Lebensraum für 1000 Arten - Der NAJU-Naturgarten

Neuer Lebensraum und Rückzugsorte für Insekten, Vögel, Reptilien, Spinnen, Amphibien und viele andere Tiere sollen geschaffen werden. Durch gezielte Gestaltung und tatkräftigen Einsatz können wir die Artenvielfalt auf dieser kleinen Fläche deutlich erhöhen. Vom artenarmen Garten zum Kleinbiotop in nur wenigen Monaten. Und Du bist hautnah dabei. Es gibt viel zu entdecken und zu erforschen. Aber es wartet auch Einiges an Arbeit auf dem Weg dahin.

Am Ende wollen wir natürlich anderen zeigen, wie man einen Garten sehr schön und gleichzeitig naturfreundlich gestalten und nutzen kann, um so weitere Mitstreiter in anderen Gärten zu finden. Dazu werden wir die Veränderungen dokumentieren, Tipps und Ratschläge geben und den Garten der Öffentlichkeit präsentieren. Mach mit und sei dabei, wenn sich unser Naturgarten Stück für Stück mit Leben füllt!

Weitere Informationen

Der NAJU-Naturgarten im Kleingartenverein "Kultur", Garten Nr. 1, Theodor-Neubauer-Straße 43.

Mit der S-Bahn oder mit Bus Linie 72/73 bis zur Haltestelle "S-Bahn Anger Crottendorf" dann ca. 5 bis 10 Minuten Fußweg. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Lasst uns nicht im Regen stehen!

Die Regenrinne an der Gartenlaube ist reparaturbedürftig.

Wir brauchen Spenden für die Reparatur! Stichwort: "Regenrinne"


Laube für die NAJU und Hotel für die Insekten

Das Insektenhotel wurde runderneuert.

 

Im heißen Spätsommer gab es im NAJU-Garten noch einmal einen Arbeitseinsatz. Das große Insektenhotel wurde komplett überarbeitet und die Laube von innen um einiges verbessert.
Derzeit tummeln sich viele Libellen am kleinen Teich und auch eine kleine Erdkröte kämpfte sich beim letzten Besuch durchs Gras. Zudem wurde der Weg vom Tor zur Laube fertig gestellt.

Erdkröte und Libelle im NAJU-Garten.

 

Der letzte offizielle Arbeitseinsatz vor dem Ende der Gartensaison ist im Oktober geplant - wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen und kann die NAJU Leipzig einfach kontaktieren. |||

Wegebau im NAJU-Garten. Fotos: Carola Bodsch

 

An diesem Arbeitseinsatz waren Mitarbeiter beteiligt, die im Rahmen des Bundesprogramms "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert werden.

Anbauversuche im NAJU-Garten

schlagen teilweise über die Stränge,

Fotos: Carola Bodsch
Fotos: Carola Bodsch

aber sie tragen auch erste Früchte.


Der bunte Juni

Alle freuen sich im Juni über die Blütenpracht im NAJU-Garten - auch die Blaue Holzbiene, die hier zu den fleißigsten Arbeiterinnen gehört. Aber jeder andere Gartenfreund darf auch gerne aktiv werden und im Garten mitarbeiten!

Wasserpflanzen und Hornissenwohnung

Die NAJU bedankt sich für die Spenden!

Für den neuen Teich wurden dringend Wasserpflanzen gesucht und dann Ende Mai freundlicherweise gespendet. Dafür bedankt sich die NAJU ganz herzlich! Es sind viele verschiedene Pflänzchen, für verschiedene Bereiche des Teichs. Alle hoffen, dass sie sich gut einleben werden.

Zusätzlich bekam der Garten sogar noch einen Hornissenkasten geschenkt. |||


Pflanzenwachstum

Der Teich im NAJU-Garten hat sich toll entwickelt. Die Fotos zeigen ihn einige Wochen nach der Fertigstellung, mit den tollen gespendeten Wasserpflanzen, die sich gut entfalten.

Der Teich ist dicht

Die ersten Wasserfreunde sind schon da

Der Teich im NAJU-Garten entwickelte sich zu einer Art Dauerbaustelle. Nach langen Erdarbeiten wurde endlich Folie verlegt und Wasser eingefüllt – doch o Schreck: Die Teichfolie war nicht dicht. Deshalb wurde gesucht, geflickt und ein neuer Versucht gestartet. Jetzt herrscht große Freude, denn der Teich ist noch immer voll Wasser. Endlich konnten die Feinarbeiten beginnen, und so langsam nimmt der Gartenteich Gestalt an, entwickelt sich zum wertvollen Biotop im Garten der tausend Arten.

 

Teichpflanzen kommen hinein, damit sich Kröte, Frosch, Molch und Co. heimisch fühlen können. Und die ersten neuen Gartengäste stellten sich schon nach wenigen Tagen ein: Der Amselherr wird wohl ein badender Stammgast, aber auch eine Holzbiene kam vorbei, die ersten Libellen wurden entdeckt, darunter zum Beispiel eine Frühe Adonislibelle, ebenso wurde bereits ein Taumelkäfer im Becken gesichtet. Und auch im Garten selbst ändert sich das Eine oder Andere, wächst und gedeiht.

Neue und alte Helfer sind stets willkommen, helfende Hände werden bei allen Aktionen gebraucht. Wer Lust hat, mitzugärtnern, meldet sich einfach im NABU-Naturschutzbüro. ||| 

Wilde Naturen im Kleingartenverein

Foto: NABU/Sebastian Hennigs
Foto: NABU/Sebastian Hennigs

Kleingärten ermöglichen es den Stadtbewohnern, Obst und Gemüse anzubauen. Zudem bieten sie mitten in der Stadt einen ungestörten Zugang zur Natur. Sie dienen als Ruheort, Grillplatz und für den Kaffeeklatsch im Grünen. Nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde (BDG), unter dessen Dach sich bundesweit rund 14.000 Kleingartenvereine zusammengeschlossen haben, nutzen fünf Millionen Menschen einen Kleingarten – als Pächter, Familienangehörige oder Freunde der Familie. Betrug das Durchschnittsalter der Pächter im Jahre 2001 noch 55 Jahre, hat sich der Zulauf junger Familien seitdem rapide verstärkt. Das bleibt nicht ohne Folgen für das Erscheinungsbild traditioneller Kleingarten-Anlagen: Kunterbunte Lauben und wucherndes Grün sind vielerorts zu finden.

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Wettbewerb: Naturnaher Kleingarten 2016 gesucht

Foto: NABU/Sebastian Hennigs
Foto: NABU/Sebastian Hennigs

Kleingärtner leisten einen wichtigen ökologischen Beitrag in der Stadt. Naturnahe Gärten bereichern Flora und Fauna und verbessern Stadtklima, Artenvielfalt und Strukturreichtum.

Gemeinsam mit dem Kreisverband Leipzig der Kleingärtner Westsachsen, dem Stadtverband Leipzig der Kleingärtner und der DGGL in Sachsen sowie dem BUND Regionalgruppe Leipzig, dem NABU-Regionalverband Leipzig und dem Ökolöwe Umweltbund Leipzig lobt die Stadt Leipzig in diesem Jahr den 2. Wettbewerb "Naturnaher Kleingarten" aus.

Die drei besten Wettbewerbsbeiträge erhalten den Titel "Naturnaher Kleingarten 2016" der Stadt Leipzig, verbunden mit einer Urkunde, Plakette und einem Preisgeld in Höhe von 150 Euro. Kleingärtner können sich bis zum 30. April 2016 bewerben.

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Foto: NABU/Antje Schultner
Foto: NABU/Antje Schultner

Wie macht man seinen Garten bienenfreundlich?

Ohne Bienen gäbe es kein Obst, kein Gemüse und keine Blumen. Wer einen Garten hat, der kann viel für den Erhalt der nützlichen Bienen tun. NABU-Bienenexpertin Melanie von Orlow erklärt, wie das am besten geht.

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NAJU-Naturgarten | 2016 | 2015 | 2014

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Für Biotop- und Artenschutz

Foto: Karsten Peterlein
Lustige Stofftiere, waschbar bis 40°C. Die Einnahmen werden für den Arbeitskreis Vogelschutz verwendet. Jedes Kuscheltier ist ein handgefertigtes Unikat aus Stoffresten und für 3 Euro erhältlich im NABU-Naturschutzbüro.
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