Unterstützen Sie die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig

Spenden Sie online für neue Vogelvolieren!

Aufgrund der zahlreichen Anfragen aus Leipzig und Umgebung sind die Unterbringungsmöglichkeiten für hilfsbedürftige Kleinvögel erschöpft. Zwei neue Auswilderungs-Vogelvolieren werden benötigt, dafür bittet der NABU Leipzig um Spenden!

 

2015 war mit 438 Fundvögeln (Stand: 18.12.2015) ein Rekordjahr. Die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig wurde zu 50 Rettungseinsätzen gerufen. Dass so vielen hilfebedürftigen Vögeln geholfen werden konnte, war nur durch Spenden möglich. Herzlichen Dank an alle, die auf diese Weise beim Vogelschutz geholfen haben!

Um den verschiedenen Vogelarten Platz bieten zu können, sind zwei neue Auswilderungsvolieren, die jeweils 500 Euro kosten, notwendig. Bitte helfen Sie dabei mit einem kleinen oder größeren Beitrag - vielen Dank! |||


Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung !

Das Spendenziel wurde erreicht. Nach dem Aufbau der Volieren ist es möglich, noch mehr Vögeln zu helfen.

Tödliches Futterhaus

Diese Futterstelle an einem Leipziger Krankenhaus ist von Vogelfreunden sicher ein gut gemeintes Hilfsangebot für die Vögel im Winter. Leider verfehlt es die Funktion als Vogelschutzprojekt. So wie man hier die Spiegelung in der Fensterscheibe sieht, sehen es auch die Vögel. Beim vermeintlichen Flug durch den spiegelnden Lebensraum oder dem Anflug auf einen Baum prallen die Vögel gegen die Scheibe. Solche Kollisionen sind oft so heftig, dass die Vögel an den Verletzungen sterben. Dieser Sperber hatte nach einem Anflug mehrere Brüche und musste leider erlöst werden. Der NABU Leipzig hat den Betreiber des Krankenhauses über diese Gefahr für Vögel informiert. |||

Tödlich verletzter Sperber. Fotos: NABU Leipzig
Tödlich verletzter Sperber. Fotos: NABU Leipzig
Das ungünstig platzierte Futterhäuschen wird durch die Spiegelungen der Fensterscheibe zur Todesfalle.
Das ungünstig platzierte Futterhäuschen wird durch die Spiegelungen der Fensterscheibe zur Todesfalle.

Unglücksvögel

Eine Wasserralle mit Beinbrüchen, Kohlmeise mit Flügel- und Beinverletzung und Grünspecht mit Schnabelverletzung. Zu viele Vögel verletzen sich in unseren modernen Städten. Sie fliegen gegen Glasfassaden oder kollidieren mit Fahrzeugen. |||

Fotos: NABU Leipzig
Fotos: NABU Leipzig

Unglücksvogel Nummer 444 im Jahr 2015

Diese Waldschnepfe verunglückte am Uniriesen und hat den Aufprall zum Glück überlebt. Die meisten Waldschnepfen sterben leider nach Kollisionen mit Gebäuden. Danke an die Finderin für die schnelle Bergung! |||


Vogelschutzinfos

Dohle bekommt Hilfe

Foto: NABU Leipzig
Foto: NABU Leipzig

Sie kann nicht richtig fliegen und stehen. Beim röntgen in der Vogelklinik wurden keine Verletzungen festgestellt. Die Dohle hatte wohl eine heftiges Anflugtrauma, konnte kaum stehen, schonte ihre Beine und taumelte nach rechts und links. Doch von Tag zu Tag geht es ihr besser. Sie steht wieder auf beiden Beinen und nur noch selten schwankt sie. |||

Feldlerche wieder gesund

Nach einem Fensteranflug hat sich diese Feldlerche elf Tage bei der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig erholt. Dann konnte sie wieder gesund und flugfähig in die Freiheit starten. |||


Vogeltod an Glasscheiben

Verunglückte Vögel bitte melden: Telefon 01577 3252706

Besonders zur Zugzeit finden Vogelschützer des NABU Leipzig immer wieder verletzte oder tote Vögel, die durch den Aufprall gegen Fensterscheiben ums Leben kamen. Auch wenn eifrig geforscht wird, ist es noch nicht gelungen Glasscheiben so herzustellen, dass sie von den Vögeln immer erkannt und umflogen werden können. Deshalb sollte auf die Bauweise mit großen Glasflächen verzichtet werden. Große Fensterflächen täuschen den anfliegenden Vögeln durch den Spiegeleffekt vor, dass sich hinter dem Glas ausreichend Platz zum Weiterfliegen oder ein Baum zum Landen findet. |||

Fotos: NABU Leipzig

Ein Jahr der Mehlschwalben

Bereits 36 junge Schwalben kamen zur Wildvogelhilfe

Am 9. August kamen drei halbnackte Mehlschwalben zur Wildvogelhilfe des NABU Leipzig, die bis zu diesem Tag bereits 30 weitere Mehlschwalben erfolgreich groß bekommen hatte. 36 Mehlschwalben sind also in diesem Jahr in Pflege gekommen, im Vorjahr waren es nur 15.

Dieses Jahr wurde uns besonders häufig berichtet, dass die Nester komplett abgefallen sind. Zum Glück wurden diese gefunden und die überlebenden Jungvögel zum NABU gebracht. Es liegt wahrscheinlich am extrem trockenen Jahr, dass die Schwalben zur Nestbauzeit zu wenig feuchten Lehm gefunden haben, um stabile Nester zu bauen. Die Nester kleben deshalb nicht fest genug an den Fassaden. |||

Fotos: Karsten Peterlein

Happy End für Eisi junior

Am 16. August kam ein junger Eisvogel in die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig. Er kämpfte um sein Leben. Nachdem er gegen ein Gebäude geflogen war, hatte der junge Vogel ein schweres Trauma. Von dem Unfall hat er sich jedoch sehr gut erholt.

Die ersten zwei Tage waren kritisch, der Jungvogel saß teilnahmslos und meist schlafend in einer dunklen Softbox auf einem Handtuch. Von Tag zu Tag wurde er deutlich mobiler. Die ersten drei Tage musste man ihm den Fische noch in den Schnabel geben. Am vierten Tag begann er erstmals sich wieder eifrig zu putzen, was immer ein gutes Zeichen seines natürlichen gesunden Verhaltens ist. Dann nahm er die Fische selbst von der Pinzette, und zwei Tage später interessierte er sich endlich auch für die Fische, die im Wasser unter ihm schwammen.

Nachdem er wieder in der Lage war, selbstständig Fische zu fangen, konnte er wieder in die Freiheit. |||

Fotos: NABU Leipzig

Ein Neuntöter mit Beinbruch

Mit Unterschenkelbruch kam ein junger Neuntöter zur Wildvogelhilfe des NABU Leipzig. Er hat sich in den letzten elf Tagen prächtig entwickelt. Jetzt wurde in der Leipziger Vogelklinik der Verband abgenommen. Der Bruch ist gut zusammengewachsen. Die Gelenke des linken Beins sind durch die Schiene aber alle fixiert und nicht in Bewegung gewesen. Der Neuntöter bekommt nun deshalb Physiotherapie: Zwei Tage läuft er auf einer 2 cm hohen, weichen Sandschicht, um mit den linken Zehen wieder richtig greifen zu lernen, und in beiden unterschiedlich belasteten Beinen auf schonende Weise Gefühl zurück zu bekommen. In den Tagen danach bekommt er verschieden starke Zweige, um das Sitzen auf Sträuchern zu trainieren. In etwa 10 Tagen kann er hoffentlich in Freiheit entlassen werden. |||

Junger Neuntöter mit Beinbruch.
Junger Neuntöter mit Beinbruch.
Physiotherapie auf Sand. Fotos: NABU Leipzig
Physiotherapie auf Sand. Fotos: NABU Leipzig

"Pflegekinder"

Fotos: NABU Leipzig

Hitzeopfer Mauersegler

Fotos: Karsten Peterlein
Fotos: Karsten Peterlein

Die gnadenlose Hitze verwandelt ungünstig gelegene Niststätten der Mauersegler unter den Dächern in tödliche Backöfen. Um dem Hitzetod zu entgehen, stürzen sich aktuell zahllose Nestlinge in allen Altersstufen aus dem Nest. Allein in den vergangenen zwei Tagen wurden in den Pflegestellen der Wildvogelilfe Leipzig bereits über 100 junge Mauersegler abgegeben.

Wer einen Mauersegler am Boden findet bitte sofort bei der Wildvogelhilfe anrufen: 01577 3252706! |||
Alle wichtigen Informationen über Mauersegler gibt es auf : www.Mauersegler.com

 

Mauerseglerhilfe im Dauereinsatz

Mehr als 215 verunglückte Mauersegler sind seit dem heißen Wochenende 3.- 5. Juli in den Leipziger Wildvogel-Pflegestellen eingetroffen. Viele Menschen suchten Rat beim NABU und haben die Vögel in erfahrene Hände gegeben. Leider war die Wildvogelhilfe etwas überlastet mit den vielen hungrigen Schnäbeln. Jetzt wurde die Arbeit neu koordiniert um den Tieren so zu helfen, wie es für sie am besten ist.

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Täglich kommen weitere junge Mauersegler zur Wildvogelhilfe des NABU Leipzig. Auch vier junge Mehlschwalben wurden aufgenommen. Der NABU bittet um Spenden für die Wildvogelhilfe. |||


Dieser Mauersegler hatte sich auf der Flucht vor der Hitze unter einem Dachziegel eingeklemmt, weil er zu dick war. Der Ziegel konnte mit einen Spaten angehoben und der Vogel mit einem Kescher eingesammelt werden. Am 22. Juli ist er gesund und mit günstigen 40,5 Gramm gestartet.

Mehlschwalben erfolgreich freigelassen

Nach 14 Tagen Pflege und drei Tagen Flugtraining konnten am 25. Juni 2015 neun Mehlschwalben in einer großen Schwalbenkolonie freigelassen werden. Die viele Arbeit mit stündlicher Fütterung täglich zwischen 5.30 und 21.30 Uhr hat sich gelohnt. |||

Fotos: Dr. Fabian Haas / Pixels on Screen

Wendehals - ein seltener Vogel

Ein seltener Brutvogel in Leipzig und auch seltener Gast in der Pflegestelle ist dieser Wendehals. Leider wieder ein Katzenopfer. Nach ein paar Tagen Erholung kann er bald wieder raus. |||

Foto: NABU Leipzig


Wildvogelhilfe am Pfingstwochenende

Über die Pfingsttage 2015 gab es viele Vogelrettungs-Einsätze und einige verunglückte Vögel wurden aufgenommen, die hoffentlich bald wieder freigelassen werden können. Die meisten gefundenen Vögel mussten aber nicht aufgenommen werden und konnten am Fundort wieder ausgesetzt werden, da sie von den Eltern weiter versorgt wurden. Für 1 Dorngrasmücke, 1 Haussperling, 1 Grauschnäpper, 3 Mauersegler, 1 Grauspecht, 4 Rabenkrähen, 7 Kohlmeisen, 3 Blaumeisen, 1 Mönchsgrasmücke, 1 Amsel und 2 Stockentenmütter mit 15 Küken waren Vogelfreunde des NABU Leipzig im Einsatz.
Sehr traurig ist die Anzahl der Katzenopfer: 15 Vögeln konnte nicht mehr geholfen werden. Sie wurden von Katzen so arg verletzt, dass sie keine Überlebenschance hatten.

Liebe Katzenhalter: Bitte Katzen zur Brutzeit im Haus lassen! Sie sind satt vom Katzenfutter und jagen nicht weil sie Hunger haben, sondern weil sie ihren Jagdtrieb befriedigen wollen. Mit Natur und den Nahrungskreislauf „fressen und gefressen werden“ hat dieses unfaire Spiel nichts zu tun. Die Vögel verenden angebissen und verletzt qualvoll in irgendeiner Ecke. Nur selten können solche verletzten Tiere noch gerettet werden. |||

Spenden für die Wildvogelhilfe

Pflegevögel. Fotos: Karsten Peterlein

NABU bittet um Spenden für die Jungvogelaufzucht

Fotos: NABU Leipzig
Fotos: NABU Leipzig

Drei Stare und zwei Amsel (Nestlinge ohne Federn) sind bei der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig eingetroffen. Sie stammen aus abgestürtzten bzw. verlassenen Nestern.

Ein Jungvogel vertilgt pro Woche Insekten für etwa 10 bis 15 Euro. Um diese Futterkosten aufbringen zu können, ist der NABU dringend auf Spenden angewiesen, um die Tiere alle groß zu kriegen. |||


Im Juni sind neue "Pflegekinder" bei der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig angekommen: 2 Mauersegler, 1 Buchfink, 1 Star, 3 Hausrotschwänzchen, 4 Feldsperlinge, 3 Haussperlinge, 1 Eichelhäher, 1 Buntspecht, 1 Amsel, 1 Blaumeise.

Besonders aufwendig ist die Aufzucht der Insektenfressenden Vogelarten. Jedes Tier verschlingt pro Woche Insekten für 10 bis 15 Euro. Der NABU bittet deshalb um finanzielle Unterstützung!

Spenden

Verunglückter Mauersegler

Am 7. Mai 2015 ist der erste verunglückte Mauersegler dieses Jahres bei der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig eingetroffen. Er hatte sich vermutlich bei der Nistplatzsuche in einem Katzennest auf einem Balkon im Dachgeschoss verfangen. Zum Glück hatte er sich nicht verletzt, so dass er bereits am nächsten Tag wieder freigelassen werden konnte. |||

Fotos: NABU Leipzig
Fotos: NABU Leipzig

Entenfamilie vom Dach der Sparkasse gerettet

In der Stadt brüten Vögel immer wieder an eigentlich wenig dafür geeigneten Orten. Bei Stockenten ist in solchen Fällen menschliche Hilfe nötig, damit die Jungtiere nach dem Schlüpfen ein geeignetes Gewässer erreichen. Ohne Eingreifen würden sie in vielen Fällen Opfer der Straßenverkehrs. Die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig wird im Laufe eines Jahres mehrfach zu solchen Rettungseinsätzen gerufen - am 17. April war der erste in diesem Jahr. 13 Küken wurden auf dem begrünten Dach der Sparkasse erbrütet; sie wurden eingefangen und zur Parthe gebracht. ||| 

Weitere Informationen

Fotos: NABU Leipzig
Fotos: NABU Leipzig

Obskurer Vogelmord

Die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig wurde am 17. April 2015 zu einem toten Schwan gerufen. Kopf, Flügel und ein Bein waren abgetrennt und an einem Kreuz befestigt. Der Rest des Schwanes war daneben begraben und sonst unversehrt. Die Polizei eingeschaltet und Anzeige erstattet. |||

Fotos: NABU Leipzig

Wieder zwei tote Vögel nach Scheibenanflug

Ein Stieglitz und eine Waldschnepfe sind bei der Kollision tödlich verunglückt. Zumindest konnte der NABU die Leitung der Kreativschule in Heiterblick überzeugen, die Glasflächen für die Vögel sichtbar zu dekorieren. Waldschnepfen ziehen sehr tief über die Stadt und sind die häufigsten Unfallopfer an Gebäuden. |||

Fotos: NABU Leipzig

Eisvogel mit Schnabelverletzung

Die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig hat einen neuen Patienten aufgenommen. Es war erneut ein Eisvogel. Sein Schnabel war nach einem Scheibenanflug arg geschädigt. Nach einem Besuch in der Vogelklinik der Uni Leipzig bekam der Vogel - es ist ein Weibchen - eine Schnabelschiene, die morgens, mittags und abends für die Jagd entfernt wurde. Der verunglückte Vogel hat guten Appetit, er frisst drei Fische je Mahlzeit. Er hat sich gut erholt, und die Behandlung des geschädigten Schnabels war erfolgreich, so dass er schließlich wieder in die Freiheit entlassen werden konnte. ||| 

Fotos: NABU Leipzig

Wildvogelhilfe | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014

Bild der Woche

von Detlef Nowarre
von Detlef Nowarre

Für Mensch und Natur

Foto: NABU/Marcus Gloger
Foto: NABU/S. Zibolsky
Foto: NABU/F. Fender

Naturschutz online


Foto: NABU/Rolf Jürgens

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Für Biotop- und Artenschutz

Foto: Karsten Peterlein
Lustige Stofftiere, waschbar bis 40°C. Die Einnahmen werden für den Arbeitskreis Vogelschutz verwendet. Jedes Kuscheltier ist ein handgefertigtes Unikat aus Stoffresten und für 3 Euro erhältlich im NABU-Naturschutzbüro.