Willkommen beim NABU Leipzig!

Wir sind aktiv für Mensch und Natur in Leipzig und Umgebung

Foto: Klaus Weber

Bunte Meter für den Stieglitz

Mitmachaktionen für den Vogel des Jahres 2016

Foto: Carola Bodsch

Fledermaus-Winterquartiere

NABU-Arbeitseinsatz auf dem Südfriedhof

Foto: Mario Vormbaum

Tiere und Pflanzen der Aue

Projektwoche mit der Schule am Auwald


Amselsterben

Usutu-Virus hat offenbar Region Leipzig erreicht

Helfen Sie bei der Untersuchung der Todesfälle

Foto: T. Jensen, Public Domain

Gegenwärtig werden immer wieder tote Amseln aufgefunden. Der NABU möchte zusammen mit Veterinärmedizinern dazu beitragen, die Todesursachen aufzuklären und bittet deshalb alle Naturfreunde um Unterstützung: Bitte melden Sie den Fund toter Vögel mit Datum, den genauen Umständen, Beobachtungen und dem genauen Fundort.

Ziel ist es, einen Überblick über das Sterbegeschehen zu bekommen. Wenn es der Zustand des toten Vogels zulässt, kann er einem Labor übergeben werden, das die Todesursache und mögliche Krankheiten untersuchen kann.

Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass für viele der Todesfälle das berüchtigte Usutu-Virus verantwortlich ist. Es hatte vor einigen Jahren in Teilen Deutschlands zu einem regelrechten Amselsterben geführt. Es befällt aber auch andere Vogelarten und kann zu ihrem Tod führen. Übertragen wird das Virus durch infizierte Stechmücken.

In diesem Jahr gibt es offenbar Usutu-Fälle auch in Regionen, die bisher nicht betroffen waren, wie beispielsweise Leipzig, Halle oder Berlin. ||| 

Kontakt zum NABU Leipzig     Tote Amsel melden     Weitere Informationen

Großdemo und StadtNaturErleben

Vielfältiges Veranstaltungswochenende vom 16. bis zum 18. September

Deutschlandweit demonstrierten bei sieben Kundgebungen rund 320.000 Menschen gegen CETA und TTIP, in Leipzig waren es etwa 15.000.
Deutschlandweit demonstrierten bei sieben Kundgebungen rund 320.000 Menschen gegen CETA und TTIP, in Leipzig waren es etwa 15.000.

Der NABU-Regionalverband Leipzig möchte den Menschen die Natur ihrer Stadt näherbringen und lädt deshalb jedes Jahr zum Veranstaltungswochenende „StadtNaturErleben“ ein. 2016 ging es vom 16. bis zum 18. September um die "Schutzgebiete in der Stadt". Es gab einen Vortrag, der die verschiedenen Arten von Schutzgebieten vorstellte, außerdem konnte man einige dieser wertvollen Lebensräume bei einer Fahrradexkursion ansteuern. Um der Natur ganz praktisch zu helfen, hatte der NABU Leipzig zum Internationalen Küstenreinigungstag am 17. September eine Müllsammelaktion am Elsterbecken organisiert.

Am Aktionswochenende fand zudem in Leipzig eine der großen dezentralen Demonstrationen gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP statt.

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Giftzwerge auf dem Teller

Vortragsabend über heimische Giftpilze und ihre Wirkung

Der Fliegenpilz ist vermutlich der bekannteste Giftpilz. Andere sind wesentlich schwerer von essbaren zu unterscheiden und werden leider oft verwechselt. Foto: NABU/Lutz Wolfram
Der Fliegenpilz ist vermutlich der bekannteste Giftpilz. Andere sind wesentlich schwerer von essbaren zu unterscheiden und werden leider oft verwechselt. Foto: NABU/Lutz Wolfram

"Habe ich Ihnen jetzt die Lust am Pilzesammeln verdorben?", fragte die Pilzsachverständige Heike Bunk am Ende ihres Vortrags im Naturkundemuseum. Das sicherlich nicht, aber man kommt schon ins Grübeln, wenn von Nierenversagen, Lebertransplantation, Muskelzersetzung, Kreislaufkollaps, Orientierungslosigkeit oder gar Todesfällen die Rede ist.

Beim NABU-Vortragsabend am 7. September 2016 informierte Heike Bunk über heimische Giftpilze sowie über ihre Inhaltsstoffe und deren Wirkung. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass man nur solche Pilze essen sollte, die man auch wirklich sicher als Speisepilz identifizieren kann. Darüber hinaus sollte man sich lieber an die Pilzberatungsstelle wenden, sonst kann ein kulinarisches Experiment in der Intensivstation enden.

Besprochen wurden auch Pilzarten, die lange Zeit als essbar galten, aufgrund neuer Erkenntnisse nun aber als giftig eingestuft werden. Bei weiteren Arten gab es Hinweise zur richtigen Zubereitung, denn auch sie kann darüber entscheiden, ob eine Pilzmahlzeit bekömmlich ist, oder ob der Verzehr unangenehme Folgen hat.

Vorgestellt wurden auch einige beliebte Speisepilze, die aber giftige "Doppelgänger" haben. Heike Bunk hatte in den meisten Fällen praktische Tipps parat, wie man diese ähnlichen Arten voneinander unterscheiden kann.

Das Publikum zeigte sich sehr sachkundig und hatte viele Fragen aus der eigenen Erfahrung als Pilzsammler. Der NABU Leipzig bedankt sich bei Heike Bunk und allen Gästen für den informativen Abend rund um Knollenblätterpilz, Pantherpilz, Fliegenpilz und Co. ||| 

Die 2. Leipziger Fahrrad-Auwald-Rallye

Teilnehmer konnten das Ökosystem und seine Leistungen kennen lernen

Mit dem Fahrrad auf Bildungstour im Leipziger Auwald. Foto: René Sievert
Mit dem Fahrrad auf Bildungstour im Leipziger Auwald. Foto: René Sievert

Bei dieser Fahrrad-Schnitzeljagd am 3. September 2016 hatten verschiedene Leipziger Träger von Umweltbildungsveranstaltungen Informationen, Mitmachaktionen, Quiz- und Rätselaufgaben rund um das Thema Auwald vorbereitet. Vom Startpunkt aus führte eine etwa 7 Kilometer lange Strecke zu verschiedenen Stationen. Jeder Stand thematisierte eine Funktion der Auenlandschaft, und die Teilnehmer mussten dazu eine Aufgabe lösen, um den Hinweis auf die nächste Station zu bekommen. Am Stand des NABU Leipzig ging es um das Thema "Biodiversität". Auf Magnettafeln konnten die Quizfreunde die Namen von Vögeln und nutzbaren Pflanzen zuordnen. Im zweiten Teil ging es um die ökologischen Nischen und die Frage, warum an verschiedenen Standorten unterschiedliche Pflanzen wachsen, die auch ganz unterschiedlich aussehen. Viele fahrrad- und naturbegeisterte Leipziger haben bei der Auwald-Rallye mitgemacht, darunter auch viele Familien mit Kindern.

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Mitgliederwerbung in Leipzig

Unterstützen Sie den NABU!

Das NABU-Infoteam: Jelena Ostrs, Julia Frenzel, Markus Schramm, Lisa Richter und Reinhold (v.l.n.r.). Foto: Ina Ebert
Das NABU-Infoteam: Jelena Ostrs, Julia Frenzel, Markus Schramm, Lisa Richter und Reinhold (v.l.n.r.). Foto: Ina Ebert

Für seine umfangreiche Arbeit ist der NABU auf Unterstützer angewiesen, auf Spender und Mitglieder. Seit 16. August 2016 wirbt der NABU deshalb in Leipzig neue Mitglieder. Dazu ist ein Studenten-Team im Einsatz und macht interessierte Menschen mit Projekten des NABU Leipzig und des NABU Sachsen bekannt. Der NABU informiert zum Beispiel über das Schwalbenprojekt und das Schmetterlingswiesenprojekt, die Wildvogelhilfe Leipzig und die biologische Landschaftspflege in Schutzgebieten.
Am Infostand erhält man auch Informationen über den Schutz von Amphibien, über Streuobstwiesen und giftfreies Gärtnern. Mit einer Fördermitgliedschaft im NABU können solche Projekte langfristig gesichert werden.

Weitere Informationen gibt es beim NABU Sachsen unter 0341 337415-0 oder per E-Mail.

Sommerfest im Kleingartenverein Nordvorstadt

Der NABU war mit Informations- und Bastelstand dabei

Fotos: Karsten Peterlein

 

Am 13. August 2016 fand im Kleingartenverein Nordostvorstadt ein Gartenfest statt. Der NABU Leipzig hat sich daran mit einem Informations- und Bastelstand beteiligt. Viele Garten- und Naturfreunde kamen vorbei, es gab interessante Gespräche, beispielsweise zum naturnahen Garten oder zum Biotop- und Artenschutz. An der Tierwohnungsbaustelle des NABU wurden zahlreiche Nisthilfen gebastelt - Vogelnistkästen, aber auch Insektenhäuschen. Außerdem wurden an die Gartenfreunde noch einmal Samentütchen aus der NABU-Aktion "Bunte Meter für den Stieglitz" verteilt - vielleicht sind ja bald in noch mehr Gärten bunte Blumenwiesen für Insekten und Vögel zu finden. Der NABU Leipzig bedankt sich beim Kleingartenverein für die Zusammenarbeit.

An der Veranstaltung war auch ein Mitarbeiter beteiligt, dessen Beschäftigung im Rahmen des Bundesprogramms "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird. |||

Kein Freifahrtschein für Motorboote

Erfolg für Leipziger Naturschutzinitiativen

Die Landesdirektion Sachsen hat das Verfahren zur Erklärung der Schiffbarkeit auf den Leipziger Stadtgewässern eingestellt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sind nach Angaben der Landesdirektion naturschutzrechtliche Fachgutachten, die zu dem Ergebnis kommen, dass es nicht für jedermann möglich sein wird, die Gewässer im Leipziger Stadtgebiet mit motorisierten Wasserfahrzeugen zu befahren. Der NABU begrüßt diese Entscheidung außerordentlich. Immer wieder hatte der Naturschutzbund darauf hingewiesen, dass die ausufernde Gewässerübernutzung zu Schäden in der Natur führt. Eine private Motorbootnutzung für jedermann wäre deshalb unvereinbar mit dem geltenden Naturschutzrecht. Die bisher auf Motorboot-Tourismus ausgerichteten Planungen für die Gewässer der Region sollten nun nach Auffassung das NABU Leipzig zugunsten einer naturverträglichen Naherholung aufgegeben werden! ||| 

 

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Wildvogel in Not!?

Infografik des NABU Leipzig soll bei einem Vogelfund helfen

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel, die aus dem Nest gefallen sind. Man sollte solche Tiere auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern erst einige Zeit beobachten und sie an Ort und Stelle belassen und im Zweifel bitte beim NABU Leipzig anrufen. Um Menschen bei einem Vogelfund eine Orientierungshilfe zu geben, hat der NABU Leipzig eine Infografik mit den wichtigsten Fragen und Antworten gestaltet. Sie ist im handlichen Flyerformat oder auch als Download erhältlich.

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In der Sommerhitze eine Vogeltränke bauen, in Plastikmüll verhedderte Tiere befreien oder Blumenblüten für hungrige Hummeln stehen lassen: Es gibt für jeden so viele Möglichkeiten, ein Lebensretter zu sein und ein kleines Stück Natur zu bewahren!

Wir sind, was wir tun. DIE NATURSCHUTZMACHER

 

Helfer gesucht

Die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig sucht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Pflegestation, vor allem auch an Wochenenden.
Futtervorbereitung, Fütterung, Reinigung von Transportbehältern und Volieren gehören zu den Aufgaben, die bei der hohen Anzahl verunglückter Vögel nur durch weitere helfende Hände bewältigt werden können. Der Stationsbetrieb läuft täglich zwischen 5 und 22 Uhr. Jede mögliche Unterstützung, gern auch 1 bis 2 Stunden, hilft sehr.

Wer helfen möchte, kann sich telefonisch melden: 01577 32 52 706.

Smartphone-App dokumentiert Naturnutzung

Alle Naturfreunde können sich an der Datensammlung beteiligen

Sind Sie auch gerne unterwegs in der Natur? Sie ist für viele Menschen Ort der Erholung und Freizeitgestaltung, aber auch Lebensraum für Tiere und Pflanzen, intakte Ökosysteme sind aber nicht zuletzt auch die Lebensgrundlage für die Menschen. Wissenschaftler wollen wissen, wie die Menschen die Natur nutzen und haben dafür eine App entwickelt. Nun rufen sie alle Naturfreunde dazu auf, mit dieser App Daten zu liefern. Mit „MapNat“ können unterschiedlichste Arten von Naturnutzung erfasst werden wie z.B. ein Picknick im Stadtpark, eine Fahrradtour in Wiesen und Wäldern, eine Vogelbeobachtung an einem See, oder auch Umweltprobleme wie schlechte Wasserqualität oder allergieauslösende Pflanzen.

Man kann also seine Aktivitäten kartieren und mit anderen teilen. Mit der Kartenfunktion von MapNat kann man interessante Orte oder Gebiete identifizieren und leistet selbst einen Beitrag für andere Nutzer, aber vor allem auch dazu, das Wissen über die Nutzung von Natur zu verbessern. Die Kartierungen können auch dazu beitragen, Planungsprozesse auf kommunaler oder regionaler Ebene zu beeinflussen. Der NABU Leipzig unterstützt dieses Projekt, an dem unter anderem Wissenschaftler des UFZ beteiligt sind, und bittet Naturfreunde mit Smartphone, sich an der Datensammlung zu beteiligen.

MapNat wurde vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ, der Uni Kiel und vom Norwegischen Institut für Naturforschung - NINA für Smartphones auf Android-Basis entwickelt. Die App kann kostenlos genutzt werden. ||| 

Weitere Informationen

Mauerseglertag des NABU Leipzig

Stadtweite Zählung und Informationen zum Vogelschutz

Jedes Jahr am 7.7. sind die Menschen in Leipzig aufgerufen, die Mauersegler zu zählen und Nistplätze zu melden. In diesem Jahr fand dieser Mauersegleraktionstag des NABU Leipzig bereits zum dritten Mal statt. Den Auftakt bildete am Vorabend ein Vortrag im Naturkundemuseum. Unter dem Titel „Wohnungsnot durch Bauboom“ stellte der NABU die Probleme der Mauersegler und anderer Gebäudebrüter vor, informierte über ihre Lebensweise und über Hilfsmöglichkeiten. Am Mauerseglertag, dem 7.7., waren dann Vogelfreunde eingeladen zum Besuch einer Mauerseglerbrutkolonie und der Pflegestelle für verunglückte Mauersegler.

Im Juli und August findet die Mauerseglerzählung statt, bei der jeder mitmachen kann. Um Beobachtungen von Mauerseglern, Schwalben und Nistplätzen an den NABU Leipzig zu melden, kann man die vorbereiteten Zählkarten nutzen. Beobachtungen kann man aber auch telefonisch übermitteln (0341 6884477) oder per E-Mail. Unter allen Einsendungen werden kleine Sachpreise verlost.

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Müllsammeln im Palmengarten

Gemeinsame Aktion von BUND und NABU zum International Plastic Bag Free Day

Acht Müllsäcke und drei Eimer voller Müll sowie ein Grill und zwei Einkaufswagen wurden eingesammelt. Foto: Magdalene Jesche/BUND Leipzig
Acht Müllsäcke und drei Eimer voller Müll sowie ein Grill und zwei Einkaufswagen wurden eingesammelt. Foto: Magdalene Jesche/BUND Leipzig

Anlässlich des internationalen „Plastic Bag Free Day“ hatten BUND Leipzig und NABU Leipzig am 3. Juli 2016 zur gemeinsamen Müllsammelaktion im Palmengarten eingeladen. Die beliebte innerstädtische Grünfläche wird von vielen Leipzigern zur Erholung im Freien genutzt. Doch beim genaueren Hinsehen muss man feststellen, dass viele Besucher ihren beim Picknick und Grillen anfallenden Verpackungsmüll liegen lassen.

Mit der gemeinsamen Müllsammlung wollten BUND und NABU auf die großen Müllmengen und die Verschmutzung in Stadt und Natur aufmerksam machen und für ein Umdenken werben.

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NABU Leipzig beim 25. Tag des Gartens

Gewinner des Wettbewerbs „Naturnaher Kleingarten 2016“ wurden ausgezeichnet

NABU-Stand beim 25. Tag des Gartens. Foto: Olaf Noffke
NABU-Stand beim 25. Tag des Gartens. Foto: Olaf Noffke

Zum 25. Tag des Gartens hatte der Stadtverband Leipziger Kleingärtner am 19. Juni in die Kleingartenanlage "An der Großen Eiche" eingeladen. Der NABU Leipzig beteiligte sich daran mit einem Informationsstand. Außerdem konnten am Bastelstand des NABU Nistkästen und Wildbienenhäuschen gebaut werden. Bei einer Festveranstaltung wurden auch die drei Preisträger des Wettbewerbs "Naturnaher Kleingarten" ausgezeichnet. Der NABU Leipzig war Mitglied der Jury bei diesem Wettbewerb.

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Aufgabe(n) der Aue?

Interessanter Fachdialog bei der 3. AULA-City-Tagung

Am 2. Juni 2016 hatte die AULA-Initiative zur 3. City-Tagung eingeladen. Dabei sollte es um die vielfältigen Aufgaben der Leipziger Aue gehen, die sich im Spannungsfeld zahlreicher unterschiedlicher Interessen befindet. Beispielsweise stehen sich Naturschutz und Freizeitnutzung gegenüber, bis hin zu Plänen einer intensiven Tourismusentwicklung in der Region. Ein anderer Konflikt entsteht immer wieder zwischen Natur- und Hochwasserschutz.
Das Treffen begann mit einer Exkursion durch die Burgaue, bei der einige der drängenden Fragen an Beispielen direkt vor Ort betrachtet und besprochen werden konnten. Im Anschluss folgte ein Abendprogramm mit Fachvorträgen zu ökologischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Fragen rund um Auen und Gewässernutzung.
In angenehmer Atmosphäre fand ein nützlicher, fachlicher Meinungsaustausch statt. Die Leipziger Naturschutzverbände hoffen, dass die bei der City-Tagung angesprochenen Probleme und Beispiele in Leipzig weiter konstruktiv diskutiert werden. Dazu gibt es bereits mehrere Gesprächsplattformen, wie beispielsweise die Leipziger Auengespräche. |||

 

Tagungsprogramm     Pressemitteilung      Weiterlesen

130 Jahre Südfriedhof

NABU Leipzig war bei der Jubiläumsveranstaltung dabei

Der Südfriedhof wird in diesem Jahr 130 Jahre alt. Aus diesem Anlass gab es am 29. Mai eine Jubiläumsveranstaltung mit vielen Führungen und Vorträgen. Auch der NABU Leipzig beteiligte sich und gab Informationen zur ökologischen Bedeutung von Friedhöfen. Dabei wurde auch das NABU-Projekt Lebendige Friedhöfe vorgestellt. Am NABU-Infostand konnten sich interessierte Besucher verschiedene Bauarten von Fledermaus- und Vogelnisthilfen aus der Nähe ansehen und sich beraten lassen. |||

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Jubiläumsveranstaltung 130 Jahre Südfriedhof. Foto: NABU Leipzig
Jubiläumsveranstaltung 130 Jahre Südfriedhof. Foto: NABU Leipzig

Auf der Suche nach dem Stieglitz

Vortrag in der Auwaldstation und Exkursion zum Vogel des Jahres

Nach einem Vortrag im Kaminzimmer der Auwaldstation folgte eine vogelkundliche Exkursion, bei der man an einigen Stellen Stieglitze gut beobachten konnte. Fotos: Beate Kahl

 

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) ist Vogel des Jahres 2016. Am 29. Mai hatte der NABU Leipzig alle Vogelfreunde eingeladen, diesen bunten Finken näher kennen zu lernen: In der Auwaldstation gab es zunächst einen Vortrag, in dem die Besonderheiten dieses Vogels, seine Lebensweise und Probleme vorgestellt wurden. Außerdem gab es Informationen zu den Vogelschutzprojekten des NABU Leipzig. Dazu gehören auch Aktionen zum Vogel des Jahres. So wurde beispielsweise im Jahr des Grünspechts eine Höhlenbaumkartierung initiiert. Im Jahr des Stieglitz‘ sind es Samenmischungen, mit denen der NABU Leipzig für „bunte Meter“ sorgen möchte. Auf diese Weise soll der Lebensraum des Distelfinken, aber auch zahlreicher anderer Tierarten erhalten werden. Denn auf blühende Wiesen und samentragende Stauden ist nicht nur der bunte Vogel angewiesen, sondern zum Beispiel auch viele Insekten, die wiederum Nahrungsgrundlage für andere Tierarten sind. Einige Tütchen mit der geeigneten Samenmischung wurden an die Teilnehmer der Veranstaltung verteilt.

Nach dem Vortrag folgte eine kleine vogelkundliche Exkursion in die Umgebung der Auwaldstation. Sie führte zu Stellen, an denen man Chancen hat, den Vogel des Jahres zu entdecken. Tatsächlich gelang es mehrfach, die bunten Finken ausgiebig zu beobachten. Nebenbei gab es auch Informationen zu anderen Vogelarten und zum Vogelschutz.

Der NABU bedankt sich bei der Auwaldstation Leipzig für die Zusammenarbeit bei dieser Veranstaltung.

Weitere Informationen

TTIP, CETA & Co. stoppen

Mehr als 1.000 Menschen bei Demonstration für gerechten Welthandel

Am 28. Mai hat das Netzwerk "Vorsicht Freihandel" mit einer Demonstration in Leipzig ein weiteres Zeichen gesetzt gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen CETA, TTIP und Co, die unter anderem Umweltschutzvorschriften und Verbraucherrechte einschränken würden. Mehr als 1.000 Menschen beteiligten sich am Demonstrationszug vom Naturkundemuseum durch die Innenstadt, darunter auch Mitglieder des NABU Leipzig sowie anlässlich des Katholikentags auch Teilnehmer, die nicht aus Leipzig kamen.

In den Redebeiträgen wurde fundierte Kritik laut. Die dabei angesprochenen Themen waren so vielschichtig, wie es die Probleme sind, die mit Freihandelsabkommen verbunden sind. Es ging unter anderem um Arbeitnehmerrechte, demokratische Mitbestimmung sowie Verbraucher-, Umwelt- und Klimaschutz.

Die nächste Demonstration für einen gerechten Welthandel wird bereits geplant. Sie soll am 17. September 2016 stattfinden. Leipzig ist dann eine von sieben Städten in Deutschland, die am dezentralen Demonstrationstag gegen CETA mitwirken. Es soll eine große, überregionale Demonstration werden! |||

 

Weitere Informationen: www.vorsicht-freihandel.de

Ein Pfingstwochenende mit Aprilwetter

NABU-Exkursion beim Wave-Gotik-Treffen

Die Schwarze Szene besucht den grünen Südfriedhof

Fotos: Carola Bodsch

 

Am 13. Mai hatte der NABU Leipzig zur Abendexkursion auf den Südfriedhof eingeladen. Diese Veranstaltung fand im Rahmenprogramm des Wave-Gotik-Treffens statt. Rund 300 Gäste folgten der Einladung. Zunächst wurden sie bei einem Rundgang über den Südfriedhof über das NABU-Projekt „Lebendige Friedhöfe“ informiert sowie über Artenschutzmaßnahmen des NABU auf dem Leipziger Südfriedhof, dessen Natur und Geschichte bei dem Rundgang vorgestellt wurden.

Nach Sonnenuntergang drehte sich dann alles um Leben und Schutz der Fledermäuse. Es gab interessante Gespräche, Anschauungsmaterial und eine kleine Ausstellung. Die Gäste konnten auch die Fütterung und Auswilderung von Fledermaus-Pflegekindern verfolgen. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der Fledermaus-Winterquartiere, die der NABU Leipzig erst wenige Wochen zuvor eingerichtet hatte.

Der NABU bedankt sich bei der Friedhofsverwaltung der Stadt Leipzig für diese außergewöhnliche Möglichkeit der Umweltbildung! |||

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Tipps zum Artenschutz beim Gebäudeneubau

Neue Broschüre des NABU Leipzig basierend auf einer Bachelorarbeit an der HTWK

Gebäudebewohnende Vogel- und Fledermausarten sind Kulturfolger. Das heißt, ihre natürlichen Lebensräume sind heutzutage weitgehend verschwunden, sie sind auf den Menschen angewiesen, nisten und schlafen in Nischen, Hohlräumen und Spalten von Gebäuden. Allerdings werden Altbauten saniert oder abgerissen, sodass diese Unterschlupfmöglichkeiten verschwinden. In vielen Fällen könnte man den Tieren bei Sanierungsarbeiten oder beim Gebäudeneubau mit einfachen Mitteln helfen, meist aber denkt man nicht an diese Mitbewohner, obwohl sie von europäischen und bundesdeutschen Artenschutzvorschriften geschützt sind.

Wie man mit geringem Aufwand Vogelnistplätze und Fledermausquartiere in Gebäudeneubauten integrieren kann, zeigt jetzt die kleine Broschüre „Konstruktive Lösungsansätze für den Schutz gebäudebewohnender Vogel- und Fledermausarten im Gebäudeneubau“. Sie wurde vom NABU Leipzig zusammengestellt und gestaltet, und sie basiert auf der Bachelorarbeit von Jule Hinkel, die im September 2014 an der HTWK Leipzig eingereicht wurde.

Der NABU möchte damit Gebäudeplaner und Bauherren auf die Problematik aufmerksam machen und einfache konstruktive Lösungsansätze aufzeigen und steht als Ansprechpartner für Fragen zum baulichen Artenschutz gerne zur Verfügung.

Zur Integration in Ausführungsplanungen können die in der Broschüre dargestellten Konstruktionszeichnungen im .dwg-Format von der Internetseite www.NABU-Leipzig.de/Gebaeudeneubau kostenfrei heruntergeladen werden. |||

 

Pressemitteilung     Weitere Informationen

Winterquartiere für Fledermäuse auf dem Südfriedhof

Fotos: Carola Bodsch

 

Die Hohlräume unter den Treppen an der Rückseite des Krematoriums waren bisher ungenutzt. Im Winter sind sie frostfrei und bieten durch die hohe Luftfeuchtigkeit ideale Bedingungen für überwinternde Fledermäuse. Deshalb wurden sie jetzt für diese Tiere zugänglich und bezugsfertig gemacht. Fledermausschützer des NABU Leipzig waren dafür im Einsatz. |||

Lebendige Friedhöfe     Pressemitteilung     Weiterlesen

Neue Fledermauswohnungen an den Papitzer Lachen

Die Papitzer Lehmlachen bei Schkeuditz sind ein guter Lebensraum für verschiedene Fledermausarten, die hier ihre Jagdreviere haben. Um auch die Wohnungssituation für die nachtaktiven Insektenjäger zu verbessern, hat der NABU Leipzig hier neue Fledermauskästen installiert. Eine Spende von RWE hat den Kauf dieser künstlichen Höhlen möglich gemacht. Bei dem Arbeitseinsatz wurden verschiedene Typen von Fledermauskästen angebracht, um den Tieren ein möglichst abwechslungsreiches Angebot zu machen und den Ansprüchen verschiedener Fledermausarten gerecht zu werden. |||

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Verschiedene Kunsthöhlen an einem für Fledermäuse attraktiven Baum am Ufer einer Lache. Foto: Karsten Peterlein
Verschiedene Kunsthöhlen an einem für Fledermäuse attraktiven Baum am Ufer einer Lache. Foto: Karsten Peterlein

Zukunft des Wilhelm-Leuschner-Platzes

Positionspapier von BUND und NABU für den Erhalt des innerstädtischen Lebensraums

Der Wilhelm-Leuschner-Platz ist als Freifläche interessant für die Stadtentwicklung und Bebauung. Man darf aber nicht vergessen, dass er mit seinen Bäumen und Hecken auch ein wertvoller innerstädtischer Lebensraum ist, beispielsweise für geschützte Vogelarten. Die Tiere finden hier nicht nur Nistplätze, sondern auch Nahrung. Vergleichbare Flächen, die als Ersatz dienen könnten, sind in der Nachbarschaft nicht vorhanden, vielmehr sind in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche andere innerstädtische Vogellebensräume durch Bebauung oder zu intensive Gehölzpflege verloren gegangen. Um einen Ausgleich zwischen den Interessen des Artenschutzes und der Stadtentwicklung herbei zu führen, haben sich BUND Regionalgruppe Leipzig und NABU-Regionalverband Leipzig mit einem gemeinsamen Positionspapier an die Stadtverwaltung gewandt. Darin werden Informationen zum gegenwärtigen Zustand zur Verfügung gestellt, beispielsweise zu den vorhandenen Brutvögeln und Hecken. Außerdem werden Vorschläge skizziert, wie ein Erhalt der wertvollen Lebensräume möglich sein könnte. BUND und NABU hoffen, dass mit der Stadtverwaltung ein konstruktiver Dialog zu diesen Fragen zustande kommt.

Positionspapier     Weiterlesen

Wasser für die Papitzer Lachen

Neues Einlassbauwerk für die ökologisch wertvollen Kleingewässer

Einbau des neuen Einlassbauwerks am Ufer der Weißen Elster. Foto: Philipp Steuer
Einbau des neuen Einlassbauwerks am Ufer der Weißen Elster. Foto: Philipp Steuer

Nach intensiven Vorplanungen fanden im Projekt „Lebendige Luppe“ die ersten Bauarbeiten statt: Das Auslassbauwerk, mit dem Wasser aus der Weißen Elster in die Papitzer Lachen geleitet wird, wurde erneuert. Es gewährleistet die Wasserversorgung der ökologisch wertvollen Stillgewässer, die infolge der entwässernden Wirkung der Neuen Luppe ohne diesen Zufluss trockenfallen würden. Der bisherige Wasserdurchlass stammte aus den 1990er Jahren, war inzwischen marode und kaum noch funktionsfähig. |||

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Wohnungsnot durch Bauboom 

Bei Gebäudesanierungen werden Nistplätze zerstört

NABU fordert Einhaltung der Artenschutzgesetze

In Leipzig wird gebaut und saniert – die Menschen in der Stadt brauchen bezahlbaren Wohnraum. Leider denken dabei viele nicht an die tierischen Mitbewohner, die in unseren Gebäuden ebenfalls zuhause sind: Mauersegler, Turmfalken, Haussperlinge, Fledermäuse und viele andere.

Obwohl es gesetzlich verboten ist, werden in vielen Fällen ihre Nistplätze absichtlich beseitigt, oder es wird nach Baumaßnahmen kein Ersatz für die tierischen Nachbarn angeboten. Der NABU bemüht sich darum, Nistplätze zu ermitteln und bei Störungen rechtzeitig die zuständige Behörde zu informieren. Dabei ist der NABU auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat der NABU-Regionalverband Leipzig ein Informationspapier veröffentlicht. |||

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Informationspapier     Pressemitteilung

 

Baugerüste versperren Elternvögeln den Weg zum Nistplatz, die Jungen werden hinter Dämmplatten eingemauert – trauriger Alltag auf Leipziger Baustellen. Foto NABU Leipzig
Baugerüste versperren Elternvögeln den Weg zum Nistplatz, die Jungen werden hinter Dämmplatten eingemauert – trauriger Alltag auf Leipziger Baustellen. Foto NABU Leipzig

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Lustige Stofftiere, waschbar bis 40°C. Die Einnahmen werden für den Arbeitskreis Vogelschutz verwendet. Jedes Kuscheltier ist ein handgefertigtes Unikat aus Stoffresten und für 3 Euro erhältlich im NABU-Naturschutzbüro.