Pflegetiere im November

Da es im Winter weniger Vögel sind, die stationär gepflegt werden müssen, kann die Wildvogelhilfe die Innenbereiche als Igelquartier nutzen. Es gibt Platz für 10 Igel und 6 sind schon eingezogen. Alle sind hilfebürftig gefunden worden und können, nachdem sie sich noch etwas Winterspeck angefressen haben, hier überwintern.

Vogelpatienten sind aktuell ein Kernbeißer, eine Blaumeise, ein Buntspecht und 2 Ringeltauben. Häufigste Ursachen sind bei den Vögeln, die im Winter aufgefunden werden Scheibenanflüge, Verkehrsunfälle und Katzenangriffe.

Fotos: NABU Leipzig

 

Für die Betreuung der Tiere bitte der NABU um Spenden für das Futter. Als Verwendungszweck bitte „Wildvogelhilfe“ oder "Igelfutter" angeben. Dankeschön!


Klebepaste jetzt auch am Leipziger Hauptbahnhof

Am 15. November wurde der NABU Leipzig über eine hilflose Taube im Hauptbahnhof informiert. Das Tier konnte kaum noch laufen, vermutet wurde, dass sie sich die Füße eingeschnürt hatte. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Füße durch illegal verwendete Vogelabwehrpaste zusammengeklebt waren. Sie steckten in einem dicken Schmutzklumpen. In einem sehr aufwendigen Prozess wurden die Füße aus den klebrigen Klumpen freigelegt und das Gefieder mit lauwarmem Wasser und Kernseife gewaschen. Einige Federn mussten abgeschnitten werden. Die Taube muss jetzt mindestens ein halbes Jahr gepflegt werden, bis sie einmal komplett durchmausert. Bis dahin ist sie flugunfähig, und kann nicht in die Freiheit entlassen werden. Immerhin hatte sie Glück, ist rechtzeitig gefunden worden und konnte so vor dem Tod gerettet werden. Am Hauptbahnhof sind noch 4 weitere Tauben durch die verbotene Klebepaste zu Schaden gekommen. Der NABU Leipzig fordert die sofortige Entfernung der tierschutzwidrigen Klebepaste von den damit behandelten Stellen! Die Tierschutzbehörde wurde informiert.

Wer Tauben mit verklebtem Gefieder sieht, meldet es bitte per E-Mail oder telefonisch: 03212 32 52 706.

Um die Langzeitpflege der Tauben gewährleisten zu können, bittet die Wildvogelhilfe Leipzig um Spenden (Stichwort: Tauben). Weiterlesen 


Angelhaken im Hals

Schwan auf dem Delitzscher Wallgraben gerettet

Angelschnüre, Haken und Köder sind für Wasservögel eine lebensbedrohliche Gefahr. Wer im Stadtgebiet angelt, wo die Wasservögel wenig scheu sind, muss damit rechnen, dass früher oder später neugierige Schwäne oder Enten vorbeischwimmen. Von Anglern achtlos liegen gelassene oder ins Wasser geworfene Angelschnüre sind eine ernste Gefahr. Wenn sich Haken und Schnur am Körper verfangen, kann sich das Tier nicht selbst befreien; Tiere, die nicht rechtzeitig gefangen werden, können sich tödlich verletzen.

Angler werden dringend gebeten, sämtlichen Unrat von Gewässern wieder mitzunehmen!

 

 

Bei diesem Schwan stecke der Angelhaken außen im Hals und konnte entfernt werden. Herzlichen Dank an die aufmerksame Tierfreundin, die den NABU informiert hat.

 Wer Wasservögel in Not beobachtet, ruft bitte die Wildvogelhilfe Leipzig an: 03212 32 52 706.

 

Fotos: NABU Leipzig
Fotos: NABU Leipzig

Verirrter Sperber befreit

Sperber jagen kleine Vögel, wie zum Beispiel Sperlinge, die auch im Gewerbegebiet vorkommen. Ein Weibchen hatte sich dabei offenbar durch ein geöffnetes Tor in eine Lagerhalle verirrt. Der Sperber hatte Glück, dass ein Arbeiter den gefangenen Vogel bemerkte und den NABU benachrichtigt hat. Solche Notfälle gibt es im Winterhalbjahr öfter.

Durch das offene Tor hat sich der Sperber offenbar in die Lagerhalle verirrt.
Durch das offene Tor hat sich der Sperber offenbar in die Lagerhalle verirrt.
Durch die Seitenfenster versuchte der Greifvogel vergeblich, ins Freie zu gelangen.
Durch die Seitenfenster versuchte der Greifvogel vergeblich, ins Freie zu gelangen.

Mit einem Kescher konnte der Sperber gefangen werden. Im Schönauer Park wurde er wieder freigelassen. Fotos: NABU Leipzig
Mit einem Kescher konnte der Sperber gefangen werden. Im Schönauer Park wurde er wieder freigelassen. Fotos: NABU Leipzig

Als die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Wildvogelhilfe eintrafen, versuchte der Sperber immer wieder durch die verschlossenen Seitenfenster, die sich nicht öffnen lassen, nach draußen zu gelangen. Nach kurzer Beratung mit Mitarbeitern der Lagerhalle wurden alle Tore der Halle geöffnet, auch wenn es in den meisten Fällen nicht gelingt, die Vögel zum Ausflug zu bewegen weil die Halle doppelt so hoch ist wie die geöffneten Tore. Vögel flüchten instinktiv nach oben. Häufig verhungern sie auch in Lagerhallen wenn sie nicht gefunden und herausgefangen werden. Einzige Möglichkeit wäre dann alle Fenster zu verdunkeln um die offenen Tore als Ausflug kenntlich zu machen. Das war bei dem Umfang der Glasflächen aber unmöglich. Es gab deshalb nur eine Lösung: Der Sperber musste gefangen werden, was mit 5 Meter langen Teleskopkeschern schließlich gelang. Nach einem Gesundheitscheck wurde er etwas entfernt im Schönauer Park freigelassen.


Wer hat ein paar Nüsse übrig?

Eichelhäher, Meisen, Drosseln, Spechte, Finken, Heckenbraunelle und Rotkehlchen fressen in der kalten Jahreszeit neben Insekten auch geschrotete Nüsse.

Die Wildvogelhilfe freut sich, wenn für die Pflegevögel im Winter verschiedene Nüsse gespendet werden. Wer etwas abgeben kann meldet sich am besten per E-Mail

Dankeschön!



Vogel-Notfälle im Oktober

Die Zeit des Vogelzugs beschert Vogelfreunden viele schöne Beobachtungsmöglichkeiten, für Vögel ist die Reise aber nicht ungefährlich. Für Unfälle sorgen zum Beispiel immer wieder Gebäude mit Glasfassaden. Pflegevögel im Oktober waren 1 Tannenmeise, 1 Grünspecht, 1 Eichelhäher, 3 Waldschnepfen, 1 Mönchsgrasmücke,
1 Wintergoldhähnchen, 1 Rotkehlchen und ein 1 Star.

 

 

Der Grünspecht ist gegen ein Haltestellenhäuschen aus Glas geflogen, die Waldschnepfen, die Tannenmeise, das Wintergoldhähnchen, das Rotkehlchen und die Mönchsgrasmücke sind auf dem Vogelzug gegen große ungeschützte Glasflächen geflogen. Solche Anflugunfälle werden sich im Herbst leider wieder häufen, wenn die Vögel auf ihrem Zugweg in die Rast- und Wintergebiete unsere Städte durchfliegen.

 

Bitte melden Sie Anflugopfer!

Zudem berät der NABU gerne Gebäudebesitzer, wie man Glasflächen für Vögel sichtbar machen kann.

E-Mail 

 

WEITERE INFORMATIONEN


Vogelmord durch Fliegenfänger

Tödliche Klebefallen in Gärten, Ställen und Wohngebäuden

Gelbe Klebetafeln werden in Baumärkten und Gartencentern verkauft, um Obstbäume vor "Schädlingen" zu schützen. Vögel erkennen nicht, dass diese Tafeln eine Gefahr sind und können durch die starke Klebewirkung daran hängen bleiben. Eine ähnliche Gefahr sind lange Fliegenfänger, die häufig in Tierställen aufgehängt werden. An ihnen bleiben Schwalben kleben, die in den offenen Gebäuden brüten. Der harzartige Kleber führt entweder zum Verlust der Federn oder verklebt das Gefieder so stark, dass die Vögel flugunfähig sterben, wenn sie nicht gefunden und gerettet werden.

Die Vögel bleiben an den Klebefallen hängen und können sich in den meisten Fällen nicht selbst befreien. Fotos: NABU Leipzig

 

Drei Rauchschwalben, eine  Blaumeise, ein Gartenrotschwanz und ein Haussperling wurden dieses Jahr als Opfer von Insektenfallen in die Obhut der Wildvogelhilfe Leipzig gegeben. Es wird jedoch eine unbekannte Dunkelziffer geben, die weit höher liegt.


Tag der offenen Tür bei der Wildvogelhilfe Leipzig

Wie jedes Jahr am 8.8., gab der NABU Leipzig Interessierten wieder Gelegenheit, beim "Tag der offenen Tür" Einblick in die Arbeit der Wildvogelhilfe zu erhalten. Gleich zu Beginn gab es einen Notruf wegen eines vermutlich verletzten Höckerschwans auf einer Straße; umgehend fuhr ein ehrenamtlicher Mitstreiter zum Fundort, um zu helfen. Bei einem Rundgang wurden den Besuchern die gegenwärtigen Pflegevögel vorgestellt, darunter kleine Rauchschwalben-Nestlinge, die halbstündlich aus der Hand mit der Pinzette gefüttert werden müssen, außerdem junge Mehlschwalben, Haussperling, Feldsperling, Turmfalke und Türkentauben, die bereits selbständig Futter aufnehmen und in den Außenvolieren nur auf die Auswilderung vorbereitet werden.

Die Besucher konnten unter anderem miterleben, wie Rauchschwalben-Nestlinge mit der Pinzette gefüttert werden. Fotos: Marina Ide
Die Besucher konnten unter anderem miterleben, wie Rauchschwalben-Nestlinge mit der Pinzette gefüttert werden. Fotos: Marina Ide

Die Besucher erfuhren allerlei spannende Fakten rund um die Vogelwelt, beispielsweise über die Mauersegler, die in diesem Jahr einen neuen Hitzerekord erleben. Die langanhaltende Hochsommerhitze stört die natürliche Entwicklung der Jungvögel, viele klettern aus ihren Nistplätzen, um nach Abkühlung zu suchen und stürzen dabei zu Boden. 195 hilfebedürftige Mauersegler sind 2018 bereits in der Wildvogelhilfe aufgenommen worden.

Der NABU bedankt sich bei den Besuchern für die Spenden, mit denen für die jetzigen Pflegevögel die Futterkosten für vier Tage abgesichert werden können.


Heißer Sommer 2018

Viele Mauersegler wurden Opfer der Temperaturrekorde

Mauersegler in der Wildvogelhilfe Leipzig. Fotos: NABU Leipzig

 

Ungewöhnlich lange dauert 2018 die Sommerhitze. Die Jungvögel der Mauersegler sitzen unter den Dächern in überhitzten Nestern. Sie sind noch flugunfähig, fliehen aber vor den Temperaturen, sie klettern an den Nestrand und fallen kraftlos zu Boden. Viele Jungvögel, die nicht gefunden werden verhungern. Häufig werden abgestürzte Jungsegler abgemagert und dehydriert Tage nach dem Absturz gefunden und können noch gerettet werden.

2015 erlebte die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig einen Mauerseglerhitzerekord mit 158 hilfebedürftigen Mauerseglern. In diesem Jahr wird dieser Rekord überschritten, Ende Juli waren es bereits 179 Mauersegler, die aus ganz Mitteldeutschland aufgenommen wurden.

 

Für die Betreuung der hilfsbedürftigen Vögel ist der NABU Leipzig dringend auf Spenden angewiesen (Stichwort „Wildvogelhilfe“).

 

Junge Mauersegler müssen in ihren Nestern auf ein vollständiges Gefieder warten, wenn sie die ungewöhnlich lang andauernde Hitze irgendwie aushalten. Die Tiere auf dem Foto können in 2 bis 3 Tagen starten.
Junge Mauersegler müssen in ihren Nestern auf ein vollständiges Gefieder warten, wenn sie die ungewöhnlich lang andauernde Hitze irgendwie aushalten. Die Tiere auf dem Foto können in 2 bis 3 Tagen starten.

Unter den Dächern heizen sich die Nistplätze nach tagelanger Sonnenbestrahlung auf 60 bis 80 Grad auf. Das liegt auch am generellen Nistplatzmangel. Mauersegler finden zu wenig Nistplätze, weitere gehen durch rücksichtslose Sanierungsarbeiten verloren, bei denen die gesetzlichen Vorgaben zum Niststättenschutz missachtet werden. Die Tiere nutzen daher auch weniger geeignete Nistplätze, zum Beispiel an der Südseite von Gebäuden.

 

Der Arbeitskreis Vogelschutz des NABU Leipzig bemüht sich, neue Nistplätze zu schaffen. Wer Hauseigentümer kennt, die der Anbringung von Nisthilfen für Mauersegler zustimmen, kann sich gern per E-Mail melden. Der NABU berät gerne, plant und konstruiert die Nistkästen so, dass es im Brutinnenraum nicht zu Überhitzung kommt.

 

Aufnahmestopp in der Wildvogelhilfe

Leider kann die Wildvogelhilfe keine weiteren Vögel aufnehmen, da sie mit der Betreuung der Tiere gegenwärtig ausgelastet ist. Auch die Telefone sind zeitweise nicht erreichbar, da die hohe Nachfrage mit bis zu 80 Anrufen in der Stunde nicht bewältigt werden kann.

 

Futterspenden werden dringend benötigt

Einige Vogelfinder bringen Futterspenden mit, (Kleinpackung Heimchen aus dem Zoogeschäft), doch das reicht maximal zwei Tage für einen Vogel. Die meisten Wildvögel, die bis zur Auswilderung gepflegt werden, sind Insektenfresser, wofür wöchentlich Futter für rund 200 Euro bei Insektenzuchtbetrieben bestellt werden muss. Angesichts der zusätzlichen Zahl pflegebedürftiger Mauersegler, steigen die wöchentlichen Futterkosten auf 300 bis 400 Euro. Spenden sind dafür erforderlich, da sie die einzige Finanzierung der Arbeit sind. Jeder Euro hilft, der NABU freut sich über kleine oder größere Spenden (Stichwort „Wildvogelhilfe“). Herzlichen Dank! Bitte auch bei PayPal-Spenden im Verwendungszweck „Wildvogelhilfe“ angeben.

 

WEITERE INFORMATIONEN


Am seidenen Faden

Gelungene Mauersegler-Rettung

Dieser Mauersegler hatte sich am Nistplatz in einem Faden verfangen. Fotos: privat
Dieser Mauersegler hatte sich am Nistplatz in einem Faden verfangen. Fotos: privat

Die aufmerksame Bewohnerin eines Wohnhauses in Möckern beobachtete nach verzweifelten Rufen und Anflügen des Partnervogels, dass ein Mauersegler an einem Faden direkt unter seinem Nistplatz hing und sich nicht befreien konnte. Der NABU Leipzig wurde verständigt und um Hilfe gebeten. Nach kurzer Überlegung gab es den Plan, durch ein winziges Toilettenfenster mithilfe eines an einer Metallstange befestigten scharfen Messers den Faden zu durchtrennen und mit dem Kescher den geschwächten Segler abzufangen. Der Plan ging auf. Der Faden, der sich am Bein verknotet hatte war zwar noch mehrmals um den Flügel gewickelt, hat aber keine Verletzung verursacht. Nach einem Tag Ruhe konnte der Segler, der einige Zeit brauchte um seine Federn wieder zu sortieren, auf einer großen übersichtlichen Wiese sicher in die Freiheit starten.


Lose Schnüre und Fäden sind immer wieder eine Gefahr für Vögel. Sie gehören in den Hausmüll und nicht in die Landschaft. Haussperlinge tragen neben trockenen Grashalmen auch Fäden als Nistmaterial in die Nester. Dieselben Nester werden später häufig von Mauerseglern genutzt und sind durch Verschnürungen dann in Gefahr.


Der Faden wurde durchschnitten und er Mauersegler konnte mit einem Kescher geborgen werden.
Der Faden wurde durchschnitten und er Mauersegler konnte mit einem Kescher geborgen werden.
Der Faden, der sich am Bein verknotet hatte war zwar noch mehrmals um den Flügel gewickelt, hat aber keine Verletzung verursacht.
Der Faden, der sich am Bein verknotet hatte war zwar noch mehrmals um den Flügel gewickelt, hat aber keine Verletzung verursacht.

Die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig wird mehrmals täglich angerufen und ist im Einsatz, um Vögeln in Not zu helfen. Anders als in diesem Fall, ist es leider nur selten möglich, darüber zu berichten, denn meist fehlt dafür die Zeit, und meist gibt es auch keine Fotos. Umso mehr bedanken wir uns bei der aufmerksamen Melderin für die Hilfe beim Entschnüren und für die Fotos!


Schwanenfamilie vom Parkplatz gerettet

Am 30. Juni 2018 herrschte Aufregung auf einem Supermarktparkplatz in Dölitz. Eine Schwanenfamilie hatte sich dorthin verirrt. Vermutlich kamen sie vom Silbersee, in dem sich gegenwärtig sehr wenig Wasser befindet. Deshalb wollten die Eltern sie vermutlich in Sicherheit bringen. Das Unterfangen endete jedoch auf dem Supermarkt-Parkplatz. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Wildvogelhilfe Leipzig konnten die Tiere dort einfangen und im PKW zum Markkleeberger See bringen. Weiterlesen

Foto: Karsten Peterlein
Foto: Karsten Peterlein
Foto: Carola Bodsch
Foto: Carola Bodsch


Sommer in der Wildvogelhilfe   

Im Juli wurden rund 90 Pflegevögel in der Wildvogelhilfe Leipzig betreut, darunter 40 Mauersegler, 2 Türkentauben, 2 Rauchschwalben, 2 Mehlschwalben, 4 Elstern, 5 Amseln, 6 Hausrotschwänze, 1 Gartenrotschwanz,
15 Haussperlinge, 2 Zaunkönige, 1 Kernbeisser, 1 Stieglitz, 2 Buchfinken, 1 Ringeltaube, 2 Feldsperlinge und 1 Star.

 

Anfang August waren in Pflege: 19 Mehlschwalben, 17 Rauchschwalben, 45 Mauersegler (seit Juli insgesamt 179 junge Mausersegler aus überhitzten Dächern), 2 Haussperlinge, 1 Feldsperling, 1 Grünspecht, 1 Turmfalke und
3 Türkentauben.

Fotos: NABU Leipzig

 

Die meisten Wildvögel, die bis zur Auswilderung in der Wildvogelhilfe gepflegt werden, sind Insektenfresser. Für ihre artgerechte Ernährung ist wöchentlich Futter für rund 200 Euro nötig. Um diese Kosten aufbringen zu können, ist der NABU Leipzig auf Spenden angewiesen (Verwendungszweck: Wildvogelhilfe). Jeder Euro hilft!


Mutter wird Verkehrsopfer

Ente endet auf der Straße

Immer wieder werden Wildtiere - gerade in der Stadt - Opfer des Straßenverkehrs. Wenn Elterntiere dabei getötet werden, ist der Tod der Jungen oft ebenfalls absehbar. Alle Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, rücksichtsvoll zu fahren und auf die Mitgeschöpfe zu achten!

Fotos: NABU Leipzig

 

Im Juli wurde der NABU Leipzig zu einem Unfallort gerufen, an dem eine Entenmutter von einem Auto überfahren wurde. Sieben Küken blieben zurück, irrten umher und wurden bereits von aufmerksammen Naturfreunden eingesammelt. Die Küken können in jeweils geringer Zahl (1-3) mit einem gewissen Risiko auf Misserfolg von anderen Enten mit Küken adoptiert werden. Der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig gelingt es immer wieder, Junge auf diese Art zu retten und bei Adoptiveltern unterzubringen.

AUS DER WILDVOGELHILFE


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