Silvesterfeuerwerk ist ein Schockerlebnis für Haus- und Wildtiere, eine vermeidbare Umweltbelastung und Gesundheitsgefahr. Das wird immer mehr Menschen bewusst – jede Rakete, die nicht gezündet wird, ist ein Gewinn für die Umwelt. Um die Menschen zu informieren, hat der NABU Leipzig wieder in verschiedenen Parkanlagen Hinweisschilder aufgehängt.
Seit 2014 appelliert der NABU Leipzig zum Jahresende an die Menschen, auf Feuerwerk zu verzichten. Inzwischen wird die Zahl von Initiativen gegen das Silvesterfeuerwerk immer größer. Rund 60 Prozent der Deutschen sprechen sich in einer aktuellen Umfrage gegen das private Feuerwerk aus, nur 16 Prozent wollen selbst Feuerwerk kaufen. Es gibt Petitionen und Protestbriefe und alle Jahre wieder eine mediale und gesellschaftliche Debatte.
Der NABU fordert ein Verbot privater Silvesterknallerei und eine Beschränkung auf zentral organisierte Feuerwerke. Zudem fordert der NABU auch ein grundsätzliches Verbot von Feuerwerken in der Brutzeit von März bis August. Als Alternative zur privaten Silvesterknallerei schlägt der NABU vor, dass zentrale Feuerwerke organisiert werden, vorzugsweise als Lichtshow. Die Konzentration auf bestimmte Orte reduziert Müll und Lärm – so kann das neue Jahr rücksichtsvoller sowie umwelt- und naturfreundlicher begrüßt werden. Weiterlesen
Einige Städte in Deutschland haben auch 2025 wieder in unterschiedlichem Ausmaß Beschränkungen für privates Silvesterfeuerwerk erlassen, beispielsweise darf in Dresden aus Naturschutzgründen in verschiedenen Gebieten nicht geböllert werden. In Leipzig hingegen sind entsprechende Bemühungen bisher gescheitert. Im Stadtrat gab es im November keine Mehrheit für ein Böllerverbot in der Innenstadt. Stattdessen will die Stadt auf Änderungen im bundesweiten Sprengstoffrecht hinwirken.
Die Leipziger Umweltverbände Ökolöwe, BUND Leipzig und NABU Leipzig begrüßen das, vermissen aber, dass Leipzig proaktiv und kreativ die rechtlichen Möglichkeiten nutzt, die es bereits gibt. Die Verbände haben einen gemeinsamen Offenen Brief an die Stadtverwaltung geschrieben, darin fordern sie, Wildtiere in ihren Lebensräumen wirksam zu schützen. Das ist im Bundesnaturschutzgesetz bereits geregelt. Es verbietet, besonders geschützte Arten mutwillig zu
beunruhigen. Ebenso dürfen europäische Vogelarten während der Überwinterung nicht erheblich gestört werden. Feuerwerk schreckt Vögel auf, die dann mit Gebäuden kollidieren oder an den Folgen des Schocks versterben. Jedes Jahr werden nach Silvester dutzende verletzte und tote Vögel, aus dem Winterschlaf gerissene Igel und traumatisierte Kleinsäuger gefunden.
Die Verbände fordern, dass die Stadt auf Basis des Sächsischen Naturschutzgesetzes Grünflächen und Lebensräume geschützter Arten als Ruhezonen ausweist, in denen um den Jahreswechsel kein Feuerwerk abgebrannt werden darf. Gleichzeitig soll die Stadt geeignete alternative Flächen benennen, auf denen gefahrlos gefeiert werden kann. Weiterlesen
Mit Motorsensen wurden drei Wiesen an den Papitzer Lachen gemäht, anschließend wurde das Schnittgut zusammengeharkt und mit Planen zum Rand der Wiesen transportiert. Fotos: René Sievert, Beatrice Jeschke, Anne Bartelt
Die Papitzer Lehmlachen sind ein ökologisch wertvolles Feuchtgebiet in der Leipziger Auenlandschaft. Die kleinen Stillgewässer sind umgeben von Wiesen, Amphibien finden hier Sommerlebensräume und Laichgewässer. Um die Wiesen zu erhalten und vor Verbuschung zu schützen, müssen sie regelmäßig gemäht werden, dafür fanden Arbeitseinsätze am 24. und 25. Oktober 2025 statt. Weiterlesen
Videos: Ulrike Weller, Anne Bartelt, Beatrice Jeschke, René Sievert, Sabrina Rötsch. Musik: HappyWorldWithMochi: Multi-Tasking Doesn't Work; Noisy Oyster: Storm Rider 2; human gazpacho: A Storm at Camp (Free Music Archive) [CC BY]

Der NABU Leipzig berät Kleingärtenvereine und Grundstückseigentümer*innen bezüglich standortgerechter und biodiversitätsfördernder Freiflächengestaltung und erstellt detaillierte Flächenplanungen inklusive Pflegehinweisen nach dem Konzept mein Biotop. Teilweise in Kooperation mit dem Verein „Leipzig pflanzt“ werden die Planungen in die Tat umgesetzt. In diesem Herbst wurden an sieben verschiedenen Standorten heimische Gehölze gepflanzt und Blühwiesen eingesät. Weiterlesen
Wiesen sind Lebensräume für eine Vielzahl Insekten, Amphibien, Vögel und Säugetiere. Im Herbst ist der richtige Zeitpunkt für die Wiesenpflege. Die Brutsaison ist vorbei und die meisten Pflanzen sind bereits abgeblüht. Der NABU mäht Wiesen, um die Verbuschung aufzuhalten und damit den artenreichen Lebensraum Wiese zu bewahren. Arbeitseinsätze gab es im Herbst auf der Streuobstwiese in Gohlis und auf den NABU-Biotopflächen in Plaußig.
Nach jahrelanger Suche und monatelanger Renovierung hat die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig ein neues Zuhause: mehr Platz, beheizbare Räume und bessere Bedingungen für die Versorgung von Fundvögeln. Der Einzug war nur möglich durch unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit – dafür geht ein großes DANKESCHÖN an alle, die unterstützt und mitgemacht haben! Zur feierlichen Eröffnung am 19. September 2025 gab es Redebeiträge von Heiko Rosenthal (Bürgermeister für Umwelt, Klima, Ordnung und Sport), Maria Vlaic (NABU Sachsen), René Sievert (NABU Leipzig) und Karsten Peterlein (Wildvogelhilfe Leipzig). Die Gäste konnten die neuen Räume besichtigen und sich in einer Ausstellung über Vogelschutz informieren. Weiterlesen

Ende Mai kam ein Steinschmätzer in die Wildvogelhilfe Leipzig. Das war eine Überraschung für das kleine Team, denn diese Vögel sind sehr selten und in Deutschland vom Aussterben bedroht. Seine Rettung ist daher ein kleiner Beitrag für den Erhalt dieser Art, und der seltene Vogel sorgte noch aus einem anderen Grund für Freude: Es ist der Vogel Nummer 10.000, der von der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig gerettet wurde. Der Pechvogel wurde nach einer Kollision mit einem Fahrzeug gefunden und in die Pflegestation gebracht. Er hatte ein Schädel-Hirn-Trauma. Nach vier Tagen fachkundiger Pflege war er wieder vital. Weiterlesen

Am 24. Mai 2025 kamen 14 NABU-Mitstreiter zum Arbeitseinsatz an die Papitzer Lachen. In dem Naturschutzgebiet galt es drei Flächen teilweise zu mähen um sie einerseits vor der Verbuschung zu bewahren und andererseits den Großen Wiesenknopf zu fördern. Diese Pflanze ist die Futterpflanze des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings, der an dieser Pflanze seine Eier ablegt. Das Mahdregime an den Papitzer Lachen ist auf die Biologie dieses seltenen Schmetterlings abgestimmt. Außerdem sind die Wiesen am Dammweg und zwischen den Lachen auch Sommerlebensräume von Amphibien wie Rotbauchunke, Moorfrosch und Laubfrosch. Die partielle Mahd hat sich gut bewährt. So bleibt immer ein Rückzugsraum für Insekten und andere Tiere bestehen. Durch die Mahd haben viele Pflanzen bessere Chancen, weil sie nicht vom Gras überwachsen werden. Der Einsatz dauerte etwas länger als geplant, weil sich für den nächsten Tag Regen angekündigt hatte, weshalb alles an einem Tag erledigt werden musste. Die motivierte Mannschaft hatte damit kein Problem und wurde mit rufenden Unken und Fröschen belohnt. Der Kuckuck begleitete den Tag ebenso wie ein riesiger Schwarm Stare, der permanent zu hören war. Weiterlesen

Friedhöfe sind ein Ort der Ruhe und Trauer, aber auch der Artenvielfalt. Um diese noch weiter zu fördern, hat der Arbeitskreis Ornithologie und Vogelschutz das Projekt "Lebendige Friedhöfe" ins Leben gerufen. Darin engagiert er sich für eine naturnahe Gestaltung von Friedhofsanlagen und betreut im gesamten Stadtgebiet etliche Nistkästen für Vögel. Im Mai haben sieben Schüler*innen des Evangelischen Schulzentrums im Rahmen der Aktion "Schöpfung bewahren" auf dem Friedhof in Sellerhausen die Vielfalt der dort lebenden Vogelwelt kennengelernt und Brutvögel kartiert. In einem Zeitraum von zehn Tagen gab es viele verschiedene Vogelarten zu entdecken.

Die Frühlingszeit ist auch Zeit der ersten Ortsteil- und Sommerfeste in Leipziger Parks und Kleingartenanlagen. Neben vielen interessanten Angeboten krönen die Veranstalter diese Feste häufig mit Feuerwerken als besondere Attraktion. Vielen ist nicht bewusst, welch enormer Schaden für Umwelt, Menschen und Tiere damit verbunden sind. Der NABU Leipzig appelliert an alle: Feste kann man auch ohne Feuerwerk feiern!
Leider gibt es über das ganze Jahr immer wieder private Feuerwerke – leichtfertig genehmigt oder illegal. Der NABU fordert deshalb ein grundsätzliches Verbot von Feuerwerken in der Brutzeit von März bis August. Feuerwerk in der Brutzeit kann den Bruterfolg beeinträchtigen, beispielsweise durch Nestaufgabe. Zu Schutzgebieten muss bei Feuerwerken ein Abstand von mindestens zwei Kilometern eingehalten werden, auch in der Nähe bekannter Fledermausquartiere darf es kein Feuerwerk geben. Weiterlesen
Vom 9. bis 11. Mai 2024 sind wieder alle Vogelfreunde aufgerufen, eine Stunde lang Vögel zu zählen und dem NABU zu melden.
Von einem ruhigen Platz im Garten, Park, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Meldeschluss ist der 19. Mai 2025.
Die „Stunde der Gartenvögel“ ist eins der größten Citizen-Science-Projekte Deutschlands und sie findet bereits zum 21. Mal statt. Die gesammelten Beobachtungsdaten helfen beim Vogelschutz.
Jedes Jahr zur „Stunde der Gartenvögel“ lädt der NABU Leipzig zu Veranstaltungen ein, um über die Aktion zu informieren, außerdem wird dabei die heimische Vogelwelt vorgestellt, man kann gemeinsam die Vögel beobachten, und es gibt auch weitere Informationen zur Arbeit des NABU Leipzig. 2025 sind zwei öffentliche Exkursionen geplant: am 10. Mai in der Kleingartenanlage Lindental West und am 11. Mai in der Kleingartenanlage „An der Parthe“. Weiterlesen
Am 26. April 2025 hat der NABU Leipzig gemeinsam mit dem Kleingartenverein Lindenthal West sowie Engagierten von „Leipzig pflanzt“ entlang der Albin-Benckenstein-Allee 20 Obstbäume in die Erde gebracht.
Die Pflanzlöcher waren am Vortag schon ausgehoben worden, und so begann der Einsatz damit, jedem Loch einen Baum zuzuordnen. Die Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume in alten Sorten wurden abwechselnd aufgestellt. Klangvolle Namen wie „Wangenheimer Frühzwetschge“ oder „Roter Winter-Himbeerapfel“ waren darunter. Der Transport der Bäume war gar nicht so einfach. Eine Sackkarre leistete gute Dienste, denn die schweren Bäume mit Pflanzballen auf eine Schubkarre zu heben war nicht möglich.
Sabrina Rötsch vom NABU Leipzig gab eine kurze Pflanzeinweisung und dann ging es los. Pflanzpfähle wurden eingeschlagen, Bäume in die Gruben gehoben, Erde geschaufelt und festgetreten, Gießränder geformt. Mit fachmännischer Bindetechnik wurden die Bäume an den Pfählen mit Sisalseil fixiert. Der Spaß kam auch nicht zu kurz, vor allem beim Gießen. Die bunten Gießkannen wurden mit einem lustigen Wasserexpress gebracht.
Nach vier Stunden standen alle Bäume an ihrem Platz. Alle hoffen nun, auf gutes Anwachsen der Schatten-
Video: NABU Leipzig
spender und eine reiche Ernte in den nächsten Jahren. Darüber hinaus werden die Hochstämme zur Erhöhung der Artenvielfalt in der Kleingartenanlage beitragen.
Am 10. April 2025 traf sich eine gemischte Gruppe bestehend aus Mitgliedern von Leipzig Pflanzt, NABU Leipzig, KANU LVB und zwei Schülern der Leipzig International School am Schleußiger Weg, um das Vereinsgelände des Kanu-Vereins aufzuwerten.
Schnell hatten die beiden jungen Männer ein Pflanzloch für den Feldahorn ausgehoben. Um den Baum mit Ballen zu bewegen, brauchte es schon vier Leute, aber schließlich stand er aufrecht in der Grube und wurde an den Pflanzpfählen fixiert. Der Feldahorn als heimisches Gehölz ist anpassungsfähig, robust und ökologisch wertvoll. Gemeinsam wurde noch eine kleine Naschhecke aus roten und schwarzen Johannisbeeren gepflanzt. 30 Insektenarten nutzen diese Sträucher. Vögeln und Säugetieren schmecken die Beeren. Am Zaun werden sich zukünftig 5 Geißblätter empor ranken. Die Blüten locken vor allem Nachtfalter an, wovon dann auch Fledermäuse profitieren.
Damit wird das Trainingsgelände zwischen Elsterflutbett und Pleiße noch ein bisschen vielfältiger. Denn dort gibt es schon Benjeshecken, Laubhaufen, ungemähte Bereiche, viele Bäume mit natürlichen Höhlen und Nistkästen für Fledermäuse und Vögel. Auch das für alle zum Leben notwendige Wasser ist reichlich vorhanden.
Der NABU Leipzig bedankt sich bei allen Beteiligten für die schöne Aktion und bei der SG LVB e.V. für die Übernahme der Kosten für die Gehölze.
Video: NABU Leipzig
Am 20. März ist Welttag der Spatzen. Er soll darauf aufmerksam machen, dass der einstmals allgegenwärtige Haussperling seltener wird. Auch in Leipzig führen rücksichtslose Bauprojekte, die auf die Bedürfnisse der Stadtnatur und der Wildtiere in der Stadt zu wenig Rücksicht nehmen, dazu, dass dem Sperling Nistplätze und Nahrung verloren gehen. Betroffen sind davon auch andere gebäudebewohnende Tierarten wie Fledermäuse und Mauersegler. Um Spatzen zu beobachten, über ihre Gefährdung und über ihren Schutz zu sprechen, lädt der NABU Leipzig immer am 20. März zum „SPATZiergang“ ein. 2025 trafen sich die Spatzenfreunde in Schönefeld. Die Teilnehmenden erfuhren, welche Bedürfnisse Haussperlinge haben und welchen Anforderungen ihr Lebensraum entsprechen muss.
Außerdem ruft der NABU Leipzig wieder dazu auf, Spatzennistplätze zu melden, insbesondere auch Beobachtungen von Feldsperlingen in Leipzig, deren Bestand sehr stark zurückgegangen ist. Und der
NABU Leipzig bietet ganz spezielles „Vogelfutter“ an, das man selbst aussäen kann. Mit der Pflanzenvielfalt fördert man Insekten, die zur Brutzeit für fast alle Vogelarten in unserem
Siedlungsraum wichtige Nahrungsgrundlage sind. Auch später im Jahr sind die Pflanzen ein wichtiges Nahrungsangebot, wenn sich an den verblühten Stängeln Samen bilden, die von Finken und
Sperlingen gefressen werden. Weiterlesen

Seit mehr als 10 Jahren kämpft der NABU Leipzig nun schon mit allen Mitteln für den Erhalt der Stadtnatur am Wilhelm-Leuschner-Platz. Zunächst mit Hinweisen zu den geschützten Arten, dann mit Stellungnahmen zu den Bauplänen, inzwischen auch mit mehreren Gerichtsverfahren. Die Zerstörung der Natur schreitet jedoch weiter fort, wobei nach wie vor die Belange von Lebensstätten-, Arten- und Klimaschutz ignoriert werden. Im Februar 2025 wurden erneut ökologisch wertvolle Strauchbestände beseitigt. Der Vorfall ist bereits der dritte Eingriff, bei dem ökologisch wertvolle Gehölze auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz ersatzlos entfernt wurden. Dazu gehört auch eine Feuerdornhecke, die gerade jetzt im Winter vielen Tieren Schutz vor Witterung und Kälte bietet. Nach den Daten aus dem Artenschutzfachbeitrag von 2018 sind durch die neuerlichen Rodungen Kohlmeise, Klappergrasmücke und Haussperling betroffen. Sie haben ihre durch das Gutachterbüro erfassten Brutplätze ersatzlos verloren. Zuvor hatten bereits 16 weitere nachgewiesene Brutvogelpaare ihre Reviere auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz durch Rodungen und Fällungen verloren.
Die Gehölze wurden rücksichtslos mit einem Bagger entfernt, das bestätigt erneut, dass Gehölzeingriffe in Leipzig ohne die notwendige Artenschutzprüfung weiter fortgesetzt werden. Der Wilhelm-Leuschner-Platz ist dabei nur ein Beispiel von vielen. Mit der Klage vor Gericht möchte der NABU solche naturschutzrechtlichen Versäumnisse, die in Leipzig immer wieder passieren, für die Zukunft verhindern. Auch mit dem aktuellen Fall ist bereits ein Anwalt beauftragt.
Der NABU Leipzig wird dranbleiben und bei den Behörden nachfragen, wieso der gesetzliche Artenschutz in Zeiten des globalen Artensterbens noch immer nicht berücksichtigt wird und wie die nötige Anpassung an den Klimawandel mit dem Kahlschlag vereinbar sein soll. Für die nach Baumschutzsatzung geschützten Gehölze ist außerdem ein Ausgleich erforderlich, den der NABU Leipzig ebenfalls einfordern wird. Weiterlesen

Am 1. März 2025 hatte der NABU Leipzig wieder zur Müllsammelaktion im Wäldchen an der Kleinmesse eingeladen. Bereits seit drei Jahren finden hier immer wieder Arbeitseinsätze statt, trotzdem kam auch diese Mal wieder eine große Menge Müll zusammen. Nach zweieinhalb Stunden Schleppen, Bücken und Hin- und Herlaufen war der Wald wieder ein Stück sauberer. Mit der Aktion möchte der NABU Leipzig auch auf die ökologische Bedeutung dieses Wäldchens hinweisen. Es ist Teil des sensiblen Biotopverbunds zwischen nördlicher und südlicher Aue. Weiterlesen
Am 18. Januar 2025, zum Auftakt der „Grünen Woche“ und kurz vor der richtungsweisenden Bundestagswahl, hatte ein breites gesellschaftliches Aktionsbündnis auch in diesem Jahr wieder zur Großdemonstration in Berlin aufgerufen. Aus ganz Deutschland kamen nach Angaben der Veranstalter rund 9.000 Menschen, darunter auch Mitglieder von NAJU und NABU aus Leipzig. Gemeinsam forderten sie unter dem Motto „Mutige Agrarpolitik wählen“ eine soziale und ökologische Wende der Landwirtschaftspolitik. Weiterlesen
Der NABU ruft zur großen winterlichen Vogelzählung auf, bei der jeder mitmachen kann. Man nimmt sich eine Stunde Zeit, beobachtet die Tiere in der unmittelbaren Umgebung, notiert die Anzahl und die Vogelarten und meldet alles dem NABU. Dabei lernt man etwas über die heimische Vogelwelt und hilft beim Vogelschutz; denn die zahlreichen Daten aus ganz Deutschland liefern wertvolle Informationen über die Bestandsentwicklung bei Vogelarten im Siedlungsraum. Gerade diese Arten sind mehr und mehr bedroht. 2025 findet die Zählung vom 10. bis 12. Januar statt.
Der NABU Leipzig bietet Führungen an, bei denen man sich zusammen mit anderen an der Aktion beteiligen und Informationen über die Vögel bekommen kann: Am 10. Januar im Park Freiligrathplatz, am 11. Januar im Mariannenpark und am 12. Januar auf dem Friedhof Connewitz. Am Aktionswochenende wird der NABU Leipzig über die Aktionen und Zwischenergebnisse berichten. Weiterlesen