich das Gefieder, so dass sie flugunfähig werden. Wenn sie nicht gefunden werden, verhungern diese Vögel. Sie von den Verklebungen zu befreien ist ein sehr aufwändiger Prozess. Leider sind in Leipzig und anderen deutschen Städten bereits Todesopfer zu beklagen, darunter Kohlmeisen und ein Turmfalke.

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„Verwaiste“ Jungvögel bitte nicht aufnehmen

Helfen Sie nur dort, wo es wirklich notwendig ist!

Foto: Rolf Handke/pixelio.de
Foto: Rolf Handke/pixelio.de
Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind. Man sollte solche Tiere auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern erst einige Zeit beobachten und sie an Ort und Stelle belassen. Im Zweifel bitte beim NABU Leipzig anrufen.

Um Menschen bei einem Vogelfund eine Orientierungshilfe zu geben, hat der NABU Leipzig eine Info-Grafik mit den wichtigsten Fragen und Antworten gestaltet. Sie ist im handlichen Flyerformat im NABU-Naturschutzbüro oder auch als Download erhältlich.

Gefahr durch freilaufende Hauskatzen

Wildvogelhilfe im Gespräch mit Katzenfreunden

Foto: NABU/E. Stähle
Foto: NABU/E. Stähle

Am 5. November 2016 waren Vertreter des NABU Leipzig zu Gast beim Katzenstammtisch des Tierheim Leipzig. Ihr Anliegen war es, das Thema „Freigänger-Katze“ anzusprechen. Denn diesen Katzen fallen leider sehr viele Vögel zum Opfer, die schwer verletzt oder totgebissen werden. Viele der Opfer sterben langsam und qualvoll. Ein großer Teil der Vögel, um die sich die Wildvogelhilfe Leipzig kümmert, sind Katzenopfer. Das müsste nicht sein, denn die Katzenhalter müssten dafür sorgen, dass ihre Tiere der Natur keinen Schaden zufügen.

Leider ist immer wieder zu hören, dass Katzen nur mit Freigang ein glückliches Katzenleben haben. Wenn die eigene Katze einen Vogel fängt, wird das häufig traurig zur Kenntnis genommen, aber schnell als Einzelfall abgetan. Katzen töten aber täglich Wildtiere in freier Natur, von Einzelfällen kann man keinesfalls sprechen.

Warum reicht die Tierliebe nur bis zum eigenen Haustier? Tierfreunde sollten auch an das Leben der Vögel denken!

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Tückische Glasflächen

"Moderne" Architektur fordert wieder viele Todesopfer

7 Wintergoldhähnchen, 3 Waldschnepfen und 8 Schwanzmeisen sind in den letzten Tagen auf ihrem Zug quer durch Leipzig an Glasflächen Opfer moderner Bauweise geworden. Sicher gibt es noch viele weitere, die nicht bekannt werden.

Die Glasfläche vor einem begrünten Innenhof kostet viele Vögel das Leben. Fotos: NABU Leipzig
Die Glasfläche vor einem begrünten Innenhof kostet viele Vögel das Leben. Fotos: NABU Leipzig

An einem Bürogebäude in der Prager Straße ist ein begrünter Innenhof komplett verglast. Die Vögel werden durch die Bäume im Hof zum landen und zur Nahrungsuche angelockt, sehen die Scheiben aber nicht als Hindernis. 5 der 8 Schwanzmeisen sind nach dem Anflug gestorben; 3 konnten gerettet werden.

Der NABU Leipzig wird versuchen mit dem Gebäudeeigentümer Möglichkeiten zu besprechen, wie die Scheiben für Vögel sichtbar gemacht werden können. Hoffentlich zeigt man sich einsichtig! |||

Happy End nach Verkehrsunfall

Wildvogelhilfe konnte jungen Eisvogel gesundpflegen

Leipziger Bürger hatten die Wildvogelhilfe des NABU informiert, so dass ein junger Eisvogel gerettet werden konnte. Er hatte durch den Zusammenprall mit einem Auto eine leichte Gehirnerschütterung. In der Wildvogelhilfe wurde er drei Tage gepflegt und konnte nun gesund in die Freiheit entlassen werden. |||

Fotos: Ina Ebert

Neuzugänge

Die Brutzeit ist fast vorbei, und deshalb sind es auch weniger Vögel, die in der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig betreut werden - etwas Erholung nach der sehr arbeitsreichen Saison. Weiterhin warten ein Kuckuck und zwei Türkentauben auf neue Federn und ihre Rückkehr in die Freiheit. Neu hinzugekommen sind eine Amsel und ein Haussperling sowie ein Mauersegler und einmal mehr ein Eisvogel. |||

Mauersegler.
Mauersegler.
Eisvogel. Fotos: NABU Leipzig
Eisvogel. Fotos: NABU Leipzig

Besonders viele Pflegevögel

Anfang August sind besonders viele Pflegevögel in der Wildvogelhilfe untergebracht. Eine "Außenstelle" wurde aufgelöst - eine langjährige, besonders aktive Mitarbeiterin verlässt Leipzig, und deshalb steht ihre Voliere künftig nicht mehr zur Verfügung. Der NABU bedankt sich für die wertvolle Unterstützung und gute Zusammenarbeit!

Unter anderem deshalb kann die Wildvogelhilfe vorübergehend keine weiteren Tiere aufnehmen. Dafür bitten wir um Verständnis.

Zu den Pflegevögel, die derzeit betreut werden, gehören beispielsweise eine Klappergrasmücke, ein Zaunkönig, eine Amsel, eine Bachstelze, eine Heckenbraunelle, ein Stieglitz, zwei Rauchschwalben, zwei Türkentauben, zwei Haussperlinge, zwei Mauersegler und sogar ein Kuckuck. Einige Vögel sind nach der Auswilderung schnell weg, andere, wie beispielsweise die Hausrotschwänze auf den Fotos, bleiben noch recht lange in der Nähe und bevölkern den Vogelschutzgarten und die Umgebung der Wildvogelstation. |||

Fotos: NABU Leipzig

"Gefällt mir" klicken und beim Vogelschutz helfen

Wildvogelhilfe bekommt 500 Euro bei einem Spendenwettbewerb

Die Connex Steuer- und Wirtschaftsberatung GmbH hatte bei Facebook eine Aktion zum Firmenjubiläum gestartet und wollte 5 mal 500 Euro für wohltätige Zwecke spenden. Die 5 Vorschläge/Kommentare mit den meisten Likes sollten das Geld bekommen. NABU-Mitglied Anne Olzmann hat die Wildvogelhilfe Leipzig vorgeschlagen und bekam für diesen Vorschlag 178 Likes. Die Wildvogelhilfe landete damit auf dem 2. Platz und kann sich nun über 500 Euro freuen. Das ist eine tolle Unterstützung - Futtergeld für viele hilfsbedürftige Vögel! Danke an die Fa. Connex für diese Aktion, an Anne Olzmann für die Initiative bei Facebook und an alle, die geliked haben!

Die anderen Preisträger des Spendenwettbewerbs sind Kinderklinikkonzerte e.V., DasLetzteSiebteLeben e.V., Traumzeit e.V. und der Förderverein der Grundschule Nietleben e.V. Stellvertretend für alle Gewinner wurde am 26. Juli 2016 ein symbolischer Spendenscheck an die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig überreicht.

Weitere Informationen

500 Euro für die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig. Susann Richter von der Fa. Connex (rechts) überreichte den symbolischen Spendenscheck an Karsten Peterlein vom NABU Leipzig. Foto: Connex
500 Euro für die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig. Susann Richter von der Fa. Connex (rechts) überreichte den symbolischen Spendenscheck an Karsten Peterlein vom NABU Leipzig. Foto: Connex

Flug in die Freiheit

Unfälle, Zerstörung von Nistplätzen, Tod der Vogeleltern – es gibt viele Gründe, warum Vögel in der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig aufgenommen werden. Hier werden sie rund um die Uhr betreut und gepflegt – eine zeit- und kostenintensive Arbeit. Irgendwann kommt dann für jeden der kleinen Pfleglinge der große Moment, wenn sie nach zwei bis fünf Wochen wieder in die Freiheit entlassen werden und Richtung Himmel fliegen. Für die Pfleger ein schönes Gefühl. Ganz herzlich bedankt sich der NABU bei allen, die ehrenamtlich in der Wildvogelhilfe mitarbeiten oder mit Spenden die Arbeit ermöglichen.

Am 16. Juli konnten 9 Mauersegler und 6 Rauchschwalben in die Freiheit starten.


Rauschschwalben in der Wildvogelhilfe Leipzig (links) und ihr Start in die Freiheit (rechts). Sie wurden an einer Rauchschwalbenkolonie freigelassen.

Mauersegler in der Wildvogelhilfe Leipzig (links) und ihr Start in die Freiheit. Fotos: NABU Leipzig

Hilfe für kleine Vögel in Not

Ein Zaunkönig-Nestling wurde auf einem Waldweg gefunden. Nestlinge können weder fliegen noch stehen und werden außerhalb des Nestes nicht mehr von ihren Eltern versorgt. Der NABU Leipzig dankt den Findern für die aufmerksame Beobachtung und die Übergabe des kleinen Tiers an die Wildvogelhilfe. Foto: NABU Leipzig ||| 

Eine Klappergrasmücke, die in der Voliere der Wildvogelhilfe Leipzig gefüttert wird. Foto: Michael Kulick
Eine Klappergrasmücke, die in der Voliere der Wildvogelhilfe Leipzig gefüttert wird. Foto: Michael Kulick

Vogeltod durch Bauboom und menschliche Ignoranz

Fotos: NABU Leipzig

 

An nur drei Tagen wurden dem NABU Leipzig drei Gebäude bekannt, die wegen Fassadensanierungen und Vergrämungsmaßnahmen zu tödlichen Fallen für Vögel wurden. Wie rücksichtslos Menschen sind, ist kaum noch zu glauben! Der gesetzliche Artenschutz sowie das Tierschutzgesetz werden einfach ignoriert, auch Mitgefühl scheint es nicht zu geben. Acht Vögel haben ihr Leben verloren, fünf Haussperlinge und zwei Mauersegler konnten gerettet werden. Im Fall der Sperlinge wurden die Arbeiter auf dem Baugerüst sogar von einer aufmerksamen Nachbarin auf den Brutplatz hingewiesen. Sie ignorierten es einfach.

Über diese rücksichtslosen Gesetzesverstöße wurde umgehend die Naturschutzbehörde informiert. Der NABU hofft, dass sie als Straftaten verfolgt und geahndet werden. |||

Weitere Informationen

Hochbetrieb in der Wildvogelhilfe Leipzig

Bis Anfang Juli hat der NABU Leipzig in diesem Jahr bereits 365 Vögeln in der Wildvogelhilfe oder bei Rettungseinsätzen geholfen. Dabei handelt es sich um 37 verschiedene Vogelarten. Die Vögel konnten bei den Rettungseinsätzen aus ihrer misslichen Lage befreit werden, einige wurden tierärztlich versorgt oder in der Wildvogelhilfe bis zum flugfähigen Alter gepflegt und dann wieder ausgewildert.

Erschütternd ist die traurig hohe Zahl von 130 Vögeln, die durch freilaufende Katzen verletzt und dann dem NABU Leipzig gemeldet wurden. Für etwa die Hälfte von ihnen kam jede Hilfe zu spät - sie starben an ihren schweren Verletzungen, noch bevor sie in der Wildvogelhilfe betreut werden konnten. 

Von 203 Vögeln, die bei der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig abgegeben wurden, konnten bisher 121 wieder ausgewildert werden. 13 Vögel sind in der Wildvogelhilfe gestorben, 5 Vögel mussten eingeschläfert werden.

Gegenwärtig herrscht Hochbetrieb: 64 Vögel werden aktuell betreut (1 Amsel, 9 Rauchschwalben, 2 Mehlschwalben, 34 Mauersegler, 5 Haussperlinge, 2 Girlitze, 1 Buchfink, 2 Bachstelzen, 4 Hausrotschwänze, 2 Türkentauben, 1 Ringeltaube und 1 Dohle). Zwischen 5 und 22 Uhr werden die Vögel versorgt - eine aufwändige Arbeit die von den Vogelfreunden ehrenamtlich geleistet wird. Der NABU bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern und bei allen Spendern - nur dank großzügiger finanzieller Unterstützung konnte der NABU die hohen Futterkosten aufbringen. Dank fleißiger ehrenamtlicher Helfer und mithilfe der Spendengelder konnte sich der NABU Leipzig um mehr Vögel kümmern als in den Vorjahren. Spenden

Pflegevögel in der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig. Fotos: NABU Leipzig

Das alljährliche Hitzedrama

Junge Mauersegler stürzen aus überhitzten Nestern

Junge Mauersegler in der Wildvogelhilfe. Foto: NABU Leipzig
Junge Mauersegler in der Wildvogelhilfe. Foto: NABU Leipzig

Wie jedes Jahr bei Hochsommerhitze stürzen junge Mauersegler aus ihren überhitzten Brutplätzen unter den Dächern, die sich nach tagelanger Sonnenbestrahlung auf 60 bis 80 Grad aufheizen. In Leipzig wurden bereits viele junge Mauersegler hilflos am Boden gefunden und bei der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig abggegeben. Mauersegler werden außerhalb des Nestes nicht von ihren Eltern weiter betreut und sind immer auf Hilfe angewiesen.

Um den verunglückten Tieren helfen zu können, benötigt die Wildvogelhilfe Unterstützung. Wer mitarbeiten möchte - gerne auch nur ein bis zwei Stunden -, meldet sich am besten telefonisch: 01577 32 52 706. Außerdem sind Geldspenden (Stichwort "Wildvogelhilfe") für den Kauf von Futter dringend erforderlich. |||

Gutschein für Vogelfutter

Wellensittichfreunde haben Spenden für die Wildvogelhilfe gesammelt

Einen überraschenden Besuch bekam am 22. Juni die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig vom Wellensittichtreffpunkt. Eine Gruppe verständnisvoller Vogelfreunde hatte auf den Spendenaufruf des NABU Leipzig reagiert und bei ihrem Forumtreffen in Leipzig für die Wildvogelhilfe Geld gesammelt. Daraufhin konnten die Vogelfreunde nun der Wildvogelhilfe einen Gutschein über 200 Euro übergeben. Damit können Futtertiere in einer Insektenfarm gekauft werden. Bereits am nächsten Tag war so ein erster Großeinkauf möglich.

Der NABU-Regionalverband Leipzig bedankt sich herzlich für die großzügige Aktion!

 

Anfang Juni hatte der NABU um Spenden für die Wildvogelhilfe gebeten, weil für Futter kein Geld mehr vorhanden war. Zahlreiche Vogelfreunde reagierten auf diese Bitte, so dass Dank der Spenden die Futterversorgung vorerst gesichert ist.

Foto: Karsten Peterlein
Foto: Karsten Peterlein

Genialsozial

Luis arbeitete einen Tag lang für die Wildvogelhilfe

Am 21. Juni fand der Aktionstag genialsozial statt. Luis (11), Schüler der 5. Klasse im Telemann-Gymnasium, unterstützte an diesem Tag die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig. Er hat erfahren, warum Vögel in eine Pflegestation gebracht werden und wann Vögel wirklich hilfebedürftig sind. Er hat die Futteransprüche der verschiedenen Vogelarten kennen gelernt und einige Vögel selbst gefüttert. In der Auswilderungsvoliere hat er beobachtet, ob die Vögel dort schon selbstständig Nahrung aufnehmen, was die Voraussetzung für das Freilassen ist. Da es Luis sehr gefallen hat, möchte er in den Sommerferien noch einmal helfen. 

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Vielen Dank für die Spenden!

Die Wildvogelhilfe kann wieder Futter kaufen und hat den Aufnahmestopp aufgehoben.

200 Vögel wurden in diesem Jahr bis Anfang Juni bereits betreut - ein trauriger Rekord für diesen Zeitpunkt. Mehr als 100 der Fundvögel sind Katzenopfer. Das müsste nicht sein, wenn die angeblich tierlieben Menschen ein wenig mehr Herz für ihre Umwelt und dort lebenden Wildtiere hätten.

Weil kein Geld für Futter mehr vorhanden war, musste die Wildvogelhilfe am 4. Juni einen Aufnahmestopp verkünden. Der NABU Leipzig startete einen Spendenaufruf, und das Ergebnis ist überwältigend: Bereits nach zwei Wochen konnte der Aufnahmestopp wieder aufgehoben werden. Es gab hilfsbereite Unterstützer sowie viele kleine und große Geldspenden, für die der NABU sich im Namen der geretteten Vögel herzlich bedankt!

Für ihre Arbeit ist die Wildvogelhilfe Leipzig aber auch weiterhin auf Spenden (Stichwort "Wildvogelhilfe") angewiesen. Bitte unterstützen Sie die Arbeit des NABU!

 

Dringend Helfer gesucht

Die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig sucht dringend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Pflegestation, vor allem auch an Wochenenden.
Futtervorbereitung, Fütterung, Reinigung von Transportbehältern und Volieren gehören zu den Aufgaben, die bei der hohen Anzahl verunglückter Vögel nur durch weitere helfende Hände bewältigt werden können. Der Stationsbetrieb läuft täglich zwischen 5 und 22 Uhr. Jede mögliche Unterstützung, gern auch 1 bis 2 Stunden, hilft sehr.

Wer helfen möchte, kann sich telefonisch melden: 01577 32 52 706.

"Vogel des Jahres" gerettet

Wildvogelhilfe kümmert sich um junge Stieglitze

Foto: NABU Leipzig
Foto: NABU Leipzig

Zwei junge Stieglitze sind bei der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig abgegeben worden. Sie saßen jeweils an viel befahrenen Straßen und wurden von ihren Eltern nicht mehr versorgt.

Der Stieglitz leidet unter schwindenden Lebensräumen, worauf der NABU mit der Wahl zum Vogel des Jahres 2016 hinweisen möchte. Wer dem buten Fink helfen will, kann "bunte Meter" anpflanzen: Der NABU Leipzig verteilt Samentütchen mit Nahrungspflanzen, die für den Stieglitz, aber auch für andere Tiere geeignet sind. |||

Weitere Informationen

Lasst den Vögeln ihr Leben!

Opfer menschlicher Rücksichtslosigkeit landen bei der Wildvogelhilfe Leipzig

NABU bittet um Spenden, um die Notfälle betreuen zu können

Die Wildvogelhilfe Leipzig hat in diesem Jahr bis Ende Mai bereits 160 Vögel in Pflege genommen oder versucht, ihnen bei Rettungseinsätzen zu helfen. In den meisten Fällen ist der Mensch Schuld am Leid der Tiere. Das häufigste Problem für Wildvögel sind leider freilebende Katzen. Zum Teil werden dem NABU rund 30 Fälle täglich gemeldet, wo Vögel Opfer von Katzen wurden. Auch freilaufende Hunde hören bei weiten nicht so gut wir Frauchen und Herrchen behaupten - ein schneller Biss verletzt die Tiere oft mit tragischem Ende. Bei Gebäudesanierungen nehmen Handwerker kaum Notiz vom Leben um sie herum. Dächer werden abgedeckt, Nester frei gelegt und der ein oder andere Vogel, der am Gebäude brütete, landet auf dem Bauschuttcontainer. Dabei ist die Zerstörung von Brutstätten nach Bundesnaturschutzgesetz verboten! Häufig bekommt der NABU Vögel, die nach einem Eingriff durch uns Menschen einfach ihrem Schicksal überlassen werden.

Der NABU ist dringend auf Spenden angewiesen, damit die Wildvogelhilfe ihre Arbeit fortsetzen kann! |||

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Ganz schön teuer?

Fünf junge Hausrotschwänzchen für 250 Euro

Ein Nest mit fünf jungen Hausrotschwänzchen ist auf einem Transportfahrzeug zum Glück rechtzeitig vor der Abfahrt entdeckt worden. Das Fahrzeug musste zum Einsatz und die Brut wäre verloren. Der NABU Leipzig hat die Nestlinge aufgenommen, da waren sie etwa vier Tage alt.

Fotos: NABU Leipzig

 

Vogelaufzucht ist eine sehr kostspielige Angelegenheit. Es sollte also gut überlegt sein, ob man die hohen Kosten aufbringen kann, bevor man Vögel in Pflege mit nach Hause nimmt. Genauso wichtig wie der teure Futterbedarf ist die zuverlässige Fütterung von 16 Fütterungen pro Tag zwischen 6 und 21 Uhr. In den ersten Lebenstagen bis etwa zum siebenten Tag müssen die Nestlinge sogar jede halbe Stunde mit vier kleinen Heimchen gefüttert werden. Die jungen Hausrotschwänze bekommen jede Stunde sieben mittelgroße Heimchen; jedes Heimchen kostet 0,02 Cent. Das sind 0,14 Cent je Vogel und Fütterung und 2,24 Euro je Vogel an einem Tag. Bei allen fünf Vögeln macht das zusammen 11,20 Euro je Tag, 78,40 Euro in der Woche, rund 250 Euro bis sich diese fünf Hausrotschwänze selbstständig ernähren können.

Die jungen Hausrotschwänze sind groß geworden. In der Auswilderungsvoliere lernen sie, sich selbst Insekten zu fangen.
Die jungen Hausrotschwänze sind groß geworden. In der Auswilderungsvoliere lernen sie, sich selbst Insekten zu fangen.

Eine so große Menge an Insekten kann man nur über Insektenfarmen beschaffen, die diese Futtertiere züchten. Mit dem Fang von Fliegen und Spinnen kann die Wildvogelhilfe den Futtertierbedarf nur zu etwa drei Prozent selbst decken. Mit 15 bis 17 Tagen verlassen die jungen Rotschwänze ihr Nest. Danach werden sie im Normalfall noch 8 bis 10 Tage von ihren Eltern weiter versorgt und lernen dabei selbstständig den Beutefang. Diese 10 Tage außerhalb des Nestes werden sie in der Wildvogelhilfe weiter gefüttert. Die Jagd lernen sie an lebenden Insekten in einer Auswilderungsvoliere.

Die fünf jungen Rotschwänzchen verbringen also etwa 23 Tage in Obhut des NABU. Die Kostenbilanz nach Auswilderung sind 250 Euro. Das war nur das Beispiel für die Hausrotschwänze. Es kommen aber immer wieder neue Jungvögel zur Wildvogelhilfe Leipzig. Viele Vogelfinder glauben, sie können die Vögel bringen und der NABU könne den Rest herbeizaubern. Die ehrenamtliche Arbeit der Wildvogelpflege ist aber nur möglich, wenn die Kosten über Spenden gedeckt werden. Deshalb ist es ein wichtiges Anliegen, den hohen Bedarf einmal zu erklären. Wer den NABU mit Spenden für die Wildvogelhilfe unterstützen möchte, kann das gern tun. Wir freuen uns über jede Hilfe! Spenden

Die Kleinsten haben den größten Hunger

NABU bittet um Spenden für die Wildvogelhilfe

Foto: NABU Leipzig
Foto: NABU Leipzig

Zwei Amseln, zwei Haussperlinge und fünf Hausrotschwänze - alle noch Nestlinge. Sie werden derzeit in der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig gepflegt und großgezogen. Das ist mit viel ehrenamtlicher Arbeit, aber auch mit erheblichen Futterkosten verbunden. Besonders kostenintensiv ist die Aufzucht der insektenfressenden Vogelarten. Jedes Tier verschlingt pro Woche Insekten für 10 bis 15 Euro. Deshalb bittet der NABU für die Wildvogelhilfe um Spenden. Vielen Dank für die Unterstützung der Vogelrettung! |||


Kernbeißer gegen Glasscheibe geflogen

Foto: NABU Leipzig
Foto: NABU Leipzig

Dieser Kernbeißer, der am 27. April 2016 in Leipzig-Plaußig gegen eine Scheibe geflogen ist, hatte zum Glück nur ein leichtes Schädeltrauma und konnte bereits nach einem Tag wieder in die Freiheit entlassen werden.

Architekten und Investoren müssten bei Bauplanung berücksichtigen, dass große Glasflächen für Vögel zur Todesfalle werden, und andere Lösungen suchen. Informationen dazu gibt es auch auf der Internetseite www.vogelglas.info ||| 

Nistplatzmangel bei Schwalben und Sperlingen

Foto: NABU Leipzig
Foto: NABU Leipzig

Der neueste Pflegling ist ein etwa 3 Tage junger Haussperling. Er wurde unterkühlt am Boden gefunden, er braucht im Nestlingsalter ohne Federn noch Wärme seiner Eltern oder von einem Heizkissen. Das Nest war unerreichbar.Meldungen die in diesen Tagen häufiger zu hören sind: Aufgrund von Wohnungsnot nisten Sperlinge zunehmend in Mehlschwalbennestern. Die rückkehrenden Mehlschwalben beanspruchen diese Nistplätze aber für sich und räumen die Nester leer. |||

Neue Vogelvolieren

Großartige Untertützung für NABU-Spendensammlung

Zu den ersten Bewohnern der neuen Auswilderungsvoliere wurden zwei junge Amseln, die sich prächtig entwickelt haben. Fotos: NABU Leipzig
Zu den ersten Bewohnern der neuen Auswilderungsvoliere wurden zwei junge Amseln, die sich prächtig entwickelt haben. Fotos: NABU Leipzig

Aufgrund der zahlreichen Anfragen aus Leipzig und Umgebung waren die Unterbringungsmöglichkeiten für hilfsbedürftige Kleinvögel erschöpft. Zwei neue Auswilderungs-Vogelvolieren wurden benötigt. dafür hatte der NABU Leipzig im Dezember eine Onlinespendenaktion gestartet. Dabei kamen inerhalb kurzer Zeit die nötigen 1.000 Euro zusammen. Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung!

 

2015 war mit 438 Fundvögeln (Stand: 18.12.2015) ein Rekordjahr. Die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig wurde zu 50 Rettungseinsätzen gerufen. Dass so vielen hilfebedürftigen Vögeln geholfen werden konnte, war nur durch Spenden möglich. Danke an alle, die dabei geholfen haben!

Um den verschiedenen Vogelarten Platz bieten zu können, wurden zwei neue Auswilderungsvolieren gekauft, die jeweils 500 Euro kosten. Sie wurden inzwischen aufgebaut und auch für erste Pflegvögel genutzt. Dem NABU Leipzig ist es nun möglich, noch mehr Vögeln zu helfen.

Anfang April wurden die Bauteile für die neuen Volieren geliefert.

 

Ende April wurden die beiden neuen Volieren aufgebaut, die Dank der Spenden gekauft werden konnten. Auch für die notwendige Inneneinrichtung reichte das Budget. Zusätzlich wurde rund um die Volieren eine Vogelschutzhecke angelegt. Felsenbirne, Berberitze, Liguster, Roter Hartriegel, Weißdorn und Feuerdorn bieten den Vögeln in Freiheit einen neuen Lebensraum. Neben der Hecke sind auch ein Steinhaufen und ein Totholzhaufen entstanden.

Aufbau und Einrichtung der neuen Volieren.

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Lustige Stofftiere, waschbar bis 40°C. Die Einnahmen werden für den Arbeitskreis Vogelschutz verwendet. Jedes Kuscheltier ist ein handgefertigtes Unikat aus Stoffresten und für 3 Euro erhältlich im NABU-Naturschutzbüro.
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