Korken für den Kranichschutz

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Alte Korken bitte zum NABU bringen!

Der NABU Leipzig beteiligt sich als Sammelstelle für alte Korken an der KORKampagne des NABU. Alte Korken kann man beim NABU Leipzig (Corinthstraße 14) abgeben und sie so vor der Vernichtung bewahren.

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Die KORKampagne hilft beim Kranichschutz.

Alte Korken gehören nicht in den Müll, man kann sie als Dämmgranulat für den ökologischen Hausbau nutzen. Kork ist ein wertvoller Werkstoff. Die Erlöse der KORKampagne werden für den Schutz ökologisch wertvoller Korkeichenwälder eingesetzt.

Bundesweit beteiligen sich mehr als 1.000 offizielle Korken-Sammelstellen. Die Korken werden zur Verarbeitung an gemeinnützige Einrichtungen weitergegeben und dort zu Dämmgranulat verarbeitet. Kork ist ein nachwachsender Rohstoff, der für die Wärme- und Schallisolierung verwendet werden kann, zudem ist Kork unverrottbar und schlecht brennbar. Diese Eigenschaften machen Korkgranulat zu einer umweltfreundlichen Alternative zu Kunststoffen. 

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Lichte Korkeichenwälder sind Lebensraum zahlreicher bedrohter Tierarten.

Aus dem Erlös des Dämmgranulatverkaufs werden Kranichschutzprojekte in Deutschland und in der Heimat der Korkeichen, in Spanien, unterstützt. Ziel der Naturschutzarbeit in Spanien ist die Erhaltung der traditionellen Korkwirtschaft und damit der einmaligen Landschaft mit lichten Kork- und Steineichenwäldern, die Überwinterungsgebiet von über 50.000 Kranichen aus ganz Mittel- und Nordeuropa sind. 

 

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Mitmachen

Die KORKampagne hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele der 1,2 Milliarden Flaschenkorken, die jährlich in Deutschland anfallen, zu sammeln und zu recyceln. Daraus könnten 32.000 Kubikmeter ökologisch wertvolles Dämmgranulat für den Hausbau werden. Bisher werden nur 10 Prozent wiederverwertet.

Alte Handys für die Havel

Foto: Karsten Peterlein
Foto: Karsten Peterlein

Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom schlummern mehr als 100 Millionen Althandys in deutschen Schubladen. Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen, schadet der Umwelt und ist auch gesetzlich verboten. Zu viele seltene Rohstoffe gehen für eine Wiederverwertung verloren und unnötig viele Ressourcen werden weiter abgebaut. Im Vordergrund steht für den NABU daher die Wiederaufbereitung und - falls erforderlich - Reparatur von Mobilgeräten, um die Nutzungsdauer eines Handys zu erhöhen.

Der Naturschutzbund Deutschland sammelt deshalb gebrauchte Handys und arbeitet dabei seit 2011 mit dem Mobilfunkunternehmen E-Plus zusammen, das seit 2014 zur Telefónica Deutschland Group gehört. Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU 1,60 Euro von Telefónica in Deutschland.

Dieses Geld fließt in das Naturschutzgroßprojekt Untere Havel. Diese Flussniederung ist das größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas. Mehr als 1.000 stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben hier einen Lebensraum, und der NABU arbeitet daran, den Fluss wieder naturnah zu gestalten. Ein Naturparadies soll an der Unteren Havel entstehen.

Bundesweit gibt es verschiedenen Sammelstellen, die alte Handys diesem guten Zweck zuführen. Auch der NABU Leipzig beteiligt sich an der Aktion: Bringen Sie Ihr altes Mobiltelefon ins Naturschutzbüro des NABU Leipzig! Sie finden uns in Gohlis in der Corinthstraße 14. Hier steht die Sammelbox, die schon mehrfach gut gefüllt war.

 

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