Willkommen beim NABU Leipzig!

Wir sind aktiv für Mensch und Natur in Leipzig und Umgebung

Foto: Klaus Weber

Bunte Meter für den Stieglitz

Mitmachaktionen für den Vogel des Jahres 2016

Erfassung von in Hecken und Sträuchern brütenden Vogelarten

Wilhelm-Leuschner-Platz

Für den Erhalt des innerstädtischen Lebensraums

Foto: Mario Vormbaum

Kopfweidenpflege

NABU-Einsatz zum Erhalt der wertvollen Landschaftselemente


Auf der Suche nach dem Stieglitz

Vortrag und Exkursion am 29. Mai

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) ist Vogel des Jahres 2016. Der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) haben den bunten Finken zum Botschafter für bunte Landschaften ernannt. Distelfink wird der kleine Vogel auch genannt, denn er ernährt sich von Pflanzensamen, beispielsweise von Distelsamen. In monotonen, industriell genutzten Agrarlandschaften kann der Stieglitz nicht überleben, ein Schicksal, das er mit vielen anderen Tierarten teilt. Maßnahmen zum Schutz des Stieglitz‘ kommen also auch anderen Tier- und Pflanzenarten zugute.

Darauf möchte der NABU mit dem Vogel des Jahres aufmerksam machen. Außerdem sind alle Menschen aufgerufen, etwas für den Schutz der bunten Lebensräume zu tun. Man kann beispielsweise Blumenwiesen säen oder samentragende Stauden erhalten und so beim Artenschutz helfen.

Am Sonntag, 29. Mai 2016, 16 bis 18 Uhr, sind alle Vogelfreunde eingeladen, den Stieglitz näher kennen zu lernen: Nach einem Vortrag in der Auwaldstation (Schlossweg 11) geht es bei einer vogelkundlichen Exkursion auf die Suche nach dem Stieglitz. (Teilnehmerbeitrag 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Anmeldung erforderlich. Wer hat, kann ein Fernglas und ein Vogelbestimmungsbuch mitbringen.)

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Natur vor der Haustür

Vortragsabend über Wildtiere im Leipziger Osten am 1. Juni im Naturkundemuseum

Der Igel gehört zu den Wildtieren in der Stadt. Damit er sich wohlfühlt, sind naturnahe giftfreie Park- und Gartenanlagen nötig. Foto: NABU/Christine Kuchem
Der Igel gehört zu den Wildtieren in der Stadt. Damit er sich wohlfühlt, sind naturnahe giftfreie Park- und Gartenanlagen nötig. Foto: NABU/Christine Kuchem

In der Stadt übersieht man leicht die vielfältige Natur - nicht so Klaus Weber. Der Leipziger Naturliebhaber und Fotograf hat ein Buch über die urbane Natur geschaffen: „Meine Wildtiere im Leipziger Osten“. Darin werden Tiere dargestellt, die man direkt vor der Haustür gar nicht vermutet.

Auf Einladung des NABU Leipzig wird Klaus Weber sein Buch vorstellen, Naturfotos zeigen und von seinen Beobachtungen berichten.
Zu dem Vortragsabend am 1. Juni 2016, 19 bis 21 Uhr im Naturkundemuseum Leipzig (Lortzingstraße 3) sind alle Naturfreunde herzlich eingeladen! Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt kostenfrei.

Veranstaltungsplakat     Pressemitteilung

Aufgabe(n) der Aue?

Einladung zur 3. AULA-City-Tagung am 2. Juni

Vorträge und Diskussionen werden die vielfältigen Aufgaben der Leipziger Aue behandeln - von Naturschutz über Freizeit bis Tourismus. Auch die Lage am Floßgraben wird angesprochen. Hier ist die intensive Freizeitnutzung und der mangelhafte Naturschutz eine ernsthafte Gefahr für die Tierwelt und für das ökologisch sensible Fließgewässer.

Vor den abendlichen Vortragsveranstaltung in der Leipziger Innenstadt (Brühl 54, 4. Etage), die 17.30 Uhr beginnt, findet eine Exkursion durch die Auenlandschaft statt. Treffpunkt dafür ist um 14.30 Uhr der Parkplatz an der Nahle (Gustav-Esche-Straße).

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Wildvogel in Not!?

Infografik des NABU Leipzig soll bei einem Vogelfund helfen

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel, die aus dem Nest gefallen sind. Man sollte solche Tiere auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern erst einige Zeit beobachten und sie an Ort und Stelle belassen und im Zweifel bitte beim NABU Leipzig anrufen. Um Menschen bei einem Vogelfund eine Orientierungshilfe zu geben, hat der NABU Leipzig eine Infografik mit den wichtigsten Fragen und Antworten gestaltet. Sie ist im handlichen Flyerformat oder auch als Download erhältlich.

Pressemitteilung     Weiterlesen

TTIP, CETA & Co. stoppen

Mehr als 1.000 Menschen bei Demonstration für gerechten Welthandel

Am 28. Mai hat das Netzwerk "Vorsicht Freihandel" mit einer Demonstration in Leipzig ein weiteres Zeichen gesetzt gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen CETA, TTIP und Co, die unter anderem Umweltschutzvorschriften und Verbraucherrechte einschränken würden. Mehr als 1.000 Menschen beteiligten sich am Demonstrationszug vom Naturkundemuseum durch die Innenstadt, darunter auch Mitglieder des NABU Leipzig sowie anlässlich des Katholikentags auch Teilnehmer, die nicht aus Leipzig kamen.

In den Redebeiträgen wurde fundierte Kritik laut. Die dabei angesprochenen Themen waren so vielschichtig, wie es die Probleme sind, die mit Freihandelsabkommen verbunden sind. Es ging unter anderem um Arbeitnehmerrechte, demokratische Mitbestimmung sowie Verbraucher-, Umwelt- und Klimaschutz.

Die nächste Demonstration für einen gerechten Welthandel wird bereits geplant. Sie soll am 17. September 2016 stattfinden. Leipzig ist dann eine von sieben Städten in Deutschland, die am dezentralen Demonstrationstag gegen CETA mitwirken. Es soll eine große, überregionale Demonstration werden! |||

 

Weitere Informationen: www.vorsicht-freihandel.de

Naturschutz im Leipziger Süden

NABU-Gruppe Südvorstadt-Connewitz lädt am 27. Mai zur Informations- und Gründungsveranstaltung

Der NABU-Regionalverband Leipzig plant die Gründung einer NABU-Gruppe Südvorstadt-Connewitz. Die Gruppe wird direkt in diesen Stadtteilen eigene Aktionen auf den Weg bringen und Projekte des NABU Leipzig vor Ort umsetzen. Eine Informations- und Gründungsveranstaltung findet am Freitag, 27. Mai 2016, 18 Uhr im Haus Steinstraße (Steinstraße 18) statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Mitglieder und Interessenten sind herzlich dazu eingeladen!

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Exkursionsvielfalt beim Tag der Artenvielfalt

Fachleute zeigten den Leipziger Auwald von Sonnenauf- bis -untergang

Abendliche Vogelexkursion mit dem NABU Leipzig. Foto: Ludo Van den Bogaert
Abendliche Vogelexkursion mit dem NABU Leipzig. Foto: Ludo Van den Bogaert

Am 21. Mai 2016 hatte das Projekt "Lebendige Luppe" zum 3. Tag der Artenvielfalt eingeladen. Viele Neugierige sind der Einladung gefolgt. Wald, Wiese, Gewässer und Boden in der Burgaue wurden zum Forscher- und Entdeckerparadies. Bereits am Morgen hatten sich die ersten Besucherinnen und Besucher auf den Weg zur Alten Wache in der Burgaue gemacht, von wo aus den ganzen Tag über verschiedene thematische Exkursionen zur Tier- und Pflanzenwelt des Leipziger Auwalds stattfanden. Den Tagesauftakt lieferte eine botanische Familienexkursion, der Tagesabschluss wurde mit einem Ausflug in die Welt der Fledermäuse zum besonderen Höhepunkt. |||

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Die Aue als Grünes Klassenzimmer

Der 2. AULA-Familientag fand in Kooperation mit der Schule am Auwald statt, die ihren 450 Schülern vom 17. bis zum 20. Mai eine Projektwoche zum Thema Auwald angeboten hat. Dabei stand das Leipziger Auenökosystem und seine Tier- und Pflanzenwelt im Mittelpunkt. Die Schule arbeitete dafür mit der AULA-Initiative zusammen sowie mit weiteren Naturschutz- und Umweltbildungsakteuren. Beim abschließenden Schulfest am Freitag, dem 20. Mai, haben sie sich den Familien und Gästen präsentiert, über ihre Arbeit informiert und zu Mitmachangeboten einladen. Der NABU Leipzig hat unter anderem den Bau von Vogelnistkästen angeboten. Im Rahmen der Projektwoche war der NABU täglich mit verschiedenen Schulklassen zur Exkursion im Auwald. |||

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Ein Pfingstwochenende mit Aprilwetter

Die Stunde der Gartenvögel 2016

Foto: Uwe Schroeder
Foto: Uwe Schroeder

Jedes Jahr im Mai lädt der NABU zur großen Vogelzählung ein. Menschen in ganz Deutschland sind dann aufgerufen, eine Stunde lang Vögel in der unmittelbaren Umgebung zu beobachten und die Ergebnisse dem NABU zu melden. So werden wertvolle Informationen für den Vogelschutz gesammelt.
In diesem Jahr wurde vom 13. bis 15. Mai gezählt. Der NABU-Regionalverband Leipzig hat am Aktionswochenende auch wieder Exkursionen angeboten.

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NABU-Exkursion beim Wave-Gotik-Treffen

Die Schwarze Szene besucht den grünen Südfriedhof

Fotos: Carola Bodsch

 

Am 13. Mai hatte der NABU Leipzig zur Abendexkursion auf den Südfriedhof eingeladen. Diese Veranstaltung fand im Rahmenprogramm des Wave-Gotik-Treffens statt. Rund 300 Gäste folgten der Einladung. Zunächst wurden sie bei einem Rundgang über den Südfriedhof über das NABU-Projekt „Lebendige Friedhöfe“ informiert sowie über Artenschutzmaßnahmen des NABU auf dem Leipziger Südfriedhof, dessen Natur und Geschichte bei dem Rundgang vorgestellt wurden.

Nach Sonnenuntergang drehte sich dann alles um Leben und Schutz der Fledermäuse. Es gab interessante Gespräche, Anschauungsmaterial und eine kleine Ausstellung. Die Gäste konnten auch die Fütterung und Auswilderung von Fledermaus-Pflegekindern verfolgen. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der Fledermaus-Winterquartiere, die der NABU Leipzig erst wenige Wochen zuvor eingerichtet hatte.

Der NABU bedankt sich bei der Friedhofsverwaltung der Stadt Leipzig für diese außergewöhnliche Möglichkeit der Umweltbildung! |||

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Singvögel in Bild und Ton

Workshop-Tag mit Tonaufnahmen und Zeichenkurs

Unüberhörbar ist der Vogelchor im Frühling. Aber wer singt da, wie sieht er aus und was will er sagen? Am Workshoptag „Einheimische Singvögel“, der am 30. April stattfand, konnte man sich damit genauer beschäftigen. Eingeladen hatte dazu bereits zum dritten Mal der NABU Leipzig zusammen mit der erleb-bar. Der Tag begann mit einer Vogelstimmenexkursion, bei der man mit professionellem Gerät eigene Tonaufnahmen von Vogelstimmen machen konnte. Außerdem gab es vom NABU interessante Informationen zum Leben der Vögel, zu den verschiedenen Arten und ihrem Verhalten. Nach einem Frühstück im NABU-Naturschutzbüro konnte man unter Anleitung die Vogelstimmen bearbeiten und sich eine eigene Vogelstimmen-CD herstellen. Wer dazu auch eigenen Vogelzeichnungen anfertigen wollte, bekam wieder wertvolle künstlerische und handwerkliche Tipps von NABU-Mitarbeiter Wolfgang Kulick. ||| 

Fotos: Karsten Peterlein

Frühlingsexkursion an den Papitzer Lachen

Foto: Beate Kahl
Foto: Beate Kahl

Am 23. April hatte das Projekt "Lebendige Luppe" zur Exkursion an die Papitzer Lachen eingeladen. Der Rundgang durch die Frühlingsnatur war gleichzeitig ein Ausflug in die Geschichte dieser ökologisch wertvollen Kleingewässer.

Projektmitarbeiterin Birgit Peil sowie René Sievert vom NABU-Regional-verband Leipzig führten die Gruppe und informierten über die Auenökologie, das Projekt "Lebendige Luppe" und die Geschichte der Lachen. |||

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Naturschutz in der Südvorstadt

Erfolgreiche Müllsammelaktion am Fockeberg

Rund 25 Naturfreunde kamen zur Müllsammel-aktion des NABU. Fotos: Carola Bodsch
Rund 25 Naturfreunde kamen zur Müllsammel-aktion des NABU. Fotos: Carola Bodsch
Der aufgesammelte Unrat fülllte am Ende etwa 20 Müllsäcke.
Der aufgesammelte Unrat fülllte am Ende etwa 20 Müllsäcke.

Der NABU-Regionalverband Leipzig plant die Gründung einer NABU-Gruppe Südvorstadt-Connewitz. Die Gruppe wird direkt in diesen Stadtteilen eigene Aktionen auf den Weg bringen und Projekte des NABU Leipzig vor Ort umsetzen. Als erstes fand am 16. April eine Müllsammelaktion am Fockeberg statt. |||

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Mitgliederversammlung des NABU Leipzig

Vorstand wurde wiedergewählt und warb für aktivere Mitarbeit

Am 9. April 2016 fand die Mitgliederversammlung des NABU Leipzig statt. Nach zweijähriger Amtszeit stand die Wahl des Vorstands, der Rechnungsprüfer und der Delegierten für die Landesvertreterversammlung des NABU Sachsen auf der Tagesordnung. Anschließend fand noch eine Exkursion in den Abtnaundorfer Park statt. Außerdem wurden bei der Mitgliederversammlung drei Mitglieder für ihre vorbildliche Naturschutzarbeit jeweils mit einer NABU-Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet. |||

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Der wiedergewählte Vorstand des NABU Leipzig. Fotos: Ludo Van den Bogaert
Der wiedergewählte Vorstand des NABU Leipzig. Fotos: Ludo Van den Bogaert
Ausgezeichnet mit einer NABU-Ehrennadel in Bronze: Wolfgang Kulick, Kirsten Craß und Bernd Maruschke (v.l.n.r.)
Ausgezeichnet mit einer NABU-Ehrennadel in Bronze: Wolfgang Kulick, Kirsten Craß und Bernd Maruschke (v.l.n.r.)

Tipps zum Artenschutz beim Gebäudeneubau

Neue Broschüre des NABU Leipzig basierend auf einer Bachelorarbeit an der HTWK

Gebäudebewohnende Vogel- und Fledermausarten sind Kulturfolger. Das heißt, ihre natürlichen Lebensräume sind heutzutage weitgehend verschwunden, sie sind auf den Menschen angewiesen, nisten und schlafen in Nischen, Hohlräumen und Spalten von Gebäuden. Allerdings werden Altbauten saniert oder abgerissen, sodass diese Unterschlupfmöglichkeiten verschwinden. In vielen Fällen könnte man den Tieren bei Sanierungsarbeiten oder beim Gebäudeneubau mit einfachen Mitteln helfen, meist aber denkt man nicht an diese Mitbewohner, obwohl sie von europäischen und bundesdeutschen Artenschutzvorschriften geschützt sind.

Wie man mit geringem Aufwand Vogelnistplätze und Fledermausquartiere in Gebäudeneubauten integrieren kann, zeigt jetzt die kleine Broschüre „Konstruktive Lösungsansätze für den Schutz gebäudebewohnender Vogel- und Fledermausarten im Gebäudeneubau“. Sie wurde vom NABU Leipzig zusammengestellt und gestaltet, und sie basiert auf der Bachelorarbeit von Jule Hinkel, die im September 2014 an der HTWK Leipzig eingereicht wurde.

Der NABU möchte damit Gebäudeplaner und Bauherren auf die Problematik aufmerksam machen und einfache konstruktive Lösungsansätze aufzeigen und steht als Ansprechpartner für Fragen zum baulichen Artenschutz gerne zur Verfügung.

Zur Integration in Ausführungsplanungen können die in der Broschüre dargestellten Konstruktionszeichnungen im .dwg-Format von der Internetseite www.NABU-Leipzig.de/Gebaeudeneubau kostenfrei heruntergeladen werden. |||

 

Pressemitteilung     Weitere Informationen

Winterquartiere für Fledermäuse auf dem Südfriedhof

Fotos: Carola Bodsch

 

Die Hohlräume unter den Treppen an der Rückseite des Krematoriums waren bisher ungenutzt. Im Winter sind sie frostfrei und bieten durch die hohe Luftfeuchtigkeit ideale Bedingungen für überwinternde Fledermäuse. Deshalb wurden sie jetzt für diese Tiere zugänglich und bezugsfertig gemacht. Fledermausschützer des NABU Leipzig waren dafür im Einsatz. |||

Lebendige Friedhöfe     Pressemitteilung     Weiterlesen

Neue Fledermauswohnungen an den Papitzer Lachen

Die Papitzer Lehmlachen bei Schkeuditz sind ein guter Lebensraum für verschiedene Fledermausarten, die hier ihre Jagdreviere haben. Um auch die Wohnungssituation für die nachtaktiven Insektenjäger zu verbessern, hat der NABU Leipzig hier neue Fledermauskästen installiert. Eine Spende von RWE hat den Kauf dieser künstlichen Höhlen möglich gemacht. Bei dem Arbeitseinsatz wurden verschiedene Typen von Fledermauskästen angebracht, um den Tieren ein möglichst abwechslungsreiches Angebot zu machen und den Ansprüchen verschiedener Fledermausarten gerecht zu werden. |||

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Verschiedene Kunsthöhlen an einem für Fledermäuse attraktiven Baum am Ufer einer Lache. Foto: Karsten Peterlein
Verschiedene Kunsthöhlen an einem für Fledermäuse attraktiven Baum am Ufer einer Lache. Foto: Karsten Peterlein

Zukunft des Wilhelm-Leuschner-Platzes

Positionspapier von BUND und NABU für den Erhalt des innerstädtischen Lebensraums

Der Wilhelm-Leuschner-Platz ist als Freifläche interessant für die Stadtentwicklung und Bebauung. Man darf aber nicht vergessen, dass er mit seinen Bäumen und Hecken auch ein wertvoller innerstädtischer Lebensraum ist, beispielsweise für geschützte Vogelarten. Die Tiere finden hier nicht nur Nistplätze, sondern auch Nahrung. Vergleichbare Flächen, die als Ersatz dienen könnten, sind in der Nachbarschaft nicht vorhanden, vielmehr sind in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche andere innerstädtische Vogellebensräume durch Bebauung oder zu intensive Gehölzpflege verloren gegangen. Um einen Ausgleich zwischen den Interessen des Artenschutzes und der Stadtentwicklung herbei zu führen, haben sich BUND Regionalgruppe Leipzig und NABU-Regionalverband Leipzig mit einem gemeinsamen Positionspapier an die Stadtverwaltung gewandt. Darin werden Informationen zum gegenwärtigen Zustand zur Verfügung gestellt, beispielsweise zu den vorhandenen Brutvögeln und Hecken. Außerdem werden Vorschläge skizziert, wie ein Erhalt der wertvollen Lebensräume möglich sein könnte. BUND und NABU hoffen, dass mit der Stadtverwaltung ein konstruktiver Dialog zu diesen Fragen zustande kommt.

Positionspapier     Weiterlesen

Frisch frisierte Kopfweiden

Erfolgreicher NABU-Einsatz zum Erhalt der wertvollen Landschaftselemente

Foto: Mario Vormbaum
Foto: Mario Vormbaum

Bei strahlendem Sonnenschein haben am 13. Februar 2016 Kopfweiden bei Plaußig einen Pflegeschnitt bekommen. Der NABU Plaußig-Portitz hatte zum Arbeitseinsatz eingeladen, zehn Naturfreunde folgten der Einladung. Das Ergebnis lässt sich sehen: Nach zwei Stunden schweißtreibender Arbeit zeigten sich 13 Kopfweiden „frisch frisiert“, und die angefallenen Weidenruten waren von der Wiese und aus dem Graben geräumt. Das Schnittgut durfte von den Helfern mitgenommen werden.

 

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Bunte Meter für den Stieglitz

Mitmachaktionen für den Vogel des Jahres 2016

Foto: NABU Leipzig
Foto: NABU Leipzig

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) ist als Vogel des Jahres Botschafter für bunte Lebensräume. Maßnahmen zum Schutz des Stieglitz' und gegen monotone Landschaften kommen auch anderen Tier- und Pflanzenarten zugute. Der NABU Leipzig setzt sich für eine naturnahe Pflege von Kleingärten, Parkanlagen und Grünflächen ein.

Die Leipziger werden gebeten, alle Stieglitz-Beobachtungen mit Angabe von Ort, Datum und Anzahl der Vögel zu melden, um zu ermitteln, wie viele Distelfinken es in der Stadt gibt. Außerdem hat der NABU die Aktion „Bunte Meter für den Stieglitz“ gestartet. Garten- und Grundstücksbesitzer sind aufgerufen, Blumenwiesen anzulegen und zu erhalten, auf denen Vögel und Insekten Nahrung finden können. Kleine Samentütchen mit den passenden Pflanzenarten verteilt der NABU Leipzig. Der Inhalt reicht für etwa einen bunten Quadratmeter.

Jeder kann seinen „bunten Meter“ fotografieren und bei einem kleinen Preisausschreiben mitmachen. Diese Wiesenfotos sowie Informationen über Distelfink-Beobachtungen kann man per Post oder als E-Mail einsenden. |||

Weitere Informationen

 

Ab jetzt sind die Samentütchen kostenlos an folgenden

Stellen in Leipzig erhältlich:

Zeichnung: NABU/Alexander Hanke

Brot ist Gift für Vögel

Backwaren gehören nicht in den Ententeich und nicht ins Futterhäuschen!

Volle Plastikbeutel mit verschimmeltem Brot schütten "Tierfreunde" an Leipziger Teichen aus. Das ist kein Vogelschutz, sondern Umweltverschmutzung! Foto: Karsten Peterlein
Volle Plastikbeutel mit verschimmeltem Brot schütten "Tierfreunde" an Leipziger Teichen aus. Das ist kein Vogelschutz, sondern Umweltverschmutzung! Foto: Karsten Peterlein

Viele Menschen füttern an Seen und Teichen Enten, Schwäne, Blessrallen oder Möwen. Das ist jedoch falsch verstandene Tierliebe, denn unsere Nahrungsabfälle – wie altes Brot und Kekse – sind kein geeignetes Futter für die Wasservögel. Deshalb ist das Füttern von Wasservögel an Stillgewässern in Leipzig verboten. Tag für Tag werden dennoch riesige Mengen von Küchenabfällen an Leipziger Parkteichen entsorgt. Das ist ungesund für die Wasservögel, Ratten werden angelockt und das Gewässer vergiftet. Alle Tierfreunde sollten dabei mithelfen, die Tradition des Entenfütterns zu beenden! Der Vogelwelt kann man mit anderen Maßnahmen wesentlich besser helfen. |||

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Wasser für die Papitzer Lachen

Neues Einlassbauwerk für die ökologisch wertvollen Kleingewässer

Einbau des neuen Einlassbauwerks am Ufer der Weißen Elster. Foto: Philipp Steuer
Einbau des neuen Einlassbauwerks am Ufer der Weißen Elster. Foto: Philipp Steuer

Nach intensiven Vorplanungen fanden im Projekt „Lebendige Luppe“ die ersten Bauarbeiten statt: Das Auslassbauwerk, mit dem Wasser aus der Weißen Elster in die Papitzer Lachen geleitet wird, wurde erneuert. Es gewährleistet die Wasserversorgung der ökologisch wertvollen Stillgewässer, die infolge der entwässernden Wirkung der Neuen Luppe ohne diesen Zufluss trockenfallen würden. Der bisherige Wasserdurchlass stammte aus den 1990er Jahren, war inzwischen marode und kaum noch funktionsfähig. |||

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Wohnungsnot durch Bauboom 

Bei Gebäudesanierungen werden Nistplätze zerstört

NABU fordert Einhaltung der Artenschutzgesetze

In Leipzig wird gebaut und saniert – die Menschen in der Stadt brauchen bezahlbaren Wohnraum. Leider denken dabei viele nicht an die tierischen Mitbewohner, die in unseren Gebäuden ebenfalls zuhause sind: Mauersegler, Turmfalken, Haussperlinge, Fledermäuse und viele andere.

Obwohl es gesetzlich verboten ist, werden in vielen Fällen ihre Nistplätze absichtlich beseitigt, oder es wird nach Baumaßnahmen kein Ersatz für die tierischen Nachbarn angeboten. Der NABU bemüht sich darum, Nistplätze zu ermitteln und bei Störungen rechtzeitig die zuständige Behörde zu informieren. Dabei ist der NABU auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat der NABU-Regionalverband Leipzig ein Informationspapier veröffentlicht. |||

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Informationspapier     Pressemitteilung

 

Baugerüste versperren Elternvögeln den Weg zum Nistplatz, die Jungen werden hinter Dämmplatten eingemauert – trauriger Alltag auf Leipziger Baustellen. Foto NABU Leipzig
Baugerüste versperren Elternvögeln den Weg zum Nistplatz, die Jungen werden hinter Dämmplatten eingemauert – trauriger Alltag auf Leipziger Baustellen. Foto NABU Leipzig

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