Foto: Karsten Peterlein
Foto: Karsten Peterlein

Mehr Grün für Leipzig

Jetzt Appell unterschreiben!

Leipzig wächst und überall werden Bäume und Sträucher gerodet, um Häuser und Parkplätze zu bauen. Dadurch verschwinden grüne Inseln und Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Um das zu ändern, hat der Umwetlbund Ökolöwe einen Appell an den Stadtrat verfasst. Der NABU Leipzig unterstützt diese Initiative: Helfen Sie mit und unterschreiben Sie jetzt den Appell für mehr Grün in Leipzig!

Blumenwiesen statt Rasenflächen:

Firmen blühen auf

Bunte Flächen auf dem Firmengelände sind nicht nur schön anzusehen und ein farbenfrohes Aushängeschild für Unternehmen, sie sind auch wertvoller Lebensraum. In Städten stehen Insekten kaum mehr blühende Flächen zur Verfügung. Bereits temporäre Blühflächen, die nur wenige Jahre halten, können Bienen und Schmetterlingen Nahrung bieten und sind damit ökologisch wertvoller als brachliegende Flächen.

 

Der NABU Leipzig will im Rahmen des Projektes „Leipzigs Firmen blühen auf“ Unternehmen dabei unterstützen, ihre oft monoton gestalteten Rasenflächen ökologisch aufzuwerten. Bei einigen Firmen sind Naturschutzmacher des NABU bereits tatkräftig dabei und helfen bei der Anlage der Blühflächen vor Ort. Blumenwiesen statt Rasenflächen - Firmeninhaber sind aufgerufen, Rasenflächen auf ihrem Firmengelände zu artenreichen Wiesen aufzuwerten!

 

Davon wird nicht nur die Natur profitieren, sondern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn artenreiche Wiesen bieten nicht nur Insekten Schutz und Nahrung, sondern verbessern auch das Arbeitsklima. Sie gehören mit ihrer bunten Blütenvielfalt im Sommer zum Schönsten, was die Natur zu bieten hat. Blumenwiesen können zudem Betriebskosten senken, weil sie nur ein- bis viermal im Jahr gemäht werden müssen und sind auch für Kunden und Besucher ein echter Hingucker!

 

Machen Sie mit und melden Sie Ihre Fläche unter Buntesgruen@NABU-Leipzig.de an und zeigen Sie Ihren Kunden, dass auch Ihre Firma aufblüht!

 

So kann auch Ihr Unternehmen aufblühen:

Auf dem Betriebsgelände der Handelsvertretung von Hans-Joachim Kietz in Taucha wurde eine Brache in eine Bühwiese verwandelt. Daraufhin zeigten sich schnell nützliche Insekten. Der Unternehmer schwärmt von seiner Blühwiese: "Nach einer Baumaßnahme haben wir einfach Wildblumensamen auf einer freien Fläche ausgestreut. Die Fläche ist pflegeleicht und regeneriert sich selbst. Unsere Kunden sprechen uns jeden Tag darauf an und wurden auch schon animiert, selber sowas zu machen. Eine super Aktion!"

Nektar säen und Vogelfutter pflanzen

Die Bunte Mischung für Lebensraum

Der NABU setzt sich für eine naturnahe Pflege von Kleingärten, Parkanlagen und Grünflächen ein. Davon können viele Vogelarten, aber auch Insekten oder Igel profitieren. Garten- und Grundstücks­besitzer, Inhaber von Firmengeländen oder von Wohnanlagen sind aufgerufen, Blumenwiesen anzulegen und zu erhalten, auf denen diese Tiere Nahrung finden können. Dafür sind kleine oder größere Flächen geeignet, aber auch ein Pflanzkübel mit bunten Blüten und nahrhaften Sämereien auf der Terrasse können eine wertvolle Nahrungsquelle sein. Um neue vogel- und insektenfreundliche Flächen entstehen zu lassen, verteilt der NABU Leipzig auch in diesem Jahr wieder kleine Samentütchen mit den passenden Pflanzenarten. Der Inhalt reicht für etwa einen bunten Quadratmeter Lebensraum in der Stadt.

 

Die Samentütchen sind kostenlos an folgenden Stellen in Leipzig erhältlich:


Bunte Sträucher als Nahrungsquelle

Foto: Karsten Peterlein
Foto: Karsten Peterlein

Im Garten der Wildvogelhilfe Leipzig werden Sträucher durch Stecklingvermehrung produziert. Wer Flächen kennt, wo neue Sträucher und Vogelschutzhecken Platz finden können und wo der Eigentümer dem Pflanzen zustimmt, kann die Standorte melden. Der NABU verschenkt die Sträucher (so lange der Vorrat reicht). Im Angebot sind Liguster, Roter Hartriegel, Feuerdorn, Hasel, Holunder, Hagebutte, Berberitze, Rote Johannisbeere, Weißdorn, Wildrose, Apfelbeere und Wildapfel.

Naturschutzberatung für Leipziger Kleingärtner

Natur- und Artenschutz findet in jedem Garten Platz. Naturnahe Gärten mit altem Baumbestand und Kleinstruktruren aus Hecken, Sträuchern, Totholz und Steinen machen den Garten zum idealen Lebensraum für Insekten, Amphibien und Igel. Der Kleingarten gewinnt dadurch an Bedeutung für das Biotopverbundsystem im dicht besiedelten Stadtraum und ist wertvoll für die Stadtnatur.

 

Der NABU Leipzig gibt praktische Tipps, wie Sie etwas für die Natur im eigenen Garten tun können: Buntesgruen@NABU-Leipzig.de

 

Nisthilfen für Vögel.
Nisthilfen für Vögel.
Natürliche Schädlingsbekämpfung durch Artenvielfalt: Der Marienkäfer hat Blattläuse zum Fressen gern.
Natürliche Schädlingsbekämpfung durch Artenvielfalt: Der Marienkäfer hat Blattläuse zum Fressen gern.
Brennnessel - Lebensraum für 100 Insektenarten.
Brennnessel - Lebensraum für 100 Insektenarten.
Stein- und Totholzhaufen als Unterschlupf. Fotos: Karsten Peterlein
Stein- und Totholzhaufen als Unterschlupf. Fotos: Karsten Peterlein

Natur im Kleingarten

NABU-Faltblatt mit Tipps und Tricks für naturnahes Gärtnern   Download

Wildpflanzen im Garten

Die fast vergessenen Fähigkeiten der "Unkräuter"

Im Garten können auch Wildkräuter wachsen, die häufig als Unkraut angesehen werden. Doch diesen Namen tragen sie zu Unrecht. Denn die Wildkräuter sind besonders wichtig für Insekten und andere Tiere, und auch die Menschen können von diesen Pflanzen profitieren. Oft stecken in ihnen erstaunliche Kräfte, die heute fast schon in Vergessenheit geraten sind. Früher hingegen gehörten Wildkräuter in die Küche und in die Hausapotheke.

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Herbstlaub einfach liegen lassen

Auf Laubbläser und Laubsauger sollte man verzichten!

Foto: Hans Braxmeier / Public Domain

Im Herbst erfreut uns die Natur mit bunten Blättern. Sie sind aber nicht nur schön anzusehen, das fallende Laub ist auch ein wichtiger Teil des natürlichen Nährstoffkreislaufs. Die Laubschicht ist Lebensraum, Winterquartier und Nährstoffspender für den Boden. Auf Beeten sowie unter Sträuchern und Hecken kann es ruhig liegenbleiben. Es besteht kein Grund, es aus Parkanlagen und Gärten restlos zu beseitigen. Dieser falsch verstandene Ordnungssinn ist für Tiere, die in der Laubschicht Nahrung oder Unterschlupf suchen verheerend. Besonders schädlich ist der Einsatz von Laubbläsern und Laubsaugern, die nicht nur das Laub restlos beseitigen, sondern auch alle Lebewesen darin. Hinzu kommt der für Mensch und Tier belastende Lärm, darüber hinaus stoßen die Verbrennungsmotoren der Geräte gesundheitsschädliche Abgase aus.

Der NABU bittet alle, auf Laubbläser und Laubsauger gänzlich zu verzichten! Auf Rasenflächen und Gehwegen kann man Besen und Rechen einsetzen und im Übrigen das Laub einfach liegen lassen.

Pressemitteilung     Weiterlesen

Info-Material

Erhältlich im NABU-Naturschutzbüro


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Lustige Stofftiere, waschbar bis 40°C. Die Einnahmen werden für den Arbeitskreis Vogelschutz verwendet. Jedes Kuscheltier ist ein handgefertigtes Unikat aus Stoffresten und für 3 Euro erhältlich im NABU-Naturschutzbüro.
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